Frank Schäffler: Nicht mit unserem Geld!

1. Oktober 2014 | Kategorie: Auf die Ohren, RottMeyer

von Frank Meyer

„Die Zentralbank wird italienisch, unsere Politik griechisch, die Immobilienmärkte spanisch, die Banken irisch und die Arbeitsmärkte französisch“, schreibt Frank Schäffler in seinem neuen Buch „Nicht mit unserem Geld!“ – ein Plädoyer für mehr Freiheit statt mehr Intervention und Gängelung durch den Staat…

schaefflerbuch2Vielleicht ist sein Buch teils auch eine kleine Art von Abrechnung mit dem, was er in seiner achtjährigen Zeit im Bundestag und im Parteigetriebe der FDP erlebt hat…

Es liefert interessante Einblicke, wie Politik heute funktioniert und das in einer Zeit, in der in Europa während der „Eurokrise“ nicht nur monetär die Weichen in eine neue Zeit gestellt wurden. Europa verwandelt sich zum Superstaat.

Der frühere Bundestagsabgeordnete der FDP fordert, dass sich die Gesellschaft wehrt. Ich habe mit Frank Schäffler vor einigen Tagen auf der Metallwoche über sein neues Buch gesprochen. Ein Interview, das wir auch auf Rott&Meyer veröffentlichen.Viel Spaß!

Homepage von Frank Schäffler

Nicht mit unserem Geld!: Die Krise unseres Geldsystems und die Folgen für uns alle



weitere Interviews auf der Metallwoche (mit kostenlosen Auszügen)

Frank Fischer

Hannes Zipfel

Dirk Müller

Volker Schnabel

Ronald Stöferle

Metallwoche am Samstag

Metallwoche am Mittwoch

 Themen der Sendung

Wie ist es um die Freiheit bestellt
Vielfalt statt Einfalt: Liberal oder Libertär?
Werden wir von einer „Räuberbande“ regiert?
In der Not: Recht brechen
Europa als Superstaat: Marketing ist alles: Alles richtig gemacht
Abrechnung mit der FDP?
Was wird aus dem „Liberalen Aufbruch“?
Erfahrungen mit Bernd Lucke und seinem „Geld“verständnis
Warum wehrt sich die Gesellschaft nicht mehr?
Wo Planwirtschaft herrscht, gibt es die größten Mängel
NonZentralismus und Dezentralität in der Schweiz
Wie lange funktioniert Interventionismus?
Wohin führt Interventionismus
Jeder muss aufstehen, jeder muss sich dagegen wehren
Unsere Zukunft: Japanisierung  europäischer Schulden
Alternativen zum gesetzlichen Zahlungsmittel & Geldwettbewerb
Meinungsmonopol: Rolle des Internet
Erfahrungen mit den Medien



 

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4 Kommentare auf "Frank Schäffler: Nicht mit unserem Geld!"

  1. FDominicus sagt:

    Mein Geld? Da muß mir wohl irgendwie die Ironie entgangen sein….
    Mein Geld ist ein Schuldschein für den ich jedes Jahr noch Zinsen (aka Steuern) bezahlen darf… Nicht mit meinem Geld?

    • Michael sagt:

      Wie wollen sie mit Falschgeld zahlen. Das kann nicht funktionieren. Steuern sind Teil der Umverteilung. Es ist besser man sieht Steuern und Abgaben nicht aus der Sicht

      – Jemand nimmt mir etwas weg
      sondern
      – Es wird dem Bürger vorgegaukelt es stünde ihm so viel zu, damit er auch weiterhin die Lasten schleppt wie der Esel mit Recht, sorry Pflicht, die Arbeitskosten zu rechtfertigen.

      Der Frank Schäffler geht mal einen wesentlichen Schritt.

      – Warum wehrt sich die Gesellschaft nicht mehr?
      Soll er mal den Lindner fragen. ‚Deutsche Autos in deutsche Garagen, aber wir lassen uns auch weiterhin vom Bürger füttern‘ ist keine Zukunftsstrategie. Der Linder predigt eine Form des Erdäpfelsuppenkommunismus, für den er mal so nicht verantwortlich ist, bei dem der Unterscheid allein ist, ‚Wenn man sein leben lange eine kalte Suppe bekommt, dann auch in der Rente‘. Von dem muss die FDP weg.

      In dem Sinne ist der Frank Schäffler auf jeden Fall mal im Sumpf auf dem Weg hinaus während Lindner & Co noch probieren den Ferrari aus dem Treibsand auszugraben und dabei immer tiefer mitversinken.

      Deutschland braucht ein liberales weltoffenes Gegengewicht, sonst versinkt Deutschland im Kommunismus, schneller als man glaubt, und liest bald Tod den Spekulant_innen auf der Unisex Toilette. Aber ein schönes Topfpflänzchen ziert den Raum.

      Deutschland – wie tief bist du gesunken, abgesoffen im Erdäpelsuppenkommunismus. Kaum ist Leistungsfähigkeit der Deutschen Wirtschaft mal auf dem Weg in 20 Gute Jahre so kommen die ersten Kommis und sagen, ‚Wir haben gute Ideen‘. Damit wird wieder Falschgeld verschnalzt für nichts und wieder nichts. Das ist zwar die korrekte Verwendung, aber eigentlich kann man sich das Umverteilen von Falschgeld das die Welt nicht braucht für Dinge die selbe noch weniger braucht sparen. Dort kann man sparen.

  2. Ferdinand Walldorf sagt:

    Die EZB wird italienisch…
    Mich würde einmal per eigenem Artikel interessieren, wer die Kunden der Vatikanbank so sind. Welche Geschäfte die so betreiben. Und welcher Bedeutung dem IOR durch Mitgestaltung im Kontext der Krisen beizumessen ist.

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