„Die Metallwoche“ – Überfälle am hellichten Tag

4. Juni 2011 | Kategorie: Auf die Ohren, RottMeyer, Slideshow

von Frank Meyer

Nicht nur in Europa geht der Raub weiter, auch bei den Edelmetallen häufen sich die Überfälle am hellichten Tag. Man sollte lernen, damit umzugehen – und sich auch empören. Wir gehen in dieser Ausgabe der „Metallwoche“ neben dem Aktuellen auch auch der Frage nach, warum die meisten Gold und Silber in Euro umrechnen. Seltsam…

 

Metallwoche vom 5. Juni 2011

Typisch, diese Sommermonate! Sie sind normalerweise von Langeweile geprägt. Doch was ist heute schon „normal“? Zeit genug, etwas mehr hinter die Kulissen von Gold und Silber zu schauen und auch einmal die Frage nach dem Ausstieg aus den Metallen zu diskutieren. Zudem beantworten wir im zweiten Teil umfangreich Fragen von Hörern und Lesern. Wie in jeder Woche begrüßen wir Michael, den „Düsseldorfer“. Am Mikrofon: Frank Meyer.

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©Frank Meyer

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Das Silberkomplott
Edelmetallhandbuch: Ihre praktische Vermögensanlage in Goldbarren und Silbermünzen
Das Massensyndrom: Überleben Sie die gigantischen wirtschaftlichen und politischen Krisen

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35 Kommentare auf "„Die Metallwoche“ – Überfälle am hellichten Tag"

  1. Andre sagt:

    Danke!
    Ja das war ja wieder aufschlussreich eure sympatische Diskusionsrunde 🙂
    Ganz verstehen kann ich die Zurückhaltung im Markt nicht. Einzige Erklärung für mich ist das verloren gegangene Vertrauen! Was nützten die ganzen Silber Argumente angefangen von Fundamentaldaten bis zur Investmentnachfrage, wenn manipuliert wird bis zum Erbrechen? Ich schließe mich ja absolut mit ein, ich kaufe im Moment auch nicht. Der Grund dafür ist nicht die Gier nach noch besseren Konditionen, vielmehr ist es die Hinterfragung des Ganzen bezüglich dieser permanenten Manipulation! Und das trotz meines Hintergrundwissens (Reinhard Deutsch – Das Silberkomplott fand ich hervorragend geschrieben).

    • Frank Meyer sagt:

      …vielleicht nur, dass man die Fundamantaldaten nur im Hinterkopf hat, die wirken, wenn die Manipulation endet. Keine Manipulation dauert ewig. Wenn sich die Fundamantaldaten Platz machen, dann weiß man wenigstens warum und kann entsprechend agieren.

      Trotz der ganzen Treppenstürze hat sich das Zeug recht gut gemacht. Fundamental ist das Papier schneller gefallen als man die Preise in Bahnen halten konnte.

    • Verstehnix sagt:

      Kann dich verstehen 😉 Aber jetzt nur nicht aufgeben! Das ist doch genau das, was die Bankster mit ihrer Zermürbungstaktik erreichen wollen. Dagegen hilft die Eichhörnchenmethode: jeden Monat die gleiche Summe Buntes in Uenzchen tauschen und vergraben. Mal gibts mehr, mal gibts weniger. Aber am Schluss wird der physische Markt entscheidend sein, wie dies Frank und Michael schon öfter betont haben. Wir Bugs habens doch viel viel einfacher als die Manipulateure – wir können nur dasitzen, abwarten und haben Zeit für die angenehmen Dinge im Leben. DIE müssen jeden Tag zittern, haben Stress, nichts zu übersehen, keine Fehler zu machen und alles im Griff zu behalten, weil ihnen sonst ihr System um die Ohren fliegt.

      Schönen Sonntag!
      Verstehnix

  2. freiheit50 sagt:

    Hallo Frank und Michael,

    da sowohl der Dollar als auch der Euro in den nächsten Jahren in eine völlige Zerrüttung hineingetrieben werden (die Frage ist hierbei nur, wer den Hässlichkeitswettbewerb letztlich gewinnt), machen doch Begrifflichkeiten wie „Kursziele“ oder „Blasen“ keinen Sinn; und somit auch nicht die von Euch zu Recht thematisierte Umrechnung der Unzen in Währungen. Der Benchmark für die Edelmetalle sind (wie kurz erwähnt) Sachwerte wie z.B. Immobilien, Ackerland, Wald, Firmenbeteiligungen oder Gurkenplantagen. Im schlimmsten Szenario wären die letzteren sogar zu bevorzugen, da Unzen als Nahrungsmittel ziemlich unbekömmlich sind. So gesehen muss man sich als Investor fortlaufend überlegen, wann ein Wechsel der Assetklasse günstig erscheint. Da ich erst heute ein paar bunt bedruckte Baumwollsteifen in Salat, Karotten und Gurken (das ist wahr!) getauscht habe, bleibe ich vorerst in AU und AG investiert.

    Euch vielen Dank und ein schönes Wochenende (mit oder ohne schwarze Schwäne?!) Gruß Christian, der Münchner

  3. Andre sagt:

    Nachtrag

    Vielleicht hängt mir auch noch mein „Erlebnis“ dieser Woche nach.
    Ich dachte mir, schau doch einmal wie gut du dein Metall wieder los bekommst. Also eine Liberty(Stempelglanz) in Münzkapsel geschnappt und ab in die nächste Bank.
    Was ich da erlebte habe, haut den Fass den Boden aus.
    Der sogenannte Edelmetall – Experte meinte naja da wäre ein kleiner Kratzer und an der Ecke ein paar „Stoßkanten“ also mehr als 22 Euro kann ich ihnen nicht auszahlen. Hallllooo 22 Euro für eine Liberty in einem hervorragenden Zustand. Bei Stempelglanz hat man nun mal keine hochpolliert Münze und auch an der Seite können ein paar Kanten(durch den Fall nach der Prägung auftreten).
    Ich denke dies wusste der Experte auch, jedoch handelte er nach dem Grundsatz:“Der Händler lebt vom Einkaufspreis“.
    Ich habe die Liberty natürlich nicht weg gegeben, allerdings machte ich mir ein paar Gedanken darüber! Ein Gedanke war, dass ich sicher nicht der erste bin der auf Peak verkauft. Wenn ich Gück habe, dann bin ich im Mittelfeld mit meinem Spürsinn. Ich höre jetzt schon den Händler – naja die Münze ist ja…..oder ziemlich dumm momentan möchte jeder verkaufen, also zu Ihren Vorstellungen wird das nichts, ich könnte Ihnen ….. geben.

  4. gilga sagt:

    Zunächst wie immer vielen Dank für Eure Mühe und die investierte Zeit!

    Es ist eben ein schwieriges Thema mit der Konditionierung und den Verrechnungseinheiten. Ein ständiges hin und her im Kopf von dem man sich nur schwer wirklich lösen kann.

    Man darf nie vergessen: Wir sprechen hier im Extremfall über den Zusammenbruch eines Geld-/Finanzsystems, dass für viele seit Geburt an existiert und in dieser Form bis heute angedauert hat. Mit etlichen Höhen und Tiefen auf dem gesamten Weg (Krisen sind ja nichts neues). Diejenigen die den entsprechenden Hintergründen überhaupt im Ansatz folgen können und sich ein eigenes Bild mach wollen sind in der Regel auch nicht auf den Kopf gefallen. Und leider tummeln sich auf dem hier im Blog thematisierten Gebiet auch allerhand Leute, die Dinge vom Stapel lassen die eher in Richtung Verschwörungstheorien etc. gehen. Also in der Summe harter Tobak, der einen schon mal (Ver)zweifeln lässt und erstmal verdaut/verinnerlicht werden muss.

    „Warum soll es diesmal anders sein, als in all den anderen Krisen“, ist die Frage die man u.A. im persönlichen Umfeld hört, wenn man das Thema Finanzsystem/-krise zur Sprache bringt. Die Frage enthält eigentlich die Antwort… nur da muss man halt fast 100 Jahre zurückschauen. Zumindest in dem was man im Geschichtsunterricht (sehr kurz( gelehrt bekam. Ich spreche es daher auch nur noch in der Familie an, oder wenn jemand von selbst auf dieses Thema zu sprechen kommt.

    Von daher ist Eure Arbeit in meinen Augen so immens wichtig. Was mir heute wieder klargeworden ist: Es geht am Ende darum jeden zum Nachdenken zu bringen und vor allem darum Eigenverantwortung zu übernehmen. Etwas was insbesondere in finanziellen Dingen heute leider nur noch selten anzutreffen ist. Vor allem in den jüngeren (meiner eigenen) Generationen. Warum auch… den letzten Autokredit gab es ja problemlos. Und da auch das richtige Symbol drauf klebt, muss man ja automatisch zu den Gewinnern dieses Systems gehören und demzufolge alles richtig machen.

    PS@Frank: Ich hoffe der Artikel zum Thema Ausstieg wird vor dem grob über den Daumen gepeiltem Jahr 2015 fertig. Aber gut Ding will Weile haben… vor allem wenn es auch fundiert recherchiert und begründet sein soll. 😉

  5. Frank2 sagt:

    Metallwoche – Vorsicht Suchtgefahr – hatte ich zuletzt bei den Harry Potter Bänden. Eine ist besser als die andere.

    Michael sagt, er erwartet nicht den Rückfall in die Steinzeit. Ich auch nicht. Dennoch habe ich Schiß. Nicht weil aus Euros Marken werden könnten oder Staatsschulden ausfallen. Es ist die Vergangenheit, die mir Angst lehrt – das, was Marc Faber „da kommen Kriege“ nennt. Das, was Ludwig von Mises kommen sah und bekam. Ich lebe in einer Zeit, in der die Leute einfachste Dinge nicht mehr beherrschen (zB einmachen). Gleichzeitig bauen wir mit größer und schneller die falschen Fahrzeuge. Wenn unsere Gesellschaft einen Versorgungsengpaß bekommt, dann wird es sicher für viele schnell eng.
    Wie auch im EM Bereich kaum einer investiert ist, so scheint mir unsere Gesellschaft noch immer das Gestern zu leben, ohne jede Absicherung.

    Zum Thema „Anlageberatung“ oder „OS-Absicherung“:
    Ich glaube, daß wir, die wir zu dieser Seite fanden, wissen was wir tun und warum wir es tun. Ich verstehe die Metallwoche überhaupt nicht(!) als Beratung sondern als ein Abgleich meiner eigenen Gedanken. Da ich im Freundeskreis niemanden zu diesem Thema habe, tut mir das sehr gut. Also bitte keine Sorge von wegen Beratung.

    Frage: Könnten „wir“ einmal über die Alternativen zum phys. Eigenbestand sprechen (ich stoße an meine Wohlfühlgrenze) – zB ETF. Ich hörte, daß der Sprott mit hohen Prozentsätzen über Spot gehandelt wird. Das verstehe ich nicht wirklich (auf cnbc wurde mal was von 30% gesagt). Gilt dies auch für andere EM-ETF wie ZKB? Und wenn dem so ist, wie erkenne ich eine solche Überbewertung?

    Vielen Dank das war wieder SPITZE!

  6. Marquis sagt:

    @ Frank: Wieder eine sehr gelungene Metallwoche. Vielen Dank 🙂

    Das Interview mit Max Otte halte ich für eine sehr gute Idee. Ein Fachkundiger Mann dieser Herr Otte. Würde mich sehr freuen wenn du ein Interview mit ihm arrangieren könntest. Er war unlängst in einem Fernseh Interview zu sehen mit Herrn Stoiber und irgendso einen Halbgriechen von der FDP. Mal abgesehen das Herr Stoiber und der Halbgrieche nur Stuss geredet haben, haben sie so laut und viel geredet so das sie Hernn Otte gar nicht erst richtig zu Wort kommen ließen. Das war eine Farce und das fand ich sehr schade :/

    @ Frank2: Das MArc Faber einen Krieg erwartet wenn der Dollar zu sterben droht hörte ich auch schon. Den Kriegstreibenden Amerikanern ist das ja zuzutrauen. Was mich an ihm fasziniert ist es wie er die Pro FED Moderatoren vom Fernsehn immer den Wind aus den Segeln nimmt 🙂 Man merkt richtig wie ratlos sie bei seinen Antworten sind.

    @Allgemeinheit
    Ich finde es auch recht auffällig das die Meinungen von Volkswirten die bei einer BAnk arbeiten von den Meinungen unabhängiger Investoren und Ökonomen so stark abweichen. Verwundern tut es mich nicht, aber ich Frage mich ob das nicht an ihren Gewissen nagt…

    Grundsätzlich bin ich unbesorgt wenn Silber weiter fallen sollte. Ich habe jetzt 50 Unzen + Silber 10er und etwas anderes Junk Silber(für einen Studenten recht viel) und ich werde auch bei jeden weitern Rückgang in Währung nachkaufen. Ich rechne mein Silber schon lange nicht mehr in Euronen um (ganz selten) Ich nehme lieber einen Taschenrechner und rechne mir die Gramm aus. 😀
    Von daher sage ich euch, habt keine ANgst bei steigenden Preisen und seit furchtlos bei sinkenden Preisen und baut eure Position aus 🙂 (selbstverständlcih nur mit der Währung die ihr für den täglichen Bedarf nicht braucht)

    Grüße, Christoph der Grazer

  7. hohi sagt:

    Lieber Michael, lieber Frank!

    Besten Dank für die schöne Metallwoche. Die wird für mich schon zu einem Wochenendritual, dem ich gerne entgegenblicke!

    Für die nächste Woche hätte ich eine Frage, welche den ein oder anderen interessieren könnte. Und zwar investiere ich liebend gerne in Minen (physische Grundposi versteht sich von selbst), habe aber etwas Angst vor einem Crash a la 2008… Da würden die Minen ja auch nochmal sehr bluten müssen. Daher habe ich mich schon seit Längerem für eine Absicherung entschieden. So, nun zur Frage 😉

    Ich fahre z.Z. meine Absicherung mit einem DAX/Dow Jones Put, da ich der Meinung bin, dass die Edenmetalle nur extrem unter Druck kommen werden, wenn der ganze Markt absuppelt. Liege ich mit der Einschätzung total daneben? Sollte ich lieber Silber/Gold-Puts zur Absicherung nehmen?

    Vielleicht habt ihr ja eine Antwort auf die Fragen!

    Ansonsten macht bitte weiter so. Schön, dass ihr Euch die Zeit nehmt, die einfachen Leute aufzuwecken!

    Grüße aus Würzburg,
    hohi

  8. holger sagt:

    Hi ihr macher der tollen Metallwoche,

    könntet ihr mal ein wenig auch über Kupfer reden? Ja, ich weiß ja, da brauch man nicht nur 31,1 Gramm. Aber ohne dieses Zeugs, wäre die Kommunikation auch nix. Und selbst die Urbanisierung wäre nicht so gelaufen. Gut, ja, Morgen geht das Abenland unter. Ich will ja auch keinen belästigen damit. Aber mich täten die Einschätzungen zu Kupfer mal interessieren. Oder gar Neodym. Ich mein, das Leben wird doch auch nach einem Crash weitergehen oder nicht? Mir geht es nicht darum damit Cash zu machen. Kupfer steht momentan irgendwo bei ca. 9k USD/MT. Ich denke, im E-Zeitalter müsste es doch bei 18k USD/MT stehen. Ceteris Paribus immer dabei vorausgesetzt, bei meinen Annahmen.

    Kurz zum Otte: Na Frank, da hat er mal einen, der ihn zu Worte kommen lässt. Ich weiß noch die Veranstaltung in FFM. Moderator war Lucas Zeise. Den könntest du ja auch mal, oder nicht? Wagenknecht und Sinn haben die Veranstaltung bewältigt/überwältigt. Otte hat nix gesagt. Kam auch gar nicht dazu. *lol* ich bin immer noch am lachen. (Immerhin 2 Jahre oder so her). Ein Zuhörer und Frager aus dem Publikum, brachte dann Sinn soweit, das Sinn streiken wollte. Und mein Sitznachbar „Ohne Schulden läuft nix Strobl“ forderte lautstark ein Bier für Otte. Wat hebt wie lacht.

  9. SpanischerGaul sagt:

    +++ FED NEWS +++ FED NEWS +++ FED NEWS +++

    Das schlägt doch dem Ei das Fass aus der Krone:

    Die FED hat gar kein physisches Gold sondern nur Zertifikate, also Papier! Endlich ist dieses „Geheimnis“ offiziell bestätigt worden. Danke an Ron Paul.

    http://goldnews.com/2011/06/02/fed-lawyer-alvarez-the-federal-reserve-does-not-own-any-gold-at-all/

    http://www.youtube.com/watch?v=_eExucI3IWs&feature=player_embedded

    Zusatz vom Blogwart: Man kann Videos einbinden, wenn man den Code aus Youtube kopiert. Habe ich hier getan.

    • stonefights sagt:

      Oh, oh, scotty, beam me up.
      Das gibt Ärger mit dem captain…
      Ab ca. 1:45 wirds doch richtig interessant: „…the Federal Reserve is not owned any gold at all…we have not owned any gold since 1934…“
      Hr. Börsenwart, Mr.Ponzi, könnt ihr das mal bitte spätestens in der nächsten Metallwoche kommentieren ?
      Wer ist, oder sollte ich besser fragen, wer war dieser Mr. Alvarez ?
      Lt. Mr. Paul ist (war .-) er ja Mitglied vom (FED) „Board“…
      Bin ich der Einzigste, der das so versteht, wies‘ gesagt wurde ?
      Zum Glück hatte ich für den Super-Gau bereits genug Aldi-Schokolade bevorratet .-)
      (1 Tafel in knapp 6 Minuten, „yeah“, Bestzeit)
      lg, stonefights

      • Frank Meyer sagt:

        Ich war baff. Mir ist das auch komplett neu, dass das Schatzamt das Gold angeblich hat und die FED nur Goldzertifikate – und das seit 1934.
        Sehr interessant. Wir werden uns des Themas auf jeden Fall annehmen.

        • samy sagt:

          N’Abend,

          danke an euch Beide für die Metallwoche und ich freue mich schon auf das Otte-Interview.

          Schatzamt oder FED, ist das Gold nun in Fort-Knox oder nicht?
          Ich denke schon, oder?

          Aber das Schatzamt müsste diese Position doch auch in der Bilanz führen, warum sollte das bisher niemand gemerkt haben?

          VG

        • SpanischerGaul sagt:

          Die FED hat das Gold nicht (steht jetzt fest). Das US-Finanzministerium hat (vermutlich) das physische Gold längst auf den Markt verliehen (zum Drücken des Preises – über den Geschäftsbankenweg) oder an andere ausländische Notenbanken zur teilweisen Finanzierung der Aussenhandelsdefizite vergeben.

          Das die Goldbuchungen in der FED Bilanz mit, sagen wir 40 Dollar pro Unze drinstehen ist doch gar nicht so dumm, wenn man von vornherein als FED (schon 1934) davon ausgeht das Gold nie wiederzusehen, sprich irgendwann abschreiben zu müssen. Und 40 Dollar in der Bilanz abschreiben ist doch besser als 1500 Dollar, oder?

          Noch ein Gedanke dazu:

          Ich könnte mir vorstellen das die Gold/Silberminen auf dem Gebiet der USA auf einen Schlag per „Notverordnung“ verstaatlicht werden um den Gold/Silber Nachschub sicherzustellen. Wenn nämlich die USA bald bei ihren physischen Gold (und Silber) Beständen mit runtergelassener Hose dastehen, dann rappelts im Karton.

    • Hal 9000 sagt:

      …mit deutscher Übersetzung auf dem Goldseiten-Forum entdeckt:

      http://www.goldseiten-forum.de/index.php?page=Thread&threadID=9353&pageNo=1202

      Kommentar Nr. 18018

  10. Frank2 sagt:

    Zu Gilgas Text: „…das für viele seit der Geburt existiert…“
    Genau da sitzt das Problem. Es ist nämlich ein Prozeß der Kopfschmerzen, weil man die innere Festplatte umformatieren muß. „Wäre der Euro kollabiert…“ las ich in einem Interview – der Euro kollabiert???? Der Euro ist doch mein System.
    Mein erster Text von Jim Willie – ich konnte das nicht glauben. Dann fingen die TV-Moderatoren an zu stottern – waren es nun millions, billions oder trillions? Steinbrück sagte mir, die 9% Anleihe der Combank sei eine tolle Anlage für Deutschland (mein Rechner sagte mir, daß die Zinsbelastung daraus fast so hoch sei, wie der höchste Gewinn der Bank im Vorjahr). Die Fed ist privat? Geld ist FIAT? Die EZB bricht Maastricht 3?
    „Welcome to the real world!“
    Doch das ist nur die halbe Geschichte.
    Die andere Hälfte ist, wie rette ich mich?
    Gold, Gold, Gold, dann später auch mal Silber und das war es so ziemlich. So einseitig war ich noch nie investiert! Und schließlich war ich komplett drin. Buffet nannte dann seinen Kauf der Eisenbahnlinie in USA eine all-in-Wette auf die Wirtschaft der USA. Habe ich dann nicht praktisch eine all-out-Wette laufen? Aus solchen Gründen kommen schon mal derbe Selbstzweifel. Ganz besonders, wenn man keine Metallwochengespräche hat.

    @Andre:
    Ich kaufte eine kleine Silberposition bei knappen 870 für das austral. Kilo vor einem Monat. Ich gebe zu ein Kauf ins fallende Messer nach Bauchgefühl. Als Indikation, was der Markt macht, schaue ich gern in die allseits bekannte Versteigerungsplattform. Da ist derzeit relativer Totentanz. Nicht nur weniger Einstellungen sondern auch weniger Gebote. Unter 900 Euro für den 1Kg austral. Taler würde ich kaufen. Allerdings schaue auch ich dieser Tage auf die Versorger, denn diese notieren (nach meiner Mitschrift) nun unter ihren Tiefs im letzten Crash. Tendenz noch fallend.

    @Marquis:
    Thema Abhängigkeiten: Das sehe ich ganz genauso wie Du. Das Problem ist, wem man trauen kann. In Deutschland fällt mir da nicht viel ein. Kommt die unabhängige Info aus USA (zB Peter Schiff) oder für USA (zB Marc Faber) frage ich mich zuweilen, inwieweit das auch für meine Anlagewelt zutrifft (zB was helfen mir steigende US Aktien, wenn der USD überprop. abwertet).
    Du fragst nach dem Gewissen. Ich glaube ernsthaft, die einen haben kein Gewissen und die anderen keine Ahnung. Es gibt unter den Bankvolkswirten nur einen den ich schätze: Torsten Polleit.

  11. Alex sagt:

    „Der Düsseldorfer“ rügt den Wunsch nach Beispielen für die Absicherung mit Optionsscheinen, da dies einer Anlageberatung gleich komme und beteuert erneut, dass er keine Anlageberatung vornehmen wolle.

    Ist es dem „Düsseldorfer“ bei der Durchsicht der Kommentare entgangen, dass seine Berichte z.B. mit „Griffen in der Nebelwand“ bezeichnet werden, Leser / Hörer „Suchtgefahr“ nach der Metallwoche für sich selbst sehen, Dankbarkeit äußern, weil ansonsten im Bekanntenkreis keine adäquaten Diskussionspartner zu finden sind und sich offenbar auf die teils ausgesprochen „chatartigen“ Kommentare konzentrieren, um trotz Absicherung von physischen Edelmetallen über Konserven bis Klopapier (!) – ihre Ängste und Sorgen mitzuteilen.

    Die Tatsache, dass „der Düsseldorfer“ und der Betreiber dieser Internetseite dies unwidersprochen hinnehmen – geradezu wie Gurus die Verehrung durch ihre Anhänger – ist deshalb besonders problematisch, da „der Düsseldorfer“ nicht Flagge zeigt und sich in Anonymität versteckt.

    Beispielhaft dafür, dass es hier nicht nur um Sachinfos geht, sondern auch um deren Vermengung mit subjektiven Einschätzungen sei die sofortige belehrende Reaktion des Initiators der Metallwoche auf einen eher selten anzufindenden kritischen Kommentar – s. o. 1. Kommentar Andre – aber auch die ansonsten regelmäßige Bewertung von Lesereinschätzungen durch den „Blogwart“ und den „Düsseldorfer“.

    Distanz ist generell angebracht bei denjenigen, die sich quasi als „Masters“ im Universum ihrer Anhänger / Verehrer sehen, in dem sie zwar immer wieder betonen, ihre Einschätzung könne auch falsch sein, aber sogleich dozierend belehren, sofern Kommentatoren eine abweichende Haltung zeigen. Damit wird eine offene Diskussion im Rahmen der Kommentare abgeblockt.

    Kleine Anregung:

    Wie wäre es denn, wenn man die an sich sehr dankenswerten Infos zum Abgleich mit dem auch anderweitig erworbenen Kenntnisstand zur Verfügung stellte, die Diskussion darüber den Lesern überließe und als Autor bzw. Mitwirkender an der „Metallwoche“ auf jeden Fall von der Bewertung von Hörer-/Lesermeinungen absähe?

    Dies würde auch wegführen von Psycho-Betreuungen derjenigen die „Schiß“ und Angst haben, ihre persönlichen Probleme ausbreiten, sich endlich etwas von der Seele reden möchten und vielleicht Lesern, die sich bisher nicht an dem „Chat“ beteiligten, Anreiz sein, in eine gegenstandsbezogene Diskussion einzusteigen.

    • Frank2 sagt:

      Ich schaute grad nochmal rein und finde dies.
      Da auch meine Textbestandteile zitiert werden, will ich gerne etwas dazu sagen.
      Ich verstehe diese Kritik nicht einmal im Ansatz. Aus meiner Erinnerung gilt dies:

      1. Michael „rügt“ nicht, er will nicht und das zurecht. Es ist nämlich eine Gratwanderung zwischen Meinung äußern und beraten. Michael beherrscht diesen Akt genauestens.
      2. Ich habe in der Tat keinen Gesprächspartner zu diesem Thema. Es geht nicht um einen „adäquaten Diskussionspartner“ (Wertung), es geht um eine Rückbestätigung meiner eigenen Gedanken und evtl. auch eine Wissenserweiterung. Aber ich handel nicht aufgrund des Michael. Und ich sichere meine Anlagen auch nicht ab.
      3. „…geradezu wie Gurus die Verehrung durch ihre Anhänger – ist deshalb besonders problematisch, da „der Düsseldorfer“ nicht Flagge zeigt und sich in Anonymität versteckt…“. Dies ist der schlimmste Teil der Kritik. Denn:
      a. Frank Meyer als Guru zu bezeichnen (bitte nichts für ungut Herr Meyer) ist geradezu lachhaft. Ich habe zwar schon lang kein ntv mehr geschaut, aber ich erinnere ihn als völlig unabgehoben, ein ganz normaler Typ eben.
      b. Ich bin kein „Anhänger“ von irgendwas. Eher ein Querulant, der es nicht einmal in einem Kegelclub aushalten könnte.
      c. Michael bleibt anonym – fein, ich auch – so what? Offensichtlich kennt er sich mit dem Thema aus. Ob er Michael Müller oder Michael Schmidt heißt, wen interessiert das? Ein Nachname ist völlig ohne Bedeutung und die „Flagge“ finde ich hier in jedem Text.
      4. Und danach verstehe ich die Kritik überhaupt nicht mehr. „Masters of the Universe“??

      Persönliches Fazit: Dies ist gar keine Kritik sondern eine Boshaftigkeit, deren Sinn und Grundlage mir verborgen bleibt. Von dieser Seite wird keiner reich und sie will mir nichts verkaufen. Es werden (nicht nur) Samstage geopfert. Sie kostet nichts und ich muß ja nicht herkommen.

      An die Macher: Allen Leuten recht getan…

      Ich freu mich jedenfalls und nicht nur auf Samstag.

    • stonefights sagt:

      Hallo Alex,

      bestimmt hattest du gerade keine entspannte Minute, während du diese Zeilen schriebst, solche Zeiten kenne ich, wenn da die Finger ruhiger blieben, wäre es meistens besser.

      Wie eine Information gesendet und wie sie dann evtl. verzerrt ankommt, kann max. an beiden Seiten einer Kommunikationstrecke liegen, somit auch am Empfänger … Ich finde es ernsthaftiger und kompetenter, Grenzen zu ziehen, die nachvollziehbar sind, auch des notwendigen Eigenschutzes wegen.
      Aber dreh doch deine „Forderung“ um, und frage mal im Forum, wer seine Options-Scheine veröffentlicht, oder frage, ob und wenn ja, wer welche Absicherungsstrategie fährt bzw. gefahren ist…

      Die Anonymität aller finde ich persönlich spannender und sachdienlicher, denn dann bleiben Vorurteile aufgrund verschiedenster Gegebenheiten (z.B. im einfachsten Falle Aussehen, hm, gut, der blogwart hat dies nicht beachtet .-) ausser Acht.
      Aber auch hierzu fällt mir nur ein, fange mit der Veröffentlichung schützenswürdiger Daten bei dir an, Adresse, Anzahl, Höhe Typ deiner Invests, etc.
      Ob du dein Ziel damit erreichen wirst, werden auch die Antworen darauf bringen. Vielleicht offenbart sich ja dann der Düsseldorfer als Blessing und alle stürzen sich aus dem Fenster und sehnen sich nach der alten guten Zeit der Anonymität 🙂

      Bei den Kommentaren der Kommentare (hier speziell Meyer) habe ich das Gefühl, dass er mittlerweile „Gas weggenommen“ hat, u.a. Schreibfehler erzeugen bei mir nun keine Schweissperlen mehr vor dem Absenden .-)
      Ich bitte hiermit explizit weiterhin um Kommentare der „Betreiber“ in bisheriger Art !
      Solange dieser blog nach Klingelbeutel-Prinzip geführt wird, bitte ich dich, deine Kritik in einen eigenen blog umzusetzen und uns den link zu schicken. lg stonefights

    • Hal 9000 sagt:

      Ich finde es gut, wenn ab und zu auf die Kommentare eingegangen wird. Solange gegensätzliche aber nicht beleidigende Einträge zensiert werden finde ich ein „Feedback“ sogar ausgesprochenen positiv.

  12. SpanischerGaul sagt:

    @Alex:

    Ort: Disco
    Er versucht Sie anzubaggern.

    Er: Hey Süße, ganz schön voll hier, wa?
    Sie: Na dann hau doch ab…

  13. Thomas sagt:

    Hallo Frank und Michael,
    absolut weltklasse eure Metallwoche. Wie Frank2 schon sagte -vorsicht Suchtgefahr-.

    Ein Gespräch mit Max Otte würde ich auch für sehr interessant halten. Durch die hervorragende Moderation von Frank könnten dadurch viele Fragen zielgerichteter beantwortet werden, als dies bei Talkshowrunden der Fall ist ( siehe http://daserste.ndr.de/annewill/videos/annewill2939.html).

    Noch kurz zu dem was Michael angesprochen hat. Auch mir ist aufgefallen, dass viele ältere Menschen, trotz ihrer unschönen Vergangenheit, die sie während oder nach dem 2.WK erlebt hatten, keine Beziehung zu „wirklichem Geld“, wie Gold und Silber haben. Aber wie soll sich dies auch ändern, wenn doch eigentlich das normalste und komfortabelste Medium des Zahlungsverkehrs das Papiergeld ist. Papiergeld macht eben vieles „einfacher“. Aber Gold und Silber… , wie Bill Bonner schon sagte: „Es gibt eine Zeit und einen Platz für alles“.

    Freue mich schon auf die nächste Ausgabe!
    Euch noch ein schönes Wochenende!
    Grüße aus Theuma

  14. Andy sagt:

    Hallo Zusammen,

    wieder tolle Informationen. Gestern auf meiner Gartenparty: „Na jetzt ist ja „Deine“ Gold-/Silberblase geplatzt.“ Es ist so wie Ihr sagt, die Mehrheit versteht das Thema noch immer nicht. Lediglich in meinen engsten Kreis bin ich bisher durchgedrungen. @ Michael: Ich habe durchgehört, daß Du durchaus die Ansichten von Martin Armstrong teilst?

  15. Alex sagt:

    @ Frank 2

    @ stonefights

    Eure Kritik kann ich richtig gut akzeptieren, wenn ihr Euch als Kommentatoren angesprochen fühlt.

    Doch ging es mir in erster Linie um die selbstherrliche Haltung von Autoren, die ich darin sehe, wenn diese Leserkommentare bewerten und zugleich „Neutralität“ bekunden.

    Insbesondere sollten Leserreaktionen nicht gesteuert werden durch die Verquickung von Persönlichem mit den hier zur Diskussion gestellten Sachthemen.

    @ Spanischer Gaul

    Aber gerne!
    Wenn nicht die tatsächlich Angesprochenen reagieren, sondern „spanische Gäule“ mir die Botschaft überbringen, dass ich verschwinden möge, so sehe ich darin einen weiteren Beweis für die Notwendigkeit einer distanziert-kritischen Haltung.

  16. Krisu sagt:

    @Gurus: Der Angst-Hase ist vor kurzem 1 Jahr alt geworden, also richtig vermutet: ein junger Hase.

    @Alex: Ups.. Hätte ich das jetzt nicht posten dürfen, da es sich um eine nach Psycho-Betreuung heischende Ausbreitung persönlicher Probleme handelt?? M.E. kann die Befindlichkeit, die man mit einer – evidentermaßen manipulierten – Assetklasse hat, durchaus Teil einer gegenstandsbezogenen Diskussion sein.

  17. Krisu sagt:

    Noch was zum Thema Absicherung (ich hatte auch mal danach geschrieen). Ich finde es vollkommen in Ordnung, wenn die Betreiber, die sich all die schöne Freizeit und Arbeit für dieses fluffig daher kommende Projekt hier aus den Rippen schneiden, sagen, wir behandeln das Thema ab und zu am Rand (darüber freue ich mich persönlich), aber nicht im Detail als Anlageberatung. Tipp: es gibt (kostenpflichtige) Angebote, z.B. eines auch hier bisweilen genannten Silberexperten, die einem in vielen Fragen der Absicherung etc. weiterhelfen können und tatsächlich funktionieren (hab´s probiert). Das kostet eben ein paar Euro, ist aber mehr als legitim und die Sache wert. Im Übrigen versuche ich meinen Schiss mit mehr Wissen zu bekämpfen, auch mithilfe dieser schönen Seite – Chapeau lieber Meyer!

  18. Zaubrberg sagt:

    Vielen Dank für die immer wieder hochinteressante Metallwoche – besonders wichtig die weitergehenden Überlegungen, was in einem peak oder nach der Währungsreform getan werden kann.
    Ich habe auch schon an andere Metalle, z.B. Kupfer gedacht, Lagerraum wäre vorhanden. Aber da müsste ich zunächst einen Betrieb gründen um die MwSt zurück zu bekommen. Dann doch lieber Gold oder Silbermünzen, ersteres frei von MwSt, zweiteres 7%chen – es gibt nichts Besseres – zumal Zugewinne steuerfrei sind.
    Da kommt auch Ackerland nicht mit. Ein Federstrich der Erfüllungsgehilfen des gefräßigen Staates würde genügen, dieses zu enteignen, steht ja fein säuberlich im Grundbuch aufgelistet… im Gegensatz zu Gold das ich einst kaufte… welches bei Nachfrage längst in Lebensqualität umgesetzt wurde.
    In diesem Zusammenhang ist auch Anonymität wichtig – so kann Frank uns raten alles ins Bankschließfach zu packen, während der Düsseldorfer mehr vom vergraben hält – aber niemand kann fragen wo!

  19. silberlocke sagt:

    Hallo Frank und Michael,

    vielen Dank für die wieder sehr gelungene Metallwoche. Mir macht es sehr viel Freude hier meinen Wissensstand abzugleichen und zu erweitern. Ich bin euch sehr dankbar dafür, dass ihr mich/uns an den umfassenden Hintergründen und Zusammenhängen teilhaben lasst. Ich denke, dass hier jeder genügend input erhält um eine auf sich zugeschnittene Strategie zu entwickeln. Wenn das jemanden nicht reicht z.B. im Hinblick auf Optionsscheine o.ä. dann gibt es noch genügend andere Informationsmöglichkeiten. Zur Not bleibt ja immer noch der Banker seines Vertrauens 🙂 , der muss ja schließlich auch seine Familie ernähren.

  20. VickyColle sagt:

    Ich fand dies eine der besten Metallwochen – zwischen den Zeilen und ohne COT-Daten (weil die ja im Moment eh nicht viel her geben) und möchte anführen:
    “Überfälle am hellichten Tag“ – und Flashcrashs in dunkler Nacht 🙂
    ….
    Niemand wird mehr zu $28 kaufen!

    Oh, damit habe ich nicht gesagt das die Globex die 28 nicht evtl. nochmal sieht – beliebt sind ja die Attacken wenn Europa und Amerika schläft 😉 – aber physisches Metall wird für $28 mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit niemand mehr kaufen.

    Vielmehr sehe ich viele „Warter“, die dem Kurs ab 45 dann wieder hinterher rennen und uns damit flugs über die 60 katapultieren. 😉

    In Euro: Nun, wie sollten denn bitte Kaufkurse unter 25 Euro zustande kommen?
    Indem der Euro vs. USD abhebt – ergo der USDX absäuft – was andererseits jedoch wieder die EMs zu neuen Höchstständen treiben wird (nicht nur nominell, sondern wegen anlaufender Panik – die Welt rechnet in USD, das sollte der ein oder andere Europäer vielleicht aus dem Hinterkopf vorkramen) – von dort wird die „Erlösung“ in Form der 25 Euro nicht kommen.

    Sie könnten „den Stecker ziehen“ – und damit selbst das letzte „Notgeld“ (die EMs) aus den Konten rausdrücken um MCs zu verhindern.
    Selbst der Flashcrash (Silber) in 2008 dauerte nur 2,5 Minuten und in Euronen gabs keine physische Unze unter 10, selbst als an der Comex Lagerscheine den Besitzer für $9 wechselten.

    Aber man braucht gar nicht zu philosophieren: Was ich sehe ist ein abnehmen der M2 und M3 (sie ziehen ja bereits den Stecker) und ein ansteigen der M0 und M1 (ich habe also Cash (Paper) vs. Cash (Metall).
    Die Korrelation ist mittlerweile quasi 1:1 – ohne Kreditspielchen im Hintergrund.
    Mehr M3/M2 als sie rausziehen geht faktisch gar nicht mehr und M0/M1 rausziehen – oha :-), genau DAS wollen sie ja nicht, denn das würde selbst in den USA in kürzester Zeit Millionen auf die Strasse treiben.

    D.h. für die EMs, sie steigen nominell mindestens genauso weiter wie M0/M1 ausgedeht wird, bis zum Tag des Currency-Events.
    http://www.youtube.com/watch?v=2N8gJSMoOJc

    Muss übrigens auch nicht zwingend der Dollar sein:
    wenn der böse Rollstuhlfahrer ne falsche Bemerkung macht, vietnamenische Findelkinder ihre Wahlchance erkennen oder bajuwarische Provinzpoliker ihren „Platz in der Geschichte“ haben wollen, könnten die 100 Tonnen die Mexico letztens geschnupft hat, ganz schnell Kleinvieh werden.

    Manchmal habe ich das Gefühl die meisten (informierten) Menschen haben den April/Mai 2010 schon wieder vergessen …
    Der Plan dahinter war klar – nur das wussten die Leute nicht!

    Gruss
    Vicky

  21. Krisu sagt:

    @buckbunny
    Ich könnte dir den Namen des betreffenden einschlägigen deutschsprachigen Silberbriefes nennen (-> Wink mit dem Zaunpfahl), aber so weit ich weiß, ist Werbung hier im Forum sanktioniert.. vielleicht reicht dir ja der Wink. Irgendwelche Instrumente oder Dokumente darf und will ich aber nicht weitergeben: Urheberrecht und überhaupt: man schmücke sich nicht mit fremden Federn..

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