Die Metallwoche: Rette Dich selbst!

8. Oktober 2011 | Kategorie: Auf die Ohren, Kommentare, RottMeyer

Die Lage bleibt unübersichtlich. Trotz aller Angriffe von Verkäufern konnten sich die Preise von Gold und Silber weiter stabilisieren. Minenaktien, die bis Mittwoch noch verprügelt wurden, erlebten eine Auferstehung. Und hinter den Kulissen wird wild hin und her geschoben. Willkommen bei einer weiteren Metallwoche!

Erstaunlich, wie schnell sich die Shorts in den letzten beiden Wochen ihrer brennenden Hosen entledigt haben und ihre nach unten gerichteten Positionen eingedeckten. Diente der Einbruch an den Metallmärkten dazu? Frau Merkel redete über Weltwährungen und erwähnte dabei den Begriff von „Kapitalverkehrskontollen“ als „ultima ratio“. Zwischen Paris und Berlin ist ein großer Streit über die Plünderung des EFSF ausgebrochen. Metallkäufer stehen weiter Schlage. Sie tauschen einen Teil ihrer Ersparnisse aus Papiergeld in Metall.

Was tat sich am Markt. Wer schiebt was hinter den Kulissen? Wie sind Charts und Terminmärkte einzuschätzen? Und wir beantworten ein paar Hörerfragen. Und damit nach Düsseldorf zu Michael, dem „Düsseldorfer“. Am Mikrofon: Frank Meyer. Viel Spaß!
[audio:http://www.rottmeyer.de/wp-content/uploads/2011/10/Die-Metallwoche-08-10-2011.mp3|titles=Die Metallwoche 08.10.2011 „Rette Dich selbst!]


Themen der Sendung:

Expertenwarnungen vor Gold
Sinn und Unsinn von technischer Analyse
Hintergründe zur Minenindustrie (Absicherungen, Kosten)
Gold-Platin-Verhältnis
Rekordverkäufe der US-Mint
Schlagen vor den Edelmetallläden
Lage an den Terminmärkten
Wann bricht die Manipulation zusammen?
Industrielle Nachfrage
(Falle für Michael, etwas, was nicht gesendet werden sollte…)
Neue multipolare Währung? Kapitalverkehrskontrollen?
Ausschau halten nach großen Finanzkanonen
Blinde Kuh-Spiel der Politik
Hörerfragen
Ausblick Gold, Silber und Minen in der kommenden Woche

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27 Kommentare auf "Die Metallwoche: Rette Dich selbst!"

  1. chinese sagt:

    Super Metallwoche!!!!! Sehr spannend und ausgewogen.

    Vielen Dank finde Ihr werdet immer besser. Die allgemeine Lage verstärkt natürlich noch die Sendung.

    Ich wünsche einen schönen Urlaub!

    Gruß

    Chinese

  2. Dreamer sagt:

    Ich denke auch, daß noch kein eindeutiger Schlußstrich unter die „Korrektur“ gesetzt wurde. Trotzdem scheint ein erneuter Wasserfall der Kurse eher unwahrscheinlich zu sein. Sollte er dennoch kommen, was in derart stark manipulierten Märkten nie ganz auszuschließen ist, sehe ich im Fall von Silber im Bereich von 18 bis 22 Dollar eine sehr starke Unterstützungszone.

    Die blitzartigen Kursstürze innerhalb eines Tages bei Gold und vor allem bei Silber, wie man sie diese Woche fast täglich beobachten konnte, wurden immer wieder aufgefangen. Die Luft nach unten scheint aus dem Markt und die Kreditler weitestgehend aus ihren Longpositionen geworfen zu sein.

    Über die nächsten Wochen rechne ich mit einer relativ volatilen Seitwärtsbewegung der EM Kurse, wobei es durchaus nochmal deutlich tiefer gehen kann. Für mich sind das klare Kaufkurse.

  3. holger sagt:

    Jo… die war echt gut.

    Aber wieso hat der schon wieder Urlaub? Ich gönne es ihm ja. Ne ganze Woche Frank? meinste nicht, dass das zu viel ist 😀

  4. Alchemist sagt:

    Hallo zusammen,

    Danke für eine wieder sehr gute Metallwoche. Ich wurde auch auf den Artikel in bild.de aufmerksam gemacht, haarsträubend. Habe auch den Panoramabericht gesehen, Dirk Müller hatte auch darauf aufmerksam gemacht. Ich bin da auch immer vorsichtig mit Schneiden und repräsentativ etc., aber bei einer solchen Entscheidung sollte es keinen einzigen Abgeordneten geben der sich nicht vorbereitet hat.

    Silber… insgesamt glaube ich dass es richtig ist, dass Silber wegen der industriellen Nachfrage langfristig erfolgreich sein sollte, aber kurzfristig eventuell gerade unter einer Wirtschaftsflaute leidet. Kurzfristig Gold überbewerten, und bei Anziehen der Wirtschaft wieder Silber?

    Mal über den Exit zu sprechen wäre ausgesprochen hilfreich. Das ist sicher irgendwo abhängig vom Verlauf der Entwicklungen im Finanzsektor. Sollten die Metalle aber durch die Decke gehen wären sicher viele schon im Vorfeld für Ideen sehr dankbar, was denn dann damit zu machen sei. Tauschen gegen Aktien? Anleihen (wie gesagt, szenarioabhängig), Immobilien, (neues) Geld, was auch immer. Sollten sich Aktien und Metalle parallel entwickeln, wäre doch wohl ein Tausch Metall in Aktien nicht sehr sinnvoll, oder? Und wie sähe es überhaupt aus mit dem Zeitpunkt einer möglichen Trennung vom Metall?

    Sicher sollten die Metalle jetzt als Werterhalt / Vermögenssicherung gesehen werden, diese Situation könnte sich aber weiter entwickeln und irgendwann mag ein Umschichten sinnvoll sein – genau das etwas besser zu verstehen wäre gut.

    Schönen Urlaub!

    Der Alchemist.

  5. Kintao sagt:

    Danke für die interessante Metallwoche mal wieder.

    Hätte da mal paar Fragen/Gedanken!

    -Silber ist endlich. Das ist klar. Was ist aber zB wenn ein besserer Rohstoff für die Industrie in nächster Zeit mal entdeckt werden würde bzw Silber nichtmehr für die Technik benötigt werden würde. Dann wäre es ja nurnoch für Schmuck bzw monetär zu gebrauchen. Ergo Preis würde stark einbrechen?

    – Es wird immer vom historischen Verhältnis Gold:Silber 1:15 geredet und das Silber somit unterbewertet ist und in nächster Zeit steigen würde. Aber wieso geht niemand davon aus das Gold fallen würde um das Verhältnis zu erreichen?

    – Im Falle eines Goldstandards sagen wir mal 1Unze 50$, würde man doch massiv Verlust bzw Kaufkraftverlust machen und müßte solange Gold halten bis das Goldverbot evtl irgendwannmal wieder aufgehoben werden sollte, vorrausgesetzt man erlebt den Tag noch! 🙂

    – Evtl könnte doch Gold auch nach dem Reset massiv besteuert werden, was wiederum auch die jetztige Kaufkraft extrem schmälern würde.

    -Ist es realistisch das man am Höhepunkt der Krise bzw kurz danach mit 1 Unze Gold ein Einfamilienhaus kaufen kann? Prof. Bocker hat das in einem Interview gesagt!

    -Was wäre euer max. %satz den ihr in Gold/Silber investieren würdet von eurem liquiden Vermögen?

    Würde mich über paar Meinungen zu den jeweiligen Aussagen freuen. Danke

    • auroria sagt:

      [-Silber ist endlich. Das ist klar. Was ist aber zB wenn ein besserer Rohstoff für die Industrie in nächster Zeit mal entdeckt werden würde bzw Silber nichtmehr für die Technik benötigt werden würde. Dann wäre es ja nurnoch für Schmuck bzw monetär zu gebrauchen. Ergo Preis würde stark einbrechen?]

      Nur wenn der „bessere Rohstoff“ billiger als Silber ist. Man kann Silber sicherlich in manchen Bereichen durch Platin ersetzen, letzteres läuft z.b. nicht an, aber bei den Preisen macht es keinen Sinn.

      [- Es wird immer vom historischen Verhältnis Gold:Silber 1:15 geredet und das Silber somit unterbewertet ist und in nächster Zeit steigen würde. Aber wieso geht niemand davon aus das Gold fallen würde um das Verhältnis zu erreichen?]

      Weil dann die Goldminen alle dichtmachen könnten bei solchen Preisen …

      [- Im Falle eines Goldstandards sagen wir mal 1Unze 50$, würde man doch massiv Verlust bzw Kaufkraftverlust machen und müßte solange Gold halten bis das Goldverbot evtl irgendwannmal wieder aufgehoben werden sollte, vorrausgesetzt man erlebt den Tag noch! :)]

      Ein Goldstandart macht nur Sinn, wenn man $ in Gold tauschen kann, sonst ist es kein Goldstandart. Ein weltweites Verbot wird es eh nicht geben.
      Und bei 50$ pro Unze, könnten alleine die Chinesen ihre Reserven (~ 2 Bio. $) in 1.244.000 Tonnen Gold umsetzen, es ist aber nur ~ 1/10 so viel Gold vorhanden.

      [- Evtl könnte doch Gold auch nach dem Reset massiv besteuert werden, was wiederum auch die jetztige Kaufkraft extrem schmälern würde.]

      Ja, das könnte passieren (noch ein Grund auch Silber zu kaufen). Oder Immobilien werden massiv besteuert. Oder Lebensmittelvorräte. Oder es landen Außerirdische …

      [-Ist es realistisch das man am Höhepunkt der Krise bzw kurz danach mit 1 Unze Gold ein Einfamilienhaus kaufen kann? Prof. Bocker hat das in einem Interview gesagt!]

      Je nachdem wie die Kriese verläuft ist das möglich. In den USA sind Häuser schon jetzt so wenig wert, dass man viele lieber abreißt um Grundsteuern zu sparen.

      [-Was wäre euer max. %satz den ihr in Gold/Silber investieren würdet von eurem liquiden Vermögen?]

      Wieso vom liquiden Vermögen?
      Absicherung sollte imho min. 20% vom Geldvermögen (incl. Rentenvers., etc. sein).
      Umgekehrt wird für mich ein Schuh draus, ich möchte eine gewisse Mindestmenge Liquidität vorhalten: Geld für 3 Monate + Reserven für temporäre Deflation + Liquidität für den Fall günstiger Einstiegsmöglichkeiten.

  6. timo sagt:

    Ein Dickes Dankeschön an Frank und Michael für die heutige Metallwoche.

    Über das Thema „Occupy-Wall-Street“, hab ich mir auch so meine Gedanken gemacht. Da gibt es in der Vergangenheit sicher noch eine ganze Reihe ähnlicher Ereignisse, Aktionen und Organisationen, die genau denselben Anstrich und die gleichen „Förderer“ haben und hatten. Für ein privates Plauderstündchen hab ich hier noch einen interssanten Link für Euch:

    http://euro-med.dk/?p=24601

  7. Fnord23 sagt:

    Was mir zum Thema: „Man baut ein großes Schreckenszenario auf“ – einfällt.
    Das Ziel werden die Vereinigten Staaten von Europa(VSE) sein.

    Auf Grund meiner ehrenamtlichen Tätigkeit kommt mir seit mehreren Jahren dieser Begriff unter:

    „Subsidiarität (von lat. „subsidium“, dt. Hilfe, Reserve) ist eine politische und gesellschaftliche Maxime, die Eigenverantwortung vor staatliches Handeln stellt. Danach sollen bei staatlichen Aufgaben zuerst und im Zweifel untergeordnete, lokale Glieder wie Stadt, Gemeinde oder Kommune für die Lösung und Umsetzung zuständig sein, während übergeordnete Glieder zurückzutreten haben.

    Der Subsidiaritätsgedanke tritt unter der Bedingung ein, dass das untergeordnete Glied in der Lage ist, die Probleme und Aufgaben eigenständig zu lösen. Gleichwohl darf das kleinste Glied nicht überfordert werden und die übergeordnete Ebene soll ggf. unterstützend tätig werden.

    Das Subsidiaritätsprinzip ist damit auch eine wichtige Grundlage der Europäischen Union, um die Organe der EU in der europäischen Gesetzgebung auf das Sinnvolle und Wesentliche zu beschränken……“

    Quelle: Wikipedia

    Das ist genau das, was ich auf kommunaler Ebene erlebe. Es sieht so aus, dass die bevorstehenden großen Veränderungen dazu genutzt werden, das Ziel – VSE – im Zuge der „Unruhen“ zu vollenden und dies als Lösung den Völkern zu präsentieren?

    Gegen ein Vereintes Europa ist ja nichts einzuwenden. Und mit diesem Sub.-Prinzip hätte ich da auch kein Problem. Dass die Übergangsphase holprig wird ist klar. Der Euro war dem zufolge auch ein wichtges Mittel zum Zweck.

    Man, was ist hier los?

    VG aus Sachsen

  8. auroria sagt:

    Das Problem bei den Minen ist, wenn der Gold / Silberpreis nur Inflationsbedingt steigt, kommt der Hebel der Minen nicht zum tragen, da kann man auch gleich physisch kaufen und hat nicht die diversen Risiken.
    Hat nicht ein Staat (Venezuela?) kürzlich erst die verstaatlichung von Minen beschlossen?

    Hier das Seehofer Statement:
    http://www.youtube.com/watch?v=BAh36f0026k
    Auch die etwas längere Version ist sehenswert:
    http://www.youtube.com/watch?v=f1XJ9v6iV4Q&t=3m30s

    Zu dem Andrang bei den Edelmetallhändlern sollte man noch ergänzen, dass die 2000 Orders pro Tag nur die im Onlineshop waren, da kommt mit den Ladengeschäften nochmal ordentlich was dazu.
    Und da die Mindestordergröße ja sicher nicht der Durchschnitt ist, ist auch das nochmal deutlich höher.
    http://www.goldseiten.de/content/marktberichte/marktberichte.php?storyid=17526

    Noch ein paar Bilder von Occupay WallStreet aus verschiedenen Städten:
    http://www.theatlantic.com/infocus/2011/10/occupy-wall-street-spreads-beyond-nyc/100165/

  9. auroria sagt:

    Noch was zum Thema Demokratie:

    Der CCC hat den Staatstrojaner* in die Finger bekommen und analysiert. Das Ergebniss übertrifft die schlimmsten Befürchtungen.

    Das Urteil des Bundesverfassungsgerichtes wird ignoriert, der Trojaner ist nicht auf Funktionen zum Skype und Chat mitschneiden beschränkt, sondern kann praktisch ALLES.

    Den Inhalt der Festplatten durchsuchen, Dateien löschen, verändern, neue ablegen (natürlich alles ohne Spuren zu hinterlasen), eingebaute Mikrofone und Kameras von Laptops abhören usw.

    Und die „Sicherheitstechnik“, sofern überhaupt vorhanden, ist auf einem derart amateurhaften Niveau, dass jeder (auch externe, nicht nur die Polizei) der ein bischen Ahnung hat und einen betroffenen Rechner kennt, dort alles kontrollieren kann. Inclusive gefälschte „Beweise“ an den Überwachungsserver senden.

    Links:
    FAZ Artikel dazu:
    http://www.faz.net/aktuell/chaos-computer-club-der-deutsche-staatstrojaner-wurde-geknackt-11486538.html
    http://www.faz.net/aktuell/politik/staatstrojaner-code-ist-gesetz-11486546.html
    http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/ein-amtlicher-trojaner-anatomie-eines-digitalen-ungeziefers-11486473.html
    CCC:
    http://www.ccc.de/de/updates/2011/staatstrojaner
    http://www.ccc.de/system/uploads/76/original/staatstrojaner-report23.pdf

    Wer den Missbrauch solcher Möglichkeiten für Fiktion hält, den sei an die HSH Nordbank erinnert, wo ein New Yorker Niederlassungsleiter nach Hinweisen auf Kinderpornographie „entsorgt“ wurde.
    Inzwischen hat die Bank eingeräumt, dass der Manager doch nicht damit in Verbindung steht.
    http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/0,1518,751983,00.html
    Woher die Hinweise dann kamen? Nun, die Firma, welche diese Hinweise „gefunden“ hat, steht in New York vor Gericht, sie soll dem Manager die Beweise untergeschoben haben
    http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/0,1518,722257,00.html
    http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/0,1518,719526,00.html

    Auch aufschlussreich ein Fall aus den USA. Dort hat eine Schule 2300 kostenlose Laptops an ihre Schüler verteilt …
    … Inclusive Webcams …
    … welche die Lehrer unbemerkt aus der Ferne aktivieren konnten …
    … auch wenn die Laptops bei den Schülern zuhause waren …
    Rausgekommen ist das weil die Schule einem 15 jährigen Schüler wegen „unangemessenem Verhalten“ verwarnt hat. Zuhause in seinem Kinderzimmer.
    Den Schülern, denen das sporadische Leuchten der Status-LED der Webcam aufgefallen war, hat man erklärt, es wäre eine Funktionsstörung und könne ignoriert werden.
    Was die Lehrer sonst noch so alles gesehen haben, mag sich jeder selber ausmalen …
    http://www.heise.de/newsticker/meldung/US-Schulbezirk-soll-Schueler-per-Web-Cam-ausspioniert-haben-936231.html
    http://www.heise.de/tp/blogs/6/147112

    Ach übrigens, illegal erlangte Beweise sind bei deutschen Gerichten natürlich trotzdem problemlos verwertbar.

    Es lebe der Rechtsstaat.

    * Eine Software (Trojaner), die der Staat auf die Computer von Personen einschleust, deren Kommunikation (z.b. über Skype) er überwachen will.

    • Fnord23 sagt:

      Hallo auroria,

      das sind Entwicklungen, die hältst du nicht auf. Was solls? Auch hier empfehle ich den unaufgeregten Umgang mit Gegebenheiten.

      Ich hab in den 1980er Jahren meine Tür beim Verlassen der Wohnung mit einem Haar präpariert.
      Das haben die in der Diktatur vorher auch getan.

      Was bleibt uns heute? Das bewusste Benutzen der Informationstechnologien. Diese sind ja nun ein Fluch und Segen zugleich. Ich hab eben keine Kamera am Rechner und kein Mikro. Ich hab ein normales Steinzeithandy, usw.

      In einer relativ freien Gesellschaft haben eben nicht nur die „Guten“ die Freiheit, sondern auch die „Bösen“. Wer auch immer die Zuordnung hier vornimmt.

      Eine weitere Möglichkeit, die ich selbst gern nutze, ist Verwirrung zu stiften. Füttere das System mit soviel falschen Informationen wie möglich! Da gibt es diese schönen Telefonumfragen, oder die Frage nach der PLZ an der Baumarktkasse. Der Möglichkeiten sind schier unbegrenzt.

      VG aus Sachsen

      Wenn du den Fnord nicht siehst, dann kann er dich nicht fressen.

  10. matt06 sagt:

    Eine Mw besser als die andere,echt klasse,ach ja zu dem Artikel von Godemode Trader schaut auch mal des Foto des Autors an und fragt ob ihr euch von dem Fachmann beraten lassen wollt?Nicht abwertend gemeint aber ich weiss nicht…..!So und jetzt Tui-Schöne Ferien!lg.Matt06

  11. Karl Napp sagt:

    Für alle Gold Skeptiker einmal eine interessante Antwort der Niederländischen Zentralank auf eine Anfrage der Dutch Socialist Party:

    8. What is in your opinion the present function of the gold stock? [gemeint sind die Goldreserven der DNB]

    DNB’s physical gold holdings function as the ultimate reserve and anchor of trust in times of financial crisis. Further, gold is being held for diversification reasons.

    http://www.vrijspreker.nl/wp/2011/10/dutch-secretary-of-the-treasure-answers-questions-about-whereabouts-of-the-central-banks-gold/

    Wie wahr, wie wahr ….

  12. mfabian sagt:

    Das Platzen der Goldblase fand schon mal 1976 statt. Beim Preis von $122.50

    Ja, das waren noch Zeiten.

    Auszug aus dem Spiegel vom 26.07.1976:
    http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-41157600.html

    Die Hektik der Händler beschleunigte, was sie eigentlich verhindern sollte. Binnen weniger Tage fiel der Goldpreis von 122,50 Dollar je Unze (31,1 Gramm) Feingold vorübergehend auf 105 Dollar.

    Rascher noch als die Preise sank die Stimmung von Goldhändlern und -spekulanten. Allein in den letzten neun Monaten verloren die Horter, die auf Zinsen ohnehin verzichteten, knapp ein Fünftel ihres Einsatzes — Besitzer von Aktien oder Anleihen hingegen konnten in der gleichen Zeit nicht nur Dividenden und Zinsen abrufen, sondern erlebten einen langsamen, aber sicheren Kursanstieg ihrer Wertpapiere.

    Noch schlimmer erging es jenen Reichen, die sich bereits vor eineinhalb Jahren für das Gold erwärmt hatten: Sie verloren seit Ende 1974 fast die Hälfte ihrer Anlage.

    Allzu schal klingen inzwischen die Vorhersagen amerikanischer Goldexperten wie Harry Schultz und Franz Pick“ die 1975 als das „Jahr des Goldes“ ausgerufen hatten. Auch ihr westdeutscher Jünger Paul C. Martin, der als Wirtschaftsjournalist in „Wirtschaftswoche“, „Welt am Sonntag“ und Bauer-Illustrierten seine Lebensphilosophie „Gold schlägt Geld“ einem breiteren Publikum nahegebracht hatte, schwieg sich nun zu Problemen der Goldanlage gründlich aus.

    Vermutlich zu Recht. Denn die Goldfetischisten hatten die wesentlichen Bestimmungsgründe des Goldmarktes allzu gering geschätzt. >Die größten Goldproduzenten der Welt, die Sowjet-Union und Südafrika, stehen unter ständigem Verkaufsdruck, weil sie sich gegenüber den Industriestaaten des Westens hoch verschuldeten und die fälligen Zins- und Tilgungszahlungen wegen ihres Devisenmangels nur mit Mühe leisten können.

  13. Hal 9000 sagt:

    Schade, gerade als es mit „Occopy Wallstreet“ gerade richtig spannend wurde, wurde das Thema gewechselt. Vor einigen Tagen dachte ich mir schon: Wenn ich demonstrieren würde und ausgerechnet Zuspruch von Soros und Obama (Im Wahlkampf wurde er hauptsächlich von der Wallstreet gesponsert.)bekäme, ich würde mich verarscht vorkommen.

    Zum Thema „Tauschen in was…“ darf man keinesfalls den Staat unberücksichtigt lassen.
    Voltaire: „Es ist gefährlich, richtig zu liegen, wenn die Regierung falsch liegt.“
    Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, daß man ein paar „Au-Ag-Pt-Pd-Spekulanten“ ungeschoren davonkommen lassen wird.

    Welch Maßnahme käme mir in den Sinn?! Es darf nur noch Metall gehandelt/verkauft werden, welches „deklariert“ wurde. Jeder Metallbesitzer muß seine Bestände offenlegen, andernfalls macht er sich strafbar. – Dann muß sich jeder überlegen: Gehe/bleibe ich in die/der Illegalität/Anonymität?!

  14. holger sagt:

    Moinsen

    ich hätte da mal eine persönliche Frage:

    Wie seht ihr das Verhältnis Gold (EM) zum WWW- Internet-Zeitalter? Kann man das unter einen Hut bringen? Ich denke in erster Linie hierbei auch an die ganzen „Open Source“ Projekte (also quasi „Technik/Wissen“ für umsonst), „soziale“ Netzwerke etc.pp. — mE werden wir wohl in vielleicht 30 Jahren kein Patentamt mehr haben. Weiß ich aber nicht. Sind nur mal so Gedanken. Ich will EM wirklich nicht schlecht reden. Wo wären wir heute ohne Gold und Silber und Kupfer. Bestimmt nicht da, wo wir jetzt sind. Ohne die Metalle würden wir nix schreibseln können. Halten diese Metalle aber der Informationsflut und Geschwindigkeit der Veränderung global auch stand? Oder werden die auch gegen andere Stoffe ausgetauscht. Geht ja schon zB Glasfaser.

    Mir geht es nur darum: In der Technik findet man immer neue Werkstoffe die die alten ersetzen können. Alles alte implodiert irgendwann mal und verschwindet oder wird recycelt. Die Erde wenns denn stimmt implodiert im schwarzen Loch. Naja, dann ist eben alles weg. Dauert zwar noch… aber egal.

    Also in die Steinzeit möchte ich auch nicht gerade zurück. Für mich ist eben Gold archaisch. Auch wenn es ganz viele Zeitalter geprägt hat und geprägt wurde. Ich habe ja auch mal an G.O. und so gedacht. Aber ist diese „Finanzkrise“ nicht eine ganz andere „Krise“, die absolut Neuland bedeutet? Weil die Informationsübertragung eben so schnell geworden ist? Ich kann mir absolut keinen Reim darauf machen, was momentan um uns herum im Kontext passiert. Kommt nun der G.O. oder nicht?

    Eine große Frage scheint auch zu sein, wie weit nun das Internet (auch das ist ja nicht umsonst real existend… irgendeinen Sinn wird das schon haben) direkten Einfluss ausüben kann. Viel schneller als jede Brieftaube oder Buschtrommel. Ich werde jedenfalls aus den Informationen nicht mehr schlau. Es passt mE nix mehr zu einander. Ich bin fast zur Überzeugung gekommen, dass wir Quasi dazu gedrängt werden anders Denken zu sollen. Aber eben in Richtung „Open Source“. Was dann wieder einen Sinn ergeben würde. Jedenfalls für mich. Aber in „OS“ passen die Metalle und archaisches nicht rein. Weil es da nur um Informationen/Wissen geht, welches für umsonst geteilt wird.

    LG wiadG

  15. Marcus sagt:

    Bitte an den lieben Blogwart,

    wir schwimmen hier doch alle mehr oder weniger in in die gleiche Richtung. Bestärken uns gegenseitig mit den gleichen Argumenten von Leuten, die ähnliche Meinungen vertreten. Wir Deutschen sind sehr „Inflation“ getrieben, die Amis haben höllische Angst vor der „Deflation“. Es wäre gut, wenn wir hier im Blog mehr kontroverse Meinungen vertreten und hören:z.B. Harry Dent, siehe „Fonds exclusiv“ 10/11. Er ist in der Analyse nah bei „uns“, aber seine Schlussfolgerung ist „Deflation“ mit dem Crash aller Anlagenklassen, auch EM. Es ist einfach zu wichtig, als dass wir nicht darüber kontrovers diskutieren und reagieren. Kann gern mal ein scan des Interwievs verschicken.

    • Der Danziger sagt:

      Marcus bitte um ein Link.

      ich möchte auch was zur kontroverse beitragen.

      Die Ultimative Exit Strategie. Ich gehe „nackt“ über jede Grenze und nehme mein Vermögen mit. Mein Weltbild sagt mir das wird unser Finanzsystem so verändern wie email das Postsystem geprägt hat.

      Bitcoin ist eine Digitale Crypto Währung

      Anonym
      Instant
      NoFees
      Dezentral

      Herzliche Grüße

      PS: Glaube nichts und denke selber!

      oder wie Frank sagte „sei Frei immer!“

  16. Silberzehner sagt:

    Habe gerade den detaillierten Bericht vom_CCC_über den_Bundestrojaner_durchgelesen. Interessant ist auch folgende Passage:

    „Sicher können wir sagen, daß bei der Infektion zwei Komponenten installiert
    wurden: eine Windows-DLL im_Userland_c:\windows\system32\mfc42ul.dll
    sowie ein Windows-Kernel-Modul_namens_winsys32.sys.“

    Na dann durchsucht mal schön Eure Rechner…

    PS: Für alle die sich jetzt fragen warum ich Wörter_ mit_einem_Unterstrich_verbinde? Ratet mal und denkt dabei an_Suchmaschinen…

  17. micha77 sagt:

    @Frank,

    …ja genau, das hat der Herr Seehofer bei Pelzig gesagt:
    „Diejenigen, die entscheiden, sind nicht gewählt…..und diejenigen, die gewählt werden, haben nichts zu entscheiden.“

    immer wieder ein Genuss euch zuzuhören 🙂

  18. Gladbacher sagt:

    Lieber Duesseldorfer!

    Ich frage mich ernsthaft, warum über eine Exit-Strategie nachgedacht wird? Eine Feuerversicherung behalte ich doch auch ein Leben lang und löse diese nicht nach einem Brand auf. Im Fall der Hyperinflation oder Währungsreform erhalte ich mit meinen physischen EMs mein Vermögen und meine Kaufkraft. Entweder tausche ich die EMs Stück für Stück in Waren oder in die dann gültige neue Währung um. Ich kann die EMs aber auch ganz oder teilweise behalten für die nächste Krise, die nach der ersten auch irgendwann wieder kommen wird, vorausgesetzt ich habe noch andere ausreichende Mittel, um meinen Lebensunterhalt in den o. g. Krisenszenarien sicherzustellen.

    Grüße aus der Nachbarstadt

    • Der Duesseldorfer sagt:

      Hallo zusammen,

      @Gladbacher

      Möglicherweise verstehe ich ihre Frage nicht richtig und bedarf erneut Ihrer Hilfe. Sie fragen sich ernsthaft, warum über eine Exit-Strategie nachgedacht wird und beschreiben in den nächsten Sätzen ebensolche für sich persönlich. Zudem kommen Ihre Überlegungen meinen eigenen Überlegungen doch sehr nahe. Ich war bisher der Meinung, dass ich dies in den Metallwochen auch so formuliert habe, wenn ich für mich persönlich immer von einer möglichen Drittel-Strategie sprach. Ein Drittel im Zuge eines wirklichen „Hypes“ am Silbermarkt, ein Drittel nach einer eventuellen „Neuordnung“ und ein Drittel werde ich wahrscheinlich nie abgeben. Was habe ich jetzt nicht verstanden, lieber Nachbar?

      fragt mit freundlichen Grüßen

      Michael

      • Gladbacher sagt:

        Oh, das mit der „Drittel-Strategie“ habe ich dann wohl in den Metallwochen überhört. Dann haben wir beide aber jetzt mit unseren beiden letzten Beiträgen hier im Blog die Problematik „Exit“ fast schon gelöst.

        Natürlich können gerne noch andere ihre jeweiligen Exitstrategien hier beschreiben. Und wenn dann erhebliche Abweichungen unter den genannten Strategien deutlich werden, kann man darüber in der MW und hier im Blog reden.

        Ende der Durchsage 🙂

  19. Alternativlos sagt:

    Hallo zusammen,

    ich habe da noch eine Frage:

    Wenn wir hier ständig von Margin Erhöhungen reden. Wie hoch sind den die Margins in Prozent? Also wieviel physisches Metall muss nun wirklich hinterlegt werden und wo kann ich das recherchieren?

    Irgendwann müssten doch durch die dauernden Erhöhungen die 100% erreicht werden.

  20. Maximilian sagt:

    Hallo,

    ich bin schon seit längerer Zeit Hörer der Metallwoche. Zwar teile ich ein Gros der hier verbreiteteten Prophezeiungen einer längerfristigen Silberhausse nicht, gehe im Gegenteil sogar von stärkeren Korrekturen auf meiner Meinung nach fundamental gerechtfertigte Preise aus, aber amüsierend ist Eure Sendung immer wieder.
    Allerdings frage ich mich, warum diesmal auf das angebliche Gerücht (und mehr als ein Gerücht ist’s ja nicht, aber das Meiste ist ja wie immer Spekulation) hingewiesen wird, die eidgenössische Nationalbank hätte Put-Optionen auf den EURCHF geschrieben.
    Würd‘ ich doch auch machen, wenn ich die SNB wär‘. Die 1,20er-Marke kann ich als Notenbank beliebig lange verteidigen, solange mir weder Farbe noch Papier ausgehen und meine Pressen nicht verglühen ist doch alles im grünen Bereich. Immerhin hat die SNB ja mitgeteilt den Kurs von 1,20 EURCHF mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln zu verteidigen.
    Ist doch ein todsicheres Geschäft, hier den Stillhalter für Verkaufsoptionen zu spielen. Jeder, der diese Option erwirbt, schenkt mir praktisch Kohle. Mir persönlich tut keiner dieser Trotteln leid, der diese Optionsrechte erwirbt, denn so eine Dummheit gehört einfach bestraft.
    Da zünd‘ ich mir lieber jede Einzelne aus meiner Schachtel Ernte mit einem brennenden Hunderter an, da hab‘ ich wenigstens einen thermodynamischen Mehrwert, auch wenn er relativ kurz ausfallen sollte.

    Mit freundlichem Gruße, Maximilian Hebelkrapht

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