Die Zukunft des Geldes mit Margrit Kennedy + Franz Hörmann

5. Oktober 2011 | Kategorie: Kommentare, RottMeyer

Die Zukunft des Geldes: In der Sendung „Im Zeit-Raum“ (Sendung 6/2011) spricht Johannes Kaup mit der Franz Hörmann und der renommierten Freiwirtin Margrit Kennedy.

Teil 1

Teil 2

Teil 3

Teil 4

Teil 5

Teil 6

via Die Zukunft des Geldes [1/6] – mit Margrit Kennedy – YouTube.

 

 

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8 Kommentare auf "Die Zukunft des Geldes mit Margrit Kennedy + Franz Hörmann"

  1. Gandalf sagt:

    Einfach Klasse!
    Danke

  2. tizian sagt:

    WOW!
    Die Österreichische Schule…
    Was für ein Genuss auf intellektuell sehr hohem Niveau.
    Mehr davon!
    Herzlichen Dank für’s „Reinstellen“

    • David Rothschild sagt:

      … von wegen Österreichische Schule – doch wohl eher das Gegenteil!!

      Wäre interessant hier mal was von eben dieser Schule zu hören. Hier ein Appetithäppchen:

      ‚Silvio Gesell war ein literarisch geschickter und deshalb einflussreicher Vertreter der grundsätzlich falschen Unterkonsumptionstheorien …‘
      Friedrich von Hayek

      … und, neben Keynes und Fisher, einer der drei großen ‚Geldtheorie-Verrückten‘
      Gary North

      Was ich bei den ‚verrückten‘ Freiwirten immer so putzig finde ist, dass sie meist so tun als ob gerade sie allein irgendwas gedacht oder gefunden haben, was vor ihnen noch keiner entdeckt hat – und dann kommen sie mit den immer gleichen alten Zöpfen!

      Und weil diese Leute ja so unglaublich intellektuell niveauvoll daherreden können, verstehen sie halt auch die schwierigsten Fragen der Menschheit in „20min.“ – und schreiben ein Buch darüber „in 4 Tagen“. Obwohl sie eigentlich Architekt sind … kotz, würg …

      • Fnord23 sagt:

        Ein wenig Unterkonsum von materiellen Dingen würde uns und dem Planeten schon ganz gut tun, oder?

        Aber was machste dann mit dem Wachstumszwang entstehend aus Schuldgeld und Zinseszins?

        VG aus Sachsen

        • David Rothschild sagt:

          „Ein wenig Unterkonsum von materiellen Dingen würde uns und dem Planeten schon ganz gut tun, oder?“

          Da liegst Du exakt richtig 🙂

          Und unter anderem deshalb liegt Gesell und seine Jünger falsch – er begründet nämlich die Notwendigkeit eines wie auch immer gearteten ‚Schwundgeldes‘ ja damit, dass es nicht ‚gehortet‘ werden soll, sondern eben möglichst schnell ausgegeben … dadurch soll sich dann auch die Umlaufgeschwindigkeit erhöhen (oder eben der Konsum). Sparen gibts nicht mehr, denn Sparer sind ja Verbrecher – die ‚horten‘ Geld (in einer Höhle so wie Alberich der Zwerg 😉

          „Aber was machste dann mit dem Wachstumszwang entstehend aus Schuldgeld und Zinseszins?“

          ja, da liegt der Hund begraben: ‚Freiwirte‘ und Konsorten konzentrieren sich immer nur auf den Zins (nichts anderes) … und dann kommt die rührduselige Story vom ‚Josephspfennig‘ und seinem Kind …

          Dabei liegt das Problem im Geld und nicht im Zins!

          Der Zins ist ja in Wirklichkeit die einzige Bremse in diesem ganzen Wahn um das Fiat-Money. Warum halten ihn denn sonst die Befürworter und Nutznieser des gegenwärtigen Geldsystems schon jahrelang künstlich niedrig? Um dieses Gelddrucken aus dünner Luft noch möglichst lange aufrecht erhalten zu können – was ja offensichtlich identisch ist mit Staatsverschuldung (Schuld = Geld) …

          Um das abzukürzen, kann man sagen: JEDES Geldsystem, bei dem die Geldmenge zentral gesteuert wird, ist ein schlechtes Geldsystem. Egal ob das nun eine Zentralbank macht oder eine staatliche Behörde. Glaubst Du, es macht für Tim Geithner einen Unterschied, ob er nun für die FED oder für das Schatzamt arbeitet …? („food for thought“ – wie die alte Speckbacke Hellmeyer sagen würde).

          Die ‚Österreicher‘ sagen: ein ganzes Hochhaus voller Wirtschaftsnobelpreisträger * ist nicht in der Lage die richtige, die optimale Geldmenge zu berechnen. Selbst wenn diese (die Wirtschaftsnobelpreisträger) wohlmeinend wären, ist es schlicht unmöglich.

          Trotzdem wird es gemacht – falsch halt. Der Punkt ist, dass unser Geldsystem planwirtschaftlich bzw. sozialistisch (und eben nicht kapitalistisch) organisiert ist.

          Was soll es also bringen, wenn wir die Zentralbank abschaffen und die Geldhoheit dem Staat (einer Behörde) überlassen?

          Also denen, die keine Sekunde zögern auf das Knöpfchen der Maschine zu drücken wo am Ende Geld rauskommt – ausgegeben nur für gute Zwecke, versteht sich, auf intellektuell hohem Niveau, klar ;-). Man überlässt das Gelddrucken also jenen, die über die letzten Jahre Billionen und Trillionen an Schulden (=Geld) angehäuft haben?

          Super Idee. Das ist ungefähr so, wie wenn ich meinen Kater auf eine halbe Dose Thunfisch aufpassen lasse.

          Viele Grüße nach Sachsen aus Schwaben 🙂

          *(… und diese Preise werden zur Zeit ja auch inflationär vergeben – US Präsidenten kriegen den schon im voraus für ein paar lockere Sprüche …)

  3. auroria sagt:

    Und ich dachte schon, ich bin der einzige, der etwas enttäuscht ist.

    Die Verschiedenen Währungen (Regionalgeld, Zeitkonten, etc.), die Margrit Kennedy bringt, sind ja nichts neues.

    Und von Franz Hörmann erzählt vor allem wie Toll es mit anderen Systemen sein könnte und wie gut diese funktionieren würden.

    Ich will nicht behaupten, dass es sich gar nicht gelohnt hat, aber insgesamt war der Teil zur Zukunft des Geldes doch sehr abstrakt.
    Vermisst habe ich konkrete Konzepte wie denn ein Geldsystem aussehen sollte.

  4. quest sagt:

    @ David Rothschild

    Die Argumente „kotz“ bzw. „würg“ sind in einer Weise überzeugend, dass man einfach nicht versteht, weshalb sie sich nicht längst durchgesetzt haben.

    Meine Vision ist, dass bald Menschen mit den Lehrsätzen „Hurra, kotz, würg“ durch die Straßen ziehen, um allen diese neuen Erkenntnisse näher zu bringen.

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