Frank Meyer im Gepräch mit Michael Mross

8. Juli 2012 | Kategorie: Kommentare, RottMeyer

Wie geht’s weiter mit der Krise? Kommt eine Währungsreform? Wie schützt man sich vor den kommenden Ereignissen? Ich traf mich mit Michael Mross am letzten Freitag an der Börse. Hier der Videomittschnitt…




via Frank Meyer im Gepräch mit Michael Mross – YouTube.

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5 Kommentare auf "Frank Meyer im Gepräch mit Michael Mross"

  1. samy sagt:

    +++etwas off topic+++

    Moin!

    Ein wenig spätrömische Wohlstandsfehlallokation zum amüsieren, so der Bericht denn bestätigt wird?

    http://www.mmnews.de/index.php/politik/10369-wowereit-und-kauder-gratis-flug-zum-em-halbfinale

    “Mit einem Airbus A 319 (Luxusausstattung) der Flugbereitschaft ließen sich Kauder und Wowereit bequem nach Warschau fliegen. Flugzeit: eine gute Stunde. Nach dem Spiel ging’s dann wieder zurück. Der Fußballspaß für die beiden Politiker kostet rund 25000 Euro – das teure Ticket bezahlt natürlich der Steuerzahler. …”

    Man reiche mir die Pfauenfeder… und frische Otternasen vom Grill …

    • topperhopper sagt:

      Der Artikel bei mmnews ist übel geschrieben, finde ich.

      Na ja, Frage: Ist ein EM-Besuch von Politikern dienstlich oder privat oder evtl. gar nicht zu trennen?

      Sein wir ehrlich, wir haben´s lieber einfach & platt: Das war eine Zechtour, basta!

      😉

      VG

  2. Otschi sagt:

    Herr Mross hat einmal in einer Talkshow auf die in meinen Augen dusseligste der möglichen Fragen eines Moderators („Wie würden Sie 10.000,- Euro anlegen?“) die coolste aller Antworten gegeben: „7.000,- in Gold, 2.000,- in Rotwein und 1.000,- in Zigarren“.

  3. topperhopper sagt:

    Hallo Herr Meyer,

    gutes Interview.
    Vielleicht wäre der sog. Schuldentilgungspakt des Sachverständigenrats ja mal eine Analyse wert. (http://www.sachverstaendigenrat-wirtschaft.de/fileadmin/dateiablage/download/publikationen/sg2012.pdf)

    Die haben den erst kürzlich nach dem letzten Euro-Gipfel noch einmal angepriesen. Die Forderungen sind schon hammerhart:

    – bis zu einem Schuldenstand von 60% lagert jedes Land seine Schulden in einen Schuldentilgungsfonds aus, wo sie nach ca. 25 Jahren getilgt sein sollen (Wer soll dann bitteschön für die Aufschuldung in unserem lieben Schuldgeldsystem sorgen???)
    – getilgt werden soll aus Zuschüssen der Länder, die möglichst aus Steuererhöhungen kommen sollen (wie hieß es noch: Schulden sind die Steuern von morgen? Haha…Lügner)
    – zu 20% soll jeder nationale Schuldenanteil mit Gold oder Grundschulden besichert werden; verletzt ein Land seine Tilgungspflicht, sollen die anderen Staaten auf diese Sicherheiten zugreifen können (das ist hart und setzt den Ländern im Zweifel die Pistole auf die Brust: Spart oder wir müssen einen Teil unseres Landes an die Eurogruppe abtreten!!!…)

    Wie können angesehene Wissenschaftler insbesondere ersten Punkt überhaupt äußern???

    VG

  4. Futur sagt:

    Der ESM ist eher eine politische Entscheidung. So sieht die Situation für Deutschland aus:

    Finanzminister Schäuble ließ am 18.11. vor der Hochfinanz die Katze aus dem Sack: Die Souveränität sei “in Europa längst ad absurdum geführt worden”, “… und wir in Deutschland sind seit dem 8. Mai 1945 zu keinem Zeitpunkt mehr voll souverän gewesen.“ Eine neue Form von Governance sei ein sehr viel zukunftsweisenderer Ansatz. „… Ich möchte Ihnen ganz klar sagen, dass ich ziemlich überzeugt bin, dass wir in einer Zeit von weniger als 24 Monaten in der Lage sind und in der Lage sein werden, das europäische Regelwerk so zu verändern …  Protokoll Nr. 14 Lissabon-Vertrag … dass wir die Grundzüge einer Fiskalunion für die Eurozone schaffen.“

    Deutschland ist also, Schäuble wird es wohl wissen, nicht souverän. Ein Friedensvertrag, der die Souveränität begründen würde, ist auch bei der deutschen Wiedervereinigung nicht beschlossen worden. Deutschland hat zwar, bis 2010, also 92Jahre lang für die Folgen des 1. Weltkriegs Reparationszahlungen geleistet –
    Bisherige Reparationzahlungen für den 2. Weltkrieg: 0,00 DM oder €
    Alle Gelder, die bisher geflossen sind, gelten als Wiedergutmachung, nicht als Reparationszahlungen.
    Denn diese Zahlungen werden erst mit einem Friedensvertrag festgelegt, den man wohl 1990 nicht beschlossen hat, um Deutschland nicht mit den Kosten der Wiedervereinigung und zusätzlichen Reparationszahlungen zu überfordern. Deutschland hat noch allen beteiligten Ländern des 2. Weltkrieges Reparationsleistungen zu zahlen:
    Siehe: Londoner Schuldenabkommen (LSA), Artikel 5, Absatz 2

    …und plötzlich wird aus dem ESM ein Schnäppchen…

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