Fachkräftemangel: Eine Fatamorgana der „Denkfabrik“ IW Köln

10. Juli 2012 | Kategorie: Kommentare, RottMeyer

Der „Fachkräftemangel in Deutschland“ eine politische Kampagne, wiedereinmal mit Unterstützung des IW Köln. Ein leichtes und inszeniertes Spiel für die wirtschaftsnahen Wissenschaftler, die in der medialen Öffentlichkeit nur den „unwissenden“ Politikern gegenüber gestellt werden.




Fachkräftemangel – Eine Fatamorgana der „Denkfabrik“ IW Köln – YouTube.

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2 Kommentare auf "Fachkräftemangel: Eine Fatamorgana der „Denkfabrik“ IW Köln"

  1. Hans Zahm sagt:

    Ein megadummes Filmchen. Allein der mehrfache reißerische Gebrauch von „Die neuen Herrscher des Bildungssystems“ mit denen man Professoren tituliert die da ein paar hundert Studenten ausbilden, zeigt doch, welche Botschaft nach außen getragen werden soll: Ihr seid zu viele und solltet deshalb keine allzu hohen Lohnerwartungen haben. Viele Grüße von der Industrielobby.
    Wer mit Zahlen des Arbeitsamtes arbeitet ist per se unglaubwürdig. Um es noch mal klar zu sagen, den Kölnern (IW) traue ich, die Berliner (DIW) sind Lügner!

  2. Stuelpner sagt:

    Die Überschrift trifft es voll und ganz und in dem Film sieht man vieles von dem bestätigt was man beobachtet, wenn man am täglichen Leben teil nimmt.

    Immer mehr Firmen machen dicht, deshalb Fachkräftemangel – ist doch logisch oder!? Da ich quasi selbstbetroffene Fachkraft des MINT-Bereichs bin (IT), ist mir schon klar welche Fachkräfte fehlen:
    – 20-25 Jahre
    – 5-10 Berufserfahrung in allen IT-Bereichen
    – Abschluss als Facharbeiter, das Wissen eines Studierten und Lohnforderung auf Niveau eines Hilfsarbeiters
    – wöchentl. 20 unbezahlte Überstunden sollte man schon bringen, sonst gibts ja noch mehr von den „Fachkräftemanglern“ vor der Tür.
    – usw.
    Wenn Fachkräfte fehlen sollen sie doch welche Ausbilden in den Firmen, aber das schmälert ja den Profit und solche wie Zumwinckel müßten auf 5 goldene Wasserhähne auf der Burg verzichten.

    Um es noch mal klar zu sagen, den Kölnern (IW) traue ich keinen Milimeter, als Sprachrohr dieser Parasiten, dem DIW traue ich auch nicht viel weiter, weil sie das Sprachrohr „Ihrer“ Geldgeber sind ! Ich probiere es mit einer eigenen Meinung, oh ich hör schon die buh-Rufe, die auf Beobachtung und eigenen Erfahrungen beruht, in dem Fall deck sie sich, aber mit den Aussagen des DIW.
    Um es noch mal klar zu sagen, wer den Kölnern (IW) traut, der fr… auch kleine Kinder, ach nee das war was anderes, der traut auch dem INSM und noch neoliberaler, unchristlicher, unsozialer, am weitesten weg von den Interessen des Volkes und … gehts ja nun wirklich nicht mehr.
    Eine kleine Ergänzung zum Vorkommentator, “Die neuen Herrscher des Bildungssystems”, dazu bräuchte man in der BRD erstmal ein Bildungssystem das vom Kindergarten bis zur Uni diesen Namen überhaupt verdient und den hat es seit 1948 nicht verdient.
    Weil Bildung Geld kostet und die breite Masse auch lieber „bildungsfern“ bleiben soll, damit solche die diese Ausdrücke absondern, mit ihrem begrenzten Horizont als intelegent dastehen, auch wenn sie im TV verkünden, sinngemäß: „…wir können froh sein das der Morgenthauplan nicht umgesetzt wurde…“ Hä froh sein, ohne Worte, zumal im Osten schon fast vor der Vollendung. Die hat echt ein Rad ab.

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