„Friedensprojekt Euro“. Wie der Euro die Nationen inzwischen sichtbar auseinandertreibt.

26. Oktober 2011 | Kategorie: Kommentare, RottMeyer

vom Smart Investor

Langsam kommt im Mainstream an, was wir schon seit geraumer Zeit beobachten und aussprechen: Auf n-tv.de lesen wir etwa gestern unter der Überschrift „Rumgeschnauze und Nörgelei – EU-Entscheider völlig überfordert“ einen Kommentar von Wolfram Neidhard. Die angeblich „friedensstiftende“ Wirkung des Euro lässt sich seit dem letzten „Rettungs“-Gipfel nicht mehr nur zwischen Deutschland und Griechenland beobachten…

…sondern jetzt auch zwischen England und Frankreich, zwischen Italien und dem Rest der Eurozone, etc. Bei der Rettung seiner Banken scheint etwa der französische Präsident im britischen Premier einen nicht ganz so willfährigen Mitspieler zu finden wie in der deutschen Kanzlerin. Die italienische Regierung ist mittlerweile sichtbar ebenso amtsmüde wie überfordert.

Der schlimmste Fall?

Noch vor dem Gipfel schwor die Bild-Zeitung die Leser auf Unpopuläres ein. Sie titelte: „Euro-Krise: Was droht uns im schlimmsten Fall?“ Es folgte eine Fleißarbeit, in der minutiös aufgezählt wurde, dass jede, aber auch wirklich jede Gruppe, ob Arbeitnehmer, Sparer oder Rentner ohne Euro nur verlieren kann. Die Botschaft war klar, auch wenn der Gipfel eine noch so große Kröte für die Bürger beschlossen hätte, sie zu schlucken wäre allemal besser, als den Euro sausen zu lassen. Erstaunlich nur, dass vergessen wurde, den Völkern Europas für den Fall des Scheiterns wieder einmal mit Krieg zu drohen. Vermutlich ist diese Gangart erst für die nächste Eskalationsstufe vorgesehen.

Dilettanten am Werk

Noch während des Gipfels publizierte die gleiche Zeitung ein Gruppenbild der beteiligten Regierungschefs mit der Bildunterschrift: „Hier stehen 9.811.893.000.000 Euro Schulden“. Da konnte man schon eine gewisse Häme übe die wirtschaftliche Kompetenz der Handelnden heraushören. Immerhin dieser bunt zusammengewürfelte Haufen dilettiert seit knapp zwei Jahren bei etwas, was sie „Rettung“ nennen. Kanzlerin Merkel, so lesen wir, schlägt – wieder einmal – die Schlacht um „unseren“ Euro, wie die Bild-Zeitung das Geldexperiment der EU gerne apostrophiert. Das eigentliche Novum aber ist, dass inzwischen relativ offen über den Dissens zwischen den Regierungen berichtet wird. Bislang war hinsichtlich der europäischen Idee, die sich in der Version EU in einen monströsen Apparat verselbständigt hat, zuvorderst Einigkeit angesagt.

Fundamentale Kritik an der EU grenzte an Ketzerei. Dass sich der Zwist heute nicht mehr verbergen lässt, dürfte vor allem damit zu tun haben, dass der Euro eben nicht nur eine hübsche Idee für Festreden geblieben, sondern in der Realität angekommen ist. Er greift jetzt sehr direkt in das Wirtschaftsgefüge zwischen den Nationen ein und entgegen den gebetsmühlenhaften Beteuerungen seiner angeblichen Vorteile, tun sich dabei Abgründe auf. Der Euro hat eine eigene Mechanik, die völlig unbeeindruckt von den Absichtserklärungen der Politik, zwischen Überschuss- und Defizitländern ihre Wirkung entfaltet. Entgegen den Intentionen seiner Erfinder, macht er die Nationen nicht gleicher, sondern arbeitet zunächst einmal die Gegensätze mit einer Klarheit heraus, die die Akteure erschaudern lässt. Die aktuellen Querelen sind nichts anderes als Interessenskonflikte zwischen den stabilitätsorientierteren und verbrauchsorientierteren Volkswirtschaften. Stabilitätsorientierung ist allerdings nur noch ein relativer Begriff.

Dünnhäutigkeit auf der Großbaustelle

Der Prozess hat nun spürbar an Fahrt aufgenommen und die Gerüchte verdichten sich, dass hinter den Hebelerwägungen, die von einigen Handelnden in einer geradezu bemitleidenswerten Naivität vorgetragen wurden – so als ob es beim Hebel etwas geschenkt gäbe –, nicht mehr alleine Griechenland steht. Italien nimmt seit einigen Monaten in ungeahntem Ausmaß den Target2-Mechanismus des europäischen Zentralbanksystems in Anspruch, weil es bei der amtsmüden Operettenregierung Berlusconi mittlerweile offenbar nicht mehr nur im Schritt kneift. Gerade dieses Land ist aufgrund der schieren Dimension der Verschuldung mit den bisher beschlossenen Maßnahmen aber nicht geräuschlos aus der Schusslinie zu halten. Auch Frankreich, das vom Mainstream bislang fest im Kreise der „Retter“ verortet wurde, ist seit der angekündigten Ratingüberprüfung in den Fokus des Interesses und der Besorgnis geraten. Neben den Problemen der französischen Banken tut sich hier die zweite Großbaustelle für Präsident Sarkozy auf, was die Dünnhäutigkeit des kleinen Franzosen gegenüber dem britischen Premier erklären mag… (Seite 2)

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12 Kommentare auf "„Friedensprojekt Euro“. Wie der Euro die Nationen inzwischen sichtbar auseinandertreibt."

  1. FDominicus sagt:

    Mit Eurem Finger wundschreiben seid Ihr nicht allein. Man braucht nur auf nicht main-stream und Massenblogs gehen und dort findet man all Sünden auf feinste dokumentiert. Für den es interessieren mag:
    http://www.mises.org ist ein solcher Platz
    aber auch
    http://wirtschaftlichefreiheit.de/wordpress/
    oder auch
    http://www.insm-oekonomenblog.de/

    Kein Ahnung ob diese Seiten weiter bekannt wären. Ich könnte noch eine ganze Weil mit weiteren Blogs hier um mich werfen. Diejenigen die wirtschaftlich nur minimal bewandert wind, kapieren schon wo es überall klemmt. Nur bei der wichtigen Truppe der Delebets findet man diese Leute nur mit der Lupe. Ich schrieb irgendwann schon mal „normaler“ wirtschaftlicher Sachverstand ist offensichtlich ein Ausschlußkriterium in den heutigen Parteien…

  2. Jenny sagt:

    Kann mir jemand bitte erklären, warum sich dieser CuB seit Jahren hauptsächlich in asset-inflation wiederspiegelt und Smart Investor auch mittelfristig davon ausgeht? Also zusammengefasst: Warum gibt es nur eine vergleichsweise niedrige Realgüter-Inflation und wodurch bzw. wann gelangt das viele Geld aus der Finanz- in die Realwirtschaft? Vielen Dank!

    • mfabian sagt:

      Zum einen: Geld kann nur inflationär wirken, wenn es sich auch im Wirtschaftskreislauf befindet.
      Bei QE1 war das nicht der Fall: Da ging die Pumpenkohle direkt an die Banken und drehte zwischen FED und Banken.
      Bei QE2 ging das Geld an den Staat ($600 Mrd. Staatsanleihen). Der Staat gibt Geld aus (was anderes kann er ja nicht) und somit hatten die Amis tatsächlich auch Inflation im Sinne von Teuerung. Von Benzin über Gold bis Zucker wurde alles massiv teurer.

      Zum zweiten: Vom Moment des Gelddruckens bis zum Einsetzen von Teuerung vergehen 6-18 Monate. Zum Beispiel hat der Bauer der jetzt die Ernte einbringt noch die alten Preise für Saatgut bezahlt sowie alte Löhne und Benzinpreise. Es gibt also keinen Grund, dass die Lebensmittelpreise *JETZT* steigen, wenn *JETZT* Geld gedruckt wird.
      Über den Anstieg der Lebensmittelpreise reden wir dann nächstes Jahr 😉

      >>wann gelangt das viele Geld aus der Finanz- in die Realwirtschaft?<<

      Wenn die Banken dieses Geld in Form von Krediten an Unternehmen und Private verleihen.
      Nur ist es halt so, dass Private und Unternehmen erstens kein unbesichertes Eigentum mehr haben, um überhaupt Kredit zu bekommen und zweitens es für Unternehmen keinen Sinn macht, zu investieren, so lange die bestehenden Produktionskapazitäten ausreichen und keine Umsatzsteigerung in Zukunft in Sicht ist.

      Man kann die Pferde zur Tränke führen. Aber saufen müssen sie selber!

      Nichts desto trotz stellen diese enormen Gelder einen Stausee dar, dessen Staumauer (die Banken) jederzeit brechen kann. Und dann wird's so richtig lustig!
      Szenario: Ich sehe, dass Geld an Wert verliert. Also leihe ich Geld bis Unterkante Oberlippe, kaufe davon Gold, Silber und andere Sachwerte im Wissen, dass ich das geliehene Papiergeld später mit geringerer Kaufkraft zurückzahlen kann.

      Genau dieses Szenario ist der besagte Crack-up-Boom.

  3. MARKT sagt:

    Tja auch wenn es noch so oft geschrieben wird, wird es durch eine übliche Bärenmarktrallye nicht richtiger.

    Es ist falsch, dass wir uns bereits in der letzten Phase befinden. Es wird noch sehr lange dauern bis wir diesen wie o.g Crack up Boom erleben werden. Davor wird noch eine lange vermutlich bis 2015 andauernde Leidenzeit angesagt sein.

    Und alle die zu früh auf Ratschläge wie im Bericht genannt hören, werden erleben was es bedeutet wenn ein Gläubiger über Bürgschaften für seine Schuldner urplötzlich selbst zum Schuldner wird. Und er wird dann weiter erleben, dass zuerst alles versucht wird um den dann eintretenden Verpflichtungen in Form von Geldzahlungen nachzukommen.
    Dieser Vorgang wird in der nächsten Phase dazu führen das Geld eben nicht im Überfluß vorhanden ist, sondern im Gegenteil es entsteht eine Knappheit. Diese Knappheit wird insbesondere dazu führen, dass in der nächsten Phase Sachwerte (einzige Ausnahme dürfte zumindest teilweise Gold sein) einem extremen Abwertungsdruck ausgesetzt sein werden. (Dax unter 2000 in 2015)

    Und es soll bitte keiner die Behauptung aufstellen, das geht nicht weil DAX Performancindex und selbst wenn alle Aktien nahe null Kurse über 2200. Auch das ist falsch (natürlich nicht das der Dax ein Performanceindex ist, sondern dass er deshalb nicht unter 2200 Punkte fallen kann)

    • Jenny sagt:

      Das würde passieren, wenn der Staat bzw. „dessen“ Zentralbank da nicht gegen steuern würden. So wird es doch jetzt bei den Banken durch ELA usw. gemacht. Ich bezweifle, dass diese Vorgehensweisen sich ändern werden. Warum sollten sie auch, denn Geld ist unerschöpflich…

    • mfabian sagt:

      Du schreibst:
      >>Dieser Vorgang wird in der nächsten Phase dazu führen dass Geld eben nicht im Überfluß vorhanden ist, sondern im Gegenteil es entsteht eine Knappheit.<<

      Da bin ich gar nicht Deiner Meinung. Und zwar aus folgenden Gründen:

      1. Geld, wie wir es heute kennen ($, £, €. Fr.) ist nicht gedeckt, rein virtuell und kann beliebig gedruckt werden. Das alleine schliesst Knappheit schon mal aus. Ganz im Gegensatz zu 1930ff.
      Wir können hierzu die diversen QE-Programme unserer hochgeschätzten Zentralbanken bewundern: Wir hatten ab 2008 eine enorme Asset-Deflation, die mit entsprechender Inflation (genauer: Reflation) beantwortet wurde. Sprich: Ben hat Geld gedruckt. Insgesamt geschätzte 13.6 Billionen Döllis. Da ist nix von Knappheit!

      2. Um das zu verdeutlichen, konstruiere ich mal ein extremes Szenario:
      Nehmen wir an, die Welt sei eine Trillion Dollar wert.
      Die Welt = Alle Wiesen, Felder, Wälder, Grundstücke. Alle Häuser, Fabriken, Städte. Alle Aktien, Rohstoffe, Autos, Handys, TV-Geräte, Zahnbürsten, Kühlschränke, Sofas … einfach *ALLES*
      Nun kommt die FED, druckt mal über Nacht eine Trillion Dollar und kauft die Welt. Alles, was Du besitzt, ist jetzt Eigentum der FED. Das einzige Eigentum, das Du hast ist ein Stapel bunt bedruckter Papierfetzen.

      Und was nun?

      Du kannst Dir für das Papier nicht einmal mehr etwas kaufen, denn es gibt ja niemanden ausser der FED, der irgend etwas zum Verkauf anbieten kann.

      Schlussfolgerung: Fiat-Geld kann nie knapp werden. Es kann immer und jederzeit in ausreichender Menge und kostenlos produziert werden. Und genau das passiert ja auch. Dies im Gegensatz zu Gold, Weizen oder Erdöl, das nicht beliebig gedruckt werden kann. Schlussendlich geht es also darum, nicht inflationierbare Sachwerte zu besitzen und nicht Geld.

      • Skyjumper sagt:

        @ mfabian

        Man kann nicht mit Bestimmtheit behaupten dass Sie mit Ihren Einwendungen falsch liegen. Aber es ist zumindest gewagt.

        Bitte berücksichtigen Sie bei Ihren Annahmen, dass das Geld zwar durchaus von der EZB (eigentlich richtiger durch die Geschäftsbanken) via Kredit „geschöpft“ werden kann. Mit dieser Absicht, ja selbst durch den Vorgang ansich, ist es aber noch nicht im Wirtschaftskreislauf angelangt.

        Wenn eine Bank z.B. ihr Eigenkapital erhöhen muss stehen ihr dafür 2 Wege zur Verfügung. Sie kann frisches, zusätzliches Eigenkapital einnehmen (etwa durch die Ausgabe neuer Aktien), oder Sie kann ihre Bilanz verkürzen, also weniger Kredite ausreichen um dadurch das Verhältnis von Fremd- zu Eigenkapital zu verbessern. Es ist gar nicht so unwahrscheinlich, dass die Banken den 2. Weg gehen und dann wird Geld durchaus knapp für diejenigen welche Kredite benötigen.

        Konsumenten könnten skeptisch hinsichtlich der weiteren persönlich-wirtschaftlichen Entwicklung werden und beginnen zu sparen. Wenn die Konsumenten aber ihr Geld nicht mehr ausgeben, im schlimmsten Fall sogar zu Hause bunkern (ggf. auch in Form von Edelmetallen), dann ist dieses Geld dem Wirtschaftskreislauf entzogen. Als Folge wird Geld wiederum knapper.

        Die Frage ob vor der letztlichen Inflation eine Deflation kommt ist m.E.n. bisher noch nicht zu beantworten.

      • MARKT sagt:

        Es wird aber an den für den Konsum und damit für die KAufkraft entscheidenden Stellen, nämlich beim Normalbürgern knapp. Das ist der entscheidende Punkt. Der zum Konsum verdammte Durchnittsbürger verliert Kaufkraft. Das geschaffene „Geld“ sind in Wahrheit Schulden, deren Zinserträge , die wir mit diversen Rettungsschirmen sicherstellen fließen in die Hände von ganz wenigen ausgewählten dieses Systems.

        Diese Personen müßten nun (ohne Rettungsschirme) eigentlich (auch schon 2008) Abschreibungen auf Ihre Vermögenswerte vornehmen. Anderst ausgerückt Sie würden Geld, das aus dem nicht geschaffen wieder verlieren. Dies wird aber durch die Rettungsschirme mit aller Macht verhindert.

        Neben den Zinszahlungen wird durch die genannten Rettungsschirme außerdem den Gläubigern ein verbrieftes REcht auch auf unser Sachkapital zugesichert. (Siehe Entwurf ESM, übrigens ähnlich wie bei jedem grundbuchbesicherten Immobilienkredit)Damit wird Geld im Ganzen zwar nicht knapp. Aber es wird bei 99.9% der Bevölkerung knapp.

        Aber jeder hat und soll auch seine Überzeugung haben . Im Grunde würde ich mir ja auch das Inflationsszenario wünschen, denn damit würde uns das kleinere Übel erreichen. Nur der Verstand und die jahrelange Recherche des Geldsystems sowie der tägliche Kontakt mit normal bis gut situierten Personen aus der Süddeutschen Mittelschicht und damit Einblick in deren emotionales Verhalten in Geld- und Vermögensangelegenheiten bringt mich zur Erkenntnis, die einem sofortigen Inflationsszenario nur eine Chance von unter 10%einräumt.

        @ Takuto

        „Ist ja auch irre, dass in der jetzigen Situation noch Aktien steigen. Was soll das anderes sein als ein Crack-up-Boom?“

        Eine ganz normale Bärenmarktrallye , wie aus dem Charttechnischen Lehrbuch. Diese führt generell mindestens dazu, daß mindestens 50% der Kursverluste seit der Abrißkante , idealerweise sogar 62% korrigiert werden, bevor es weiter abwärts geht. Deshalb jetzt erst einmal fallende Aktienkurse ab morgen und zwar für die nächsten 14 Tage. Dann dürfen die Fans eines Crack up Booms wieder Bestätigung finden. Denn der dann erreichte Tiefpunkt Mitte November (zwischen 8. und 15. November Dax mindestens 5511 im extrem sogar 4680) bringt uns nochmals auf Kursniveaus von 6345/6370. (im Extremfall sogar 6670) Aber Ende 2012 Dax unter 4000 Punkten.

        Trotzdem wünschte ich uns allen, dass es nicht so kommen wird. Also hoffentlich Irre ich mich und die Erwartung der Mehrheit hier im Blog und die Mehrheit der Gesamtbevölerung liegt mit der kurzfristigen Inflationserwartung richtig.

        Verdammt schon dass macht mich aber schon wieder skeptisch. Bin wohl ein unverbesserlicher Pessimist, auch wenn ich selbst mich natürlich für einen Realisten halte.

        Gruß Markt

  4. Takuto sagt:

    Wieder mal ein sehr guter Artikel. Ist ja auch irre, dass in der jetzigen Situation noch Aktien steigen. Was soll das anderes sein als ein Crack-up-Boom?

  5. […] „Friedensprojekt Euro“. Wie der Euro die Nationen inzwischen sichtbar auseinandertreibt. […]

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