„Die Metallwoche“ Hektik im Silbermarkt

30. April 2011 | Kategorie: Auf die Ohren, Kommentare, RottMeyer, Slideshow

von Frank Meyer

Große Aufregung hinter den Kulissen der Gold – und Silberpreise. Es scheint bei einigen Marktteilnehmern richtige Not zu geben. Oder Elend? Dank des Internets fügen sich die Puzzleteile nach und nach zusammen. Man muss nur etwas um die Ecke denken…

Das machen wir in unserer dieswöchigen Ausgabe der „Metallwoche“ und kommentieren vielen Gerüchte im Markt.

Zu Gast: Michael, der „Düsseldorfer“.

Erneute Rekorde in den Metallen in dieser Woche. Ben Bernanke befeuert die Preise an den Börsen und die der Metalle, was vielleicht gar nicht seine Absicht war – und wilde Spekulationen im Silbermarkt. Charts, Minen, Terminmärkte und vieles mehr jetzt in der Metallwoche – heute direkt aus Düsseldorf. Viel Spaß!

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©Frank Meyer

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26 Kommentare auf "„Die Metallwoche“ Hektik im Silbermarkt"

  1. Aussteiger sagt:

    Hallo, einmal mehr eine lehrreiche Metallwoche, vielen Dank nach Düsseldorf. Warum sind eigentlich die wirklich großen Player wie JPM oder GS usw. seit so langer Zeit mit riesigen Positionen short im Markt? Ich kann mir nicht vorstellen, dass die Big Boys nicht ganz genau wissen, wie der Silbermarkt aussieht, rein größenmäßig. Die wissen doch das Silber physisch knapp wird, zumindest wenn man sich die Reichweite der Vorkommen anschaut und den Verbrauch im Industriebereich zuzüglich des Investorenbedarfs. Die wissen auch, dass die physische Nachfrage nicht mit Papier sondern nur mir Silber gedeckt werden kann. Als Miteigentümer der FED kennen JPM oder GS den Inflationmechanismus und müssten doch ein großes Interesse an allem haben, was Werthaltigkeit verspricht. Die könnten doch viel mehr mit Silber verdienen, wenn sie die Preise nicht manipulieren würden. Ich kenne die vielen Argumente für Silber und bin selbst investiert, darum geht es nicht. Aber ist eine Erwartung auf steigende Silberpreise nicht eine Wette gegen JPM/ GS und damit gegen die Marktmacht schlechthin? Die lassen sich doch nicht von uns Minianlegern abzocken, oder?

  2. samy sagt:

    Auch von mir nochmal Grüße und ein Dankeschön und noch einen schönen 1 Mai.

    VG

  3. […] Der Gold- & Silberthread Die neue Metallwoche von Frank Meyer: Hektik im Silbermarkt __________________ Edelmetalle: Mit der Angst steigt der Preis…Mein Tradingmotto: Per […]

  4. rolandus sagt:

    Prost im Garten!

    Das Argument mit den Minen fand ich wieder sehr interessant, denn der Gburek spricht noch eine Seite weiter bereits von Verkaufen, was mich bei ihm überraschte …

    …bei der Gelegenheit: Wird es auch einen pc mit Mr Gburek geben zu dieser eigenartigen Situation, die gerade vorherrscht?

    Schön Gruß von der Elbe ins Ried und nach D dorf
    rolandus

  5. Martin Berger sagt:

    Hallo, die Metallwoche ist zum festen Bestandteil meines Wochenendes geworden.

    Eine Frage habe ich zum Thema Absicherung: Wie soll diese aussehen? Welcher Basispreis und welche Laufzeit wären hier angebracht?
    Wäre gleichzeitig auch eine Absicherung gegen einen steigenden Euro ratsam? Auch hier würde ja eine Gefahr lauern, die unsere Buchgewinne im Silber reduzieren könnten.

    Vielen Dank für die Unterstützung und einen erholsamen Sonntag.
    Gruß Martin

    • holger sagt:

      @ Martin Berger

      „Wäre gleichzeitig auch eine Absicherung gegen einen steigenden Euro ratsam? “

      Ich höre die Metallwoche auch sehr gerne. Aber Deine Frage ist sehr gut. Hab ich mich auch schon gefragt. Was passiert, wenn der € steigt und steigt, gegenüber dem USD. Ich mag ihn zwar nicht, aber was ist, wenn er tatsächlich mal bei 1:2 oder 0,5 steht zum USD.

      “ Auch hier würde ja eine Gefahr lauern, die unsere Buchgewinne im Silber reduzieren könnten.“

      Solche Gedanken mag ich. 😀 Es wird alles in USD gemessen. Nur haben wir den Euro.

      • jean sagt:

        @ Holger, Martin,

        Silber und Gold sind eine Versicherung gegen das Papier. Mit diesen beiden Edelmetalle habe ich nicht vor Geld zu verdienen. Wenn der Preis steigt habe ich auch nichts dagegen (ich werde das Zeug sowieso nie verkaufen).
        Wenn ich Geld verdienen will dann kaufe einen Teil der realen produktiven Wirtschaft (von soliden und konjunkturunabhängigen Unternehmen): Magi, Cola, Snickers, Beck´s, Tabletten gegen Heuschnupfen…

        • Andre sagt:

          @jean

          Als ich vorhin den Kommentar von Martin Berger gelesen habe, sind mir genau ihre Sätze durch den Kopf gegangen! Immer alles absichern…
          Ich halte das genau wie Sie, jean.
          Für mich ist Silber/Gold nichts anderes als ein Wertspeicher. Und im Gegensatz zu einigen, die nervös werden, weil der Preis sinkt (bei mir sinkt er ja nicht, denn 31,1 Gramm sind 31,1 Gramm :-), entspann ich mich, spare, genieße mein Leben und warte auf den Zeitpunkt, an dem ich wieder shoppen gehe. Wenn ich diese leichte Hysterie, wenn Silber mal ein zwei Dollar „einbricht“, mitbekomme, frage ich mich „sitzen die alle schon auf ner Tonne Silber und wollen jetzt endlich ihren wohl verdienten Ertrag?“ Wenn nicht, dann ist doch zum jetzigen Zeitpunkt (wenn man die Absicht hat, seine physischen Bestände aufzustocken) ein sinkender Silberkurs erfreulicher als ein steigender.

          • Martin Berger sagt:

            @ Andre

            auch bei mir dient Silber als „Wertspeicher“.

            Aber da wir derzeit im Silberpreis eine erste große Etappe geschafft haben, halte ich es für nicht ganz verkehrt, auch diesen WERT schon einmal zu SPEICHERN.
            Auch Michael hat im PC etwas dahingehend angedeutet.

            Die durch eine Absicherung evtl. entstandenen Gewinne sollen danach auch wieder in Silber reinvestiert werden, zu dem dann günstigeren Preis.

            Ansonsten müßte ich ja „frisches“ Kapital einsetzen, um bei einem Preisrückgang physisches Silber nachzukaufen.

            Sollte der Silberpreis aber jetzt weitersteigen, wäre die Optionsprämie zwar verloren, aber 1 Unze Silber wären dann immer noch 31,1 g, wenn wir davon ausgehen, daß uns ein möglicher Buchgewinn nicht interessiert und wir Silber NUR als „Wertspeicher“ ansehen. Dann bräuchten wir uns aber über täglich steigende Silberpreise nicht freuen, denn 31,1 g bleibt stets 31,1 g.

            Gruß Martin

  6. Andre sagt:

    Hallo Frank und Michael,

    habe Ihr euer Kölsch schön entspannt genießen können? 🙂
    Für eure unermüdliche Aufklärungsarbeit habt Ihr euch das auf jeden Fall verdient!
    Vielen Dank für die MW sowie die vielen Artikel.

    Bei einer unbeantworteten Frage in dieser Ausgabe der MW kann ich euch helfen! 🙂
    Frank gibt es eine Möglichkeit Fotos an meinen Kommentar anzuhängen?

  7. Marquis sagt:

    hallo Frank!

    Wieder eine sehr Interessante Metallwoche 🙂

    Ich hab da gerade eine Idee für eine Metallwoche Spezial! Es wäre vielleicht für einige Hörer interessant mal einen Fachmann vielleicht einen Geologen zu Wort kommen zu lassen der über Silbervorkommen/reichweite erzählen kann über seine Bedeutung in Industrie und Technik.
    Der ein oder Andere ist da sicher bereits informiert, aber so ein Sonderrepport wäre denke ich eine ganz gute Sache um das Metall Silber näher zu beleuchten.

    • Frank Meyer sagt:

      Er kann auch nicht mehr sagen, als die diversen Rohstoffstudien Auskunft geben können. Diese sind recht deckungsgleich. Was wäre das Neue daran? Die Studien, die es gibt, sind die besten Sonderreports, die es schon gibt.

  8. Hans Moog sagt:

    Gerade gabs die dritte Marginerhöhung dieser Woche. Diesmal eine Erhöhung um 13% …
    Also langsam wirds „komisch“. Warum denn dieses Tröpfchenweise erhöhen?

    • Frank Meyer sagt:

      Wie sagte Michael in der Metallwoche: Und wenn man das Silber mit 100% hinterlegen muss, soll`s mir recht sein. Wenn heute die Preise einbrechen sollten,
      bin ich gespannt, ab welchem Moment die Nachfrage in den Markt kommt. Vor allem ist es dann interessant (wir werden es wohl nie erfahren) wer die
      Nachfrager sein werden. Es stutzt im COT-Report auch die Kleinspekulanten. Wir hatten davon auch berichtet. Also wenn sich die CME gegen zu große Spekulation
      dort stemmt… 1 Konrakt a 5.000 oz drei Dollar im Minus gibt bei den Kleinspekulanten richtige Minuszeichen auf dem Konto. Mal sehen.
      Ob derjenige, der echtes Silber hat, auch einen Margin Call bekommen kann? :-))

      Update: es gab gar keine 3. Margin-Erhöhung…

  9. holger sagt:

    Hey Frank,
    mein kleiner Sohnemann hat Konfirmation Ende Mai. Da kommen Leute und wollen was zu Essen haben. Ja, ich hab es physisch da. Wild, Roulade, und andere Dinge gibt es, vom Meister himself plus einen ganz bekannten Vino zubereitet.

    Warum schreibe ich das? Weil, ich habs physisch da. Und der „komische“ Silber- und Gold Markt eben nicht. Ich kann doch unseren Gästen, kein Papier servieren, wo drauf steht: „Kommst Du nächste Woche“. Würden die mich doch verhauen oder nicht?

    • Frank Meyer sagt:

      Der Gold – und Silbermarkt ist keine Konfirmationsfeier

      • holger sagt:

        Ach komm…

        wenn ich diesen Markt zu dem Devisenmarkt (ca. 3000 bis 4000 Milliarden USD täglich) in das Verhältnis setze, dann doch wohl schon. Also so dicke ist der Handel mit Au/Ag auch nicht. Nicht im Volumen. Gerne höre und lese ich etwas anderes. Wenn ich falsch liegen sollte, bitte ich um neuere Informationen.

        • Frank Meyer sagt:

          Konfirmations-Thema abgehakt. Jetzt kommst Du mit der Größe des Devisenmarktes und des Goldmarktes – mitten in der Metallwoche.

          Willst Du nicht lieber doch einen eigenen Blog aufmachen? Holgers zu Hause?
          Informationen… ja, da gebe ich Dir die Antwort auf einen Kommentar zurück: Googeln hilft. Vino weniger.

          • holger sagt:

            Frank

            ich beende hiermit die Diskussion. Ist mir einfach zu anstrengend. Und einfach zu blöd. Natürlich zählt der Devisenmarkt. In was wird denn Au/Ag an der Tafel angezeigt? In USD oder nicht? Oder willst Du das leugnen? Ich habe die Schnauze gestrichen voll. Mich jedes Mal von Dir anmachen lassen zu müssen, bei jedem Kommentar. Ich habe Dir nichts getan. Und werde es auch niemals tun. Wünsche Dir noch angenehme Rest Jahre. Und natürlich viel Erfolg.

            Das war der letzte Kommentar. (versprochen)

          • Frank Meyer sagt:

            Tschüss.

  10. Hal 9000 sagt:

    Danke Frank und Michael,

    das war wieder eine super informative Metallwoche!

    Eine Frage zu den Minen:

    Gold/Silber long – Minen short, daß habe ich verstanden. Dadurch düpeln die Minen vor sich hin – obwohl sie „günstig“ sind. Sollte Gold/Silber – überlicherweise im Sommer – noch einmal zurückkommen, wie würde sich das dann auf die Minen auswirken? Sie haben ja bisher ziemlich unelastisch reagiert, typischer Vertreter: Barrick.

    Was mich beruhigt: Ich kann mit den COT-Tabellen so gut wie nichts anfangen, selbst Frank hat dafür drei Jahre gebraucht 😉
    Danke für die Aufbereitung. Ich denke, hier steckt „System“ in der Unübersichtlichkeit – zusammengefrickelte Tabellen aus ASCII-Zeichen im 1980er-Style. *kopfschüttel*

    Vielleicht hat hier Frank ein paar Tips für uns.

    • Frank Meyer sagt:

      So unübersichtlich ist es eigentlich gar nicht, wenn man die einzelnen Marktteilnehmer unterscheidet.

      Ich habe den Fehler gemacht, dem COT-Bericht zuviel Bedeutung beizumessen. Er bildet das ab, was an der Comex passiert. Produzenten, Anbieter , Verbraucher, Banken und Spekulanten. Aber der Silbermarkt kommt vor allem durch den physischen Markt unter Druck – seitens der Investoren und auch von der Industrie. Der COT-Bericht ist nur ein Bild der ganzen Angelegenheit in Sachen Lieferverpflichtung. Wir wissen nicht, was in Asien läuft und an der LMBA in London. Die Frage, die nicht im Offenen geklärt werden kann, ist, wie laufen die physischen Silberströme. Wer bietet an, wer fragt nach? Wer will nur spielen? Wer braucht dieses Silber wirklich? Der COT-Bericht legt nur offen, wie hoch die Positionen liegen und ob die Anzahl der Kontrakte steigt oder fällt. Dann kann man ablesen, wo die Kontrakte aufgebaut und abgebaut worden sind. Wenn wie früher die Commercials mehr und mehr Short – Kontrakte aufgebaut haben und dabei das Open interest gestiegen ist, dazu aus anderen Quellen die Medienberichterstattung stieg und zugleich auch der Optimismus (wieder andere Umfrage) dann gingen bei mir die Alarmanlagen an und ich wusste, dass man sich auf tiefere Preise einrichten kann, denn die Shorts ein Debakel anrichten weden. Das war dann auch so.

      Jetzt ist es aber so, dass der Markt von der Terminmarktseite gar nicht so heftig überhitzt ist und die Margin-Erhöhungen auch einige Spekulanten ausgelöscht hat. Die Charts schreien aber, dass es zuviel gewesen ist. Mulmig ist mir auch. Aber alle sagen, es ist zu hoch gelaufen. Hmmm. Deshalb vermute ich (ich weiß es nicht) Not dahinter, dass die Shorts Verluste realisieren wollten/mussten und deshalb „eingedeckt“ haben. Nicht dass sie wollen – sie müssen.

      Ich werde in den kommenden Tagen mehr Aufmerksamkeit der Abrechnung der Mai-Kontrakte widmen. Wieviele Kontrakte werden sich das „Zeug“ ausliefern lassen? Nicht zu vergessen, an der Comex liegen nur noch 33,5 Mio Unzen frei verfügbares Silber in Investoren-Form. Mal schauen, was die Silberströme hier in den nächsten Tagen sagen. Eines muss man dem Markt lassen… Er ist komplett unübersichtlich. Man kann sich dem nur durch „um die Ecke denken“ nähern. Das ist ein sich wiederholendes Puzzlespiel und kostet viel Zeit des Nachdenkens. Deshalb hatte ich vor einem Jahr mal über die Eichhörnchen-Strategie geschrieben. Kaufen in Dipps und nur mit dem, was man an Überschüssen hat. Kein Papier und nur echtes Silber. Keine Zockerei auf höhere Preise – nur Versicherung für den Fall der Fälle. Und sollte dieser Fall nicht eintreten – umso besser. Dann braucht es die Industrie in den unterschiedlichen Anwendungen. Selten ist es sowieso – jedenfalls, solange nicht diese 22 Mrd oz in den Markt zurückfließen, die als Ramschsilber unterwegs sind. Geht man für einen Ring (10g) zum Silberaufkäufer? 1 Gramm = 1 Euro? Ich weiß nicht. Wo wird der Anreiz stärker, das Silber in Papiergeld zu tauschen? Keine Ahnung. Der „Altgold“ – und Altsilbertsunami fiel bislang aus. Momentan.

      P.S. Es gibt immer wieder unsinnige Diskussion über Kursziele. Michael sagte, man sollte HIER schauen

  11. rolandus sagt:

    HBallo Michael

    Wenn schon Astrologie und Finanzen dann doch bitte eher

    http://www.astrodata.com/shop.asp?action=weeklycontent&ccat=1&nav=45

    Kein Marktgeschrei, aber den Infaltionsexpress der Vermögenswerte immer wieder sauber in analoger (!!!) Weise ohne „Planeteneinflußgedöns“ beschrieben.

    Das analoge Erkennen ist das Entscheidende nicht ob, wann und wie hoch.

    Guten Morgen nach Düsseldorf

    rolandus

  12. Krisennews.com » Silber: In der Nacht ausgerutscht sagt:

    […] teurer geworden sind. Absicherungen waren also gar nicht so falsch. Wir hatten in den letzten drei Metallwochen darauf […]

  13. […] Binnen weniger Sekunden fiel Silber von 48 auf 42 USD. Rott&Meyer schreiben im Rahmen ihrer Metallwoche über den Absturz. Auch blognition.de und egghats blog schauen auf die Kehrtwende beim Silber und […]

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