Die Metallwoche: Neues vom Goldrausch

3. September 2011 | Kategorie: Auf die Ohren, Kommentare, RottMeyer

 

Binnen 48 Stunden war der „Gold-Crash“, der keiner war, schon wieder vorbei. Das gelbe Metall notiert wieder nahe seiner Höchstkurse. CNBC bringt Sondersendungen über einen „Gold-Rush“, was vermuten lässt, dass die Kurse die Nachricten gemacht haben. Wie trügerisch ist das Bild? Sollte man sich schon wieder absichern? Und wie heiß könnte dieser September werden? Das und mehr in einer weiteren Ausgabe unserer Metallwoche – unserem Podcast zu Edelmetallen…

 

Wir nehmen in den kommenden Minuten den Gold und Silbermarkt unter die Lupe, schauen uns die Bewegungen an den Terminmärkten und die Charts an und kommentieren die Gold-Presse. Zudem beleuchten wir das Thema „Exit“ also die Zeit, in denen man den Markt der Edelmetalle besser wieder verlassen sollte. Das und mehr jetzt im Interview mit Michael, dem „Düsseldorfer“. Am Mikrofon: Frank Meyer. Viel Spaß!

[audio:http://www.rottmeyer.de/wp-content/uploads/2011/09/Metallwoche-03-08-2011.mp3|titles=Metallwoche 03-08-2011]

Themen
– September, der beste Goldmonat des Jahres
– charttechnische Aussichten von Gold
– medialer Goldrausch in den USA
– Terminmärkte (Erläuterung COT-Bericht)
– Absicherungen von physischen Beständen?
– ETF`s – Sind sie das, was sie vorgeben zu sein?
– charttechnische Aussichten von Silver
– Gold-Silber-Verhältnis
– Gold unerschwinglich?
– Edelmetalle verkaufen: Heißt tauschen in… XXX
– Betongold: Wenn sich Geschäftsgrundlagen ändern

Der Währungscrash kommt!: Retten Sie Ihr Geld – mit Gold!
Geldherrschaft: Ist unser Wohlstand noch zu retten?
Lukrative Rohstoffmärkte: Ein Blick hinter die Kulissen

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28 Kommentare auf "Die Metallwoche: Neues vom Goldrausch"

  1. Andre sagt:

    Hallo Frank, ich habe den Podcast noch nicht angehört, dies mache ich gleich! Was mir jedoch sofort aufgefallen ist, ist das neue Metallwochen-Logo. Sehr schön! Nun bin ich einmal gespannt, wass ihr uns berichtet 🙂

  2. VickyColle sagt:

    Richtig Frank: „Na und?“ 🙂 ….

  3. Hal 9000 sagt:

    Müßte es nicht Metallwoche 03-09-2011.mp3 heißen 😉

  4. Berliner sagt:

    Danke für die Metallwoche. Sie war wieder einmal äußerst interessant.

    Schöne Grüße

  5. auroria sagt:

    Goldrausch in den USA?
    Hier versucht jemand verzweifelt einen 1 Unzen Gold Maple Leaf für 50$ zu verkaufen, ohne Erfolg.
    Das Video ist zwar nicht mehr ganz aktuell (2009), aber die Reaktionen der Leute sprechen Bände. Keiner kennt den Wert von Goldmünzen, die Leute wollen es auch nicht für 20$ und manche lehnen ab, weil es kannadisches Geld / Gold ist …
    http://www.youtube.com/watch?v=Gk5aRIz17fk

    Ganz so unerschwinglich finde ich Gold übrigens nicht, einen Souvereign oder Vreneli gibts für 270 / 325€ mit niedrigen Aufschlägen auf den Goldpreis. Sicher, man muss solche Münzen erstmal kennen …

    Das Thema Zinsbindung interessiert mich, bin gerade Dabei ein Forwarddarlehen abzuschließen, werde das Kleingedruckte mal genau studieren, worauf muss man achten?

    Was haltet ihr denn von den aktuellen Warnungen von Zoellick:
    „Schon im Herbst wird die Weltwirtschaft „in eine neue gefährliche Phase eintreten““
    http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/0,1518,784162,00.html

    oder Goldman Sachs: „Es geht wieder los“
    http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/analyse-von-goldman-sachs-investmentriese-befuerchtet-zweite-weltwirtschaftskrise-1.1137756

    Auch Weismann und Wulf haben sich ja kürzlich recht kritisch geäußert. Mir kommt das so vor, dass da einige schon Wissen was kommt und fürs Archiv sprechen um hinterher sagen zu können „ich hatte es ja befürchtet“.

    Wie auch immer, manche Sachen ändern sich nie:
    „Das Pikante an dem nun bekanntgewordenen Bericht von Goldman Sachs: Das Bankhaus buhlt derzeit um Bank- und Beratungsverträge europäischer Staaten wie Spanien – rät jedoch gleichzeitig seinen übrigen Kunden, auf die sinkende Kreditwürdigkeit von Firmen aus eben diesen Ländern zu spekulieren.“

  6. freiheit50 sagt:

    Hallo Frank und Michael,

    ich möchte zwei Argumenten von Frank lauthals beipfichten:

    1. Edelmetalle mit Puts abzusichern ist in dieser gesamtwirtschaftlichen Situation nicht nötig und somit nicht empfehlenswert.

    2. Hochverschuldete Aktiengesellschaften können kaum noch als Sachwert betrachtet werden.

    Vielleicht kann sich Frank hierzu mit dem ansonsten von mir sehr geschätzten Dirk Müller nochmal austauschen.

    Die optimale Strategie wäre in den letzten Monaten gewesen:
    Edelmetalle long; Aktien short.

    Das wird niemanden wundern, der die Beiträge auf diesem Blog (u.a auch von Ronald Gehrt) gut verfolgt und verstanden hat.

    Daher wieder mal von meiner Seite ein herzliches Dankeschön an die hervorragenden Kommentatoren hier !!

    MfG Christian, der Münchner

    • auroria sagt:

      Ich glaube Dirk Müller wird von dem EM Bugs in diesem Punkt immer etwas misverstanden.

      Wer vor Jahren EM gekauft hat und 50, 100 oder mehr % im Plus ist, der braucht natürlich nicht absichern.
      Müller richtet sich vor allem an Leute, die jetzt ihr Vermögen sichern wollen. Und wer jetzt bei diesen Kursen einsteigt, da kann eine Absicherung wirklich nicht schaden.

      [„2. Hochverschuldete Aktiengesellschaften können kaum noch als Sachwert betrachtet werden.“]
      Auf den 1. Blick klingt das logisch.
      Aber wenn man ehrlich ist und eine Geldentwertung erwartet, sind solche Firmen eigentlich ideal:
      Wenn die Inflation kommt, werden dadurch die Schulden abgewertet und die Fabriken, Kraftwerke, etc. aufgewertet. Eigentlich ist so eine Firma in der Inflation dadurch besser, als eine ohne Schulden.

      [„Die optimale Strategie wäre in den letzten Monaten gewesen:
      Edelmetalle long; Aktien short.“]
      Hinterher ist man natürlich immer schlauer.
      Aber dank der Puts auf Aktien, hat er da kaum was verloren und mit dem EM gewonnen. So schlecht schaut die Bilanz da gar nicht aus.

      • Krisu sagt:

        Tach zusammen.
        Also ich habe mal eine Videokonserve mit Dirk Müller gesehen, in der er sagt, man könne die Absicherung in EM weglassen, wenn EM durch die Decke gehen, solle aber bei (extremen)Überhitzungserscheinungen in Absicherungen reingehen. Beim Silber also Ende April. Wenn ich mich recht entsinne, wurde gen Ende April das Thema Put-OS von Michael hier gespielt zum richtigen Zeitpunkt und auch der Silberjunge Thorsten Schulte empfahl Ende April/Anfang Mai kurzzeitig ein Shortprodukt, das schönes Geld abwarf. Also: immer eine Frage des Wann und Wie.
        Gute Nacht miteinander.

  7. Jochen sagt:

    Danke für die MW.

    Ich will nicht meckern, habe aber einen Blick auf die Minenaktien (HUI und XAU)vermisst. Meines Erachtens läuft doch hier gerade der Trendwechsel ab, den Michael vor längerer Zeit angesagt hat.

    Tauschen in: alternativ zu Zigaretten und Schnaps könnte derjenige, der etwas Lagerfläche zur Verfügung hat eventuell ein paar Europoolgitterboxen kaufen. Das sind bekanntlich standardisierte Lademittel, die von Spedituren und Verladern letztlich weltweit eingesetzt bzw. getauscht werden.Diese ‚Dinger‘ werden immer gebraucht,
    sofern der Welthandel nicht zum Erliegen kommt bzw. die Globalisierung
    den Rückzug antritt.

    Abseits der Edelmetalle kann es meiner Meinung nach übrigens Sinn machen, jetzt einen Sparplan zu beginnen, der in nachweislich erfolgreiche Fonds ininvestiert.Man kauft jetzt definitiv nicht mehr in Tops ein sondern sammelt vermutlich sukzessive in fallende Kurse ein.

    Schönes Wochenende

  8. holger sagt:

    Moinsen

    Eine Versicherung versichern… ja aber selbstverständlich. Ich würde es aber absichern nennen wollen. Advokat ist des Anwalts Liebling so heißt es. Man sollte auch seine Rechtschutzversicherung immer in einem fremden Unternehmen haben, um später die andere Versicherung verklagen zu können. Man könnte doch beides fahren… physisch da Heim um die Nerven zu beruhigen und Papiergold kaufen verkaufen. Es müsste doch ein Segen gewesen sein, dass das Gold nicht fixiert im Preis (USD) mehr ist. Also 311 Kilogramm bleiben immer im Garten verbuddelt oder stehen als Gartenzwerge dort, Dachziegeln kämen auch noch in Frage und mit dem anderen Überschüssigem, wird die Kaufkraft möglichst abgesichert. So hat man doch eine Situation geschaffen, wo man im Hier und Jetzt, als auch im Morgen und Übermorgen (nach der großen Katastrophe) ganz gut fahren kann. Letztlich besteht noch die Möglichkeit, wenn man kurzfristig mal ein wenig Knete braucht, das Pfandhaus zu bemühen. Gut, da gibts vermutlich nur 50% des Nennwertes als Geld, aber man hat ja max. 4 Monate Zeit, das Pfand wieder auszulösen. Und das zu moderaten Kosten. Und… sollte es wiedererwartend zu einer Versteigerung kommen, dann bekommt man dann den Überschuß ausgezahlt. Nach Abzug der Kosten versteht sich. Bei Gold sollte das aber kein Problem sein. Ich sehe es schon kommen, dass aus einem Hättich tatsächlich mal ein Habicht werden kann. Obwohl mir da immer noch ein klitze kleines Grummeln im Bauch ist. Aber ein Stückchen Gold, ist ja keine Montags-Waschmaschine und auch kein IKEA-Schrank. Da kann also nix fehlen oder schief gehen. Nehme ich an. Nur ne Vermutung.

    LG wie immer aus der Geschlossenen

    und Allen ein schönes WE

  9. rolandus sagt:

    * * * * * vielen Dank für die Plauderei bei eingeschaltetem Mikrofon. Dank facebook (und neuen Disign; das Inhaltsverzeichnis nist sehr gut) konnte ich die MW sogar auf meinem Nokia hören, ein novum!
    @ Michael: Warum muß ein Journalist gleich Alternativen aufzeigen, sollte es nicht reichen, in der Sprache und Schrift wie unser blogwart schreibt und spricht den Leuten überhaupt die Situation klar zu machen?

    Schön Gruß aus dem FFM Bahnhofsviertel
    rolandus

  10. EuroTanic sagt:

    Ich stimme dem nicht zu, dass ESM und EFSF „nur“ dazu da wären Zeit zu schinden. Schaut man sich die vorliegenden Verträge dazu an ergibt sich erst ein richtiges Bild. Diese nichtgeählten Personen, die dann unser Geld verwalten sollen, können dies dann ohne jegliche öffentliche und parlamentarische Kontrolle machen. Sie sollen vollkommende und für immer eine Immunität erhalten, während sie die einzelnen Länder verklagen können. Sie sind niemandem Rechenschaft schuldig und können beliebig Geld nachfordern. Das ist dann die gewollte totale (Europa)Regierung. Denn wer die Macht über das Geld hat, hat die Macht über alles. Das ist der Sinn dieser Rettungsmassnahmen. Eine gute Videodarstellung der Verhältnisse sehen Sie bitte hier: http://www.youtube.com/watch?v=d6JKlbbvcu0&feature=youtu.be
    und hier: http://www.youtube.com/watch?v=pOxBDKZyW6Y

  11. DonTrader sagt:

    Hallo Frank und Michael,
    Metallwoche – find ich gut!!!
    Beim Thema „Exit“ fiel ein schönes Wort „Neuorientierung“. Alias für Währungsreform?
    Dann würde Michael wie folgt vorgehen: 1. Drittel bei Kaufpanik in Euro umtauschen, 2.Drittel nach Währungsreform in … umtauschen und 3.Drittel behalten.
    Schöne Grüße

  12. Andre sagt:

    So nun bin ich zum Anhören der Metallwoche gekommen. Super, sehr informativ und ausgewogen- so lautet mein Fazit über diese Ausgabe. Hey Michael kann ja lachen! 😉 Frank das neue Layout/Aufmachung gefällt mir sehr gut! Was ich noch zu Herrn Müller sagen möchte, schließt nahtlos an Michaels Aussagen an. Herr Müller artikuliert sich in Talkshows (A.Will) oder in einschlägigen Printmedien (Blöd-Zeitung) immer als Vertreter der breiten Masse. Wenn man aber seine Ratschläge anhört, merkt man sehr schnell, dass die breite Masse überhaupt nicht in dieser Liga unterwegs ist! So, mehr möchte ich zu Herrn Müller nicht sagen. Ach ja beinnahe hätte ich es vergessen. Bitte macht keine Immo-Woche (diese bekomme ich bei meiner Hausbank) außerdem gibt es da ein sehr weises Sprichwort, welches lautet:“Schuster bleib bei deinen Rappen!“

    Vielen Dank an euch beide.

  13. chinese sagt:

    Ich fand die Metallwoche richtig interessant. Vieleicht noch etwas informativer als die letzte. Dies ist aber sicherlich Geschmackssache bzw. Welches „Buch“ man gerade hören möchte.

    Ich persönlich würde eine Sendung über Imo sehr gerne hören, vieleicht könnte man ja vieleicht eine einmalige Extrasendung unter der Woche erstellen. Würde sicherlich viele Zuhörer interessieren, da sicherlich viele in Imos investiert sind. Mich würde hier als Kontrast zur allgemeinen Meinung eure bodenständigen Ansichten sehr interessieren.

    Grüße

    Chinese

    • Krisu sagt:

      Tach zusammen.
      Was ich mich immer wieder frage: wie bewerkstelligt der Meyer dieses gewaltige und kostenfreie Blogpensum hier neben einem Job als TV-Journalist? Ehrlich gesagt würde ich mich angesichts dessen nicht trauen, mir irgendwelche Sondersendungen zu wünschen..

  14. Silberdax sagt:

    Danke Mike und Frank – das wird noch unterhaltsam mit euch – ganz bestimmt…und macht weiter so. ich sorge mal für etwas Unterhaltung, wenn`s recht ist – kann nicht schaden….in Zeiten wie diesen:

    Hier mein Beitrag aus meiner österreichischen Sicht der „österreichischen Schule MEINER eigenen Ökonomie“ – TITANIC II – Euro, Goodbye !

    Text bitte genau beachten:
    http://www.youtube.com/watch?v=ToYWrHuNFTE

    …und dann die Griechen-Abschieds-Hymne:
    http://www.youtube.com/watch?v=od3K7U1GeTE

    Deutsche Antwort kann nur sein : SOS !!!
    http://www.youtube.com/watch?v=A4xntq9psDE

  15. Silveryouth sagt:

    Hallo liebe Bloggemeinde,

    Frank und Michael hatten zum Ende der aktuellen Metallwoche kurz das Thema Immobilien angeschnitten.

    Hierzu hätte ich eine Frage bzw. bitte ich euch um eure Meinung

    Ich bin 25 Jahre alt und habe etwas Geld von meinem Opa geerbt.
    Dieses Geld würde ich gerne in eine Immobilie zur Eigennutzung investieren, müsste allerdings zusätzlich ca 50 % meiner Edelmetalle, die ich über die letzten 3 1/2 Jahre erworben habe (90%Silber) verkaufen um keinen Kredit aufzunehmen.

    Halten Ihr das für sinnvoll?

    Möchte bei den aktuellen Niveaus auch ungerne mehr EM erwerben.

    Vielen Dank im Voraus.

    Und vielen Dank an Frank und Michael für eine weitere informative Metallwoche

    Lieben Gruß

    Chris

    • stonefights sagt:

      Keiner hat ne Kugel in einer solchen kritischen Zeit-Phase, somit sind Zukunftsentscheidungen immer eine Bauchsache. Dein Bauch und deine Entscheidungen gehören nur dir !
      „Keine Schulden machen“ ist schon mal ein guter Ansatz.
      Dann bewerte, ob du die Immobilie als ausschliessliche private Lebensqualität anschaffen möchtest, oder der Vermögenswert und -entwicklung auch eine Rolle spielt.
      Denk mal auch über den Begriff „IMMOBIL“(ie) nach und hinterfrage, ob deine familiäre und arbeitstechnische Situation auch auf Veränderungen eine solchen Investition rechtfertigen und stand halten werden in zukünftigen Verwerfungen.
      Die grösstenteils fremd-finanzierten Privat-Immobilien werden auch zu einem bestimmten Zeitpunkt „wertmässig“ unter die Räder kommen, ein notwendiger Verkauf (private od. z.b. arbeitstechnische Gründe ?) würde unter Umständen (hohe) Verluste einbringen.

      Ob dein Vorhaben sinnvoll ist, musst du wie o.e. deinen Bauch fragen, am besten vor dem Essen, da ist er noch nicht so beschäftigt .-)

      lg, stonefights

  16. Silveryouth sagt:

    Danke für die schnelle Antwort.

    Ja die Immobilie wird Hauptsächlich zur privaten Lebensqualität beitragen. Da ich 1. endlich zu Hause ausziehen will, 2. jeden Monat durch verkürzten Arbeitsweg ca. 200 Euro Spritgeld spare und somit auch mehr Freizeit raushole. 3. Geld spare was ich sonst für Miete zahlen müsste.

    Der Wert der Immobilie sollte zumindest den Wert erhalten. (Auf Sicht von 3-5 Jahren) Also auch nach eventueller Währungsreform etz. Ich weiß das ist schwer bis unmöglich zu sagen, da dort viele Faktoren eine Rolle spielen.

    Mein Bauch sagt mir allerdings (vor wie nach dem Essen), das es das sinnvollste ist was ich aktuell mit dem Geld anstellen kann.

    Lieben Gruß

    Chris

  17. samy sagt:

    Moin,

    die Shanghai Gold Exchange wird wohl am 9. September eine Margincall-erhöhung bei Gold und Silber vornehmen. Folgen die anderen?
    „http://www.commodityonline.com/news/China-s-SGE-to-raise-gold-silver-margin-requirements-from-Sep-9-42120-3-1.html“

    VG

  18. MARKT sagt:

    Hallo, zusammen,

    ich finde die Seite und viele der hier erscheinenden Berichte und Kommentare sehr interessant und teilweise auch gut recherchiert und unterhaltend. Aber was mich stört, ist, auch und vor allem, bei der Fangemeinde diese eindimensionale INFLATIONSANGST. Merkt denn keiner, dass wir in eine deflationäre Phase bewegen,und dass in dieser Zeit CASH und alternativ SAchwerte Short(Ausnahme Gold)das einzig sinnvolle ist. In den nächsten zwei Wochen werden Aktien die kurzfristigen Tiefs markieren und in einem Rücklauf den vorläufig letzten Inflationshype auslösen. Cash wird King. Denn das ganze Papiergeld wird in Bankenrettungen und Rettungsschirme für Pleitestaaaten verschwinden und damit knapp. Inflationsszenarien werden erst in einer viel späteren Phase eine Chance haben. Übrigens auch Gold wird wohl, zumindest in € fallen. Viele werden sich noch wünschen in den nächsten 2 Jahren ein paar Scheine des vielgeschähmten Papiergeldes zu haben (insbesondere U$ Dollar) Klar eine absolute Minderheitenmeinung , aber bald wissen wir mehr.

    • auroria sagt:

      [„Denn das ganze Papiergeld wird in Bankenrettungen und Rettungsschirme für Pleitestaaaten verschwinden und damit knapp.“]

      Da wird kein Papiergeld, sondern elektronisches Geld verbrannt. Und das lässt sich in beliebiger Menge erzeugen, siehe Greenspan:
      http://www.youtube.com/watch?v=-_N0Cwg5iN4

      Ich gebe dir recht, dass es deflationäre Tendenzen gibt. Aber da die Staaten ALLE einen Abwertungswettlauf machen (jetzt auch die Schweiz), die FED schon mit gedrucktem Geld die Staatsschulden finanziert, die EZB auch damit anfängt und weil man in den USA eine Deflation um jeden Preis verhindern will, glaube ich, dass es am Ende auf eine Inflation hinauslaufen wird.

    • Avantgarde sagt:

      🙂
      Es gibt tatsächlich noch Leute hier im Blog, die eine noch extremere Meinung haben als ich….

      Die Sache bei den EMs ist halt die, daß der Markt verdammt eng ist.
      Diese können auch dann steigen bzw. sich gut halten wenn die anderen Buchwerte zusammenschmelzen sofern genug Angst im Markt ist.

      Schmelzen die Buchwerte wie Eis in der Sonne wird es auch im Exrem-Defla-Szenario schwierig – dann kannst Du in der Extremposition eigentlich nur noch Zentralbankgeld und möglichst kurzlaufende Staatsanleihen halten.

      Dann kommt es darauf an in welchem Land man lebt.
      Falls der Euro tatsächlich kollabieren sollte wird jeder Sachwert besser sein….

      Generell gebe ich Dir aber Recht.
      Das Kreditgeldsystem was hier leider häufiger fälschlicher Weise als Papiergeldsystem bezeichnet wird kann systemisch nicht hyperinflationär Probleme bekommen – nur deflationär.
      Als Szenario allerdings – Stichwort QU3,4,5 ist auf der Zeitschiene auch noch mal ein weiterer Hype möglich – aber ich zweifle langsam an Ben B. – so viel Pfeile hat er nicht mehr.

    • VickyColle sagt:

      Mit einer Minderheitenmeinung kann man meist recht gute Ergebnisse erzielen. 🙂
      Daher innert der Fiat-welt USDX long.
      Und schon kann man ruhig schlafen und braucht sich keinerlei Sorgen zu machen. 😉

      Geht der USD über den Jordan, hat man sein Metall – ich versteh echt die ganze Aufregung nicht. 🙂

  19. MARKT sagt:

    „dass es am Ende auf eine Inflation hinauslaufen wird“.

    vollkommen richtig. Aber ganz am Ende sind wir noch lange nicht.
    Wie sagte Schäuble heute wieder, der €uro ist alternativlos. Wir haben alle immens von ihm profitiert. Bleibt die Frage erlaubt: Wer ist wir. Diese Frage werden sich immer mehr stellen, wenn Sie endlich, gezwungenermassen, weil betroffen, über den eigenen Tellerrand hinaus blicken. Und dann geht die Legitimation der jetzigen „Krisenbewätigung“ (Geld drucken, Anleihenkäufe durch Zentralbanken, Schwächung von Währungen) verloren, weil es den Wohlstand der Mehrheit mindert.

    Jetzt schon auf Inflation zu setzten, muss mann sich leisten können, weil vieeeeel zu früh. Und ohne jemand zu nahe tretten zu wollen, das können wir hier uns alle vermutlich nicht leisten.

    „Da wird kein Papiergeld, sondern elektronisches Geld verbrannt. Und das lässt sich in beliebiger Menge erzeugen, siehe Greenspan “

    Na, und wer hat davon profitiert, hat einer von euch/uns etwas von diesem Geld gesehen oder besser noch etwas davon abgekommen. Kann die Mehrzahl hier deutlich mehr Geld ausgeben. Kaufkraft bewußt hier einmal ausgeklammert.

    „Schmelzen die Buchwerte wie Eis in der Sonne wird es auch im Exrem-Defla-Szenario schwierig – dann kannst Du in der Extremposition eigentlich nur noch Zentralbankgeld und möglichst kurzlaufende Staatsanleihen halten.“

    sehe ich ähnlich. Bin aber überzugt, dass man in den kommenden Tagen 5 vielleicht 10, und dann wieder ab Mitte spätestens Ende November mit Short in Aktienindizes gut positioniert sein dürfte. (zwischendurch Loooooog von 4830 bis vielleicht 6600 im DAX)Ab einem Dax Niveau von annähernd oder unter 3000 (2015?) ist natürlich auch dies nicht mehr möglich. (Mangel an Emmittenten) Bis dahin halte ich es aber für Personen die TÄGLICH am Markt sind durchaus möglich mit solchen Instrumenten bei entsprechendem MM erfolgreich zu sein. Aber Inflation sehe ich erst ab 2016 und dann aber richtig. Bis dahin Cash,Cash,Cash, und 10-30% Gold. Vorsicht bei Silber und Rohstoffen bis dahin. Cash natürlich flexibel und in unterschiedlichen (mehrereren) Währungen je nach Zeitpunkt. Mittel bis langfristig vorsicht bei CHF. Ein Land voller Banken kann in einer Finanz-/und Bankenkrise kein sicherer Hafen sein. Natürlich nur eine, meine Meinung.

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