Frage der Woche: Boom oder Abschwung?

10. Juni 2011 | Kategorie: Frage der Woche

An den Märkten und in den marktbegleitenden Medien wird derzeit die bekannte Melange angerichtet. Es ist von Liquidität oder einem Mangel an derselben die Rede. An anderer Stelle wird gleich die ganze Wirtschaft auf den Kopf gestellt, und der Glaube an den herbeigedruckten Aufschwung wird geäußert. An anderer Stelle ist die gefühlte Schwerelosigkeit lediglich die Leichtigkeit des freien Falles, frei nach dem alten Gag, bis zum Aufschlag sei man schließlich gesund.

Die Risiken sind weitestgehend bekannt. Weite Teile des westlichen Bankensystems sind nach wie vor direkt oder indirekt von künstlichen Stimulanzien abhängig. Vielfach werden Budgetkürzungen vorgenommen und deutliche Anzeichen sozialer Spannungen sind zu spüren. Gleichzeitig wird an anderer Stelle nicht nur QE3 sondern bereits weitere Nachfolger erwartet. Da ist für jeden etwas dabei.

Unsere Frage an Sie, liebe Leserschaft, dreht sich in dieser Woche um Ihre Einschätzung der wirtschaftlichen Entwicklung in der BRD in den kommenden 12 Monate.

Über die Kommentarfunktion besteht die Möglichkeit, Ihre Beweggründe darzulegen und mit anderen zu diskutieren. Wir sind gespannt!

[poll id=“15″]

Die bereits abgeschlossenen Umfragen beim Bankhaus Rott & Meyer können Sie im Archiv einsehen.

Print Friendly, PDF & Email

 

Schlagworte: , , , ,

4 Kommentare auf "Frage der Woche: Boom oder Abschwung?"

  1. Stuelpner sagt:

    Ich erwarte einen leichten Rückgang der Wirtschaftsleistung.

    Solange noch auf Pump bzw. gratis exportiert wird, kann die Wirtschaft ihr billig erzeugtes Zeug auf Kosten der Arbeitssklaven noch absetzen. Deshalb halte ich den starken Einbruch in den nächsten 12Mon. nicht für wahrscheinlich.

    Wer aufhört die VT-Seiten und R&M zu lesen, läßt sich von dem MSM-Kartell sicher auch von einem starken Aufschwung, also superxxlmäßig, überzeugen 😉

    Muss aber zugeben, ich habe keine Ahnung was die Zahlen sagen, wenn die Rüstungsindustrie auf Maximal läuft z.B. wegen eines neuen WK. Dank dem Gemerkel und den anderen … ist D. wieder voll mit dabei. Ist bestimmt wieder so ein freundliches Programm der Ursel zur Teilhabe und Senkung der Arbeitslosenquote, hat bei den Amis im 2.WK ja auch funktioniert.

  2. Frank2 sagt:

    Deutschland ist zyklisch. Heute sind die Deutschen die starken Europäer, die Lokomotive, aber vorgestern redeten wir noch vom kranken Mann Europas. Ich glaube, wir sind überfällig real wieder einzubrechen. Stärker oder schwächer? Die US-Konsumenten sind in ihrer Häuserblase weggeplatzt, die Chinesen sind dabei eine noch größere Häuserblase platzen zu lassen. Und der Rest der Welt hält auch lieber fest, was er hat. Sorglose Konsumenten sehe ich nur in einer kleinen Oberschicht.
    Aber da wir unsere Leistungen in Euro messen, mögen wir in 12 Monaten auch das Gegenteil hören…

  3. rolandus sagt:

    schließe mich Frank2 Kommentars voll an.

  4. EXE sagt:

    Man muss die Partys feiern wie sie kommen.

Schreibe einen Kommentar

Sie müssen eingeloggt sein, um einen Kommentar schreiben.