Die Metallwoche: Rettungsschirme aus Gold und Silber

29. Oktober 2011 | Kategorie: Auf die Ohren, Kommentare, RottMeyer

Eine weitere große Bankenrettung ging in dieser Woche glücklich über die politische Showbühne in Brüssel. Überglücklich stiegen die Börsen – und der Rest der Preise an den Anlagemärkten jagte jubelnd nach oben- begleitet von Sirenengesang über große Würfe. Was für ein Spektakel! Wen aber rettet der Rettungsschirm? Sollte man sich vorsichtshalber besser einen eigenen Schirm basteln? Willkommen bei der Metallwoche!

Was Hebel alles so schaffen. Neben Kupfer war Silber mit einem Plus von 15 Prozent in dieser Woche der große Star, wenn man mal die in den Medien gefeierten Protagonisten der „Eurorettung“ außer Acht lässt. Und diese Woche war sehr anstrengend, wo allem, wenn man sich durch den Qualm der Nebelkerzen kämpfen musste. Die Risikoschalter wurden auf grün gestellt. Und damit schalten wir nach Düsseldorf zu Michael, dem „Düsseldorfer“. Am Mikrofon: Frank Meyer. Viel Spaß!

P.S. Das Wort, dass wir suchten und auf das wir nicht kamen, heißt übrigens… Demagogie 🙂

[audio:http://www.rottmeyer.de/wp-content/uploads/2011/10/Metallwoche-29-10-2011.mp3|titles=Metallwoche 29-10-2011]

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36 Kommentare auf "Die Metallwoche: Rettungsschirme aus Gold und Silber"

  1. chinese sagt:

    Danke für die interessante Metallwoche. Ist schon irgendwie Wahnsinn was in einer Woche so alles passiert. Die Gedanken um den privaten Rettungschirm waren sehr gut. Auch der dazugehörige Durchhaltewillen, auch wenn man es eigentlich weiß, bekommt hier eine zusätzliche Bestätigung.

    Chinese

  2. salamitaktik sagt:

    P.S. Das Wort, dass wir suchten und auf das wir nicht kamen, heißt übrigens… Demagogie

    Aha…

    Und ich dachte Despotie

  3. silbertaler sagt:

    Hallo,
    habe mich heute hier angemeldet , um Euch
    für diese tolle MW zu danken.
    Bin treuer Zuhörer der ersten Stunde.
    In den letzten Wochen habe ich an meinen
    Minenaktien schon gezweifelt. Mein Leitsatz,
    den ich von Euch abgeguckt habe ist:
    „das grosse Bild vor Augen halten“ .
    Ich hoffe Ihr macht noch gaaaanz lange weiter!!
    Nochmals vielen Dank und schönes WE
    grüsse
    Achim

    • Frank Meyer sagt:

      Hallo Silbertaler, Willkommen an Bord! Das mit den Minen kann ich mir gut vorstellen. Das ist wie im Schleudergang der Waschmaschine. Man weiß nicht, wie viele Umdrehungen pro Minute es gibt
      und wie lange ein Spülgang dauert… Grüße von Frank

  4. holger sagt:

    Ach herjemine, die Welt ist herrlich aus den Angeln gehebelt worden. Ich bin ja immer noch am überlegen, wer daran ein wirkliches Interesse hat. Vor 12 Jahren waren wir noch 6 Milliarden nun sind wir ja angeblich schon 7 Milliarden. Einmal etwas China mehr.

    Und Teufel aber auch, die brauchen Geld. Nehme ich jedenfalls an. Man weiß es ja nicht. Ist nur ne Vermutung. Empirisch kann ich das nicht belegen. Könnte sein, muss aber nicht. Ich Wette, dass mindestens 6 Milliarden keine Ahnung vom DAX haben. Und wenn die 6 Milliarden auf die Idee kommen würden (o.k. 3 Milliarden), die Metallwoche zu hören, (also in englisch bitte) und würden den Rat-Schlägen nachkommen, na… was wäre dann nur los? „3 2 1 meins“ oder so ähnlich.

    Meinen wir denn wirklich, das wir alleine auf der Welt sind? Meinen wir das wirklich? Meinen wir, dass wir die Weisheit mit dem Löffel? Meinen wir das wirklich? Dann bitte? Warum kauft man den Markt nicht leer? Die, die es können? Warum tuen die es nicht, wenn es denn der Weisheits letzter Schluß sein soll?

    Warum nehmen die nicht die Trillionen und kaufen den Goldmarkt physisch leer? Ist doch der sichere Hafen oder nicht? Wieso tun diese Leute, die es könnten, nicht? Warum? Die sind doch nicht dämlich. Warum kauft ein Warren mit dem Bill und der Forbes Liste nicht alles auf? Warum verlässt das Zeug überhaupt eine Mine, in den freien Markt?

    Aber Oma Tuttlig, die kauft in Deutschland Gold. Damit sie sicher, um die Runde kommt oder was oder wie?

    Ich höre immer gerne die Metallwoche. Besonders dann, wenn es nicht um das Metall himself geht. Und seitdem der Hausherr auch noch sächselt, wunderbar.

    Und viel Spaß in München. 😉

    • auroria sagt:

      Warum sollten die den Markt explodieren lassen, solange sie noch jeden Monat billig zukaufen können?

      • holger sagt:

        auroria

        was ist das denn für eine Aussage? Schau auf die Forbes Liste. Nur auf die ersten drei Seiten und rechne mal zusammen. Die brauchen nicht billig zu kaufen. Für die, ist selbst Gold bei 15.000 USD/UZ noch billig. XXX zu 6% Zins ergibt alleine wie viel Unzen im Jahr? Zähl doch die Kröten mal zusammen von der Liste. Die zucken noch nicht mal mit der Wimper. Die lachen sich schlapp… wenn Oma dem Alten den Zahn raus reißt, nur um die Miete zu bezahlen.

        Leute… ich will euch echt nicht den Gaudi und Spaß verderben, um Gottes willen, aber ihr seit eine Nummer zu klein. Und ich sag es nochmal, wenn es hart auf hart kommt, dann steht einer vom Staat vor eurer Tür und nimmt es euch weg. Und dann? Flüchten? Wohin? Na… good Luck

        • Frank Meyer sagt:

          Es ist kreuzgefährlich, wenn man richtig liegt, aber der Staat falsch? Naja, kann man nix machen. Mist! Man füge sich in sein Schicksal. Amen.

          • holger sagt:

            Frank,

            ich meine das durchaus ernst. Was denkst Du denn, wie der Staat reagieren wird oder müsste? In einer Not-Lage? Wär ja nun nicht das erste Mal. Meinst du wirklich, dass die privaten EM Eigentümer ungeschoren davon kommen? Und nicht nur die… wie verhält es sich mit Zwangshypotheken aufs abbezahlte Häuslein. Ich weiß es nicht. Wenn ich es wüsste, also ein Habicht, würde ich nicht so schreiben. Aber ich weiß, wie gnadenlos Väterchen sein kann. Und keiner wird dann mehr auf seinen Unzen sitzen. Wenn mir einer die Garantie geben würde, dass ich immer die Unzen behalten darf, dann würde ich auch welche kaufen. Aber diese Garantie kann keiner geben. Und wird sie auch nicht geben können. Oder gibts Du sie mir? Wohl kaum. Ich traue diesem System alles zu. Und ich bin nur ein kleines armes Licht. Wenn überhaupt.

        • auroria sagt:

          (Antwort auf holger 22:09)
          Das Problem ist nicht der Preis, sondern die Menge.
          Die kriegen ja nichtmal kleine Teile ihres Geldes in physische Ware umgesetzt. Falls sie es doch versuchen und die Explosion auslösen, lösen Sie auch Konsequenzen aus, wie Minen Verstaatlichungen, etc., die ihnen auch nicht weiter helfen.

          Außerdem ist es gar nicht gut, der Auslöser des Untergangs des Dollars zu sein.
          Der Geheimdienst kann nicht Millionen von kleinen Leuten verfolgen (außer automatiesiert mit Kontoüberwachung usw.), die ein paar Goldmünzen (anonym) kaufen. Um ein paar einzelne große, „Staatsfeinde“ kann er sich aber sehr wohl kümmern, siehe Chodorkowski. Da hilft im Zweifelsfall auch kein Haus in Panama, für die dicken Fische machen die auch im Ausland Hausbesuche.

          Außerdem ist die Möglichkeit so eine Explosion auslösen zu können ein wunderbared Druckmittel solcher Leute gegen die Regierung.

          Meines wissens hat es beim Goldverbot in USA damals keine Flächendeckenden Hausbesuche gegeben.

        • auroria sagt:

          (Antwort auf holger 22:43)

          Der Staat kann dir grundsätzlich alles abnehmen.
          Manche Dinge wie Rentenansprüchen / Versicherungen, Geld auf dem Konto etc. sehr einfach.
          Die Inhalte von Schließfächern mit höherem Aufwand aber noch gut systematisch machbar. Änlich Zwangshypotheken auf Immos.

          Mit Abstand am schwierigsten kommt er an anonym gekauftes privat gelagertes Gold.
          Daher ist das von allen Varianten noch die sicherste.

          Es muss schon sehr schlimm kommen, dass der Staat von Haus zu Haus geht auf der Suche nach Goldkrümeln. Bis dahin wird er einfachere Dinge tun und man hat Zeit sich vorzubereiten.

          Ansonsten – Diversifikation.

          • dork sagt:

            @auroria/holger: Dirk Müller und andere sagen immer, Aktien seien Sondervermögen und damit enteignungssicher. Wir sind in einem Zeitalter, wo selbst EU-Recht von der Politik gebrochen wird, wo Lebensversicherungen rückwirkend besteuert werden, wo mit Subventionen auf 15-Jahresinvestitionen gelockt wird, die dann gleich wieder reduziert werden. Wer sagt denn, das Aktien immer unbeschlagnahmbares Vermögen haben? Lässt sich doch auch prima und schnell durch ein neues Gesetz einsehen, wer welches Aktiendepot hat; notfalls als Gesetz zur Bekämpfung von Schwarzgeld, das in Aktien umgeschichtet wurde.
            Geht des denn nicht um eine breite Streuung? Frank und Michael rufen ja nicht zur 100%igen Umschichtung in EM auf. Auch ich hab ein fast abbezahltes kleines Haus? Wer sagt denn, das eine Zwangshypothek nicht auch sozialverträglich durchgeführt wird, um Revolten zu vermeiden? (z.b. 20qm pro darin wohnender Person hypothekenfrei).
            Was ist denn Eure Strategie der Streuung?

          • Frank Meyer sagt:

            Das macht mir auch Kopfzerbrechen, denn schließlich kann der Broker auch Aktien aus dem Depot beleihen. Und wenn der pleite geht? Und sind die Aktien nicht auch Verrechnungseinheiten, die es zum allergrößten Teil nur als elektronische Buchung gibt? Wenn man sich die Stücke effektiv ausliefern lässt, wird man arm an Gebühren.

  5. Thomas sagt:

    Danke an euch für die wieder einmal brilliante Metallwoche/Geld-/Politik- und Gesellschaftswoche.

    Ja die Ansicht von Holger hat was. Weiß jemand den/ die Großkontrolleur(e) des Silbermarktes. Ist das zufällig doch das besagte Orakel von Omaha, der da maßgeblich seine Finger mit im Spiel hat, und zwar mächtig gewaltig.

    Die Besitzer und Nachfrager von Gold sind ja jetzt nicht zu schwer zu erkennen.

    Warum kaufen die die den Markt nicht leer: Meine Argumentation ist die, dass das der kleine Nadelstich des Systems sein kann. Warum sollten sie das tun. Läuft doch alles prima. Geld wird mehr, Vermögen wird mehr(Schulden auch aber die lassen wir halt mal weg). Wenn ich Gold hätte habe ich doch alles, aber kein Druckmittel mehr, mit dem man das System zu seinem Sklaven machen kann. Die das machen könnten, sind doch die größten Profiteure des status quo. Wieso daran etwas ändern.

    Vielleicht sind das die Spielregeln. Nur Zentralbanken, Privat bitte nur in kleinen Mengen.
    Viele Grüße

  6. cicero sagt:

    Hallo zusammen,

    der Schock der Woche für mich eindeutig die Beckmann Sendung.
    Ein fast infantil wirkender Vizekanzler,der, wie Frank es schon formuliert hat, ca. 50 Phrasen aus einem Satzbaukasten in verschiedenen Variationen dem sich schüttelnden Zuschauer an die Ohren schleimt. Reflexartig fing ich an für unsere Bundeskanzlerin zu beten. Nicht dass ihr etwas passiert und der Vizekanzler noch…..

    Aber gemäß Art. 69 Abs. 3 GG kann jeder Bundesminister „auf Ersuchen des Bundeskanzlers oder des Bundespräsidenten“ verpflichtet werden, die Geschäfte bis zur Ernennung eines neuen Bundeskanzlers kommissarisch weiterzuführen. Dies gilt sowohl nach Rücktritt oder Tod des Bundeskanzlers als auch nach Neuwahl des Bundestages.

    Puh, Glück gehabt (mehr oder weniger)

    Viele Grüße
    Cicero

    • dork sagt:

      Also die Beckmann-Sendung fand ich sensationell. Selten wurden im deutschen Fernsehen in einer Talkshow die Konstruktionsfehler des Geldsystems so klar benannt, ohne daß irgendjemand verspottet, gleich wieder abgewürgt wurde oder in die Spinnerecke geschickt wurde.
      Rösler hatte während der Erläuterung des Chiemgauers erst keinen Schimmer, schien dann aber die Sache plausibel und anerkennenswert zu finden. Waigel war eine Offenbarung an theroetischer Kompetenz; natürlich innerhalb der Nebelwand und politischer Dogmen, aber da hat Dirk Müller ja einige Male schwere Brocken draufgehalten.
      Das spannendste (und da gebe ich Dir bzgl. Rösler und vor allem Waigel recht: schockierendste) war, die Gesichtsausdrücke der jeweilig nicht redenden Personen zu verfolgen.

  7. Takuto sagt:

    Eine super Idee, Silbermünzen als Weihnachtsgeschenk zu verteilen! Vor allem hat der Empfänger noch lange Freude, wenn die Kurse steigen.

  8. Krisu sagt:

    Hola zusammen. Also ich schaue mir die EM-Kurse nur noch einmal die Woche an, am Wochenende, gemeinsam mit der Metallwoche, kurz vorher oder nachher und male mir eine Wochenkerze in excel-Blatt. Das entspannt mein Nervenkostüm unter der Woche. Talkshows gebe ich mir gar keine, schaue lieber Aktenzeichen XY einmal im Monat seit Kindheitstagen. Heute jedenfalls habe ich als Silber-Zitterer endlich mal wieder gute Laune, nachdem ich jetzt wochenlang Angst hatte, ob das 2008er Tief bei 8-nochwas Dollar wohl eine gute Unterstützung bieten wird :-), wenn der deflationäre Elliott-Waver-Schock zuschlägt. Abschließende deflationäre Frage in die Runde: hat eigentlich jemand das Deflationsbuch von Günter Hannich gelesen?? Und gute Nacht zusammen!!

  9. VickyColle sagt:

    Vorab: Klasse Metallwoche! 🙂

    Der Hauptgrund warum ich schreibe ist jedoch folgender, ausgelöst durch Postings im Gelben, da ich weis es wird beidseitig viel quer gelesen/gehört.

    Es gibt eine Menge kluger Leute, die sich ausführlich mit Märkten jeglicher Art (im Detail) beschäftigen und davon Ahnung haben.
    Da wird gemalt, gezeichnet, prognostiziert, Kristallkugeln werden hin und her geschubst, man will die die Algos der Big Boys kennen und einige wenige wissen sogar das es megacool wäre, wenn man ins (inoffizielle) Tradingbook von Barclays reinschauen könnte.

    Das grundlegende Verständnis für das Währungssystem, fehlt jedoch auch in diesen Reihen sehr vielen.

    Deswegen möchte ich meinen kleinen Teil dazu beitragen, das das Grundsatzverständnis in immer mehr Köpfe dringt!

    Es gibt 2 Währungen auf diesem Planeten!!!
    Das Fiat-Money (Schuldgeld), repräsentiert durch den USD und seine Derivate und das Warengeld Gold (und seine – aktuell nicht monetären – „Anhängsel“).

    Es gibt NUR diese Zwei!
    Man kann es nicht oft genug wiederholen – solange bis es klick macht im Kopf eines Menschen.

    Natürlich kann es sein, das sich die militärischen und/oder wirtschaftlichen Machtverhältnisse auf dem Planeten ändern und es u.U. zu einer Ablösung des USD durch den Yuan kommt (solange wie die ihr Ernährungsproblem allerdings nicht in den Griff bekommen, wirds auch nix mit der „Weltherrschaft“) – dann handelt es sich jedoch lediglich um eine Verschiebung innerhalb des Schuldgeldsystems.
    Dann handeln wir in 20 Jahren vielleicht Yuan (+ seine Derivate)/Gold (anstelle USD/Gold).

    Als Grundsatz muss (ich) erkennen und verstehen, das die Natur (Märkte) über kurz oder lang, JEDE Übertreibung ausgleichen.
    Das ist schlicht und einfach das Grundprinzip einer dualen Welt.

    Zurück zu den Währungen: Wenn sich ab irgendeinem Punkt ZBs, Politik, große „Schattenbanker“ (wer auch immer der Entscheider sein möge) dazu entscheiden das Angebot an USD/Derivaten (an Kredit / Schuldgeld) zu verknappen, dann wird dieses – laut Naturgesetzen – gegenüber der anderen Währung (Gold), im Verhältnis wertvoller.

    Sollten sie es ausweiten, erfolgt der umgekehrte Werdegang. Mathematik Grundschule.

    Wirklich verstehen werde (ich) dies natürlich erst, wenn (ich) die Dualität der beiden Währungen verstanden/akzeptiert habe.

    Schwenk in die Realität: Wir haben das Zentrum des zentralen Nervensystems der heutigen Weltwirtschaft („We have 300 Years experience“), dessen Vertreter (ungestraft) durch die Welt hotten dürfen und die (andere) Währung, außer dem USD, anpreisen dürfen.
    Dazu addiert sich die Frage nach den „verschwundenen“ ca. 60.000 Tonnen.

    Es gibt eigentlich im Large Picture nur eine einzige Frage die offen ist: Ist der Schwenk von Big R. von UK/USA nach Peking schon abgeschlossen (nebst der Installation von „unlimitiertem Kanonenfutter“ – ich weis: scheiss Begriff), oder ist echt ein realexistierendes Gegengewicht zu Big R. am entstehen(?)!

    Letzteres würde zum Typus einer dualen Welt passen.
    Mein Bauch sagt mir allerdings was anderes.

    • bizzer sagt:

      Gratulation und herzlichen Dank!
      Dein Beitrag ist ne Wucht. Dein dualistischer Ansatz, hat mir sehr viel vom Nebel gelüftet. Ich gehöre zwar auch zu der Spezies, welche von einem dualen Weltsystem ausgeht, jedoch war ich nicht in der Lage, dies auf unser Markt- und Finanzsystem zu übertragen.
      Dein Ansatz ist einfach und somit richtig, weil (Auf-)Lösungen im Grund der Dinge nie kompliziert sind!

      Erzähl uns doch noch ein bisschen mehr von deinem Bauch, würde mich brennend interessieren.

    • chefkanzler sagt:

      Hallo Vickycolle und an die Autoren der MW !

      Das duale Prinzip verstehe ich ja noch, aber was ist Big R.?

      gehst du nun davon aus das Geldmengenausweitung bald zu Ende ist ?

      Und die EM im Kurs fallen ?

      Ich würde dich bitten deine interessanten Ausführungen nochmals verständlicher darzustellen.

      Dafür schon mal ein herzliches Dankeschön, gerne auch mit LInk verweisen zum Querlesen.

      Gruss aus der Rhön

  10. rolandus sagt:

    Allerbest! …und dann noch die Aussicht auf eine MW bei der EM … da kann ich nur den Aufruf starten:

    Wenn schon Michael sagt, dass er immer noch die eine Unze gebrauchen kann (und Frank sicher auch der Meinung ist), dann sollte sich jeder überzeugte Zuhörer dieser Klasse Metallwoche in München aufraffen, den beiden mindestens 1 Unnze Silber als „kleines Dankesschön“ zwischendurch zu übergeben.

    Dann fahren die beiden zwar etwas schwer beladen aber entsprechend geehrt in die Heimat zurück.

    Also auf auf

    Schön Gruß und vielen Dank ins Ried und nach D’dorf
    rolandus

    • Frank Meyer sagt:

      Rolandus 🙂 ich habe doch Rücken 🙂 Außerdem komme ich verkleidet als H.J.Tenhagen 🙂

      • rolandus sagt:

        Als Tennhagen?…ok, aber dann ab jetzt weder die Haare waschen noch kämen und schon gar nicht kürzen. Und das Gestotter nicht vergessen.

        Das mit den Gesichtsmasken geht ja heut schon einfach, also werde ich mir eine Passwortfrage überlegen, damit ich sicher bin den echten Meyer vor mir zu haben 😉

        Ausgerechnet jetzt Rücken…na dann wird der Michael helfen zu tragen, und ebenn in D’dorf geteilt…Hauptsache all die Fans zei9gen sich erkenntlioch- das Mindeste.

        Schön Gruß ins Ried
        rolandus

        • holger sagt:

          @ rolandus

          Die 31,1 Gramm bekommt der schon noch gewuppt 😀 Ich weiß gar nicht was das mit dem Rücken zu tun hat? Den einen verleit Red Bull Flügel… Lass man…mach Dir da mal keine Sorgen. Du glaubst gar nicht, wie schnell so ein Leiden vorbei sein kann. 😀 Da wird das Zeugs in den Meditations ähh…Moderations-Pausen hübsch in den 20“ Container… ach Quatsch 40“ Container gestapelt. Und das mit dem verkleiden… ist Halloween nicht heute?

          LGwiadG nach HH

          P.S. biste beide Tage da? Ist ja ein recht interessantes Programm.

          • rolandus sagt:

            @Holger,

            Das mit Haloween ist ja überhaupt die Lösung, aber wer erkennt schon Tehnhagen im finsteren Mondlicht….er ist ja geradezu Repräsentant für ein ganzjähriges Halloween.

            Ansonsten: wenn alle treuen Zuhörer auf der EM Messe eine oder zwei Unzen schenken, dann wären das nach meinen Vermutungen 200 bis 400 also was bei 10 kg.

            Si si, beide Tage endlich mal wieder (aber unter großen Zeitopfer)

            Ciao in die Anstalt nach Gö
            rolandus

  11. Reblis sagt:

    Frage an Hr. Frank Meyer zur Kernkapitalquote von jetzt 9%:

    wenn ich 100 € auf einer Bank einzahle, darf die Bank 91% verleihen oder anderweitig verwenden und 9% muss Sie als Sicherheit behalten (Tresor?). Ist diese Annahme falsch?

    oder kann die Bank die eingezahlte Summe x-fach verleihen?

  12. lkurti sagt:

    Lieber Frank,

    ich lese hier seit einiger Zeit mit und bin sehr begeistert von diesem Blog. Edelmetalle, insbesondere Silber, interessieren mich erst seit Anfang des Jahres (leider etwas spät-aber ich denke nicht zu spät). Inzwischen habe ich einige Silber-Münzen in diesem Jahr gekauft (durchschnittlich für Euro 25,-).

    Dazu folgende Frage: Der Dirk Müller empfiehlt immer wieder, Edelmetalle gegen Kursverluste abzusichern. Ich kenne mich mit dem ganzen Börsenkram nicht so aus. Wie macht man so etwas und ist es wirklich sinnvoll? Danke im Voraus für eine Rückmeldung.

    • Frank Meyer sagt:

      Wir sind in der Metallwoche auf dieses Thema eingegangen. Bitte präzisieren Sie doch etwas Ihre Frage…

      • lkurti sagt:

        Wie gesagt, ich habe physisch Silber-Münzen für Euro 25,- gekauft. Wenn jetzt der Kurs auf Euro 10,- absacken würde und ich verkaufen müsste, hätte ich einen Verlust von Euro 15,-. Könnte man einen solchen Verlust absichern? Sorry, falls meine Frage ziemlich dumm sein sollte. Ich war halt immer davon ausgegangen, dass der Kauf mein Risiko ist. Mir kam halt nur der Gedanken, da der Herr Müller immer wieder von „absichern“ spricht.

        Aber da ich nur soviel an Silber gekauft habe, dass ich auf absehbare Zeit nicht verkaufen muss, ist es sicherlich nicht sinnvoll, sich darüber Gedanken zu machen. Nochmals Danke, für Ihre Bemühungen.

  13. mfabian sagt:

    Zur impliziten Frage, warum die Schweizer keine starke Währung wollen:

    Ich habe mit einigen mittleren Unternehmungen in der Schweiz gesprochen, die vom Export (vor allem nach Deutschland) abhängig sind. Das Problem ist weniger das Sinken des Euros sondern die Fallgeschwindigkeit: Wenn ein Unternehmen einen Auftrag aus dem Euro-Raum mit Lieferung/Rechnungsstellung in 6 Monaten hat, einen Gewinn von 20% kalkuliert und der Euro in den 6 Monaten um 20% in die Grütze geht. Ist der Gewinn futsch.
    Nachdem der Euro jahrelang zum Franken stabil war, hat sich auch kaum ein Unternehmen gegen Währungsrisiken abgesichert.

    Das grundsätzliche Problem bei uns: Die Vorteile des starken Franken werden von den Importeuren nicht an den Konsumenten weitergegeben. Deshalb ja auch im August unsere Invasion in den deutschen Geschäften im grenznahen Raum.
    Die Nachteile für die Exportindustrie und den Tourismus aber schlagen voll durch.

    Entsprechend die Forderung der Industrie und Politik an die SNB, sich im Abwertungswettlauf der Währungen an den Euro zu ketten.

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