Die Metallwoche: Undercover auf der Edelmetallmesse

5. November 2011 | Kategorie: Auf die Ohren, Kommentare, RottMeyer

Die Metallwoche kommt diesmal aus München. Wie jedes Jahr im November treffen sich rund 8.000 Gold- und Silberbugs. Man hört sich Vorträge an, manche tauschen ein paar Euronen in etwas Echtes und natürlich wird viel diskutiert. Und wir mittendrin gingen auf Raubtour – und Erkundungstour nach Meinungen, Stimmungen und bekannten Gesichtern. Willkommen und viel Spaß!

Wenn Rolf Nef einen Silberbarren „vergisst“, Professor Bocker händeringend nach Plastiktüren Ausschaut hält, man mit Schokolade bestochen wird und sich die meisten hier fragten, wer von uns (Frank+Michael, der „Düsseldorfer“) Pat und Patachon sei, dann sind wir richtig. Zum Schluss der Metallwoche gibt es eine Einschätzung zum Markt. Und jetzt setzen Sie sich erst mal hin.

Update: Wegen der Unstimmigkeiten in Sachen Margin-Erhöhungen haben wir eine Metallwoche Spezial online gestellt

[audio:http://www.rottmeyer.de/wp-content/uploads/2011/11/Metallwoche-05-11-2011.mp3|titles=Metallwoche 05-11-2011]

Themen und Gäste der Sendung

– Rundgang auf der Messe
– Rolf Nef, Frank Doll
– Professor Bocker
– Robert Vitye
– Walter Eichelburg
– Peter Boehringer
– Johann Saiger
– der Silberjunge
– Frauke Deutsch
– Eugen Weinberg
– Ingo Narath
– Uwe Bergold
– eine unbekannte Sparkassen-Frau mit Goldkugeln

Einschätzungen zu Gold und Silber
Charts
Commitments of Traders
Marginerhöhung

 

 

 

 

 

 

 

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45 Kommentare auf "Die Metallwoche: Undercover auf der Edelmetallmesse"

  1. holger sagt:

    Die Tüten-Industrie geht kaputt 😀 😀 😀 Hey… Daumen hoch… Demagogen Pat und Patachon am Werk.

    Pat und Patachon macht weiter so… 😉 Es ist immer wieder Klasse, unterschiedliche Meinungen zu hören. Man muss ja nicht immer einer Meinung sein. Aber die Hand darf man sich ja noch geben können und dürfen. Egal ob man nun Gold hat oder nicht. Wir sind alles eben nur Menschen.

    Ich danke.

    LG wiadG

  2. retracement sagt:

    Toll Messe und so. Kann mich erinnern, jedesmal in meinem Leben vor wichtigen Entscheidungen auf Messe gegangen zu sein. Jobmesse, Automesse, Immobilienmesse, Aktienmesse und so. Meistens waren alle 193 bekannten Verdächtigen schon da und wir haben uns die alten Witze neu erzählt. Zur allgemeinen Belustigung sind wir dann ganz am Schluß noch zusammen an den E-waver Stand gegangen . . . .

    Trotzdem ein herzlicher Gruß

  3. pat sagt:

    Die Stimmung bei der Edelmetallmesse scheint ja sehr ausgelassen zu sein. Sollte nächstes Jahr vielleicht auch mal vorbeischauen.

    Die Maintenance Margin Erhöhung mit Zwangsliquidierung der CME klingt für mich ein wenig so als würde man dort generalstabsmäßig eine Drückung planen und dabei gleichzeigig möglichst viele um Ihr (Papier)Metall bringen.

    Unfaires System, dass die Longpositionen mit Dollars unterfüttert werden müssen, die Shortpositionen aber nicht mit Edelmetall sondern ebenfalls mit Dollars die billig zu leihen sind. Das ist wohl ein Mechanismus der Edelmetalldrückung.

    Mal sehen ob es klappt. Aber wenn man sich anschaut mit welchen Methoden in den 80ern der Silberpreis „niedergerungen“ wurde, dann sind wir erst am Anfang einer „Gewaltspirale“, die noch eine Menge Luft nach oben lässt.

  4. karlie sagt:

    Gibt’s für das Eichelburg-Interview auch eine Version mit Untertiteln?

  5. chinese sagt:

    Tolle Idee mit der Metallwoche auf der Edelmetallmesse. Spannend, spannend!

    Ich war angeregt durch euren Hinweis in der letzten Metallwoche das erste Mal auf der Messe. Kann jeden den Besuch nur ans Herz legen. Wobei natürlich die heutige Metallwoche fast 90 Prozent Ersatz darstellt. Echt schön gemacht.

    Chinese

  6. Avantgarde sagt:

    Ich muß gestehen,daß das die erste ME war die ich nicht so schrecklich interessant fand.

    Aber ist schon OK – so oft gibt es diese Messebummel ja nicht 🙂

  7. eve- sagt:

    Doch war mal was anderes – ich fand die MW Klasse!
    Das man das Genuschel von Eichelburg nicht versteht,
    ist kein Verlust, der ist in meinen Augen nur peinlich.
    Von Th. Schulte hätte ich dagegen gern mehr gehört,
    was der sagt hat immer Hand und Fuß.

  8. Krisu sagt:

    Tach zusammen! Ich schließe mich Thorsten Schulte an: Ich hab Euch auch lieb, Euch Demagogen!! :-)) Vielleicht sollte ich nächstes Jahr auch mal zu dieser Messe und ein paar Kookaburras einfangen.. Grüße in den wilden Süden!

  9. Dreamer sagt:

    Gold ist wieder verstärkt in den Massenmedien präsent und wird als sicherer Rettungsanker angepriesen! Dem Anleger werden hierfür allerdings KO Zertifikate, ETF’s, ETC’s und andere Papierprodukte nahegelegt, wie man unter anderem folgenden Artikeln von gestern entnehmen kann:

    http://www.handelsblatt.com/finanzen/boerse-maerkte/anlagestrategie/gold-bleibt-eine-sichere-waehrung/5798398.html

    http://www.welt.de/finanzen/article13699848/Winter-ist-die-beste-Jahreszeit-fuer-den-Goldkauf.html

    Als Kontraindikator liefern derlei Artikel die Erkenntnis, daß es wahrscheinlich innerhalb der nächsten Wochen zu einer erneuten, spürbaren Kurskorrektur beim Gold kommt!

    PS: Danke für die amüsante Metallwoche!

  10. goldman six sagt:

    Hallo Herr Meyer,

    werden Expertenberichte von der Messe veröffentlicht?
    Wenn ja, wo kann man diese nachlesen.
    Gerade der Bericht über einen parabolischen Silberchart würde mich sehr interessieren!

    Ansonsten wieder einmal eine interessante Metallwoche.

    Grüße aus dem Maifeld wo noch so mancher Schatz in der Erde liegt 🙂
    Bernd

  11. Alternativlos sagt:

    Hallo zusammen,

    als regelmäßiger Hörer der Metallwoche schätze ich dieses Format sehr.

    Aber, dieses Mal muss ich doch KRITIK üben:

    Es ist ja ganz lustig mal hier und da einen Spruch abzulassen und über die Messe zu stromern und dies dann zu senden. Aber, wenn Ihr schon die Fakten zum CME Release darstellen wollt, dann müsst Ihr dies korrekt darstellen.

    In diesem Fall, habt ihr just das Gegenteil von dem verkündet, war wirklich passiert ist. Die Margins wurden gesenkt und nicht erhöht.

    Man kann sich nun Fragen warum dies der Fall ist, was die CME damit erreichen will und welche Implikationen dies haben kann.

    Das wäre interessanter gewesen, als Bockers suche nach Plastiktüten…

    • Krisu sagt:

      Geschmeidig bleiben.. Wenn das hier ein kostenpflichtiger Dienst wäre für den du berappst könnte ich den Unmut verstehen, aber so finde ich das fast unverschämt..

    • chinese sagt:

      Also ich habe gerade nochmal die Kommentare durchgelesen. Ich persönlich glaube das bei der Aufzeichnung der Metallwoche im Prinzip die ganze Welt von diesem Stand ausgegangen ist. Hier Kritik zu üben, das die beiden auf der Messe einer Falschmeldung aufgesessen sind, find ich auf gut bayerisch eine „Sauerei“. Im Gegenteil ich finde es Klasse das die beiden die Meldung am Schluss vor der Tür noch hineingepackt haben. Außerdem ist bis heute immer noch gar nicht klar was wirklich ist. Es gibt immer noch unterschiedliche Meldungen.

      @ Frank

      Bei der nächsten Messe die Metallwoche bitte nicht ausfallen lassen. War doch echt Klasse. Ohne Lobhudelei, mir hat’s gefallen. Ich war am Freitagnachmitag auf der Messe und wie ich die Metallwoche dann am Samstag hörte, war irgendwie Klasse.

      Chinese

      Übrigens das mit den Tüten war echt ein Problem.

  12. Rungu sagt:

    Tolle Metallwoche. Die Stimmung wurde gut eingefangen und man hatte quasi das Gefühl mit Frank und „dem Düsseldorfer“ über die Messe zu spazieren und die Leute kurz zu hören, die sich lohnen gehört zu werden.

    Ich fand auch die von Prof. Bocker angesprochene Tüten Problematik durchaus hörenswert und Herrn Eichelburg sogar überraschend verständlich.

    Kurz: Hat Spaß gemacht virtuell mit Euch über die Messe zu schlendern. Vielen Dank dafür… 🙂

  13. timesystem sagt:

    @alternativlos

    entspann Dich, so etwas kann durchaus mal passieren und ist überhaupt nicht tragisch.Und im Übrigen vielen Dank für den virtuellen Messebesuch.

    • Frank Meyer sagt:

      War echt schwierig, zwischen Moderationen und zwei Vorträgen auf der Bühne inmitten der Leute aufzuzeichnen, zu schneiden und mit einem dünnen Netz online zu bringen. Das nächste Mal lassen wir die Metallwoche einfach ausfallen.

      Der Upload dauerte alleine eine Stunde. Und das mit der CME ist nicht auf unserem Mist gewachsen, sondern das war der Stand am Samstag Mittag. Und selbst jetzt ist die Verwirrung noch perfekt. Wir werden vielleicht heute Abend noch etwas dazu bringen und sind gerade auf dem Heimweg mit 50 Minuten verspätung der bank. I love it and we appolloscheiss for any Konwinniece. Lieber Gott, wenn es Dich gibt, schick der Bahn etwas Strom 🙂

      • samy sagt:

        Schäubles gefundenen 55 Mrd. der HRE, Papandreou und CME heute so und morgen so. Occupy everthing. Darf es noch ein wenig Iran-Israel zum Nachtisch sein? He, das Chaos und die Lügen sind doch nur das Menetekel an der Wand. Und gestern die Schlagzeile im Handelsblatt, dass Gold der Bundesbank solle nun vertickt werden. Die Leserkommentare sind durchaus lesenswert.

        Frank, ich/wir leiden mit dir. Derzeit fahre ich täglich 5h Bus und Bahn. Selbstmörder und spielende Kinder auf den Gleisen (wehe wir, die Fahrgäste, kriegen euch einmal zu fassen! Dann wäre Selbstmord tatsächlich eine Lösung euerer vollkommen neuen Probleme). Bremsen die heiß laufen und brennen. Verdreckten Toiletten. Dann die Gespräche der anderen Fahrgäste. Dinge von überschaubarer Intelligenz und Stil, die ich bestimmt nicht wissen will.

        Ach so. Noch einmal zu dem Gold der Bundesbank. Als die BoE sich von ihrem barbarischen Tafelsilber trennte, da war das glaube ich der Kontraindikator schlecht hin.

        VG

        PS: Zur CME, haben weltweit wirklich Alle alles falsch verstanden? Oder ruderte der CME nur zurück? Denke wohl Letzteres.

  14. EDE sagt:

    Ha! Nachdem der DÜSSELDORFER mit dem Blogwart auf der Messe unterwegs war, kann er sich jetzt auch outen!

  15. rolandus sagt:

    Sind die Mw s eh schon exclusiv, war diese wohl eine oberextraexlusive. Applaus aus dem rasenden ICE dafür.
    Nur 4 Unzen ???? da ist entweder die sonst lobende Zuhörerschar nicht in München gewesen, hat vergessen das Silber (auch) ein Eintauschobjekt ist, die Stände dauernd derartig überfüllt waren, dass es die Zuhörer nicht schafften ein Unzchen zu kaufen um es an die weiterzureichen bei denen sie kostenlos in die Schule gehen oder das alle Asthma haben, eine Erkrankung die sich ja auch dadurch auszeichnet, das Luft eingeatmet werden kann, aber nicht wieder “h e r g e g e b e n” wird, was ja dann zu erstaunlichen (Co2!)Werten führt.

    Ich bedanke mich jedenfalls für die abwechslungsreichste (Flüster)Metallwoche, die wie ein Echo aus vergangenen Tagen noch “nachrauscht” und wünsche den Blogarbeiteren, dass die Anerkeennung auch in der Form des Metalls belobt wird, das hier im Mittelpunkt steht und das nicht wenige aus der Matrix dehypnotisiert hat.

    Schön Gruß ins Ried und nach D’dorf
    rolandus

    …die Eule muß doch ein Auge geschlossen halten, sonst könnte sie doch nicht die innere Weisheit erblicken 😉

  16. holger sagt:

    da war ich schon mal in München, und wer war nicht da? 😀 Nur 4 Unzen? pah… Der hat was bekommen, was nun nicht Jeder hat. 😉

    @ Frank

    Strom? was ist das? In the ICE to… O gott meine Rückfahrt in die Geschlossene war derbe. Ich hab schon gedacht, ich komme gar nicht mehr an.

    @ All

    der Blogmaster Commander, hatte echt mit www zu kämpfen. Man… der müsste bei dem Pensum, eigentlich ne Krake sein.

    LG wiadG

    bin wieder inhaftiert, und gut ist.

    LG auch nach HH

  17. mega_jo sagt:

    Wie immer super MW, besten Dank für die Einblicke.
    Kritik hin oder her, da scheun 2 (+ Hintermänner) keine Kosten und Mühen, um uns auf dem laufenden zu halten (für lau!).
    Da finde ich Kritik dann wie auch immer geartet etwas unangemessen.
    Würd‘ mich freuen, wenn noch etwas zum CME-Entscheid kommen würde…
    LG

  18. bizzer sagt:

    Die Metallwoche ist einfach grossartig und ich freu mich immer wieder wie ein kleines Kind darauf.
    Betr. Kritik bin ich jedoch etwas anderer Meinung. Vor allem, wenn diese das Adjektiv „konstruktiv“ beinhaltet.
    Hier mein Beitrag:
    Lieber Frank, Du verwendest für diesen Beitrag das falsche Mikro und somit ist die Tonqualität unter jeder Sau, leider. Falls Du dies in Zukunft – ohne grossen Aufwand und Investitionen – vermeiden willst, stehe ich Dir gerne – kostenlos – mit Rat und Tat zur Verfügung.

    Eine Aufklärung betr. Margins, wäre echt der Hit. Ist die Situation nun geklärt, welche Folgen sind zu Erwarten, wie ist eure Einschätzung. Habe kurz bei Eichelburg reingeschaut, aber auch dort sind bloss vage Spekulationen vorhanden.

    Zudem:
    Ich schlage vor, dass Du Frank, per sofort die Sendung „Betten nass“ im ZDF übernimmst. Der Düsseldorfer könnte Michelle ersetzen und mit einem künstlichen Vorbau aus Edelmetall – anstelle von Silikon – einen netten Kontrast bilden.
    Ich weiss, zwar nicht wie Ihr in laufenden Bildern wirkt, ist allerdings auch nicht so wichtig, da die inhaltliche Aufwertung, selbst das Schlimmste kompensieren würde 🙂
    In diesem Sinn und Geist: sehen wir uns demnächst auf der Glanzscheibe, gell! Ich freu mich drauf 😉

  19. holger sagt:

    So… nu will ich hier mal, was zu der Kritik äußern. Dann sollen sich die Herren/Damen, mal in einen Zug setzen, die Zeit sich nehmen, dort hin zu fahren. Mir war das egal, ich konnte es mit einem Termin eh verbinden. Nur wegen der Messe, wäre ich nicht dort hin gefahren. Aber die 10 Euronen Eintritt konnte ich mir noch leisten. Und es hat sogar noch für ne Currywurst und ein Schöppchen gereicht (ok ok 2).

    Aber wenn ich sehe, was der Frank mit so einer Metallwoche für Arbeit hat, … Leute ich hätte es schon aufgegeben. Ganz ehrlich.

    Ich habe nur gestaunt und wie Frank damit umgeht (Zeitfaktor). Hut ziehe ich davor, so was zu machen und für umme ins Netz zu bringen.

    Bei aller berechtigten Kritik oder auch nicht… das einzige was bei „Wetten Dass“ gut war, war Horst Schlämmer. Und dafür blecht jeder.

    Auch wenn ich nun nicht als Freund von Bugs gelte. Aber die Arbeit, die sich der Frank und der Düsseldorfer machen, die ist einer Anerkennung wert. Und zwar nicht von mir. Sondern von allen Bugs. Und was machen einige? Sie maulen auch noch!

    Das ist aber typisch für diese Gesellschaft. Maulen…

    • bizzer sagt:

      Ich gehe mal davon aus, dass Du meinen Beitrag in Deine Gesellschafts-Maul-Theorie einordnest …..
      Exaktes Lesen, desselbigen und eine dementsprechende Interpretation würde ggf. helfen 😉

      Und als Denkanstoss noch dass:
      „Die meisten Menschen wollen lieber durch Lob ruiniert als durch Kritik gerettet werden.“

  20. rolandus sagt:

    @Holger, rase bald wieder an deinem Knast vorbei und sende ebenfalls schön Gruß, du hast wohl 3 Züge früher als ich genommen. ,-)
    Vielleicht hatten ja einige Angst vor den Tunnels, am Eintritt kann es ja nicht gelegen haben, denn den gabs schliesslich zum deutschspeziialrabatt wie sich „umsonst“ ja auch gut umschreiben lässt.

    @ Frank, etwas Geduld mit der Bahn, sie haben ja immerhin schon das „travelling“ durch ein „choosing“ ersetzt, jedenfalls in dem Plasikwrack mit welchem ich fahre. (und das ist 880 ich glaube das war auch mal der Eschede Zug …zitter)

    Cu aus Kassel
    rolandus

    @all : „Leistung aus Leidenschaft“ …dieser Satz hat sich bei der DB bestimmt nur verlaufen oder ist entführt worden und war ursprünglich mal hier im blog die Über/ Unterschrift !!!…so kommt es mir jedenfalls vor.

  21. samy sagt:

    So, jetzt auch ein paar warme und gut gemeinte Worte von mir an alle.

    Ich schließe mich mal dem Holger grundsätzlich an.

    Kritik ist stets „empfängerfreundlich“ zu verpacken. Damit meine ich nicht, dass wir hier lobhudeln sollten, sondern das nicht immer das empfangen wird, was auch gesendet wurde und der Sender seinen Teil dazu beisteuern muss, dass keine Mißverständnisse entstehen. (Der Empfänger natürlich auch.)
    Weiter oben finden wir z.B. Kritiken darüber, dass die MW die CME-Entscheidungen falsch verstanden habe. Ja, hat sie! Und? Die komplette Welt bis zu diesem Zeitpunkt auch! Oder wurde doch gar nichts falsch verstanden? Knickt die CME ein? Was ist den heute noch die Halbwertzeit für den Wahrheitsgehalt von Nachrichten, was auch immer „wahr“ ist. Und ist für die MW’ler noch Zeit während der Arbeit oder/und im Zug den Ticker immer (!) im Auge zu halten und uns stets auf dem Laufenden zu halten.

    Das könnten wir doch auch erledigen und dann zur Diskusssion stellen. Mit Quellenangabe usw..

    VG

  22. Verstehnix sagt:

    Hi Frank

    Wird Zeit, dass ich auch wieder mal was schreibe hier und nicht nur mitlese!

    Vielen Dank wieder einmal an dich und den Düsseldorfer für die tolle MW und dass ihr euch die Zeit dafür nehmt. Ich habe mir bei einzelnen Kleinst-Interviews ein lautes Lachen nicht verkneifen können. Super, wie ihr ein ernstes Thema witzig verpackt habt! Die ganze Woche war schliesslich voll mit üblen Nachrichten.

    Tja, und dann kommen ein paar Schlechtgelaunte daher… Das ist ohne jeden Anstand!

    Macht weiter wie bisher und bitte, bitte keine MW ausfallen lassen. Ich hab sonst Entzugserscheinungen! Wollt ihr das riskieren? 😉

    LG
    Verstehnix

    PS. Ich freu mich schon auf deine neuen Podcasts in der kommenden Woche.

  23. Hal 9000 sagt:

    Meine Messeeindrücke

    Meiner Meinung waren es 2011 ungefähr genauso viele Besucher wie 2010, freitags erträglich, samstags krachend voll.
    Bewertung der Vorträge:
    Die besten Vorträge, welche ich verfolgt habe waren die von Schulte, Hellmeyer und Schachtschneider. Kurz dahinter der von Vorndran und Zipfel. Stöferle, Boehringer und Saiger habe ich leider nicht verfolgen können. Was mir an Hellmeyers Vortrag gefiel, war der Appell an die eigenen Stärken der Eurozone. Nicht nur die Verbindlichkeiten (Passiva) sondern auch die Aktiva gehören ins Blickfeld. Die Eurozone darf sich nicht durch das angelsächsische Kartell zerschießen lassen! Die Eurozone (der Einäugige) reformiert, USA, UK, und Japan (die Blinden) machen einfach so weiter. Gewünscht hätte ich mir Kritik an Brüssel – manchmal auch als EUdSSR bezeichnet. Hier herrschen ganz eindeutig Demokratiedefizite – siehe Schachtschneider. Schulte war hier ausgewogener. Schultes Fehler meiner Meinung nach war, als er sagte (sinngemäß) : Ich habe mit Vertretern der Bundesregierung gesprochen… die hatten keine Ahnung, was sie machen…
    Ich stelle mir vor, die Bundesregierung könnte verschnupft reagieren und ihn nicht mehr um Rat fragen, was WIRKLICH schade wäre. Seine berechtigte Kritik sollte er öffentlich „dezenter“ formulieren.
    Den Vortrag von Bocker lasse ich mal „außer der Wertung“ laufen. Sein Vortrag war mit Abstand der witzigste, gespickt mit Anekdoten, der polemischte – aber in seinen Worten war mehr als nur ein Kern Wahrheit!

    Hier ein Link zu Bocker:
    http://www.youtube.com/watch?v=vonXdN1CzIw
    und zum Mainstream:
    http://www.sueddeutsche.de/muenchen/edelmetallmesse-in-muenchen-in-gold-we-trust-1.1181168 (Der äußert sich abfällig, also noch alles i.O. 😉

  24. Hal 9000 sagt:

    Nachtrag zu Walter K. Eichelburg.

    Ich bin ihm zum ersten mal begegnet. Er lief an mir vorbei; er sah zufrieden aus. Stolz, einem Großvater gleich, der auf seine Enkelkinder schaut, wie sie im Sandkasten spielen.

  25. auroria sagt:

    Neiiiin, Metallwoche nächstes Jahr bitte nicht ausfallen lassen, ich fands lustig. So einige Leute werden sich wundern, was für Kommentare von ihnen doch gesendet wurden …
    Natürlich lässt sich die Messe und die Stimmung per Audio nicht so gut einfangen wie per Video.
    Vorschlag: Michael könnte mit dem Handy zusätzlich noch ein paar Fotos schießen und die „Kritiker“ sollten das einfach nicht als normale Metallwoche, sondern als Sondersendung verstehen.

    Beim Upload bin ich gerne behilflich, nächstes mal gebt ihr mir die mp3 aufm USB Stick mit und ich lads dann hoch, dauert von hier aus keine Minute.

    Oder ihr meldet eure Metallwoche einfach als regulären Vortrag an, vlt noch mit einem Gast dazu und Michael wird mit einem Mikro hinter der Bühne versteckt, oder hinter so einer Schattenwand, wie bei den Talkshows 😉

    In Sachen CME Margin, sollte man noch erwähnen, dass sogar Gurus wie Schulte, Saiger und co. noch am Samstag Nachmittag auf der Bühne davon gesprochen haben, dass „durch die Marginerhöhung“ am Montag der Silberpreis einbrechen könnte.

    PS: Der Absender der 2 „Päckchen“ stand auf der Rückseite, wenn man das Puzzle richtig zusammenlegt.

  26. Johannes sagt:

    Danke für den Bericht. Ich war am Samstag auch auf der Messe und gebe meine Eindrücke wider. 😉

    Negativ aufgefallen ist mir die außerordentlich schlechte Luft in der Messehalle und die im Vergleich zum Vorjahr leider nicht mehr ganz so attraktiven Hostessen. 😉 Ausgerechnet die „Damen“ der mit den wahrscheinlich schlechtesten Chart- Kurven der Halo- Resources Ltd., waren die sympatischsten. 😉 Der Segafredo- Espresso war auch kein sonderliches Geschmackserlebnis. 🙁

    Ich hatte den Eindruck, dass heuer nicht mehr so ein Kaufantrang wie letztes Jahr vorhanden war, lediglich die im hintersten Eck stehenden Heubach- Edelmetalle hatten laufend Kundschaft. Die waren, so weit ich das überblickt habe, auch der billigste Anbieter. Da ich mich nur auf Silber konzentriert habe, weiß ich auch nur noch die Silberpreise. 1kg Silberbarren (Degussa- kein Münzbarren) um 900 Euronen und 1Oz Silber- Philharmoniker um 28 Euronen. Auf meine Frage, warum sie die billigsten sind, wurde mir mitgeteilt, dass sie 1 Tonne gekauft hätten und damit billiger anbieten können. Lieferschwierigkeiten dürfte es aktuell also keine geben.

    Der Valor- Edelmetall- Handel hat den Silber Phili um 28,70 angeboten und auch dementsprechend wenig bis gar keine Kunden gehabt. Dafür habe ich dort einen USB- Stick gewonnen. *freu*

    Tütenproblem hatte ich keines, da ich relativ rasch eine bekommen habe. Ebenso wie unzählige Kugelschreiber und einen Brieföffner und ein Gratisbuch der Comerzbank „Handbuch der Rohstoffe“ 🙂

    Die Vorträge waren, so weit ich das gesehen habe, gut besucht, habe mir aber selbst keinen angesehen.

    Relativ einsam und verlassen sind mir die Stände der Banken vorgekommen, die wurden mehr oder weniger ignoriert.

    Interessant fand ich auch die Schweizerische Metallhandels AG und deren Konzept. Werde mir überlegen, da mal zu investieren und mir evt. so einen kleinen Metall- Warenkorb zuzulegen. Ist, denke ich eine interessante Möglichkeit in Metalle wie Indium, Hafnium etc. zu investieren, ohne sich großartig Gedanken machen zu müssen, wo man das kaufen/verkaufen kann. Muss da aber erst genauer recherchieren.

    Sonst gab es für mich nicht viel Neues und ich habe die Messe mit zwei Silberbarren nach zwei Stunden auch schon wieder verlassen.

    So viel zu meinem Eindruck 😉

    • holger sagt:

      Moinsen Johannes

      —>>>Negativ aufgefallen ist mir die außerordentlich schlechte Luft in der Messehalle und die im Vergleich zum Vorjahr leider nicht mehr ganz so attraktiven Hostessen.“

      Ho… 😀

      Ich war ja nur den Freitag da, naja… Sonnabend war das Average Alter wohl nahe der 80 da kann mann auch die Dumping Hostessen nehmen. 😀

      • Johannes sagt:

        Salve Holger,

        verdammt, dann habe ich wohl den falschen Tag erwischt. *g*

        Übrigens, die neue ntv- Eigenwerbung ist genial. Da werden Politiker und Experten gezeigt und ein Text, der ungefähr so geht: „Bei uns werden mehr Märchen erzählt als in jedem Kindermärchen“

        Gefällt mir. *gg*

        • holger sagt:

          Moin Johannes,

          😀

          hier mal so ein typischer Fall, und ganz ehrlich? Die wusste nix von der EM-Messe. Schade eigentlich, mit der Irmgard hätte ich gerne mal ein Sektchen getrunken. Und horsche mol… Du musst dann auf die Motor-Show nach Essen. Da gibts keine Bugs aber Bunnys.

          Irmgard Greiner ist 87, als sie auf Anraten ihrer Bank 40.000 Euro in einem geschlossenen Fonds anlegt. Was sie nicht weiß: Frühstens 2027 kommt sie an ihr Geld – dann wäre sie 107. Die Seniorin fühlt sich betrogen und zieht vor Gericht.

          so gefunden vom 02.11. bei Quelle „Stern-TV“…

          nun ist die Gute mittlerweile 91. Ich muss mal rechnen, was hätte die guteste denn an Zinsen zu erwarten gehabt? 3% / anno? (1.200 Ocken? ) Also, ich kann mir nicht helfen, genau hier fällt doch wieder auf, dass ein einzelner nicht in der Lage ist zu denken. Oder man muss nur den blöden finden der Morgens aufsteht.

          Die Seniorin fühlt sich betrogen… (buhuhuhu) nein liebe Irmgard, Du hast Dich selbst beschissen. Anstatt die Ocken zu nehmen, zB 200 Euronen im Monat und Shopping zu machen, nein… da muss das ja auch noch mit 87 angelegt werden. Aber einlagiges Toilettenpapier vom Discounter zu Hause. Weil Spare in der Zeit, dann haste es in der Not, mit 107 könnte es sein, man ist schon Tod.

          Liebe Irmgard, mich ficht dein Schicksal gar nichte mal an. Mitleid? Fehlanzeige. Wenn Du jeden Monat nur 200 Euronen verballert hättest, das sind im Jahr (ich rechne mal für Dich Irmgard) 2.400 Euronen. Immerhin ohne Kaufkraftverlust gerechnet 17 Jahre Shopping. Also Du hättest bis zum 104 Geburtstag nicht sparen müssen. Bei 300 Ocken im Monat, also 3.600/ Jahr, hättest Du auch es noch bis fast zum 100sten geschafft.

          Aber nein… grabschen bis zum Augenstillstand. Du ziehst nun mit 91 vor Gericht. Und ich meine liebe Irmgard ömmel mich.

          Irmgard… ich grüße Dich

          • Johannes sagt:

            Servus Holger,

            nun, Essen ist mir als Südösi dann doch zu weit. 😉

            Zur Irmi:

            Könnte mir vorstellen, dass die Irmi ganz einfach zur Bank gegangen ist, ohne die Absicht zu haben, etwas abzuschließen.

            Ich gehe mal davon aus, sie wurde von einem provisionsgeilen Bankster überrumpelt.

            Leider kann ich nicht beurteilen, wie das Gehirn mit 87 noch arbeitet, denke aber mal, doch um einiges langsamer.

            Dann noch die verdammte Gewohnheit. Die gute Irmi hat sicher Zeit ihres Lebens gespart, evt. auch einige Entbehrungen durchgemacht. Könnte mir sogar vorstellen, dass die gute Irmi sich selbst nichts gönnt, aber evt. den Enkeln oder gar Urenkerln gerne etwas zukommen lassen oder vererben möchte.

            Das ist noch ein anderer Schlag Mensch, diese Alten, nicht so konsumsüchtig wie unsereins. Der Frank nimmt solche gerne als Vorbild, gehe aber mal davon aus, dass ihm das nicht passieren wird, in 50 Jahren. 😉

            Ich habe schon Mitleid mit ihr, da ich mir vorstellen kann, wie das gelaufen ist.

            Ich grüße dich auch Irmgard. 🙂

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