E17 ersetzt E10 als „E+“?

8. Dezember 2011 | Kategorie: Kommentare, RottMeyer

Gastkommentar von einem Leser des Blogs

In gut unterrichteten Medien ist zu lesen, dass es vielleicht bald schon ein neues „E+“ geben soll…

Ein großer Nachrichten-Dienstleister meldete am Mittwochabend, dass sich voraussichtlich nicht alle 27 Regierungen zu einer solch gemeinsamen Reform entscheiden könnten. Vor allem Deutschland und Frankreich bestünden jedoch auf eine vertraglich einheitlich Disziplin in jedem einzelnen Haushalt.

Einige hätten den Ernst der Lage offenbar noch nicht verstanden, wurde von Berlinern kritisiert. Diese konsequente Vorgehensweise würde vor allem der Standardisierten & Ertragsarmen Einheitsleistung der Klassen „AAA“ im Wettbewerb helfen, zu bestehen.

Großbritannien wolle im Gegenzug zu einer Zustimmung Ausnahmeregelungen bei anderen Regulierungen, was Deutschland ablehne, da die Inselbewohner bereits von der „Out Option“ profitieren würden.

Sollte keine große Einigung erfolgen, so wollten alle E17-Verantwortlichen, wenn nötig das neue „E+“ im Alleingang einführen. Natürlich dürften auch weitere Länder dies unterstützen. (Anm. der Redaktion: ab 2013 als „E++“ vermarktet ?)

Das neue „E+“ sollte spätestens 2012 bereits eingesetzt werden können, bei der das Kernelement laut deutsch-französischem Willen, ein an zwei Stellen verstärkter Rechtsrahmen zu mehr Disziplin in den Haushalten führen würde. Die dafür schuldigen Bremsen würden Einzug in die neue Regelung erhalten. Die Festlegung würde wohl auf E17 – Ebene getroffen, aber die alle Beteiligten bekämen die Gewähr, dass die eigene Verfassung dadurch erweitert werden würde.

Sollten die nationalen Regelungen nicht dem neuen „E+“ entsprechen, prüfe der Europäische Gerichtshof höchstpersönlich die Umsetzung in jedem einzelnen Haushalt.
Sollte der Verbrauchswert mit dem neuen „E+“ über 3 Prozent liegen, so würde die Regelung automatisch einen Defizit-Gang einlegen, der nur noch von Qualifizierten außer Kraft gesetzt werden könne.

„Damit würden wir einen sehr großen Schritt vorankommen“

hieß es.

Trotz Regeländerungen bliebe es auf jeden Fall bei den bekannten Garantie-Obergrenzen, hieß es von deutscher Seite.
Kurz vor dem Erreichen des Gipfels mache sich der ein oder andere natürlich auch Gedanken über mögliche Rettungsaktionen für Angeschlagene, es sei jedoch noch unnötig, bevor der Gipfel wirklich erreicht wäre. Deutschland und Frankreich wollten hierbei auf keinen Fall Sonderregelungen, wonach Private beschnitten werden müssten, lieber würden sie sich internationalen Regelungen annähern, bei der Gläubige nur in Einzelfällen bei ihrer Rettung mithelfen müssten.

Der Autor fährt jetzt noch schnell neben die E10-Zapfsäule und tankt mal sicherheitshalber amerikanischen Diesel.

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