„Die Metallwoche“ (vom 02.04.2011)

2. April 2011 | Kategorie: Auf die Ohren, Kommentare, RottMeyer, Slideshow

von Frank Meyer

Gold und Silber scheinen Druck aufzubauen. Bei den üblichen Schlägen nach unten kommt seit Wochen schon recht schnell wieder Interesse in den Markt. Was sagen die Charts? Darüber hinaus soll es um die anderen wichtigen Nachrichten aus dem Edelmetallsektor in unserem wöchentlichen Podcast „Die Metallwoche“ gehen. Am Mikrofon Frank Meyer und Michael, der „Düsseldorfer“. Bitte schön…!

Die Deutschen besitzen angeblich 29.000 Tonnen Silber. Kommt es zu Positionsobergrenzen für die großen Spieler am Markt? Oder bleiben diese wirkungslos? Wie sieht es am Terminmarkt aus? Gibt es Hinweise auf weitere Knappheit im Silbermarkt? Warum bekommen die Kurse der Minen ihren Hintern nicht hoch?

 

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25 Kommentare auf "„Die Metallwoche“ (vom 02.04.2011)"

  1. yo sagt:

    Vielen Dank für Ihre Mühe und die Klasse Arbeit.

  2. Andreas sagt:

    Hallo zusammen,

    warum spricht keiner über mögliche größere Korrekturen bei den Edelmetallen?

    Aus meiner Sicht sind derzeit soviele Unsicherheiten in der Welt, dass ein Rückfluss von Geldern aus Sachwerten (wegen Japan, Südeuropa, mögliche Zinserhöhung…) ebenfalls zu berücksichtigen gilt.

    Durch das Lesen des Buches „Conquest the Crash“ von Robert Prechter bin etwas vorsichtiger.
    Somit bleibe ich bei der Eichhörnchenmethode und warte auf Rücksetzer.

    Gruß Andreas

    • Frank Meyer sagt:

      Ich denke, wir haben darauf hingewiesen und würde jetzt auch erst mal nichts tun und zuschauen. Die 200-Tage-Linie bei Silber ist weit entfernt.
      Die Frage ist bei vielen, ob sie deshalb auf Korrekturen warten, weil sie sich diese wünschen. Herrn Prechter habe ich sehr gerne gelesen,
      aber er hat über eine so lange Zeit nicht Recht bekommen. Vielleicht macht er seine Überlegungen ohne die Notenbanken (und Regierungen)
      Und das scheint bislang zu wirken. Bislang…

  3. td sagt:

    …die ‚Metallwoche‘ ist Pflicht und Freude…

  4. Bob sagt:

    Danke für die Arbeit. Die Metallwoche ist Pflicht.
    Bin einer davon, der sich Physisch mit Silber eingedeckt hat 😉 Ich weiß noch meine erste Silbermünze, einen Phili habe ich für 14 Euro gekauft, guckt Euch nun die Preise an …
    Ich besuche Ihre Seite regelmäßig, weiter so …

    • Frank Meyer sagt:

      Oh, da fällt mir eine Sache ein… 2004 – Münzkabinett Frankfurt… Man muss unten klingeln.. „Ich möchte was kaufen…“ Man kam sich vor, als wäre man auf der Suchge nach Drogen 🙂 Das Kilo Silber kostete damals 290 Euro. Und dann erfährt man, dass der Preis doch „recht hoch gewesen ist“… Zeitenwende in Zeitlupe…

  5. samy sagt:

    Erst einmal vielen Dank für die Metallwochen, wie immer höchst informativ und lehrreich.

    Könntet ihr folgende Frage einmal angehen.
    Wie verhalten sich die EM, wenn QE III Juni nicht (!) kommt?
    Wenn es kommt, dann dürfte die Preise steigen wegen weiterer Inflationierung, aber müssten sie nicht zumindest scharf korregieren wenn es ausbleibt?
    In dem Zusammenhang wären auch die Wirkungen von Zinserhöhungen seitens der FED einmal zu bewerten.

    Vielen Dank im Voraus.
    Schönes Restwochenende, einen heissen Grill und viel kaltes Bier.

    VG

    Samy

    • Frank Meyer sagt:

      Hi Samy, machen wir in der nächsten Ausgabe kommendes Wochenende.

    • Pearl sagt:

      Genau das würde mich auch sehr interessieren 🙂
      Bin gespannt auf eure Einschätzung!

      Was heißt es für Gold und Silber wenn der Leitzins in den nächsten Monaten langsam oder plötzlich angehoben wird? (EZB Ende des Jahres auf 2% oder FED Ende des Jahres 1,5 – 2%) Ob es passiert, das kann man ja noch dahingestellt lassen, nur was heißt es WENN es dazu kommt!?

    • helibenB. sagt:

      Samy,
      das ist die Gretchenfrage schlechthin: „..die Wirkung der Zinserhöhungen seitens der FED..“
      -bezüglich Gold & Silbernotierungen, bezüglich kommender Reaktionen der EM-Investoren auf Leitzinserhöhungen verweise ich an dieser Stelle auf:
      Mr. Paul Volcker, Chairman Fed. Res. Board;
      der Mann ließ Ende 1970 – Anfang 1980 die Goldblase platzen, indem er die Hochinflationsphase in den U.S.A. der’70-er Jahre durch massive Heraufsetzung des Leitzinses beendete.

      Allerdings und in Anbetracht der aktuellen privaten, kommunalen, und staatlichen Verschuldungssituation in den U.S.A. kann ich mir einen US-Leitzins von 10 bis 15% nicht vorstellen.

      Der Edelmetallzug wird an Geschwindigkeit zulegen, daran gibt’s nichts zu rütteln…
      -und das wissen auch die Herren Volcker, Greenspan und Bernanke!

      nächste Hürde: $40 per oz Silver – aber dieses Mal bitte ein Glas Champagner, keinen Sekt!
      Ben aus Bln.

      • samy sagt:

        Hi,

        ich denke in den nächsten 3 Monaten sollte es sich entscheiden, ob Gold einen Sprung macht oder wir nochmals Kurse zum Nachkaufen bekommen, weil alles igendwie mal wieder ach so unvorhersehbar und überraschend einbricht. Es stehen u.a. Themen wie Ölpreis, FED-Zins, QE III an, aber auch ganz kursfristige Geschichten wie der neue Schuldendeckel der USA, der muß am Freitag entschieden werden. PIMCO (El Erian) äußerte sich gestern kritisch.

        Jetzt mal zu deiner Gretchenfrage, wie wirken denn z.B. Zinserhöhungen zwecks Inflationseindämmung bis zu 3-5%? Natürlich fällt der Goldpreis kurz mal, ja und dann? Was ist denn mit der Realverzinsung, also den inflationbereinigten Zinsen. Solange die Negativ bleibt, werden Anlagen gesucht, müsste Gold langfristig steigen. Und wie hoch ist denn die US-Inflation, also die Echte? Die FED nutzt ja bekanntlich den Core-CPI Warenkorb, also ohne Lebensmittel und Energie. Wie will man da den „richtigen“ Zinssatz finden?
        Ich denke 6%-9% Zinsen sind vielleicht erst wirksam aber wirtschaftlich ebenfalls nicht verkraftbar, geschweige denn die Politik von Paul Volker, die du ja erwähnst.

        Es ist und bleibt spannend.

        VG

        • Frank Meyer sagt:

          Ich habe eine komischen Gedanken.
          Gold und Silbr steigen seit 10 Jahren. Ob bei steigenden oder fallenden Zinsen. Zuvor fielen sie ob bei steigenden oder fallenden Zinsen. Die nächsten drei Monate entscheiden gar nix… Zinsen von 1,50% in der EU oder 0,75% In den USA. Mumpitz! Die Staaten können mit den Zinsen nicht hoch – nur wie immer die Statistik verprügeln, eben weil es nicht mehr die Welt der 60er, 70er oder 80er Jahre ist. Wenn die Zinsen auf 6 oder 9% steigen würden….ja dann.. aber dann kommt der Staatsbankrott. Und dann?

      • samy sagt:

        @ Frank Meyer
        „Die nächsten drei Monate entscheiden gar nix…“
        Kleine Wette um’s Recht?

        Steigende und fallende Zinsen und EM-Preise unabhängig voneinander?

        Um das empirisch zu klären, bräuchten wir erstmal die korrekte Realverzinsung (!!) und damit die wahre und richtige Inflation einer VW. Volker musste z.B. die Zinsen so hoch prügeln, eben um die Geldmenge (Inflation) wieder einzufangen.

        Außerdem müsste man betrachten, ob es gerade nicht einfach eine schlicht bessere Anlageklasse gab, die noch besser inflationierte. Die Dot-com-Blase zum Beispiel. Und wir müssten auch Dinge berücksichtigen, wie Kriege, Naturkatastrophen und Hungersnöte usw., quasi als Game-Changer. (So mancher Japaner hätte besser auch mal Gold statt nur seine Nipponanleihen gekauft)

        „Wenn die Zinsen auf 6 oder 9% steigen würden….ja dann.. aber dann kommt der Staatsbankrott. Und dann?“

        Das Teil unter meinem Pulli ist wirklich ein Bauchansatz und leider keine Kristallkugel 🙂 .

        Mal eine Gegenfrage dazu: Wer wird von diesem Chaos am schnellsten erfahren? Die gut vernetzte, ausgebildete und vermögende Klasse, oder? Jetzt mal ohne Sozialneid und ganz nüchtern gesehen. Und wieviel % dieses Vermögens wird derzeit in physischem Gold gehalten? Laut Leuten wie Sprott, Faber und von Greyerz deutlich unter 1%, so um die 0,5% glaub ich. Reicht es da nicht wenn die „oberen 10 000“ den Braten riechen, um den Goldpreis selbst noch in einer Deflation zu pushen, ausgelöst Zinssteigerungen? Bei der Masse an Geldvermögen, die dann für die nächste Generation irgendwie noch in Kaufkraft verwandelt werden muß?

        VG

    • helibenB. sagt:

      Hi, Samy

      bitte lesen: im blogspot : „DER KLARE BLICK“ Ausgabe vom 5.April 2011
      Woher kommt Silber und wohin geht es?- DIE INDUSTRIELLE NACHFRAGE-

      Jetzt mal etwas persönliches von mir (mir geht’s hier nur um die Zukunftsprospektion eines immer noch meilenweit unterbewerteten edlem Metall)
      -ich schicke voraus, dass ich leidenschaftlich gern Silber reite 🙂 und Rennrad fahre, angesichts des kommenden Supersommers 2011 wurde ich heute bei LIDL fündig: eine schicke halblange Radlerhose für lächerliche ACHT EURO! Bei meinem „freundlichen“ (Laden am Mexikoplatz) kostet diese Hardware das 10-fache! Ich wollte das Teil grad schon wieder ins Regal werfen, aber was muss ich das lesen?
      COOL MAX SILVER… Hä? COOLMAX Silver- antimikrobiell und antigeruchsbildend durch Silberionen“
      Gekauft. Ausgepackt. Passt.
      Was ich damit sagen will ist:
      Silberanwendungen in Produkten von denen man vor Jahren noch nicht mal zu träumen wagte, sind heute z.B. bei Lidl für’n Appel und ’n Ei zu erwerben!
      Mir sagt dieses Fallbeispiel nur eines: Silber wird auf nimmer Wiedersehen VERBRAUCHT. Heute und in Zukunft. Silver is rare earth. Die Chinesen mögen das Zeugs anscheinend auch.
      Die sollen nur kommen. Irgendwann wird wieder der Markt das Angebot und die Nachfrage regeln.
      So God will. Ben aus Berlin Südwest.

      • samy sagt:

        Moin,

        bin ganz deiner Meinung. Silber als Werkstoff hat aller beste Eigenschaften. Noch neulich wollte mir jemand aufgeregt einreden, Gold sei der beste Stromleiter und nicht Silber. Die Meisten wissen darüber zu wenig, warum eigentlich?

        VG

        • Frank Meyer sagt:

          Ich halte das für ein gutes Indiz, dass sich wenige mit dem Thema auskennen. Erst wenn es da überall echte Spezialisten gibt und viel mehr über das Thema geschrieben wird, wäre ich vorsichtig. Frag doch mal, wer von der antibakteriellen Wirkung weiß. Oder frage mal, was ist eine Unze? Wenn sich das herum gesprochen hat, kann man davon ausgehen, dass sich die Leute damit beschäftigt haben. Bis dahin dauert es noch. Damals war jeder T-Aktien – und High-Tech-Aktien-Spezialist.

          Warum sollte man sich auch auskennen , wenn es kein Interesse gibt oder eine Art von Not, sich damit auskennen zu müssen?

      • samy sagt:

        @ Frank Meyer

        Moin,

        na ja, ich mein Wissen aus dem Chemie- oder Physikunterricht. Bester Wärme- und Stromleiter oder Reflektor von Licht. Dann das ganze mit dem antiseptischen Eigenschaften. Pi, die Gravitationskonstante oder den Siedepunkt von Wasser kennen doch auch alle.
        Vielleicht haben zu viele Lehrer Geld mit den Gebrüdern Hunt verloren:-) .

        Ja, ein gutes Zeichen für Investoren, dass stimmt.

        Nur ich habe es vor ca. 1-2 Jahren aufgegeben die Leute zu ermuntern 10’er oder die putzigen Koala’s oder Gold an Land zu ziehen. Die haben lieber Bausparen gemacht oder Lebensversicherungen gekauft.
        Nicht wenige halten mich für schwermütig, was den Argumenten bei Gold anging.

        Muß halt jeder selbst entscheiden.

        VG

  6. Mamaria sagt:

    suuuuper, herzlichen Dank !
    Bin zum 1. Mal hier und freue mich. Werde jetzt regelmäßig reinhören !
    Lieben Dank

  7. JayJay sagt:

    Schließe mich den Vorpostern an, wirklich Klasse die Metallwoche.
    Immer sehr informativ. Weiter so.
    Noch einen schönen Sonntagabend.
    Gold & Silber Ahoi

  8. ProAG sagt:

    Hallo Herr Meyer,

    haha, beim Münzkabinett Frankfurt hat sich in Bezug auf das klingeln wenig geändert. Beim ersten Mal wollte ich auch meine Bestellung an der Gegensprechanlage aufgeben. Mittlerweile reicht ein knappes „Guten Tag“ und die Tür öffnet sich. Ich halte es aber für eine gute Adresse: Der Laden ist seriös und meistens einen Tick günstiger als ProAurum. Zumindest die Standartartikel. Die Auswahl scheint bei ProAurum größer. Für mich aber nicht so wichtig, ich kaufe immer die Unze, die gerade am günstigsten ist, meist die Philis. Einmal im Monat ist dort ein Besuch für mich dort Pflicht. Und dann auf die Schnelle zum kleinen Thai-Imbiss in der B-Ebene:-)

    Weiter so! Erstklassige Arbeit!

  9. rolandus sagt:

    Die vielen positiven Kommentare kann ich hiermit nur vermehren. Die Analogie mit dem Zug war sehr schön, die Fragen, wie immer, weise gestellt und die Tonqualität super. Und zu meiner großen Freude habe ich gesehen, dass sich die pc jetzt auch speichern lassen.

    Schön‘ Gruß ins Ried und nach D’dorf
    rolandus

  10. Jochen sagt:

    Hallo Herr Meyer,

    mich würde interessieren, wo der ‚Düsseldorfer‘ die Untergrenze für Gold und Silber in den nächsten 1-2 Jahren sieht.

    Zu Gold schrieb man hier und da in den letzten 1 – 1,5 Jahren, dass es kurzfristig noch einmal auf oder unter 1.000 $ gehen könnte.

    Ich glaube nicht mehr dran, aber wer weiss.

    Freundliche Grüsse

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