Frage der Woche: Was soll man kaufen?

26. Mai 2011 | Kategorie: Frage der Woche, Kommentare

Die Asset Allokation ist der Kern der Geldanlage. Welcher Anteil des Ersparten soll in welcher Assetklasse angelegt werden? Spätestens seit dem Einbruch der Aktienmärkte zur Jahrtausendwende und den drastischen Entwicklungen bei vielen Finanzprodukten (z. B. Zertifikate oder „offene“ Immobilienfonds) hat sich die Einschätzung vieler Anleger Grund legend geändert.

Unsere dieswöchige Frage bezieht sich auf die strategische Einschätzung zur Asset Allokation, wir wollen also von einem Zeitraum von mehr als zehn Jahren ausgehen. Da jeder andere Zukunftserwartungen hat und die aktuellen Themen von Staatspleiten über Währungsschnitte bis hin zu revolutionären Tendenzen reichen, warten wir gespannt auf das Ergebnis.

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Die bereits abgeschlossenen Umfragen beim Bankhaus Rott & Meyer können Sie im Archiv einsehen.

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6 Kommentare auf "Frage der Woche: Was soll man kaufen?"

  1. stonefights sagt:

    Schade, dass die (relativ) neue, aber meiner Einschätzung nach eine der mittelfristig performantesten Asset Klasse „Agrarland“ nicht enthalten ist.
    Das kann für den Kleinanleger der Schrebergarten am eigenen Haus sein oder Apfelbaum-Plantage im Nachbarort, aber auch riesige Ackerflächen in den lowlands unseres Schiffsurlaubers…
    Ähnlich sieht es meiner Meinung nach mit Quellen aus. Trinkwasser als Langfristanlage wird meiner Meinung nach ein teures Gut werden, die Zeiten der Globalisierung, bei der der Liter französiches Wasser für ein paar Cent durch die Länder geshippert wird sind bald vorbei…

    Zugegeben, als Anlage noch nicht sehr lange in Mode, wird sie jedoch meiner Auffassung nach bei steigender Bevölkerungsdichte (Szenario schliesst Krieg aus) und gleichzeitiger endlicher Nahrungsressourcen (Szenario sieht künstliche Wachstumsförderung – z.B. Genmutation, Dünge- und Schädlingsmittel, etc. – als zukünftig immer problematischer und damit endlich im Sinne von Steigerungspotential an…) ihren wahren Wert wieder erreichen, und dieser ist (schier) unendlich.

    Bekanntlich wächst unsere Kugel nicht, jedoch der auf ihr lebende Parasit.
    Gross-Investoren kaufen bereits seit Jahren von unseren Bundesländern (überwiegend im Osten) Agrar-Land ab, zu Preisen, bei denen die derzeitigen Pächter noch nicht einmal mit Unterschriften der (nicht geborenen) 4.Generation die nötigen Kreditsummen aufbringen können !

    lg, stonefights

  2. conan sagt:

    Interessante Frage.

    Ich möchte mich meinem Vorredner anschliessen. Das Agrarland fehlt hier meiner Ansicht nach. Und bei den Aktien wäre eine feinere Aufteilung auch noch schön gewesen (Ich weiss — man kann bei so einem Poll nicht ALLES erfassen).

    Aber ich finde zum Beispiel Die Investition in Edelmetallaktien (vor allem kleinere Minen) hochinteressant — vor allem vor dem Hintergrund der derzeitigen eklatanten Unterbewertung. Während ich in Erwartung des Crash und eines momentan doch sehr hoch stehenden DAXes vor der Investition in große DAX-Unternehmen MOMENTAN eher zurückschrecken würde (Die kann man IMHO dann während des Crashs wieder kaufen).

  3. Bankhaus Rott sagt:

    Hallo zusammen,

    natürlich ließe sich alles noch feiner aufdröseln, aber es soll nur – mehr kann eine Umfrage ohnehin nicht leisten – um den ersten groben Überblick gehen. So können hier Agrarland oder Bauland generös unter „Immobilien“ eingeordnet werden. Detaillierte Fragen zu den einzelnen Assetklassen werden folgen!

    Bei Aktien gibt es natürlich eine reiche Auswahl, ebenso bei den Fremdwährungen. Der eine glaubt an Tech, der andere an Energie und der nächste an Handel. Auch bei den Währungen ist dies ja der Fall. Einer will NOK oder CHF, der nächste hält davon gar nichts und setzt auf Real, Lira oder oder Ringgit.

    Auch bei den physischen Edelmetallen gibt es Menschen die allein Silber bevorzugen und andere die nur auf Gold setzen.

    Diese Reihe ließe sich endlos fortsetzten, aber hier soll nur ein erster grober Überblick erfolgen. Die favorisierten Assetklassen werden wir ind den kommenden Wochen genauer unter die Lupe nehmen!

    Beste Grüße, allen ein schönes Wochenende
    Bankhaus Rott

  4. Silberdax sagt:

    …ich rate zu Schutzbekleidung vor allzu ordnungsliebender Polizei –
    die Demonstranten in Spanien denken wohl am wenigsten an den Kauf von Edelmetallen – wie wär`s mit einer Aussicht auf eine bessere Zukunft ?
    Lieber ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende – Sind die Herrscher in Brüssel sich Ihrer Realtätsverweigerung eigentlich bewußt?
    Hier hört sich der Spaß auf !
    http://alles-schallundrauch.blogspot.com/2011/05/der-euro-ist-bald-klopapier.html

    • samy sagt:

      Hi,

      ja und lass uns hoffen, dass das keine Anordnungen von oben sind.
      Ein Toter Demonstrant und wir haben tunesische bzw. ägyptische Bilder mitten in Europa. 45% Jugendarbeitslosigkeit, dass heißt die haben nichts zu verlieren. Und wer nicht zu verlieren hat, dem kann man keine Angst mehr machen, der ist frei.

      VG

  5. wolfswurt sagt:

    In einer Zeit in der der Anbau von Getreide auf Sandböden(Brandenburg) mit 25 Bodenpunkten staatlich subventioniert wird und der Aufbau von Freiland-Solaranlagen auf Marschböden mit 90 Bodenpunkten staatlich subventiomiert wird erübrigt sich eine Umfrage nach Anlageklassen!

    Der kommende Hunger wird die Frage nach Anlageklassen beantworten…

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