„Die Metallwoche“ (Teil 1) Interview mit Martin Siegel

16. April 2011 | Kategorie: Auf die Ohren, Kommentare, RottMeyer, Slideshow

Richtige Bewegung in dieser Woche im Gold – und Silbermarkt. Die „Metallwoche“ besteht deshalb an diesem Wochenende aus zwei Teilen. Im ersten Teil zu Gast: Martin Siegel von Westgold. Mit ihm spreche ich über den physischen Handel von Gold und Silber. Am Mikrofon: Frank Meyer Viel Spaß!

Interessante Zahlen, interessante Fakten von denen Martin Siegel da berichtet. Versorgungslage, Nachfrage und die Verhältnisse zwischen An – und Verkäufen stehen im Mittelpunkt. Und wir erfahren mehr über den Stand seiner „Katastrophenhausse“, die man auch als CrackUpBoom bezeichnet.

Inzwischen ist der 2. Teil der „Metallwoche“ online… „Neues von der Seuche“ – ein Rundumschlag mit Antworten auf Hörerfragen mit Michael, dem „Düsseldorfer“.

Homepage von Martin Siegel

Print Friendly, PDF & Email

 

Schlagworte: , , , , ,

13 Kommentare auf "„Die Metallwoche“ (Teil 1) Interview mit Martin Siegel"

  1. rolandus sagt:

    Siegel und Meyer zusammen…Genial. Besten Dank dafür.

    Ein besonderen Dank an den Meister der Metalle in Bad Salzuflen.

    Klare Stimmen im Stimmenwald.

    Schön‘ Gruß ins Ried
    rolandus

    • Frank Meyer sagt:

      Es macht immer wieder Spaß, mit Martin Siegel Interviews zu machen. Ich erinnere mich an 2002/2003. Da habe ich in London bei Bloomberg moderiert und mit ihm Interviews gemacht. Damals wusste ich gar nicht so richtig, was er meint. Gold war eben sowas wie… „das gibts ja auch noch“. Soweit ich weiß, war er der Einzige, der medial damals schon zu Gold geraten hat (neben Bruno Bandulet)

      Ach, und wieviele Leute weisen heute ausdrücklich darauf hin, das mit dem Gold schon immer gewusst zu haben. Das ist richtig lustig!

  2. Andre sagt:

    Zwei Metallwochen an nur einem Tag, bin wirklich sprachlos 🙂 Vielen Dank!
    Ist es unverschämt nach einem Metalltag zu fragen? 😉

  3. Adele sagt:

    Lieber Herr Meyer,

    zu Ihrer Antwort – „Aber auch wir können irren“ – auf meinen Kommentar vom 11.04. anlässlich der Metallwoche extra:

    Yes, we can. All of us can.

    Glücklicherweise jedoch, hat es ein Leser richtig gut: Er kann sich „seine“ Verfasser aus einem breiten Spektrum aussuchen. – Ein Verfasser hingegen, … .

    Nochmals aufrichtigen Dank – auch für die virtuose Nutzung der gesamten „Klaviatur“ von erquicklichen Glossen und Titelbildern über erhellende, mit distanzschaffendem Humor und Ironie gewürzte Beiträge bis hin zu den fundamentalen Analysen des Bankhauses Rott. Nicht vergessen seien die „ad hoc Mitteilungen“ anlässlich der Bewegungen an den Edelmetallmärkten, der alles in allem deutlich werdende Wunsch, die Leser mit aufklärenden Informationen zu versorgen.

    Keinesfalls kann gelten ‚umso empörter desto aussagekräftiger‘ – zumindest nicht auf der Ebene der Sachinformation und hilfreich wäre es auch nicht. Im Gegenteil, so manche Artikel, die von den Grundaussagen her richtig sein mögen, sind für mich schlichtweg unlesbar, weil ich mich nicht zu einem erheblichen Teil der Lesezeit mit den Wutanwandlungen der Verfasser auseinandersetzen möchte.

    Bleiben Sie Ihrem Stil auch weiterhin treu!

    Eine Leserin,
    eher keine Kommentarschreiberin auf Wirtschaftsseiten, da Geisteswissenschaftlerin – aber mit interessiertem Blick auf das Weltfinanzsystem, die Edelmetallmärkte sowie auf die Commodities schlechthin und offenbar auch gut funktionierendem Bauchhirn: Goldkäufe im September 2008 erledigt und Silberkäufe in den ersten Augusttagen 2010 abgeschlossen, und zwar nicht wegen irgendwelcher COT-Daten. Es waren wohl die m. E. beeindruckenden Berichte über die außergewöhnlichen Sonneneruptionen Anfang August 2010 und deren mögliche Auswirkungen auf diverse Elektronik in Kombination damit, dass ich dann endlich aufhören wollte, über „den“ günstigen Zeitpunkt der restlichen Silberkäufe nachzudenken bzw. darauf zu warten.

    Die Tendenz ist schließlich seit Jahren klar. Wenn ich noch daran denke, was ich die Philharmoniker (gedacht als „Kleingeld“für den Fall der Fälle) Mitte Januar 2009 teuer fand – wegen des besonders hohen Spreads, da sie für einige Wochen in Hamburg nicht erhältlich gewesen waren … .

    Vielleicht doch nicht nur „typisch Frau“; denn ich sehe mich z.B. auch durch das heute veröffentliche Interview mit Herrn Siegel (vielen, vielen Dank!) bestätigt: Nach meinen bisherigen Erfahrungswerten ist es gar nicht schlecht, in die Puschen zu kommen, sowie sich die Tendenz abzeichnet, statt zu hoffen und zu bangen oder gar sich zu empören. Man gewinnt schließlich auch ganz erheblich an Lebensqualität dadurch. Auch darf man nicht vergessen, täglich „seinen Garten“ zu bestellen – oder die Balkonpflanzen(!), s. Saint-Exupéry, Le Petit Prince.

    Gleichwohl werde ich eine dankbare Leserin bleiben. Interessiert habe ich auch die Hinweise des Edelmetallexperten aus Düsseldorf vom 15.04. aufgenommen, dass Gold noch ohne Mehrwertsteuer erworben werden kann sowie die von Herrn Siegel geäußerte Vermutung einer Besteuerung von Gold. Im Zusammenhang mit der von verschiedenen Seiten aufgeworfenen Frage, ob ein Verbot des Goldbesitzes denkbar ist, erhebt sich bei mir nämlich seit geraumer Zeit die vorgeschaltete Frage, ob möglicherweise eine KEST für den Verkauf von Gold eingeführt werden könnte, z. B für den Verkauf von Gold, welches ab einem bestimmten Zeitpunkt erworben wurde.
    Das wäre m. E. ein weiterer Anreiz über eine Aufstockung nachzudenken.

    Allen Mitwirkenden und Lesern des Blogs Rott&Meyer eine gute Zeit und ein glückliches Händchen!

    Adélaïde

  4. Gold pro Kopf sagt:

    Ist schon sehr seltsam das Griechenland und Portugal weltweit mit Abstand die höchsten pro-Kopf Goldreserven besitzen!!

    Da könnte man vermuten das diese Länder absichtlich in die Insolvenz getrieben werden um sich später aus der „Konkursmasse Gold“ zu bedienen. Vielleicht als Vorgriff auf einen weltweiten Goldstandard, von dem derzeit Griechenland und Portugal überproportional profitieren würden. Eben durch ihren „NOCH“ Spitzenplatz bei pro-Kopf Goldreserven.

    http://de.wikipedia.org/wiki/Goldreserve

  5. Jochen sagt:

    Hallo Herr Meyer,

    einmal mehr vielen Dank.

    Ich will nicht unverschämt sein, aber eventuell kann man mit 2-3 Sätzen
    die Metallwoche um eine kurze Stellungnahme auch zu Platin/Palladium vollenden.

    Ich bin mir nicht sicher, könnte mir aber vorstellen, dass zumindest Platin als kleine Beimischung (physisch)Sinn machen kann.

    Tausch/Verkauf ist dabei wahrscheinlich schwieriger, aber was soll’s.

    Ein sonniges Wochenende Ihnen und allen Lesern

  6. Ralfi sagt:

    Hallo Frank,

    zuerst mal ein dickes Danke für deine Podcasts. Hab mir die bisher alle
    angehört und mit Spannung auf Neuigkeiten gewartet.

    Zu diesem muss ich doch jetzt mal meinen Senf dazugeben.

    Die Informationen deines Gastes bezüglich Marktlage und Verfügbarkeit von Silberprodukten waren sehr interessant. ( Tendenz Kauf/Verkauf sowie Beschaffung Rohmaterial und Aufpreise und Lieferzeiten bei den Herstellern )

    Weniger gelungen fand ich die Analyse und die Selbstdarstellung deines Gastes. Jeder hat hier seine Meinung und es ist Vorsicht in Sachen Euphorie geboten, speziell im Bereich Silber. Dein Gast kam mir allerdings sehr „allwissend“ vor. ( nur noch minimal zu erwartende Kaufkraftsteigerung von Gold und Silber, Übertreibung im Silbermarkt jetz schon und auch auf Sicht über mehrere Jahre incl. Fundamentaldatenbetrachtung usw.)

    Wer kennt den wahren Preis von Gold und Silber. Niemand. Wir haben keine freie Märkte und die heutige Preisfindung findet im Papiermark statt. Wir haben dreißig Jahre Plünderung des Silberbestands hinter uns. Da sind mir solche Äusserungen doch eher suspekt.

    Ich bin 2008 eingestiegen und habe stand heute trotz einer mehr als
    vervierfachung des Silberpreises nur eine Verdoppelung des Buchwertes
    meines physichen Bestandes erreicht. Daran sieht man doch eindeutig, das der physiche und der Papiermarkt nichts Gemein haben.
    Es gab Zeiten da hat man mal locker 45% Aufpreis für Silber zahlen müssen.

    Mein Kursziel für 2030 ist die verfünfachung der Kaufkraft von heute, daran halte ich fest. Verdoppelung ist ja nun seit 2008 fast abgeschlossen.

    • Frank Meyer sagt:

      @Ralfi, jeder macht seine Analyse anhand seiner Bausteine.
      Du schreibst, Martin Siegel käme Dir „sehr allwissend“ vor.
      Und dann legst Du mit Deiner Allwissenheit nach.

      Kann sein, muss nicht. Wir wissen es nicht. Und was wir uns wünschen, ist völlig schnuppe.
      Noch ein Gedanke: Die Kaufkraft ist das eine. Die Preise pro Einheit sind etwas anderes.
      Wenn man noch ein paar hundert Billionen verteilt, wird wahrscheinlich die Kaufkraft stagnieren, aber die
      Preise sich dann verfünffachen. Und so habe ich M. Siegel verstanden.

  7. jean sagt:

    @ Frank

    ich finde in einer Sache hat sich M. Siegel wiedersprochen. Er sagte am Anfang des Interview der Silberpreis sei zu teuer und wird dieses Niveau langfristig nicht halten können. Gleichzeitig sagte er am Ende des Interview durch das Crack up Boom werden die Silber- und Goldpreise weiter steigen, weil die Staaten aus ihrer Schulden sich herausinflationieren werden.

    Wie ist die Botschaft von M. Siegel zu verstehen ?

    • Frank Meyer sagt:

      Ich vermute, es ist nur unter dem Aspekt der Kaufkraft zu verstehen. Wir hatten uns darüber am Anfang unterhalten.
      Kaufkraft ist das eine – die Preise sind das andere. Silber und Gold haben bislang nur Kaufkraft nachgeholt, wobei Silber
      der Star war. Die restliche Zeit werden sich die Preise den anderen Preisen anpassen – sozusagen die Kaufkraft behalten, vielleicht noch
      etwas ausbauen und dann entsprechend der wirklichen Teuerung reagieren.

      Vielleicht liest Martin Siegel Ihre Frage und antwortet hier kurz.

  8. […] Der Gold- & Silberthread Die neue Metallwoche: http://rottmeyer.de/index.php/die-me…egel-westgold/ Teil 1. Teil 2 dann selber […]

  9. Antarius sagt:

    „… heute alles (Gold- u. Silberminen-Aktien) steuerfrei …“ ??
    aber nur, wenn man die schon 2 Jahre hat, nicht wahr?
    sonst nix steuerfrei!

Schreibe einen Kommentar

Sie müssen eingeloggt sein, um einen Kommentar schreiben.