Frage der Woche (KW19): Welches Geld?

13. Mai 2011 | Kategorie: Frage der Woche, RottMeyer

Liebe Leserschaft!

Vielen Dank für die rege Teilnahme an unserer ersten Umfrage, die in der vergangenen Woche erschien! (Link, Beitrag folgt noch) Solange es noch keinen N€uro, Taler oder Schilling gibt, bleiben uns allen die Euro-Banknoten erhalten.

Sicherlich haben Sie bereits – hier oder an anderer Stelle – von den auf den Geldscheinen vermerkten Kennungen der nationalen Notenbanken der Europäischen Währungsunion gehört. Die Kennung der Bundesbank, sprich das eindeutige Merkmal eines „deutschen Euroscheins“ ist beispielsweise der Buchstabe X. Wer ein Y auf seinem Scheinchen findet, hält ein Papier aus dem griechischen Raum in Händen.

Es wäre doch einmal interessant zu erfahren, in welchem Verhältnis die verschiedenen Scheine in unseren Geldbörsen kursieren. Werfen Sie doch kurz einen Blick in Ihre Börse und klicken Sie, falls sich ein oder gar mehrere Scheine darin befinden, die entsprechenden Symbole an.

Hier noch ein Bild, auf dem Sie sehen können, wo das Symbol auf den Scheinen zu finden ist.

Die Erläuterung zu den hinter den Symbolen stehenden Zentralbanken finden Sie in der Umfrage.

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7 Kommentare auf "Frage der Woche (KW19): Welches Geld?"

  1. Bulli sagt:

    hmmmm: „…interessant zu erfahren, in welchem Verhältnis die verschiedenen Scheine in unseren Geldbörsen kursieren…“

    so wie die Umfrage angelegt ist, bekommt man da aber kein Verhältnis raus: Ich hab z.B. 10 „x“ Scheine und einen „y“ Schein. Das wird überhaupt nicht gewichtet.

    Aber egal, was mich mehr umtreibt: ist der „y“ Schein bald nix mehr Wert? Denn wir wissen ja, unser Papiergeld funktioniert nur mit Vertrauen …

    wird hier etwa schon „Stimmung“ gemacht?

  2. Bankhaus Rott sagt:

    @Bulli

    nein, Stimmung machen wollen wir nicht. Bestenfalls ein bisschen sensibilisieren. Aber in der Tat wurden bereits in größerem Stil Bargeldnoten in die vermeintlich „richtigen“ gewechselt. Ob das Sinn macht steht auf einem anderen Blatt. Bedrohlicher – auch für das Vertrauen – sind die seit geraumer Zeit stattfindenden realen Abflüsse von Einlagen in Ländern wie Griechenland oder Irland.

    Beste Grüße
    Bankhaus Rott

    • Bulli sagt:

      das mit „Stimmung machen“ war nicht so ganz Ernst gemeint. Obwohl mit dieser „Sensibilisierung“ eigentlich doch erst die Grundlage gelegt wird: Wenn ich gar nicht weiss, dass die Euroscheine den einzelnen Ländern zugeordnet werden können, komme ich gar nicht erst auf die Idee…

      Ob das mit der Umtauscherei Sinn macht, bezweifle ich ebenfalls stark. Solange der Euro gesetzliches Zahlungsmittel ist, muss er angenommen werden.
      Für den Fall, dass Griechenland tatsächlich aus dem Euro austritt, bleiben die Scheine entweder weiter gültig oder sie werden nach und nach aus dem Verkehr gezogen bzw. es gibt ein zeitlich unbefristetes Umtauschrecht, wie heute noch mit DM-Scheinen zu Euro (aber wer macht das heute denn noch 🙂

  3. 1. Das x und y Thema auf den Scheinen ist vielen leider immer noch nicht bekannt.

    2. Sollte Spanien… aus dem Euro austreten und die Abwertung von z.B. 50% erfahren, so ist das „V“ nur noch 50% Wert, gleichzeitig wird das „X“ steigen.

    3. Wenn man seine Bargeldreserve (Geldautomatenunabhängig) in X aufbewahrt kostet dieses nichts, sondern bringt nur Vorteile.

    4. Der Bäcker kann aber auf 100er und 50er nicht wechseln, d.h.
    10 er und 5er in X zur eigenen Aufrechterhaltung der Zahlungsfähigkeit.

    5. Da ich dieses schon 2 Jahre beobachte, konnte ich folgendes feststellen:

    Jeden Monat 1.000 Euro in 5er bar von der Bank in gebrauchten Scheinen abgehoben. Der Anteil der 200 Scheine mit X ging ständig zurück

    von 70% auf zurzeit bei 35-45%.

    Die Scheine ohne X-Kennung werden ausgegeben und die deutschen (DM) Scheine werden zur Sicherung der Zahlungsfähigkeit/Geldautomatenunabhängigkeit (3 Monate) aufbewahrt.

  4. Silberdax sagt:

    Wir schicken euch bald Unterstützung aus Österreich :
    (die nächsten Wahlen in Österreich werden die EU erschüttern –
    es ist leider sehr, sehr notwendig….)

    http://derstandard.at/1304551881612/FPOe-Rezepte-gegen-Waehrungskrise-Strache-will-den-Super-Euro

    Anmerkung vom Blogwart: Ein paar Worte zum zu klickenden Link wären hilfreich

  5. Bulli sagt:

    sooo liebe Freunde der Statistik:

    Stichprobe: 94 Stück 50-Euro Scheine innerhalb der letzten Tage ausm Automaten gezogen:

    50 X (Deutschland)
    19 S (Italien)
    15 V (Spanien)
    6 Z (Belgien)
    2 P (Niederlande)
    2 M (Portugal)

    muss ich mir jetzt Sorgen machen? Nur 50 davon sind echtes buntes Papier…
    Aber immerhin, kein Grieche dabei. Am meisten beunruhigen mich
    aber doch die zwei Portugiesen, und jetzt kommts Knüppeldick:
    DIE WURDEN IN ENGLAND HERGESTELLT! Ohgottogott. Pleite hoch 2 quasi…
    Die werden jetzt umgehend in Pizza, Rotwein und Espresso umgesetzt. Hoffentlich liest mein Italiener hier nicht mit, und nimmt mir die Scheine noch ab 🙂

    schönes Wochenende allerseits.

  6. quest sagt:

    Bitte um zweieinhalb Wochen Fristverlängerung. Habe meinen letzten Schein vor drei Tagen ausgegeben. (Ja, richtig: Bier)

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