Druck und Angst: Was windige Verkäufer schon immer wussten

Druck und Angst: Was windige Verkäufer schon immer wussten

Klima hellt sich auf

Während uns gerne vermittelt wird, dass auf den UN-Klimagipfeln, wie jüngst in Durban,  besorgte Wissenschaftler um die Rettung der Welt kämpfen, ist es recht eigentlich ein ziemliches Geschacher, bei dem es weniger um Klima, als um Geld geht – im Zweifelsfall Ihres. Da werden neue Institutionen (mit entsprechenden Versorgungsposten), Transfermechanismen und Steuern ausgeheckt, deren wesentliche Stoßrichtung zu Lasten des Westens geht. Man schreckt nicht einmal davor zurück eine historische „Klimaschuld“ zu konstruieren, die es nun abzutragen gelte.

Tatsächlich ist das weniger Ausfluss von Wissenschaft, sondern von den Gruppen, die, wie jüngst in Durban, am stärksten vor Ort vertreten sind: Aktivisten und Lobbyisten des „ökologisch-industriellen Komplexes“. Wer sich einmal einen Eindruck darüber verschaffen will, worüber auf dem Gipfel konkret gerungen wurde, der sollte sich den folgenden Beitrag von Lord Christopher Monckton ansehen: (Link)

Die Seite www.eike-klima-energie.eu ist ohnehin eine der wenigen deutschsprachigen Seiten, die sich mit den Themen Klima und Energie abseits vom Mainstream regelmäßig und sehr engagiert auseinandersetzt. Zumindest eine zweite Meinung, die man sich nicht entgehen lassen sollte. Dass Klimakompromisse immer nur an ganz wenigen Ländern scheitern, ist nicht weiter verwunderlich, das sind nicht etwa „Klimaschurken“, sondern es sind meist diejenigen, die für die noble Aufgabe ausersehen sind, das Scheckbuch zu zücken. Vermeintliche Empfänger sind dagegen sichere Stimmen. Dass Kanada nun angekündigt hat, das Kyoto-Protokoll zu verlassen, wird im Mainstream zwar als „falsches Signal für den Klimaschutz“ beweint, aber geschützt wird hier ohnehin nichts. Die Kanadier haben einfach den Braten gerochen, und das ist auch nicht sonderlich schwer, denn der stinkt mittlerweile zum Himmel.

Subventioniert in die Pleite

Wie wenig in der höchstsubventionierten Branche der Erneuerbaren Energien tatsächlich rund läuft, davon legen die Aktienkurse der börsennotierten Solar- und Windaktien ohnehin ein sehr deutliches Zeugnis ab. Da ist es nur ein weiteres Schlaglicht, dass letzte Woche mit der Solon SE einer der renommierten deutschen Solarmodul-Hersteller Insolvenz anmeldete. Eine Episode, die wieder einmal auch zeigt, wie wenig sinnvoll es ist, mit der persönlichen Geldanlage Politik machen zu wollen, oder seiner Weltanschauung Ausdruck zu verleihen. Bis auf weiteres dürften Sie mit einer asiatischen Kohlegrube mehr Freude haben, als mit Sonne und heißer Luft aus Deutschland. Zu diesem Thema findet sich ebenfalls im aktuellen Heft ein Artikel, welchen Sie hier lesen können: www.smartinvestor.de/klimakonferenz

Freiwillige Knechte

Während unser Geldsystem, nur durch ein Mehr an Interventionen überhaupt am Leben gehalten werden kann, was im Gefolge den von Hayek beschriebenen zwangsläufigen „Weg zur Knechtschaft“ bedeutet, gibt es mit Hirngespinsten wie der „Klimaschuld“ nun auch eine freiwillige Form der Knechtschaft – sozusagen zur Sicherheit. Überhaupt sind die Parallelen zwischen Euro- und Klima-„Rettung“ augenfällig. Es werden unglaubliche Ängste geschürt und gleichzeitig ein enormer Zeitdruck aufgebaut, umgehend zu handeln. Das ist eine Vorgehensweise, die wir hauptsächlich von windigen Vertretern kennen und dort – einmal durchschaut – nicht als Aufforderung zur Unterschrift, sondern als Ausdruck mangelnder Seriosität werten. (Seite 3)

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One Response to Druck und Angst: Was windige Verkäufer schon immer wussten

  1. MARKT says:

    Sorry Smart-Investor, aber meiner Meinung nach erneut nichts verstanden.

    Ja, natürlich macht Angie nur Schau, aber weshalb sollten dann Sachwerte favorisiert werden. Es gibt zusätzlich kurzfristig sichere Anlagen mit einer höheren Verzinsung und der gleichen Sicherheit wie deutsche Staatsanleihen.

    Der Eurobond kommt sicherlich schon nächstes Jahr, die Zeit für Sachwerte aber deutlich später. Natürlich kann man schon früher in Sachwerte gehen, aber wehe die Liquidität wird dadurch eingeschränkt. Dann erfolgt die Enteignung der Sachwerte auf niedrigstem Niveau.

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