„Die Metallwoche“ – Hektisch übern Ecktisch

25. Juni 2011 | Kategorie: Auf die Ohren, RottMeyer, Slideshow

von Frank Meyer

„Wenn wir bedenken, dass wir alle verrückt sind, ist das Leben erklärt.“ sagte einst Mark Twain. Wenn man heute beobachtet, wie ver-rückt die Finanzwelt (und nicht nur die) geworden ist, versteht man leichter, was gerade in Brüssel, Berlin oder Washington entschieden wird und warum man sich zunehmend der Manipulation bedient, um die Sache am Laufen zu halten…

Metallwoche vom 25. Juni 2011

Ob Zinsen, Anleihen, Edelmetalle, Öl oder Währungen – mit freien Märkten hat die heutige Welt nur noch wenig zu tun. Ein großes Geschrei um große Themen strapazieren das Trommelfell – und künftig die Auswirkungen dieser ganzen Angelegenheit. Über Gold und Silber zu diskutieren, bedarf es heute mehr denn je der Analyse dieses hektischen Gerangels zum Thema weltweiter Konkursverschleppung. Edelmetalle geraten hier immer wieder zwischen die Fronten – so auch in dieser Woche.

Und damit startet die 22. Ausgabe unserer „Metallwoche“. Aus Düsseldorf zugeschaltet: Michael, der „Düsseldorfer“. Am Mikrofon: Frank Meyer. Viel Spaß!


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6 Kommentare auf "„Die Metallwoche“ – Hektisch übern Ecktisch"

  1. Mo sagt:

    Hallo ! Ich kann nur immer wieder sagen, daß ich Ihren Blog große Klasse finde.

    Was mir aufgefallen ist, wenn man durch die Edelmetallshops fährt, daß Silber einfach immer teurer wird, dabei spielt es überhaupt keine Rolle, ob der Preis steigt oder fällt. Die Aufpreise,egal ob Münzen oder Barren,sind in den letzten Monaten erheblich gestiegen. Wer sagt, daß die Nachfrage nach Silber zurück geht, sagt einfach nicht die Wahrheit.

    Zum Goldpreis möchte ich noch sagen, daß ich langsam den Eindruck bekomme, daß bestimmte Player am Markt etwas dagegen haben, wenn der Preis in Euro steigt.

    Wenn man sich den Verlauf des Preises im gesammten letzten Jahr anschaut kommt man zu dem Ergebnis, daß der Goldpreis in Dollar mehrere hundert gestiegen ist, aber der Europreis ist nicht aus dem Knick gekommen.

    Irren ist menschlich, doch im Irrtum zu verharren ist ein Zeichen von Dummheit.(Cicero, Philippica)

    Beste Grüße

  2. Stuelpner sagt:

    Also ich habe in der MW mehrfach das Wort Deflation gehört, dazu vielleicht auch gleich noch einen passenden Link der das derzeitige Deflationsszenario beschreibt:
    http://www.kaufkraftschutz.de/gold-vor-crash-dollar-vor-rallye/175
    Wenn man Silber auf eine Stufe mit Gold stellt, heißt das nur schnell wegschmeißen das Zeug!
    Der CHF ist überbewertet, EMs nichts mehr wert, überall Blasen der einzig sichere Hafen sind Dollar. Leute kauft Dollar, besser noch US-Staatsanleihen, alles wird anders, oh Gott wir müssen wir jetzt alle sterben.

    @Mo
    Ja der Aufschlag ist nicht unerheblich und wird mit steigender Nachfrage höher, da spielen die Spotpreise keine Rolle.
    Ich hatte vor längerem mal irgendwo eine Diagramm gesehen, wo der Ausg.-Aufs. in Form von Kurven dargestellt war, leider kann ich das nicht mehr finden, vielleicht kann ja einer der BWs, Komm. oder Durchreisenden uns behilflich sein beim Finden des Selbigen, wenn ich nur laut genug schreie

    H I L F E

    • samy sagt:

      Aloha,

      erst einmal danke für die MW an die den Düsseldorfer+Frank.

      Zum Thema Deflation vs. Inflation (Biflation und Stagflation hätten wir auch noch im Programm, die ganze rechthaberische Festlegerei auf nur ein Phänomen und gleichzeitig für alle VW und Märkte der Welt, dass nervte mich schon immer), dass würde ich nicht zu sehr auf die leichte Schulter nehmen. Ich bin zwar eher infationistisch unterwegs, so wie die Meisten hier, aber ich akzeptiere dass die Deflationisten einige gute Argumente haben.
      Meine Befürchtung ist stets, dass ein deflationistischer Schock immer seiner Natur gemäß einschlägt wie eine Bombe (Flash Crash, Credit Crunch) während eine inflationistische Schutzmauer (QE, Debt Ceilling) zeitverzögert und politisch abgestimmt eingezogen werden muß. Auch Ben`s Helikopter muß erst mal wieder voll getankt werden und die Starterlaubniss (!) bekommen. Somit gibt es immer eine Phase bis die neuen QE’s wirken, in der Chaos ist. Das Chaos ist aber nun mal unberechenbar. Schwarzer Schwan, ik hör dir trapsen…
      Zum Thema Spread und Kurse für EM, also meine EM-Händler haben ihre Preise um ca. 5%-10% gekürzt. Einen Phila habe ich eben für unter 28€ gesehen. Die lagen vor wenigen Tagen noch bei 30€. Somit sollte zumindest in der BRD die Nachfrage leicht gesunken sein. Was die in Asien machen, dass steht auf einem anderen Blatt.
      Natürlich behalte ich aber meine meisten EM, eben als Versicherung gegen das Chaos und für „nach“ der Währungsreform. 😉

  3. huneke sagt:

    Hallo und vielen Dank für eure wirklich fundierten Einschätzungen. Ich hatte am 2.1.2008 Puts auf den Nasdaq und Hang Seng gekauft, während mein Bruder voll in Gold gegangen ist. Wir hatten beide den Zusammenbruch in den USA vor Augen. Ich hatte Glück und mein Bruder zunächst Pech, da Gold zunächst runter ging. Was war passiert? Aufgrund des Einbruchs mussten viele Spekulanten zunächst Kasse machen, um Ihre Schulden und oder Aussenstaende zu begleichen. Dadurch fiel zunächst auch Gold. Ich denke, dass es jetzt auch wieder so kommt, dass wenn die Mehrheit den Abschwung sieht, Gold zunächst kurz fällt, um Cash für die mit 0% finanzierten US Schulden decken zu können.
    Erst wenn dieser kurze Spekulanten Buy out vorbei ist, wird Gold richtig steigen. Vielleicht ist es das, was wir jetzt auch schon sehen. Ähnliches sehe ich fuer Silber.
    Es sind genug Spekulanten im Gold, um zunächst diesen Effekt auszulösen. Ich schaue mir daher auch immer den vermeintlich „sicheren Hafen“ Schweiz an. Solange der Franken steigt, wird die Krise noch als normal angesehen. Ein Währungszusammenbruch würde aufgrund des grossen Bankensektors der Schweiz diese mit hinunter reissen.
    Also, vielleicht zeigen sich bald noch bessere Kaufkurse für Gold und Silber.

  4. Jochen sagt:

    Hallo zusammen,

    zunächst danke an Hr. Meyer und den Düsseldorfer für die aktuelle MW.

    Den hier im Blog angesprochenen Artikel von ‚Kaufkraftschutz‘, der auf goldseiten.de zu lesen ist, finde ich aus psychologischer Sicht gar nicht so blöd, auch wenn er anfangs befremdet. Sollten sich die Amis mit Blick auf die Schuldenobergrenze wider Erwarten auf deutlich größere Einsparungen einlassen, kann es doch durchaus ‚am Markt‘ so aufgefasst werden, als ob man den Ernst der Lage erkannt hat und jetzt
    ’seriös‘ wird. Dazu braucht Helikopter Ben doch nur ‚überraschend‘ verbeserte wirtschaftliche Aussichten auftischen, und schon kippt die Stimmung deutlicher gegen die Edelmetalle. Je nachdem, was bis dahin noch in Griechenland passiert, steht der Dollar vielleicht plötzlich viel besser dar.

  5. samy sagt:

    Moin,

    hier möchte ich einmal ergänzend folgendes Interview einstellen. Neben Aktien der EM Explorer werden auch andere Themen besprochen, wie etwa Anleihekurse und das Verhalten von Gold. Das wird auch bald ein Thema werden, nur eine Frage der Zeit.
    http://www.daf.fm/video/experte-goldpreis-in-diesem-jahrzehnt-bei-10000-dollar-50145443-XC0009655157.html

    Und huch , ist der Herr Sorros am Ende gar nicht so bärisch in Sachen Gold?
    http://www.rohstoff-welt.de/news/artikel.php?sid=27896

    VG

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