Familie Ahnungslos ist fassungslos

13. Juli 2012 | Kategorie: Kommentare, RottMeyer, Zeitlos

(von Frank Meyer) Was geht mich das mit dem Euro an, fragt Familie Ahnungslos. Die Supermärkte sind voll. Tankstellen rund um die Uhr besetzt. Lohn kommt pünktlich. Die Steuerabzüge auch. Bei nervenden Schlagzeilen über diese Eurokrise aus dem Fernsehen schaltet man einfach um. Krise? Welche Krise?

Viel Sand wird mitten im Sommer in die Augen der Leute gestreut. Wäre es Winter, könnte man damit jedes Glatteis bekämpfen. So ist es wenig erstaunlich, dass die Mehrzahl der Leute nicht viel vom Werk der Zerstörung im Hintergrund mitbekommen. Laut Ursula von der Leyen hat das Grundgesetz noch viel Spielraum – wofür auch immer. Nachtigall, ick hör Dir trappsen. Ja, vielleicht ist im Moment die öffentliche Diskussion in Sachen „Selbstbedienungsladen ESM“ etwas lauter geworden und die Kommentare etwas derber als sonst. Sonst regiert das Sommerloch. Die Zeit dort stolpert aus Langeweile über sich selbst und lacht wie ich über Scherze aus dem Radio…

„Die Euroretter werden durch das BVG an ihrer Arbeit gehindert“, erzählte jemand im Radio. Fast hätte ich das Lenkrad verrissen. Es mag am Wetter liegen, wenn im Sommer die Hirnzellen nur schwer mit Wasser und Sauerstoff versorgt werden können oder viele Gewitter für Kurzschlüsse sorgen. Die Euroretter. Wer ist das?

Das sind die Guten. Sie ziehen wie Ablasshändler im Mittelalter durch die Länder mit der Überzeugung, nur Gutes zu tun. Richtigerweise sind es aber Bankenretter und dunkle im Geheimen agierende Mächte. Sie retten in Wirklichkeit Banken und damit indirekt den Euro. Über die Folgen dessen streiten sich inzwischen die Ökonomen. Wen stört`s ? Sie reden so kompliziertes Zeug. Und dann lesen wir in der FTD, der Streit der Ökonomen drohe zu eskalieren. 190 gegen 15. Das wirft die Frage auf, für wen der Streit zu eskalieren droht. Viele der 15 Pro-Ökonomen wissen doch, worum es für sie ganz persönlich geht. Um ihren Job? Oder sie kennen Frau Merkel ganz gut. Schon werden die Nationalisten-Keulen als Argument geschwungen. Widerlich.

Auch an den Stammtischen wird derzeit viel diskutiert. Jeder hat irgend etwas zum Thema Europa zu sagen und pocht auf die Richtigkeit seines Schwachfugs, obwohl vieles die Vermutung zulässt, in den letzten Monaten keine Nachrichten gehört zu haben. Es wäre lustig, wenn es nicht schockieren würde. Womöglich ist das auch gut so. Die meisten Leute interessiert ohnehin nur, was sie einnehmen und dann ausgeben können. Solange das ausreicht, bleiben sie ruhig. Der Rest geht auf Kredit.

Lasst uns in die Hände klatschen! Statistisch gesehen, arbeitet jeder seit dieser Woche für seine eigene Tasche, nachdem sich Staat und Sozialsysteme bis zum 9. Juli bedient haben. Jedes Jahr kommt dieser Tag später. Wahrscheinlich wird eines Tages das Jahr um einen 13. und 14. Monat verlängert. Otto Normal hat sich daran gewöhnt, dass jemand an sein Geld will. Mit den Summen aber wächst auch sein Misstrauen. Kein Wunder, wenn täglich mehr Vertrauen verspielt als hinzu gewonnen werden kann…

Ist schon immer gut gegangen. Bis es nicht mehr gut gegangen ist. Kracht der Euro? Wann wird das sein? Wir wissen es nicht, nur dann, wenn die Mehrzahl der Leute merkt, dass sie auf künstliches und bunt bedrucktes Papier herein gefallen ist, das im Alltag immer weniger wert ist – und das Staunen groß ist, wenn man es in etwas eintauschen will. Solange es aber genügend Dummköpfe gibt, die diese braunen, blauen und grünen Scheine als etwas Werthaltiges und Erstrebenswertes betrachten, gibt es noch keinen Tag der Abrechnung.

Vielleicht stirbt ja der Euro auch viel langsamer als gedacht, wenn die EZB das letzte Tabu dauerhaft umgeht und das leistet, was die anderen Notenbanken schon längst tun: Mehr Währungen herstellen und sie damit zu zerstören. Irgendwann finanziert die Druckerpresse Banken und Staaten direkt. Etwas Geduld bitte!

Oder: Wenn das Geld für den Alltag kaum ausreicht trotz aller Schönwetterprognosen der Regierung, wenn zu viele Leute zu viele Fragen stellen und dem Grund ihrer Enttäuschungen nachstellt. Jeder für sich und irgendwie alle gemeinsam – wenn Schafe nicht mehr genug davon bekommen, was sie am liebsten tun: Fressen.

Druck

Die Zeit kollektiv gesicherter Einkommen und Auskommen neigt sich dem Ende. Der Druck im Kessel steigt. Was soll man tun? Aussteigen? Mist! Geht nicht so einfach ohne Rücklagen und einem Berg von finanziellen Verpflichtungen und materiellen Wünschen. Wer hängt heute nicht alles am Fliegenfänger und dreht deshalb im Hamsterrad immer schnellere Runden? Wie oft höre ich, man könne nichts machen. Wirklich nicht? Fremd-Denken ist Normalität, vor allem in finanziellen Dingen.

Zumindest könnte man versuchen, die Ansprüche etwas kleiner zu halten, Finanzen in Ordnung bringen, Schulden bezahlen und damit mehr Unabhängigkeit gewinnen. Und nicht alles glauben, denn in der Öffentlichkeit ist bei vielen Akteuren der Weg mit guten Absichten gepflastert, der direkt in die Hölle führt. Doch Familie Ahnungslos verschuldet sich heute gerne, kauft Wohnungen und baut neue Häuser. Brav! Die Folge ist noch weniger finanzielle Freiheit und ein noch schneller im Hamsterrad bis zur Erschöpfung. Mit Hoffnungslosigkeit beginnt dann erst der wahre Optimismus. Inzwischen gehört es sogar zur Mitarbeiterbindung, diese zu verschulden und damit abhängig zu machen – vor allem in Führungspositionen, habe ich mir sagen lassen.

Familie Ahnungslos zahlt jedes Jahr noch viele Euro in ihre Altersvorsorge, einem Produkt, dass meistens andere überrascht als diejenigen, die darauf bauen. Die meisten Produkte dürften inzwischen als gescheitert gelten. Sie werden nicht das halten, was sie früher versprochen haben. Niemand wird deswegen anrufen. Das System, wie es früher funktionierte, steckt in Schwierigkeiten. Es riecht nach Abrechnungen, nach einer Situation im Endstadium, wo Tote mit Kanülen herum laufen und an Stromgeneratoren angeschlossen sind. Die Welt füllt sich mit Zombies – in Wirtschaft, Politik und um mich herum. Sagen Sie nicht, Sie haben nichts gewusst. Irgendwann später ist auch die Familie Ahnungslos wirklich fassungslos.


 

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34 Kommentare auf "Familie Ahnungslos ist fassungslos"

  1. exc530 sagt:

    Lieber Frank,
    Habe schon lange nichts mehr kommentiert, aber heute muss ich es einfach wieder tun: mich bedanken!!! Vielen Dank speziell für diesen Artikel, der einem zeigt, dass auch andere die heile Welt um uns herum nicht nur mit der Rosarotbrille sehen, sondern mit der Klarsichtbrille!
    Also leidet man wohl doch nicht an totaler Gehirnerweichung, wenn man die Dinge nicht so sieht wie 99% seines sozialen Umfeldes, angefangen von Bekannten, über Freunde bis hin zur Familie.
    Ständig frage ich mich, ob ich oder mein Umfeld die Welt durch die falsche Brille sehen. Keine Kritik an nichts, fröhliches weiterverschulden, Solaranlage auf Kredit, um Steuern zu sparen!!!! (lol)und ständig die Antwort auf die Frage, was passieren sollte, wenns mal nicht mehr so läuft: Was-willsten-mache?!
    Das mit dem Kauf eines Strickes werde ich mir jetzt doch nochmal überlegen, denn ich bin ja scheinbar doch nicht alleine in meiner Wahrnehmungswelt, grins…

  2. Frank Meyer sagt:

    Lieber exc530, der Artikel kommt eigentlich schon zu spät, denn die Fassungslosigkeit hat auch an der Börse oder auf Veranstaltungen, auf denen ich war, zugenommen. Vielleicht sind es sogar schon zwei Prozent, die mehr Gedanken machen – vielleicht aber auch nur, weil sich der Instinkt bei ihnen meldet.

  3. stonefights sagt:

    Ja Frank, auch ich möchte mich wieder bei dir bedanken.

    Du outest in gewissem Sinne mit deinen Eindrücken der fassungslose Ahnungslosigkeit unser aller Umfeld erneut unsere Gemeinsamtkeit der Verständnislosigkeit über diesen Zustand.

    Ähnlich wie exc530 es in anderen Worten beschreibt, frage ich mich seit mehr als 2 Jahren, ob ich mittlerweile als schitzophren einzuordnen wäre, während mein Umfeld einfach weiterhin an das Wunder der Alice im deutschen Land glaubt.

    Du triffst in faszinierender Weise immer wieder das bullseye der Gesellschaft, bei der die letzten Absätze erneut neueste Eindrücke aus meinen Gesprächen der laufende Woche bestätigen.

    Da kommt dann z.B. „Gegenwehr“ wie „…ach, was will ich denn machen, muss meine Wohnung noch abzahlen, das Haus ist auch noch nicht fertig…“.
    Wie der Raucher, der eigentlich den Schaden erkennt, die Ursache jedoch nicht, und somit meint, er hätte noch soviele zollfreie Schachteln vom letzten Auslandsaufenthalt 😉

    LG von einem Gefassten mit loser Ahnung;
    stonefights

  4. Many sagt:

    Lieber Frank,

    danke für Deine Worte, Du sprichst einem alten Indianer wie mir, aus der Seele. Ich persönlich werde nicht mehr zusehen, ich werde mich wehren, so gut sie mich lassen. Ob es eine Klage beim BvG ist, oder das tägliche Mahnen in meinem Umfeld.. es wachen immer mehr auf. Ich habe die Bilder aus Madrid der letzten Tage gesehen und es ist meine verdammte Pflicht, als Mensch, zu helfen.

    LG von einem der nie aufgibt.
    Many

  5. GoldeneRegel sagt:

    Sehr geehrter Frank Meyer,

    ich habe das Gefühl, daß Sie ein wenig wütend sind auf Familie „Ahnungslos“.

    Ist es nicht eine ziemlich gute Mischung aus Täuschung, Überwachung und
    Gewalt, die „Familie Ahnungslos“ so am Laufen hält in ihrem Hamsterrad?

    Hier eine kleine Geschichte, in der es erstaunliche
    Parallelen zu den heutigen gesellschaftlichen Zuständen gibt:

    Anleitung zur Versklavung – die Jones-Plantage (Video)
    http://www.freiwilligfrei.info/archives/2813

    Viele Grüße.

  6. Familie Ahnungslos ist fassungslos | infokrieger news blog sagt:

    […] Schlagzeilen über diese Eurokrise aus dem Fernsehen schaltet man einfach um. Krise? Welche Krise? Net News Express Feed Posted in: Infokrieger News   Tags: Ahnungslos, Familie, […]

  7. FDominicus sagt:

    Für mich kann ich nur schreiben ich bin fassunglos über soviel Ahnungslose. Ich hatte mich mal zu den Demonstrationen gegen den ESM geäussert und konnte damals nicht verstehen wieso wir das nur 200-300 hanseln waren. Meine Güte inder Stunde wo ich da war sind glatt 500 Leute an uns vorbeigelaufen und sahen alles andere als „besorgt“ aus.

    Inzwischen bin ich soweit den Ahnungslosen eine Watschen zu gönnen,die sich gewaschen hat Irgendwie muß wohl meine Seite der Familie aus der „deutschen Art“ geschlagen sein. Keiner von uns kann es verstehen wie man so „ahnungslos“ sein kann wie speziell auch unser Delebets. Wie man nicht erkennen kann, daß man durch mehr Schulden keine Löcher stopfen kann, die durch Schulden aufgerissen wurden. Wie man heute noch glauben kann die Zusagen der Politiker würden auch nur im entferntesten eingehalten werden können.

    Die Renten sind sicher
    unser Geld ist sicher
    Griechenlandanleihen sind ein Geschäft,
    wir bürgen ja nur

    Ne ich bin da Trappatoniist: Ich habe fertig.
    Was ich mir jetzt nur wünsche, ist das diejenigen die sich weigerten gut durch den Schlamassel kommen und daß es bitte einmal die Verantwortlichen Politker und Staatsbeamten erwischt. Oh wie ich mir wünschte. „Dieses Mal ist alles anders“.

    Aber ist schon klar was passieren wird:
    http://www.ortneronline.at/?p=18008

    Oder absolut zutreffend:
    http://ef-magazin.de/2012/07/12/3604-interessante-abgaben-und-kriegstreiberei-ene-mene-miste-es-leer-sich-die-schatzkiste

  8. GoldeneRegel sagt:

    Zitat:“Otto Normal hat sich daran gewöhnt, dass jemand an sein Geld will.“

    Vielleicht auch ein kleiner Erfolg der Schulanwesenheitspflicht in D.
    Sie wurde mit dem Reichsschulgesetz von 1938 eingeführt und trägt
    noch heute Ihre Früchte.

    Schule produziert lustlose Pflichterfüller:
    http://derstandard.at/1334368981969/Hirnforscher-Schule-produziert-lustlose-Pflichterfueller

    Viele Grüße.

  9. Skyjumper sagt:

    Inhaltlich neige ich ja auch zum Bedanken. Vom Timing her dann wieder mehr zum Schnauben. Mensch, es ist Freitag ……. Wochenende. Muss es da so Depri-Artikel geben?

    Im übrigen wird all das viele Mahnen und die Besorgnis nichts nützen. Sie schreiben davon, dass es vielleicht bereits 2 % der Bevölkerung sind. Ich denke es sind mehr als das, aber viel weniger als es sein müßten. Und wenn man sich ehrlich dei Frage stellt warum dass so ist, kommt man auch auf die Antwort.

    Die meisten können wahrhaftig nichts oder nur sehr wenig machen. Die meisten haben auch vergleichsweise wenig zu verlieren. Und am frappierensten von allen ist, dass ich zwar schon sehr viel darüber gelesen, teils auch schon selbst geschrieben, habe, warum das und jenes nicht funktionieren kann und wird. Doch eine Perspektive, wie es anders und besser gehen kann, OHNE das unserer Gesellschaft der Arsch auf Grundeis geht habe ich noch nicht gelesen.

    Wer zwar zu Recht vorm Abgrund mahnt, aber gleichzeitig auch zu Recht immer wieder „nur“ beschreiben kann dass wir uns auf einem kleinen Plateau mit ringsherum nur Abgründen befinden ….. darf sich nicht wundern wenn die Mehrheit nicht reagiert.

    Oder anders gesagt: Wenn ich die Wahl zwischen 2 Güllegruben habe wähle ich doch die, in der ich eh schon stehe. Besser riechen tut die andere auch nicht.

    HG und schönes WE – Skyjumper

    • FDominicus sagt:

      Nun die Perspektive ist nicht das zu tun was derzeit gemacht wird:

      – Umstellung des Euro, daß es den Namen Geld verdient

      – Achtung der Eigentumsrechte und der Vertragsfreiheit

      – Keine weiteren Zahlungen an irgendein Land das Pleite ist durch wen auch immer §125 Vertrag von Lissabon

      – Abschaffung der EZB aber auch aller anderen nationalen Zentralbanken

      – Für Deutschland ein Verschuldungsverbot in das Grundgesetz.

      – Abbau aller Hindernisse Arbeit anzubieten und nachzufragen.

      – Entmachtung von Gewerkschaften, Parteien und NGOs

      – Staat auf eine Minimum zurückfahren, dazu gehört auch ein komplett neues gerechtes Steuersystem (solange wir eben den Staat noch meinen „haben zu müssen“

      – Wenn wir Demokratie haben wollen kann es keine Parteiokratie sein, ergo müssen klare Regeln aufgestellt werden wann und wofür Volksabstimmungen durchzuführen sind.

      – Abschaffung der persönlichen Insolvenz

      – Aufhebung der Extrabehandlung von Banken. Wie z.B. das die Banken Ihren Verpflichtungen nicht nachkommen müssen. Selber aber fordern können alle gegenüber Ihr geltende Verpflichtungen auch tragen zu müssen

      – Persönlich Haftung von Politikern für Ihre „Taten“.

      – Finanzierung für geplante Gesetze muß vor dem Inkrafttreten gesichert sein.

  10. Skyjumper sagt:

    😉 Nun hatte ich mich extra getraut mit einem Wort in meinem Text zu „schreien“.

    Sie lösen vermutlich wirklich einen Haufen Probleme mit Ihren Vörschlägen FDominicus. Aber von unserer heutigen Gesellschaft bleibt dann nix mehr übrig. Und das dürfte die Mehrheit doch noch mehr erschrecken als ein Zusammenbruch vor dem man noch ein Weilchen die Augen verschließen kann.

    • FDominicus sagt:

      Nun was wird wohl nach dem Zusammenbruch sein? Wer wird dann noch die „sozialen“ Wohltaten bezahlen? Wird es nicht so sein, daß wie 1945 von Neuem angefangen wird. Wir werden wohl nicht so große Zerstörungen haben. Aber was glauben Sie wird passieren wenn die Währung zusammenkracht? Ich kann nicht glauben wir hätten soviel gelernt, daß es ohne Gewalt abgeht. davon abgesehen wenn es den Leuten erst mal einleuchtet wer Sie reingeritten hat, wäre man besser kein Politiker oder Banker. Was wird wohl unter anderem die Reaktion sein? Was werden wohl die „Verlierer“ mit den Leuten machen, die sagen wir mal „noch“ Häuser besitzen.

      Was wird sich der Gewaltmonopolist wohl einfallen lassen?

      Ich habe keine Ahnung wann der Zusammenbruch kommt, aber wie wir drum herum kommen könnten, kann ich nicht sehen. Schauen Sie mal die „Kaputtspar“-Fraktionen… Als hätte ein Land wirklich gespart. Wie schreibt schon Frank Meyer „Ahnungslose“ und leider kann ich Ihm hier nur beipflichten. Was wählen die Ahnungslosen? Irgendeine der SED 2.0 Parteien, je nachdem wie weit Sie vom Markt weg sind. Begüterter Staatsgeldempfänger dürften mit die Stammwähler der schlimmsten Parteien sein…

      Ahnunglos? Vielleicht aber zumindest betrügerisch.

      Es ist für mich offensichtlich, wir befinden uns in der Endphase einer nie dagewesenen Kreditexpansion und das einzige was den „Volkstretern“ noch einfällt ist ein neues Kreditfass namens ESM aufzumachen.

      Also offenbar ist „Armut“ für alle das Ziel und das bekommen wir auf die Weise der Politiker ohne Zweifel. Dann haben wir „Gleichheit“. Außer natürlich bei den gleicheren, die weiter die Produktiven ausnehmen werden „dürfen“.

  11. katzbuckel sagt:

    Bedanke mich aufrichtig für diesen Artikel. In letzter Zeit stand ich oft neben mir und faselte etwas vom Kondratieff – Winter. Die Meinung, es fehle eigentlich an epochalen Innovationen (Basiserfindungen), die neue Märkte und damit echtes Wachstum generieren könnten, outet einen meistens. Fassnungslos starre ich inzwischen auf die fassungslosen Banker, welche sich allen Ernstes fragen, warum denn niemand ihre Kredite haben wolle. Seien doch so billig. Die wissen echt nicht, dass man eine tragfähige Geschäftsidee braucht, bevor man einen Laden aufmachen und Kredit nachfragen kann?
    Wenn z. hinkenden B. alle Postkutschen bauen, dann braucht es einen, der die Dampfmaschine erfindet. Billige Kredite und sonstige Wachstumsimpulse können mangelnde Kreativität nicht ersetzen.
    Die meisten unserer Basiserfindungen sind 30 Jahre alt und älter. Ein Auto hat beispielsweise seit 120 einen Motor und vier Räder.
    kann es sein, dass wir am Ende einer Epoche stehen, weil wir unsere Basiserfindungen optimiert und in allen ihren Spielarten ausgereizt haben? Ist nur ’ne Frage.
    Dann gilt es vornehmlich, Leute mit Gehirn zu retten und deren Ideen. „Gründer“ nennt man die…!

    • Futur sagt:

      Das Hauptproblem ist folgendes: In den Schulen und an der Uni wird nur das empirische, induktive (vom Besonderen auf das Allgemeine) Denken unterrichtet. Dabei handelt es sich immer um ein geschlossenes Denksystem, da ja von von vergangenen Beobachtungen eine allgemeine Theorie erstellt wird. „Wirtschaftswissenschaftler“ werden die empirische Methode kennen. Wie aber hätte Albert Einstein seine Relativitätstheorie finden können, wenn er nur von Beobachtungen auf der Erde ausgegangen wäre? Er hat z.B. überlegt, dass es wohl nicht nur eine Mathematik geben kann, denn ein rechtwinkliges Dreieck auf die Erdhalbkugel gelegt ist auch nicht mit dem Satz von Pythagoras zu berechnen. Über den gekrümmten Raum, der Relativität der Zeit und der Konstanten Lichtgeschwindigkeit kommt man zur Logik der Relativitätstheorie. Diese hat Einstein mit der deduktiven Logik gefunden, diese stellt ein offenes Denksystem dar. Man kann die mithilfe der deduktiven Methode gefundenen Theorien FALSIFIZIEREN (nachprüfen). Das wusste Einstein, deshalb kam es 1919 zu der berühmten Bestätigung der Allgemeinen Relativitätstheorie mit der Lichtabweichung bei Sonnenfinsternis.
      Warum ich das schreibe?
      Der Wissenschaftstheoretiker Karl Popper hat die deduktive Methode beschrieben, sie wurde erfolgreich
      in den Naturwissenschaften und in der Medizin angewandt. Dr. Hans-Joachim Niemann (Homepage), ehemaliger Leiter der Siemens Forschungsabteilung, übersetzte Popper Bücher und schrieb auch einige Bücher im Bereich der Wissenschaftstheorie. Das Interesse der Wirtschaftswissenschaften an der Wissenschaftstheorie war bisher gleich Null, obwohl die sich ändernde, instabile, dynamische Wirklichkeit dringend eine neue Wirtschaftstheorie braucht.
      Ach ja, nur mit der induktiven Methode wird es kaum eine erfolgreiche, innovative Forschung geben!

      • katzbuckel sagt:

        Hallo Futur, stimme im Prinzip zu.

        Es hat in den 90’ern einen vielversprechenden Ansatz gegeben, eine völlig neue Art von Technologie zu entwickeln. Die sog. „transklassische Technologie“. Man blieb in diesem Ansatz stecken.

        Immerhin handelt es sich bei den transklassischen Maschinen um offene Systeme, die völlig anders funktionieren, als die klassischen, bei denen es sich i. d. R. um geschlossenen handelt.

        Es gibt da ein „Vordenkerforum“, das der Vorsitzende der NRW – Piraten (Paul)betreibt. http://www.vordenker.de

        Wie man sieht, sind schon die philosophischen Grundlagen alles andere als Mainstream.

        Die meisten Wirtschaftler und Politiker haben davon sicher keine Ahnung.

        • Futur sagt:

          Vielen Dank Katzbuckel, ich habe mir schon überlegt bei den Piraten mitzumachen.
          Ich habe eine noch ein paar Fragen: Hinter dem offensichtlich geplanten Untergang des Euro steht wohl der Übergang zur Neuen Weltordnung. Nach länger intensiver Recherche, nach einigen Überlegungen muss ich wirklich sagen, dass diese schon logisch schlüssig ist. Denn kein Land wird Isoliert, als Nationalstaat, überleben können.
          Was meinst du, hat die NWO nicht auch Vorteile für die Menschheit als Ganzes?
          Dann habe ich noch die Vermutung, dass es Interessen gibt, Deutschland in der Wissenschaft zu schwächen.
          Kannst Du dies bestätigen?

          • katzbuckel sagt:

            Hallo Futur, danke für Deine Nachfrage. Im Prinzip habe ich die Frage weiter unten beantwortet mit meinem Zweifel am Funktionieren von Hierarchien. Die Natur arbeitet anders. In Deinem Gehirn hockt keine Masterzelle, die alles vom grünen Tisch aus regulieren will.

            Man kann gerne wachsen (immer gegen Grenzwerte), muss dabei aber laufend die Untereinheiten in ihrer Selbstregulation und Autonomie stärken. Wenn man schon eine Zentrale haben will, dann muss diese sich auf ein paar wenige Basiskompetenzen beschränken und nicht alles an sich ziehen wollen.

            Statt also immer mehr Komepetenz zu bündeln, müßte eine Zentrale sich beim Wachsen immer mehr entmachten und in die Untereinheiten abgeben.

            Am anderen Ende kommt dann die Kommune, die alle wichtigen Belange des Daseins vor Ort regeln muss, was ja auch sinnvoll wäre.

            Dazu gehört auch ein Netz von lokalen Märkten (wie bei den Organen), die sich in gewissen Bereichen spezialisieren können, möglichst alle Existenzmittel aber weitgehend selber erzeugen, erhalten und verteilen.(Mit Ausnahmen. Das Verkehrswesen und die Mobilität kann man natürlich schlecht lokal regeln.)

            Nur so kann man auch 10 Milliarden Menschen erhalten. Kommt es dagegen (wie schon abzusehen) zu Verteilungskämpfen um das zum Leben Notwendigste), dann gute Nacht…

  12. katzbuckel sagt:

    Vielleicht sollte ich mich etwas weniger kryptisch ausdrücken.
    Man stelle sich den Otto- oder den Dieselmotor vor, als er erfunden wurde. Der bildete den Stamm eines Baumes. Von dem aus gingen dann diverse Äste ab, etwa als Automotore, Schiffsmotore oder Diesel – Loks.
    Je differenzierter die Ausgangserfindung, desto verästelter der Baum der unterschiedlichen Anwendungen und Ausformungen. Nun wachsen Bäume nicht in den Himmel. Irgendwann einmal lassen sich die Basiserfindungen nur noch unwesentlich differenzieren und kaum noch verbessern. Bauen in einer solche Phase sehr viele Konkurrenten das im Wesentlichen gleiche Produkt, kommt es unweigerlich zur Marktsättigung und zum Preisverfall. In solchen Zeiten kann man natürlich den virtuellen Papiermarkt einige Zeit zur Kompensation mangelden Realwachstumses aufblasen. Aber der Tag der Wahrheit kommt. Dann muss es einen epochalen Sprung geben, den nur geniale menschen leisten können. Dies kann man fördern, aber nicht erzwingen. Wissen ist Macht! Und ohne innovativ Wissende oder Geniale vermag Vermögen gar nichts.

    • Futur sagt:

      @katzbuckel
      Die Theorie der lokalen Märkte, mit möglichst wenig zentraler Steuerung, ist logisch und zukunftweisend. Allerdings kann diese nur in einer idealen Welt umgesetzt werden. Von dieser sind wir wahrscheinlich noch über mehrere Generationen entfernt. Die Wirklichkeit bezwingt jede Theorie.

      Die Verteilungskämpfe werden wohl stattfinden.
      Wenn man sich die Geschichte anschaut, so versteht man, dass nur starke Zentrale Regierungen, die rivalisierenden Gruppierungen, davon abgehalten hat, sich zu bekämpfen: Siehe Jugoslawien, Afrika und aktuell leider Syrien. Im Zusammenhang mit dem Bevölkerungsdruck, den endlichen Rohstoffen, der wachsenden Umweltverschmutzung, dem militärischem Drohpotential ist es doch vernünftig, einer möglichst starken
      Zentralmacht anzugehören. Das wäre auch nach dem Übergang in eine Neue-Welt-Ordnung (NWO) die EU.

      Um es mal deutlich zu sagen: Deutschland war seit 1945 nie souverän, Deutschland ist militärisch ein Zwerg, Deutschland ist keine Insel – die Einbindung unserer Nation in eine möglichst starke EU ist für die Deutsche Bevölkerung überlebensnotwendig!

      • katzbuckel sagt:

        Denke ich an Deutschland in der Nacht….

        Hallo Futur, man sollte es vielleicht aus der Vogel- und aus der froschperspektive betrachten.

        Lokale Regelkreise (Froschperspektive) sollten sich ausbilden können und möglichst wenig von oben reguliert arbeiten. Gemeinst sind hier die lokalen Märkte.

        Globale Regelkreise (Vogelperspektive) sollten möglichst einfach sein und sich nur auf die Grobsteuerung beschränken. Außen- und Verteidigungspolitik z. B. wäre eine Europäische Domäne.

        Unser Organismus macht es ja nicht anders. Das Gehirn mischt sich in den Leberstoffwechsel direkt ja auch nicht ein. Was nötig ist, wird „vor Ort“ entschieden. Einfach und schnell.

        De Gaulle wollte ein Europa der Vaterländer. Ein Europa der Regionen wäre m. E. besser. Was vorher an Kompetenz in den Nationalstaaten steckte, muss nun in die Regionen rutschen. Der EU-Wasserkopf wird demgegenüber abgelassen und durch kleine Gremien ersetzt.

        Wir brauchen eigentlich nur kopieren, was die Natur uns vormacht.

        • Futur sagt:

          Hallo Katzbuckel,
          wie gerne würde ich dem Modell einer regionalen Glückseligkeit zustimmen können.
          Allein, wie ein gesunder Organismus in einer siechen Umgebung eingeht, so können auch wir als Deutsche nicht isoliert zwischen zerstörten Ländern existieren.
          Lebten wir in einem Paradies und alles um uns herum ginge bankrott…fielen alle über uns her…unser ehemals gesunder Staats-Organismus würde kurzerhand zerstört werden.
          …Eine Utopie sollte eine Utopie bleiben – es ist aber trotzdem nett ab und zu darüber nachzudenken.

  13. katzbuckel sagt:

    Hallo Frank, ich hoffe natürlich auf Deine Gedanken zum Winter des Herrn Kondratieff.

    Man könne sich freilich fragen, was denn die nächsten epochalen Erfindungen sein könnten oder müßten, um uns aus der Bredouille zu helfen.

    Kuckt man dabei in eine gähnende Leere im Gehirn, dann hat man das Problem schon zumindest mal erkannt.

    Rom ist sicher nicht untergegangen, weil die Römer kein Geld hatten.

    Die simple Wahrheit ist: Die hatten ihr Potential ausgereizt.

    • exc530 sagt:

      Sorry lieber Katzbuckel, aber alle deine Aussagen setzen doch vorraus, dass das System an sich vollkommen in Ordnung ist. Tatsache aber ist, dass die Ursache der Mallaisse weder gierige Banker noch faule Genies sind, sondern ganz schlicht der Zinseszinseffekt. Ein solches System muss, wie die allermeisten Leser hier ja auch wissen, mathematisch zwangsläufig zu einem Ende kommen. Ewiges Wachstum ist sowieso nicht möglich und wenn man etwas ändern will, muss man einfach komplett umdenken. Andreas Popp mit seiner Wissensmanufaktur, oder Prof Senf und sicher auch viele andere, von den Mainstreammedien totgeschwiegene „Genies“ haben sich da schon einige Gedanken gemacht. Wachstum per se, zur Bedienung der Schuldzinsen, wie es derzeit der Fall ist, wird jedenfalls niemals die Lösung sein, vielmehr ist es eher die Ursache.

      schau einfach mal hier:http://www.wissensmanufaktur.net/plan-b+
      nur mal als Beispiel und nicht schulmeisterlich verstehen bitte.
      Gruß

  14. katzbuckel sagt:

    Hallo exc530, erst mal herzlichen Dank für Deine Stellungnahme und die Tips. Grenzen des Wachstums mal vom technologischen Potential von Grundlagenerfindungen her zu sehen, war mein Anliegen. War eben schlecht rübergebracht.

    Natürlich ist das Schuldgeldsystem, das wie ein Tumor von exponentiellem „Wachstum“ lebt, zum Scheitern verurteilt.

    Sagen wir es so: Bündelt man die Grundlagenerfindungen der letzten 120 Jahre zu einem mächtigen Stamm, dann expandiert die Baumkrone (die Differenzierung und Optimierung) gegen einen Grenzwert.

    Erkennt man diese „imaginäre Wand“ nicht, dann konkurrieren immer mehr Wettbewerber auf der Basis einer im Wesentlichen gleichen Palette von Waren und Dienstleistungen.

    Wenn der Eindruck entstanden sein sollte, ich hielte das System im Prinzip für ok, dann ist der falsch. Ich habe das leider nicht deutlich genug ausgesprochen. Schuld liegt bei mir.

    Kernbotschaft: Das Problem unserer Krise liegt tiefer, als die meisten es wahrnehmen.

    Neben den Grenzen des Wachstums mangelt es uns auf einer sehr grundlegenden Ebene an der nötigen Kreativität, uns und unsere Zivilisation neu zu erfinden.

    Dabei müßte man erst einmal 7 – 10 Milliarden Menschen mit dem Grundlegendsten versorgen und hätte die klassische Konsum-Wirtschaft zu begraben.

    • exc530 sagt:

      Muss mich ja wieder entschuldigen, lach. Denke dass wir also grundsätzlich einer Meinung sind! ICH hatte dich wohl nicht ganz richtig verstanden. Das lag dann aber wohl eher an mir, denn wie der Beitrag von Futur oben zeigt, haben es andere doch richtig verstanden!
      Ich bin dennoch stolz auf uns alle, denn wenigstens ist man hier freundlich zueinander, was in vielen Foren doch ganz anders ist. Dies ist überhaupt der einzige Grund, warum ich mich, als einfacher Bodenständler traue, in diesem echt niveauvollen Kommentaren mal etwas zum Besten zu geben! Nicht nur die Autoren, sondern auch die meißten Leser, bzw Kommentatoren hier tragen stark dazu bei, dass ich den Glauben an die Menschheit nicht ganz verliere und auf den in meinem obigen Beitrag erwähnten Strick noch immer verzichten kann 🙂
      Ich bewege mich in einem qualitativ wie quantitativ breiten gefächerten Umfeld und da ist wirklich keiner, der ernsthaft irgendwelche Probleme sieht. Ansprechen darf nirgends nix mehr, egal ob Akademiker oder Malocher, man ist sofort ein dem Irrsinn nahestehender Sonderling. Wenn man sich sozial nicht total ausgrenzen will, muss man das Maul halten!!! So zumindest meine Erfahrung. Und dann dieses virtuelle Gruppenerlebnis bei Rottmeyer, ahhh, es ist Balsam auf die geschundene Seele und Wellness am Schreibtisch. Dank Euch allen kommt man wenigstens gelegentlich zurück in die Realität, ist es nicht herrlich?! Ganz ehrlich, dafür bedanke ich mich!

  15. […] viaFamilie Ahnungslos ist fassungslos | Rott & Meyer. Share| Juli 13, 2012 at 8:42 pm by admin Category: Allgemein, GAME OVER […]

  16. Wollen sagt:

    Jo,wenn dann sind es zwei Prozent..,

    „Die werden uns schon helfen“,“war schon immer so“..

    bin immer am Überlegen ob die Situation, die gleiche ist wie vor den Weltkriegen,wenn man sich die gesamtwirtschaftliche Entwicklung ansieht, gehen wir rückwärts,trotz technischen Fortschritts..,gewollte weltweite Angleichung des wirtschaftlichen Niveaus

    Wir gehen wieder gedanklich zwei Schritte rückwärts in bestimmten Ländern anstatt einem Schritt vorwärts.
    Da braucht man sich nur Russland im heutigen Istzustand anschauen nach dem Putsch vor gut 20 Jahren.
    Eine rückschrittliche antidemokratische Entwicklung in Russland ohne einen Vergleich mit anderen Ländern zu ziehen,vielleicht Ungarn.
    die russische Oligarchie blüht wieder auf,obwohl fairerweise gesagt oder behauptet werden, kann nur so bringt man Ruhe in so ein großes Land hinein.
    Beides sind Tendenzen ,die nur auf absolutistischen Machterhalt ausgelegt sind.

    • katzbuckel sagt:

      Die Natur ist dem absoluten Machterhalt nicht gewogen. Denn diese funktioniert als Heterarchie, also dezentral und mit sich selber regelnden Einheiten. Nicht als Hierarchie. Warum wohl? Stelle man sich vor, man müsse alles zentral mit seinem Gehirn steuern. Vom Reflex bis zum Leberstoffwechsel. Bis du deinen Blutzuckerspiegel angehoben hast, hat dich der Bus schon überrollt. Was die EU hier versucht, dass ist ein Aufguss der alten UDSSR mit viel zu langen Entscheidungswegen, mangelnder Venetzung und Selbstregulation. Klappt alles nicht!

      Wir haben noch die Wahl. Entweder aktiver Umbau der gesamten Gesellschaft in kleine Einheiten weitgehender Selbstversorgung (Existenzmittelsicherung und -versorgung möglichst vor Ort) oder Platzen der Blase mit Totalabsturz. Dann: Zusammensammeln der Knochen und Neuanfang. Wo? Auf der Basis kleiner Einheiten…Wahscheinlich dann aber mit Plumpsklo.

  17. katzbuckel sagt:

    Danke an die Gemeinde! Es hat mich gefreut, hier ein paar Ideen auf den Tisch legen zu dürfen, ohne dass man mir den Vogel gezeigt und mich (mehr oder weniger offen) aufgefordert hat, mich zu verdünnisieren. Herzlichen Dank für die Diskussion. Nur so klappt’s!
    Denn, im Gegensatz zu Politikern, dürfen wir gerne zugeben, nicht alles zu wissen.

    Mal sehen, wann und ob die „2 %“ Gehör finden werden.

  18. Rabbu sagt:

    Liebes Rottmeyer Team,
    sie bringen es, mal wieder, genau auf den Punkt. Die Otto-Ahnungslos Familie unternimmt eben nichts, ganz nach dem Motto, wen juckts, solange das eigene Hemd noch nicht brennt.
    Ich danke Ihnen vielmals für ihre großartige “Aufklärungsarbeit“, mit der Sie unermüdlich versuchen, Menschen die Augen zu öffnen. Vielleicht befinden wir uns wirklich in einer ähnlichen Situation wie die Menschen im Dritten Reich. Die Propagandamaschinen laufen auf Hochtouren, die allermeisten wissen einfach nicht was gespielt wird.
    Ihnen wird aber niemand vorwerfen können, sie hätten nichts unternommen.
    Ich persönlich empfehle für jeden Bankenboykott, um dieses räuberische System nicht länger zu legitimieren.

  19. Liebe Schaafe!!
    Ihr bedankt Euch artig bei Jemanden der mal eine andere Sprache spricht!
    Dazu kann ich nur sagen: „Nur tote Fische schwimmen mit dem Strom“ sagt der Indianer!
    Es wird Zeit selber zu schwimmen!

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