Erfolge 2016: Wahlsieger verliert 5%

14. September 2016 | Kategorie: RottMeyer

Bankhaus Rott

Deutschland, Du Land der Innovationen. Waren es früher Maschinen für die man sich feierte, so ist es heute die Kreativität. Anders ist es nicht zu erklären, wenn Sigmar Gabriel und die Reste seiner Partei als Sieger einer Wahl gefeiert werden, bei der sie von 35% auf 30% geschrumpft sind.

Alle Tiere lieben sich, nur das Oppossum Diederich, das finden alle widerlich. So lautete einst ein Reim aus Brösels Werner Comics.

An Unterhaltung für noch viel jüngere Menschen erinnert stets die Wahlberichterstattung des Staatsrundfunks. Bei allem Hang zur Visualisierung und dem Dauerabsondern inhaltsloser Kleinstnachrichten über aufgebohrte Chatplattformen, die man warum auch immer „Soziale Medien“ nennt blieb leider die Demokratie auf der Strecke. Das ist wenig überraschend, ist doch in der Parallelwelt der Printmedien die Form des Berichts in seiner reinen Form ebenfalls vor geraumer Zeit verstorben.

Sie kennen das. Im Gefühl immer für die Mehrheit zu sprechen, weil man diese für zu blöd hält, hat schon so manche 5% Partei Wirres von sich gegeben. Man glänzt vor lauter Inkonsistenz. Während man mit wichtiger Mine Sätze wie „Freiheit ist immer die Freiheit des Andersdenkenden“ vor sich herträgt und gegen vermeintliche Hetze wettert, erklärt man gerne alle Teilnehmer von Demonstrationen Andersdenkender zu Nazis.

Die Presse macht dabei munter mit, was man möglicherweise mit einer gut zu erkennenden Nähe manches Presseerzeugnisses zu bestimmten Parteien erklären könnte, was wir natürlich niemals tun würden. Erinnern Sie sich noch an die zahlreichen PEGIDA Demonstrationen und deren Ableger in zahlreichen deutschen Städten? Erinnern Sie sich noch an die Berichterstattung? Fein, dann sollten man einen Blick auf die Kommentierung einer anderen Demo in Berlin werfen.

(dpa 5.9.2016) Mehrere Tausend Menschen haben sich in Berlin an der Demonstration gegen Rassismus und die AfD am Samstag beteiligt. Dazu hatte ein breites Bündnis aus verschiedenen Initiativen, Organisationen und Parteien aufgerufen. Das linke Bündnis Blockupy hatte ein Aktionswochenende angekündigt. Bei kapitalismuskritischen Aktionen gab es kleinere Zusammenstöße mit der Polizei. Ein kleiner Teil der Demonstranten war gewaltbereit. In der Umgebung des Potsdamer Platzes warfen sie Steine auf Polizisten, zündeten Böller und Leuchtfeuer, wie die Polizei mitteilte. 52 Randalierer wurden von der Polizei festgenommen. Die Polizei war mit 1200 Beamten im Einsatz, drei wurden verletzt.

Eine kleiner Teil Gewaltbereiter sorgte für kleinere Zusammenstöße, bei denen eben auch mal ein paar Steine auf Menschen geworfen wurde. Man kann sich des Eindrucks nicht erwecken, der Verfasser der oben stehenden Zeilen hat nach dem Schreiben gesagt „halb so wild, ist ja für einen guten Zweck“.

Wer entscheidet, was ein guter Zweck ist und wie dieser vermeintlich gute Zweck es rechtfertigt, Steine auf Menschen zu werfen, weil diese eine Uniform tragen, ist nicht nachzuvollziehen. Mittlerweile irrlichtern jedoch viele „Bewegungen“ durch die Republik und suchen dabei offensichtlich nach dem Grund ihrer Existenz.

Wer zufällig das Debakel und die erschreckenden Gewaltausbrüche während der „Blockupy“ Demonstration in Frankfurt 2014 miterlebt hat, den wundert ohnehin nur noch wenig. Offenbar haben einige Gruppen mit der Inkonsistenz von Aussagen wie „Steine schmeißen gegen Gewalt“ kein Problem mehr. Vielleicht wäre ein bisschen mehr Frontalunterricht zu wesentlichen Themen in der Schule keine ganz so üble Idee.

Nun, so richtig wundern kann das alles nicht mehr. Schließlich leben wir in einer Republik, in der mancher mit Hilfe von Grillanzündern die Autos von anderen abfackelt und dabei denkt, er wäre eine Mischung aus Robin Hood und Graf Stauffenberg.

Angesichts des kaum durch Nachfrage zu rechtfertigenden Aufwands, den die Sendeanstalten so treiben, ist es nur allzu verständlich, dass man vor Jahren de facto die Fernsehsteuer einführte. Man zahlt für das was man nicht nutzt, jeder der einen Blick auf seine Gehaltsabrechnung wirft, kennt es ohnehin nicht anders.

Eines ist gewiss. Während manche Partei sich noch damit abfinden muss, keinen warmen Sitz mehr zu haben, werden bei noch ein zwei weiteren Erfolgen der AfD auch manche Schreiber auf mehr Objektivität umschwenken.

 

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8 Kommentare auf "Erfolge 2016: Wahlsieger verliert 5%"

  1. Insasse sagt:

    Wo Negativzinsen als letzte Waffe gegen den Abschwung herhalten müssen, muss man sich nicht wundern, dass Verlierer zu Gewinnern gemacht werden (ich meine, da einen Zusammenhang erkennen zu können). Beide Phänomen zeigen, dass dieses System in den letzten zweieinhalb Jahrzehnten komplett von den Füßen auf den Kopf gestellt wurde. Die von dummdreisten und anmaßenden Idioten angerichtete Idiotie ist für Leute, die noch nicht auf dem Kopf stehen und deshalb nicht mit den Füßen denken, nur noch schwer auszuhalten.

  2. Argonautiker sagt:

    Wohl wahr, wohl wahr.

    Leider ist diese verstärkt aufkommende Gewalt, durch die Regierenden selbst eingeleitet worden. Ich erinnere mich noch genau, wie der amerikanische Diplomat John Kornblum in den öffentlichen Medien dafür warb, daß es Frieden nicht umsonst gäbe, und Deutschland in der Welt weniger verbaldiplomatisch, sondern bestimmend auftreten müsse. Versüßt sprach er davon, daß Amerika Deutschland dazu ein bißchen anstubsen müsse, weil es sich noch nicht ganz traut.

    Danach setzten, angeführt durch Deutschland, die europäische Sanktionspolitik und Waffenlieferungen zur Destabilisierung anderer Länder ein. Natürlich eine echt amerikanisch diplomatische Leistung Kornblums, den Zwang zum ausüben von Gewalt und Zwang, als „anstubsen“ zu bezeichnen. Er hätte auch sagen können, ihr werdet jetzt Rußland für uns erledigen, oder die USA macht euch ein anderes Angebot, was ihr nicht ausschlagen könnt.

    Und genau dieser Ton hat sich seit etwa 2012 in zunehmendem Maße nicht nur in der Politik etabliert. Wenn ich irgendwo in einer Schlange stehe werfe ich immer häufiger mal schnell einen Blick über die Schulter, ob da nicht eventuell einer lauert, um mittels eines unerwarteten Axtangriffs meinen Platz einnehmen zu wollen.

    Laut Merkel brauchen wir einfach mehr Konkurrenz und die erreicht man am Besten durch Zwänge, die man ausübt, bis einer dem Zwingenden dann eine rein haut. Natürlich ist dann der Schuld, der dem eine rein gehauen hat. Der Zwingende ist das Opfer, vollkommen rein und unschuldig. Natürlich ist es mist, wenn Menschen Steine auf Uniformierte werfen, aber es ist auch Mist, wenn sich Uniformierte dazu benutzen lassen Zwänge auszuüben.

    Man kann nicht erwarten, daß wenn die Politik immer aggressiver wird, der Mensch gelassen bleibt. Wohl dem, der Eigenständigkeit genug besitzt und es kann, nur wer kann denn bei den ganzen Sozialzwängen noch eigenständig bleiben, wenn das Soziale ihn auf allen Ebenen dazu zwingt mit Leuten kuscheln, mit denen er nicht kuscheln will?

    Man muß es aussprechen wie es ist, seitens der Politik wird in den Krieg geleitet, wenn wundert es, wenn sich das auch auf den eigenen Strassen bemerkbar macht.

    • FDominicus sagt:

      Ausarbeitung 1913/2013, Zitat:
      „Ich hatte mich hier ja schon über die Parallelen geäußert, die ich sehr erschreckend finde. Es gibt aber einen Unterschied der mich (noch) hoffen lässt. Derzeit geht die Propaganda in Richtung mehr Macht für die EU, während es vor 100 Jahren um die Vorherrschaft in Europa (aber auch weltweit ging, Stichwort Kolonialismus). Heute läuft die Propaganda ungefähr so, der EUR als „Rettung für alle“, damals war es das Hetzen gegen andere Nationen. Die Franzosen beschworen Rache für den verlorenen Krieg 1870/71 und Deutschland wollte „Weltmacht“ sein. Glücklicherweise sind derzeit in Europa die meisten Bürger sehr strikt gegen jede Art von Krieg.

      Leider ändert es nicht’s daran, daß ein Krieg in Gange ist. Es geht diesmal nicht um die physische Vernichtung sondern um die Enterchtung und Versklavung der EU- Bevölkerung. Damals hieß es Nationen gegeneinander, heute ist es EU-„Elite“ gegen den Rest. Es ist ein Krieg, den die EU-Eliten bis zu einem bestimmten Punkt gewinnen können. Sie können nämlich alle Bürger in die Armut treiben. Armut ohne Aussicht auf Besserung ist leider ein Nährboden für Gewalt. Es wird also diesmal nicht Nationen gegeneinander gehen sondern um Bevölkerung vs. staatliche Angestellte. Seien es Abgeordnete, Richter, Polizisten oder Soldaten. Die Bemühungen jede Bewaffnung zu verhindern sind in D durchaus zu sehen und weitgehend erfolgreich. Es geht „nur“ noch darum, die Gleichung Waffenbesitzer = Mörder in die meisten Köpfe zu bringen. Dann kann man als „Elite“ bestimmt“ die weitere Kriminialisierung der eigenen Bevölkerung auf die Spitze treiben.

      Übersehen wird, daß die Waffen mehr oder minder aber im Zugriff bleiben. Kasernen sind z.B. schöne Waffenlager, durchaus denkbar, daß es zu bürgerkriegsähnlichen Zuständen kommt. Die Eliten werden den gesamten Gewaltapparat durchaus und ohne großes Zögern auf die eigene Bevölkerung loslassen. Stichwort Kriegsrecht, wahrscheinlich wird es aber mit Verboten von Versammlungen und weiteren Repressalien beginnen. Ich denke speziell hilfreich wird sich eine subtile und nicht so subtile Art von Terror durch Gesetze (von Recht zu sprechen verbietet sich bei vielen Gesetzen schon heute) gehen. Hier gilt tatsächlich eine Regel ohne Ausnahmen: Viele Gesetze -> viele Kriminelle. Oder kürzer und prägnanter: „Je mehr Gesetze, desto mehr Unrecht“. Gesetze können ja nur eins: Irgendetwas unter Strafe stellen. Und darin sind unsere Eliten sehr bewandert. Niemand der hier in D lebt weiß zu jeder Zeit welche Gesetze gerade für ihn zutreffen. Manche Sachen sind Blödsinn, aber durchaus in Gesetzen unter schwere Strafe gestellt. So z.B. der Besitz von bestimmten Drogen, oder noch simpler: Eine Flasche mit alkoholischem Inhalt in irgendwelchen Bereichen.

      Anderes Unrecht ist einfach in Gesetzesform als „rechtens“ erklärt worden. Ganz einfaches Beispiel der Abzug der Lohnsteuer und Sozialabgaben durch den Arbeitgeber. Also kodifizierter Diebstahl – ob man es will oder nicht.

      Es gibt also durchaus Parallelen, aber auch andere Absichten. Vor 100 Jahren wollte man Feinde ermorden, heute sind die Feinde die eigenen Bürger. Somit haben wir also eher einen Zustand wie vor dem amerikanischen Bürgerkrieg, oder aber die Grundlage für eine grauenhafte neue Weltwirtschaftskrise. Diesmal bricht nicht ein Imperium zusammen sondern mehrere, von der Ausdehnung könnte man durchaus den Untergang des römischen Reiches als Beispiel nehmen. Danach ging es wirklich sehr lange, sehr blutig bergab. Wer glaube, so etwas kann in der heutigen Zeit nicht mehr passieren, vergisst, daß es immer noch kaum veränderte Menschen sind, um die es geht. Wir sind nicht gefeit vor den diversen Lastern und Todsünden. Im Gegenteil manche Todsünde wird heute geradezu kultiviert. Siehe auch:
      http://cafeliberte.de/die-sieben-todsuenden/

      Somit kann man unsere Situation durchaus mit der vor hundert Jahren vergleichen, es gibt eben Parallelen aber auch Unterschiede, man darf auch nicht den Fehler machen einen Automatismus zu suchen. Was man aber kann ist zu überlegen wer was wo wann wie zu gewinnen/verlieren hat.Hier sehe ich ganz klar die derzeitig von den Produktiven ausgehaltenen haben alles zu verlieren. Dementsprechend rabiat sind deren Aktionen…..

      • Argonautiker sagt:

        Wirklich eine sehr schöne Analyse. Vielen Dank dafür.
        Da möchte ich keiner Silbe widersprechen.

        Es gäbe höchstens etwas zu ergänzen, denn das Problem ist zwar durchaus durch eine wirtschaftliche Problematik gekennzeichnet, jedoch ist sie meines Erachtens lediglich das Symptom und nicht die Ursache.

        Ein Rettungsprogramm der Wirtschaft führte demnach an der Wurzel vorbei, und wäre lediglich Symptombehandlung. Der Mensch ist als Individuum angelegt, wenn man ihn in eine Sozialisation zwingt, um ihn industriell besser ausbeuten und vermarkten zu können, dann raubt man ihm damit seine Bestimmung als Individuum. Diesen Entwicklungsverlust am Menschen, kann man mit keinem noch so guten Wirtschaftssystem wieder wett machen, weil eine Individuation nicht hergestellt werden kann, sondern sich durch ein sich Ausleben entwickelt.

        Generationen von Entwicklungsprozessen zur Individuation, welche den Menschen, und damit die Welt, aus dem gegeneinander Kriegen, so nach und nach, immer mehr hätten raus holen können, sind verloren gegangen.

        Weil die Menschheit also nicht den Weg zum Individuum gegangen ist, die sich in Vielfältigkeit aufschlüsseln, und damit den Menschen aus der Gegenseitigen Konkurrenz enthebt, sondern der Weg der Zwangssozialisation durch die Eliten beschritten wurde, hat der Mensch die Entwicklung des Lebens, zum Mensch werden, nicht weiter entwickelt, sondern ist soziales Tier geblieben, mit dem Resultat, daß er weiterhin bis aufs Blut miteinander konkurrieren muß.

        Das heißt, weil wir uns im Mensch werden nicht genügend vom Tier befreit haben, haben wir die Wirtschaftsproblematik, deren Alphatiere uns in ein Kämpfen um die Recourcen treiben. In einer Individualisierten Welt, wären die Menschen auch in ihrem Tun so unterschiedlich zueinander, daß der Grund des Kämpfens wegfiele, denn konkurrieren muß nur das Gleiche. Individuelles kann nebeneinander bestehen und fügte sich voraussichtlich durch die Aufgabenteilung zu immer komplexeren und stabileren Strukturen zusammen.

        Ein Individueller Mensch ist jedoch nicht ausbeutbar, weil er eigenständig ist, folglich hat man zugesehen, daß man den Menschen erst durch ein Sklavensystem und dann durch ein Parteiensystem in Herden zusammenhält. Das ist auch der Grund, warum ich mir ziemlich gewiß bin, daß ein Krieg unvermeidlich sein wird, und die Eliten geradewegs dort hineinsteuern, weil das Beste was sie können, das Konkurrieren ist.

        Ein neues anderes Wirtschaftssystem wäre nicht das Problem, der Mensch hat sich nicht entwickelt, daß ist das Problem. Es ist ähnlich wie Gauck es sagte, nur hat er projiziert, als er sagte, das Volk sei das Problem, dabei ist er selbst es, der immer noch keine anderen Lösungsmöglichkeiten findet, als dazu anzustacheln sich gegenseitig auf die Mütze zu hauen.

        Wie man jetzt immer deutlicher sieht, haben gerade die ganz Oben, die Eliten sich eben nur an die Spitze der AlphaTIERE entwickelt indem sie die Konkurrenzfähigsten geworden sind, sie sind jedoch vom AlphaMENSCH sein, meilenweit entfernt. Und mit einer Sozialisation, wie sie das jetzt im Bundestag und in den Medien und Gerichten und Militär und Polizei und in den Fusionen der Konzerne gemacht haben, werden sie das auch nie finden, die treibt immer mehr in die Gleichheit, und damit brauchen auch alle das Gleiche, und müssen sich final darum kloppen. Im Gleichschritt marsch, die Kanzlerin hat gesprochen. Richtungsweisend. Wohin denn? Egal, Hauptsache im Gleichschritt, dann sind wir stark.

        Man hat immer nach der Devise gelebt: was, das machst du so und so, das kann ich besser. Individuation wäre gewesen: was das machst du so und so, dann mach ich das etwas anders. Und schon begänne sich die Welt wirklich zu entwickeln. Und das fehlt uns jetzt. Nicht daß es gar nicht da ist, in Einigen staut es sich regelrecht, aber im Allgemeinen ist es doch recht verkümmert.

        Frage: Was wollen Sie später einmal werden?
        Antwort: Reich!
        Frage: Und Sie?
        Antwort: Reicher!

        Man ruft natürlich nach Innovation, aber nur so, daß es die Machtstrukturen erhält, was gelinde gesagt eben keine freie Entwicklung zum Individuum, sondern Zwangskreationismus ist, der nach einer Weile dann nur noch Kretine hervorbringt, weil ohne wirkliche Freiheit geht das nicht.

        Beste Grüße

  3. FDominicus sagt:

    Dazu verfasste ich:

    Im Einzelnen wurde behauptet die CDU habe am meisten verloren. Was mal wieder zeigt, mit Zahlen und Auswertungen haben es die Parteien nicht so. Der größte Verlierer sind die Grünen von im Parlament zu draußen ist IMHO der weiteste Weg. Aber hey, die Wahl war ein „Denkzettel“ für Frau Merkel. Ja, ich bin überzeugt, die Frau wird auf die Knie fallen und mea culpa rufen – ganz bestimmt.

    Subsumiert man SPD, Linke, Grüne unter noch weiter links als die CDU haben diese zusammen 14 % verloren also jede 7. Stimme. Sehen Sie, die Wasseroberfläche beruhigt sich schon. Es ist nichts passiert. Ach ja einen kleinen Hieb kann ich mir doch nicht verkneifen die „rechtspopulistische“ AfD hat jede 5. Stimme im Land bekommen. Aber es ändert sich nichts, das schrecklich an der Demokratie ist, die Herrschaft geht weiter und weiter und weiter.

    Keine Gnade für die Beherrschten, wie heißt es so schön vae victis. Deutsche gefangen im Netz der Sozialdemokratie – weiter in Richtung mehr Unterdrückung. Nur ist das was Neues? – nein!

  4. Argonautiker sagt:

    Man sollte zu den nächsten Wahlen vor den Wahllokalen, mal Frauenhausbeauftragte über Co-Abhängigkeiten referieren lassen, und wie man sich aus diesem Muster befreien kann.

    Geschlagene Frauen haben nämlich eins gemeinsam, sie beschützen ihren Peiniger bei infragestellender Einmischung bis aufs Messer. Der hat es doch nur gut gemeint, als er mir eine reingesemmelt hat, eigentlich ist er ein ganz Lieber.

    Der Wähler unterscheidet sich da nur unwesentlich von den verprügelten Frauen. Er will von seinen Politikern geliebt werden, und wenn er noch so viele von ihnen drüber kriegt, oder sie ihre Söhne im Krieg verheizen, er will es einfach nicht glauben, daß er sie nur ausnutzt und mißhandelt.

    Kosten Nutzungsrechnung? Pi mal Daumen pro halbes Jahrhundert unzählige Verhungerte, ähnlich viele Vergewaltigte, oder sonstig Mißhandelte, ein paar Millionen Kriegstote und jede Menge Krüppel. Aber ohne Politiker gäbe es eben nur Mord und Totschlag, eigentlich sind es ja ganz Liebe und sie meinen es ja nur gut. Ja nee, is richtig.

    Das denken verprügelte Frauen auch immer. Und aus Sicht der Politiker lag das natürlich auch immer an den Anderen, wie könnte der Zustand des Landes auch nur irgendwas mit ihrer Arbeit, beziehungsweise Arbeitsverweigerung, zu tun haben, außerdem hätte das Volk sie mit seiner demütigen Haltung halt mal nicht so reizen sollen, und jetzt ist sowieso mal Schluß mit der Diskussion, sonst gibt’s gleich eine rein. Ab jetzt, zum Anschaffen, und das ihr mir bloß die Kohle abliefert, und strengt euch mal ein bißchen mehr an, das Leben ist nun mal kein Ponyhof,…, jedenfalls nicht für euch.

  5. Skyjumper sagt:

    Beobachtungsauftrag für:

    Maas, Heiko
    Das Subjekt lobt die unter Verfassungsschutzbeobachtung stehende linksradikale Band „Feine Sahne Fischfilet“, welche unter anderem singt
    „Wir stellen unseren eigenen Trupp zusammen und schicken den Mob dann auf euch rauf. Die Bullenhelme – sie sollen fliegen. Eure Knüppel kriegt ihr in die Fresse rein und danach schicken wir euch nach Bayern, denn die Ostsee soll frei von Bullen sein.“ – Quelle: http://www.berliner-zeitung.de/24650768 ©2016″
    mit den folgenden Worten
    „„Tolles Zeichen gegen Fremdenhass und Rassismus. Danke Anklam. Danke Feine Sahne Fischfilet, Andreas Frege, Marteria und allen anderen!“ – Quelle: http://www.berliner-zeitung.de/24650768 ©2016″

    Ups! Beobachtungsauftrag zurückgezogen. Subjekt ist Bundesjustizminister, der darf das.

    Also ganz ehrlich, was will man bei solchen Personen in der Regierung schon vom einfachen Volk anderes als Gewaltbereitschaft erwarten? Da ist es doch ganz klar, dass Steine fliegen, Polizistenknochen brechen und Asylantenheime brennen. Der Fisch stinkt vom Kopf her. Das man bei denen da oben die Gewalttätigkeit natürlich nur von den einen, und keinesfalls von den anderen Seite sehen möchte ….. nun ja, diese Feinheiten kommen zwar noch in der Presse an, nicht jedoch beim normalen Bürger.

    H.M. entstammt übrigens (noch) keiner 5 % Wirrpartei, sondern einer sogenannten Volkspartei. Na also, dann paßt ja alles. Ich mach bald auch ne Band auf. Den ersten Songtext hätt ich schon:
    „Schlagt Heiko ruhig den Schädel ein, er kann danach nicht dümmer sein.“

    (Wer die Ironie nicht von alleine findet der sei hiermit ausdrücklich darauf hingewiesen)

  6. Lickneeson sagt:

    „Angesichts der kaum durch Nachfrage zu rechtfertigenden Aufwands, den die Sendeanstalten so treiben, ist es nur allzu verständlich, dass man vor Jahren de facto die Fernsehsteuer einführte“

    …und die „laute Schwester“ der CDU machte unlängst den Vorschlag, ARD + ZDF zusammenzulegen. Ein Sender würde für die Information/ Unterhaltung der Bürger reichen. Auf dem jetzigen Niveau kann man da sicher nur zustimmen, wenn nicht gleich die Einführung des „schwarzen Kanals zur Erbauung und Information der deutschen Michel“ zu beschliessen. Als Vorbild könnte da das nordkoreanische TV dienen. Eingemeißeltes Dauergrinsen und Schnellfeuerphrasen aus dem Politbüro, im Hintergrund vor Glück weinende Bürger.

    Die Erkenntnis, das es nach Wahlen nur Sieger gibt ist so alt wie die Wahlen. Die einäugige Berichterstattung, auch beim Thema Demonstrationen, bzw. vom politisch korrekten Mainstram abweichenden Äusserungen werden zunehmend befremdlich. Zudem mutiert ein seriöses, fundiertes Format/ Niveau zusehens zum „Katastrophen/ Quiz/ Erklär – Entertainement“ nebst ominösen neuen Studios, in denen die Protagonisten wie Gartenzwerge in Omas Aquarium herumstehen.

    Moderne Zeiten: Okay, vieles ist Scheisse – aber bunt und online

    PS: Mehr als belustigend ist der Kommentar der Ex- Frontfrau der „Piraten“ zum Untergang ihrer Partei. Die Medien hätten die Newcomer kaputtgeschrieben. Sorry, Frau ….aber ihr wart einfach zu schlecht….

    MfG

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