Die Metallwoche: Hochexplosive Lage

10. September 2011 | Kategorie: Auf die Ohren, Kommentare, RottMeyer

 

Märkte rutschen ab. Edelmetalle notieren auf Rekordhochs. Die Systemfrage wird gestellt. Kommt Europa durch? Was passiert mit Griechenland? Und wie morsch sind die Banken? Die sich überschlagenden Nachrichten erschrecken nicht nur Börsenreporter und Händler am Parkett, sondern auch Otto Normal. Das und mehr in einer weiteren Ausgabe unserer Metallwoche – unserem Podcast zu Edelmetallen…

 

Wir nehmen in den kommenden Minuten den Gold- und Silbermarkt unter die Lupe, schauen uns die Bewegungen an den Terminmärkten und die Charts an und kommentieren die Nachrichten dieser ver-rückten Woche, in der es aussieht, als rückten sich einige Dinge wieder zurecht – zumindest versuchen sie es. Zudem beleuchten wir das Thema „Minenaktien“ etwas genauer. Das und mehr jetzt im Interview mit Michael, dem „Düsseldorfer“. Am Mikrofon: Frank Meyer. Viel Spaß!

[audio:http://www.rottmeyer.de/wp-content/uploads/2011/09/Metallwoche-10-09-2011.mp3|titles=Metallwoche 10-09-2011]

Themen
– Die Situation ist brisant und verwirrend

– Euro auf dem Weg zur Schwäche
– Die armen Schweizer
– Manipulationen am Edelmetallmarkt, keine Zufälle
– Edelmetalle auf Rekordkurs
– COT Bericht zu Gold und Silber
– Technische Analyse zu Gold und Silber
– Lebenweisheiten von Doug Casey (liquidieren, konsolidieren, kreieren, spekulieren)
– Minenindizes brechen oben aus
– weitere Überlegungen zu Minenaktien, Psychologie der Fonds
– Verrücktes aus der EU

Der Währungscrash kommt!: Retten Sie Ihr Geld – mit Gold!
Geldherrschaft: Ist unser Wohlstand noch zu retten?
Lukrative Rohstoffmärkte: Ein Blick hinter die Kulissen

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19 Kommentare auf "Die Metallwoche: Hochexplosive Lage"

  1. Waldfee sagt:

    Guten Abend,

    kurz einige Anmerkungen:

    a) das Beispiel mit der Winzerin klingt mir zu sehr nach RTL/SAT1 brabra. Bei solchen Storys bin ich immer SEHR skeptisch.

    b) richtig Herr Meyer. Nicht nur das händeringend Fachkräfte für dreifuffzig die Stunde gesucht werden (wieviel wollte die Winzerin denn Zahlen? Krauch mal einer mit nem Traubenkorb auf dem Rücken durch den Weinberg…), warum bilden die, die suchen, nicht selber aus? Weil sie alles haben, aber nix geben wollen? Andere sollen ausbilden und anschließend wird das Personal abgeworben?

    c) die Rede von Herrn Gysi kenne ich. Was mich aber stört: Herr Gysi redet kurze Zeit später vom Export nach Portugal, Spanien…. DAS hab ich nicht verstanden. Bitte mach mich mal einer schlau.

    Waldfee

    • wolfswurt sagt:

      Gysi verstehen zu wollen setzt eine Verwirrung des eigenen Geistes voraus.

      Da Du ihn nicht verstanden hast scheint bei Dir alles in Ordung zu sein.

      Freundlichste! Grüße

    • DonTrader sagt:

      b) Vom Aufschwung habe viele in der Mittelschicht profitiert. Aber etwa ab der unteren Mittelschicht werden viele mangels Tarifvertrag und echter Festanstellung nur mit Almosen abgespeist. Die alte Bundesrepublik, in der alle im Wohlstandsboot saßen und gleichermaßen vom Aufschwung profitierten, gibt es nicht mehr.

      c) Gysi ist Populist und Berliner. Ich bin selber geborener Berliner. Da gilt es schick einfach mal so daherreden und kucken ob das einer glaubt! Also nicht verwirren lassen. 😉

  2. Danke, für die Metallwoche.

    Ja die Lage ist wirklich Hochexplosiv und wenn die Amateure die Fahnen auf Halbmast setzen wollen, sollte man das Weite suchen.

    Gruss

  3. auroria sagt:

    Ach nee, die Erntehelfer fehlen? Mal wieder.
    Die Betriebe, die jahrelang die osteuropäischen Erntehelfer dermaßen ausgebeutet haben, dass diese bei der 1. Gelegenheit nach England und co. geflohen sind,
    (2007) http://www.welt.de/welt_print/article911101/Auch_Erntehelfer_fehlen.html
    diese Betriebe wundern sich, dass für solche Hungerlöhne heute keiner in Deutschland arbeiten will.

  4. auroria sagt:

    Noch was zum Fachkräftemangel:
    Die Reallöhne in diesem Bereich stagnieren, Uni Absolventen müssen mit (tlw. mehreren) Praktikas anfagnen, befristete Arbeitsverträge bei der Einstellung sind eher die Regel und Bewerbungen von über 50jährigen werden meist ungelesen weggeschmissen. Aber wir haben Fachkräftemangel natürlich …

    Zum Glück gibt es inzwischen auch wissenschaftliche Untersuchungen, diesen Unsinn der Firmen auseinandernehmen.
    In einer Studie vom DIW finden sich z.b. folgende Passagen:
    http://www.diw.de/documents/publikationen/73/diw_01.c.363686.de/10-46-1.pdf

    „Bei fast allen Fachkräften ist die Zahl der Arbeitslosen höher als die Zahl der offenen Stellen“

    „Für einen aktuell erheblichen Fachkräftemangel sind in Deutschland kaum Anzeichen zu erkennen. Dies ergibt sich sowohl hinsichtlich der aktuellen Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt als auch hinsichtlich der Situation bei der akademischen und betrieblichen beruflichen Ausbildung. Zudem sind die Löhne – ein Indikator für Knappheiten auf dem Markt – bei den Fachkräften in den letzten Jahren kaum gestiegen. Auch in den nächsten fünf Jahren ist angesichts stark gestiegener Studentenzahlen noch nicht damit zu rechnen, dass in technisch-naturwissenschaftlichen Berufsfeldern ein starker Engpass beim Arbeitskräfteangebot eintritt.“

    Nun, es hat ja jeder seine eigenen Studien, auch die IHK Darmstadt hat mit einigen Partnern eine Studie zum IT-Fachkräftemangel herausgegeben.
    http://www.software-cluster.org/images/stories/Software_Cluster_Kurzstudie_Qualifizierung.pdf

    Und mit der hat sie sich den Preis für den geistigen Dünschiss des Jahres redlich verdient:
    „und [fallen] mit 37 % der Nennungen zu hohe Gehaltsforderungen als Indiz für einen latenten Fachkräftemangel ins Gewicht“

    Ja, sie lesen richtig: zu hohe Gehaltsforderungen, werden als Begründung und Indiz von Fachkräftemangel angegeben.

    Da fällt mir dann auch nix mehr ein, daher noch ein Zitat
    http://www.neues-deutschland.de/artikel/201326.und-der-fachmann-wundert-sich.html
    „Vor den Arbeitsämtern fließt Blut. Manager und Personalchefs, die in ihren Autos oder auf dem Bürgersteig übernachten, fallen arglose Kunden an, wenn sie die Behörde betreten wollen. Es ist ihnen streng verboten, innerhalb des Gebäudes aggressiv um Arbeitskräfte zu werben. Deshalb spielt sich alles auf der Straße ab: Arbeitslose Tierpfleger, Busfahrer, Webdesigner und Sushi-Köchinnen werden an Ort und Stelle mit Bargeld oder Flugtickets auf die Osterinseln beworfen. Im Extremfall wird ihnen sogar Tariflohn versprochen!“

    • DonTrader sagt:

      Im Maschinenbau und Automobilbereich gibt es definitiv einen Mangel an Ingenieuren und sie werden auch gut bezahlt. Ich werde ständig angefragt, ob ich in meinem Bekanntenkreis nicht noch jemand kenne (bspw. Sofware testexperten,…). Viele Projekte werden jetzt mit Ingenieuren aus Frankreich, Spanien und Italien besetzt. Fragen sie mal bei einen Ingenieurdienstleister wie die Bertrandt AG nach.

      • auroria sagt:

        Software-Test-Experten, wundert mich kaum. Ein typischer A-Karte Job.
        Man steht ständig den den Entwicklern auf den Füßen, macht sich bei denen unbeliebt, bei der Projektleitung auch wenn mann eine Auslieferung verschieben muss, wird von allen Seiten gedrängt etwas doch durchzulassen. Und wenn es mal ein Problem gibt, dann ist man der Schuldige, obwohl man selbst mit bester Arbeit sowas nicht verhindern, sondern nur die Wahrscheinlichkeit reduzieren kann.
        Möglichkeiten positiv aufzufallen in dem Job gibt es praktisch nicht und Spass macht so ein Job auch nur den allerwenigsten.

        Bezahle die Position 1/4 besser, als die des Projektleiters und du wirst genug Leute finden.
        Warum, der Projektleiter hat doch viel mehr Verantwortung?
        Je nach dem wie wichtig die Softwarequalität ist, ist der Posten u. u. der wichtigere. Außerdem braucht so jemand die Qualifikation eines Projektleiters und die eines Entwicklers (wenn du einen guten willst).

        Die alte Denke, je mehr Verantwortung / Mitarbeiter jemand hat, umso mehr muss er verdienen, die ist überholt. Angebot und Nachfrage kommen dann eben hier ins Spiel.

        Ich finde z.b. auch, dass Müllmänner und Kanalarbeiter besser bezahlt werden sollten. Diese Leute sind den ganzen Tag mit und in unseren Abfällen unterwegs.
        Die meißten von uns würden so einen Job nicht machen wollen, auch wenn er deutlich besser bezahlt wäre.

        Dass es in einzelnen Bereichen schwierig ist Leute zu bekommen bestreite ich nicht, aber in den meisten Fällen ist daran auch mangelhafte Aus und Weiterbildung der Grund.

    • auroria sagt:

      Kleiner Nachschlag:
      Wirtschaftswissenschaftler Heinz-Josef Bontrup und Sozialwissenschaftler Mohssen Massarrat:
      http://www2.alternative-wirtschaftspolitik.de/uploads/m2311.pdf
      „Die Mär vom Fachkräftemangel dient also offensichtlich dazu, die Wirklichkeit auf den Kopf zu stellen. Nach wie vor sind nach offiziellen Angaben ca. 3 Millionen Menschen von Arbeitslosigkeit betroffen. Hinzu kommen 1,7 Millionen nicht registrierte Arbeitslose und 2 Millionen unfreiwillige Teilzeitbeschäftigte, die 1 Million Vollzeitjobs entsprechen. Auch die Zahl der atypischen Beschäftigung, wie Leiharbeiter, Minijobber und befristet Beschäftigter, ist in den letzten Jahren enorm gestiegen. Nicht unwichtig ist, dass ferner der Lohnniedrigsektor seit 1995 um 2 Millionen auf 6,5 Millionen und damit auf 22 Prozent aller Beschäftigten gestiegen ist. Dabei haben 79,5 Prozent von ihnen eine Ausbildung oder ein Studium abgeschlossen.“

      Gesamtmetall fordert:
      http://www.gesamtmetall.de/gesamtmetall/meonline.nsf/id/NewsKannegiesser-Augsburger-Allgemeine-010711_DE?open&ccm=080&gn=01072011095802
      „So wäre es sinnvoll, dass derartige Spezialisten nicht mehr wie bisher nachweisen müssen, dass sie 66.000 Euro im Jahr, sondern nur noch 40.000 Euro verdienen.“

      Es geht nicht um Fachkräfte, sondern um billige Fachkräfte.

      http://www.heise.de/tp/artikel/35/35078/1.html
      http://www.heise.de/tp/blogs/8/150365

  5. waasy sagt:

    NOK zu euro

    Habe mir mal hier die Finanzzeitung hergeholt.
    Zitat:
    De siste dagene har omsetningen i kroner vært på fire -til femgangeren av normale nivåer /Ole Hakon Ek Nilsen, Nordea Seite 5 09.09.2011

    Die letyten Tage war der Kronen Umsatz 4 bis 5 mal höher als normal.

    Auch gibts hier einen neuen Zentralbank chef und man hat zugegeben daß man jetzt mit neuen „Mechanismen“ arbeitet.
    (Gemeint sind damit warscheinlich das die Weber, Schlesinger Zeiten vorbei sind und das es nicht nur wichtig sei das Geld es Sparers zu erhalten).
    Hört sich irgendwie nach Banco an.

    Zu dem vor Wochen genanten Mindest-durchschnittslohn von 2400 euro kann ich nur sagen daß ich diesen trotz Schichtzulage und 40 Überstunden bei Gelernter Einstellung (Facharbeiter) nie erhalten habe(netto).

    Gruß aus Norden

  6. Rainer sagt:

    Endlich wieder Sonntagmorgen und die aktuelle Metallwoche ist online. Die Sendung erreicht ja schon Kultstatus in der Finanzbranche und sollte eigentlich im Fernsehen ausgestahlt werden. Nun zieht man sich wieder das Kabel durchs Wohnimmer und verbindet den PC mit der Stereoanlage und gönnt sich heute mal ein Frühstück mit Speck und Prosecco, als physischer Metallbesitzer darf man das. Nun bin ich gespannt ob der Düsseldorfer immer noch in Wien ist, und ob es eine gute Entscheidung war, vergangene Woche einige Kilo Drachen vom Markt zu nehmen. Hat schon jemand eine Unze Drache erworben, autsch, tut weh für 70 Flocken. Aber eine als Referenz muss schon sein, somit ist mein Kursziel für die Unze Silber im Oktober 70€, basta.

  7. Andre sagt:

    Vielen Dank für die Metallwoche. Frank ich sehe es genau wie du, wer kann(!) für 2.50€/Stunde arbeiten und dann seinen Lebensunterhalt davon bestreiten? Dieser Aspekt wird selbstverständlich in diesem genannten Beispiel mit der Winzerin nicht erwähnt! Dies ist doch auch so gewollt! Wahrscheinlich steht bereits eine neue Regelsatzkürzung in den Startlöchern? Die Begründung erübrigt sich ja, wenn viele den Mist glauben! Selbst Frau von der Leyen sagt: „Und wir wissen, dass insgesamt die Menschen, die sich aufmachen aus den neuen EU-Ländern, insgesamt gebildeter sind, mobiler sind, fleißiger sind als das im Schnitt die Bevölkerung ist, in die sie hinein gezogen sind.“ Ich interpretiere das so, dass sie auch der Meinung ist, dass die Deutschen bzgl. Bildung, Mobilität und Fleiß großen Nachholbedarf haben. Ab Minute 2:30 kann man sich diese Unverschämtheit anhören!
    http://www.youtube.com/watch?v=4CDEXiJxZps
    Zurück zum Silber. Gedanken mache ich mir seit geraumer Zeit schon, wohin die Entwicklung unseres Silbers geht. Wenn wir tatsächlich in eine Deflation gehen, dann wird es (zumindest für die Investoren, welche bereits über viel physisches Silber verfügen) schmutzig. Für alle anderen verbessern sich die Konditionen!
    Ach ja, und dann noch dies Frank
    http://www.n-tv.de/mediathek/videos/eingang/Thema-Schuetz-Gold-vor-Inflation-article4265236.html
    Da hast du aber zwei „Experten“ im Interview! Also Herrn Grabbe hättest du lieber (statt über Edelmetalle zu befragen) in einen Media Markt zum Shoppen schicken sollen. Dies hält er nach eigener Aussage für sinnvoll! Übrigens Herr Grabbe, wenn Sie sich schon an dem Klassiker:“Gold kann man nicht essen“ bedienen, sollten Sie wissen, dass man Gold (im Gegensatz zu Euroscheinen) sehr wohl essen kann!! Es gibt genügend Gerichte unter Verwendung von Blattgold!
    Bitte schön!

    http://www.livingathome.de/essen_geniessen/rezepte/detail.html?rezeptid=12346
    Bei Google habe ich unter der Eingabe „Kochrezepte mit Euroscheinen“ nichts Essbares gefunden! Egal!
    Ab Minute 15:45 wird es sogar lustig! Frank macht eine kurze Zusammenfassung (Schweiz/Gold) und Herr Grabbe(links im Bild) macht…?

  8. Jochen sagt:

    Im Moment schauen alle wieder Richtung Griechenland, während sich im Hinterstübchen der nächste Knaller anbahnt. 10-jährige US Bonds liegen jetzt noch bei 1,92 %, Tendenz fallend. Geht der Euro Hickhack weiter, wovon auszugehen ist, fällt die Rendite weiter. Gleichzeitig scheint das gerade angehobene Schuldenlimit in wenigen Wochen schon wieder erreicht zu sein, was eine weitere Anhebung (nach medialem Scheingefecht) unausweichlich macht. Spätestens dann müssten doch auch den letzten Ignoranten auffallen, wo die wahre Blase ist.

  9. DonTrader sagt:

    Ich ärgere mich immer noch!!! Bei 30$ pro Unze wollte ich kaufen, dachte die Profis werden eine Verkaufspanik auslösen und sich dann preiswert eindecken. Nix da! Nun darf ich mich dieses Jahr bei 42$ eindecken, toll 🙁 !

    Deflation? Inflation?

    Nach meiner Martmeinung bekommen wir direkt eine Inflation.

    Alternativ kann es aber auch zu einer Deflation mit Crack-Up-Boom kommen. Silber wird dann noch mal günstiger und Bargeld lacht. Die deutsche Konjunktur müsste wie ein Stein direkt vom Aufschwunghimmel ins Rezessionstal fallen, dieser Gedanke fällt mir aber noch schwer. Das Amerika Probleme hat, nicht genug Jobs für alle schaffen kann, o.k. Die Begründung kann man bspw. beim IPad ablesen: „Designed by Apple in California“, „Made in China“.

  10. gilga sagt:

    Vielen Dank an Frank und den Düsseldorfer für die aufgewendete Zeit und Mühe!

    Statt Kommentar heute mal ein Wunsch: Ronald Gehrt und der Düsseldorfer in einer Diskussion (natürlich moderiert von Frank) zu Inflation vs. Deflation in den kommenden Monaten und den pros/cons von Edelmetallen in diesem Umfeld.

    Wird man einen deflationären Schock zulassen/verhindern können?
    Warum sollten Gold/Silber dann wirklich ins Bodenlose fallen?
    Wäre die logische Folge nach den Erfahrungen aus 2008 nicht noch mehr Geld „drucken“?
    Und wenn nicht, bricht dann nicht das Finanzsystem komplett zusammen?
    Wie sieht der Düsseldorfer die Argumente von Ronald Gehrt dazu: Inflation kommt (bisher) nicht als Teuerung bei den „normalen“ Menschen an?

    Auch wenn diese Punkte verteilt auf viele Podcasts immer wieder angesprochen wurden… ich glaube eine solche konzentrierte Diskussion wäre wirklich ein Highlight!

    PS@Frank: Beabsichtigst Du in den nächsten Wochen mal wieder mit Herrn Hankel Kontakt aufzunehmen? Wir verfolgen, dank Deiner/Eurer Bemühungen, auch dieses „Schlachtfeld“ hier im Blog ja recht intensiv. Insofern wäre ein ausführliches Interview zu seiner Interpretation der Klageabweisung (und natürlich auch generell zur aktuellen Situation) wirklich interessant.

  11. samy sagt:

    Hi Don Trader,

    ich gehöre zu der Generation, der man mit Praktika, Zeitarbeit und Leiharbeit den Lebenslauf ruiniert hat (ca.30-45). Und ich kenne viele sehr gut ausgebildete Menschen, die nun in keine sichere Festeinstellung mehr kommen, weil Personaler in Deutschland nur eines sehr gut können, nämlich Lebensläufe in dem Mülleimer werfen und gaaaaaanz laut jammern.
    Und das Jammern geht schon lange so. 2005 war ich in einer Weiterbildung für hochqualifizierte Arbeitslose. Von alt bis jung und von den Fächern her alles vertreten. Ca. 2005 hatten wir die 5 Mill. Arbeitslose. Was lief in den Talkshows? Unternehmer klagten jämmerlich über fehlendes qualifiziertes Personal aus dem Ausland.
    Die Arbeitslosigkeit ist in unserer Gegend nicht sehr hoch, sie liegt so bei 6%. Einem Kollege von mir, ein Maschinenbauingenieur, wurde erst vor ca. 9 Monaten der Arbeitsvertrag nicht mehr verlängert, dass arbeitsrechtliche Maximum war erreicht. Die Firma ist ein Konzern mit ca 2 Milliarden Umsatz im Jahr. Was soll das? Wo hat der Mann was gefunden? In einem Zeitarbeitsunternehmen in 150 km Entfernung. Wieder Brüche im Lebenslauf. Gaaaaanz toll!

    VG

  12. rolandus sagt:

    Und wieder eine MW so edel wie das goldene Metall selber!

    Mir kommt es so vor, als würde die MW immer besser je näher der anfänglich beschriebene Donner kommt. Aber das liegt wohl auch daran, dass hier Geistesblitze durch den virtuellen Raum zucken, die ihres Gleichen suchen.

    Daher freue ich mich einmal mehr um die besondere Ehre, die mir in der kommenden Woche zuteil werden wird.

    Großes Dankeschön für die „Edelplauderei“, die Lacher zwischendurch und die Minenanlyse des D’dorfers im Besonderen…eben ein Klasseblog.

    Schön Gruß ins Ried und an den Rhein
    rolandus

    • holger sagt:

      rolandus

      dann wünsche ich Euch viel Spaß und geh ruhig mal mit ihm einen Expresso trinken 😀 Am Millerntor. Und nehmt Euch ja Zeit für die Speicherstadt. Wo die Märklin noch fährt und brummt und pufft. Viel Spaß…

      LG

      • rolandus sagt:

        @Holger: Espresso am Millerntor ist bäh bäh wie das meiste in diesem Umfeld.(Jolié in Clemens Schulz Str mal ausgenommen)
        Und die Modelleisenbahn lebt ja bekanntlich auch nur deswegen noch, weil es in der Welt dort kein Papiergeld gab ,-))) (und dabei steht da nix still ausser die Plastikprotagonisten)

        Schön Gruß in die Geschlossene ;-)…wie lange mußt‘ denn noch??? und vor allem Warum??? ,-)

        rolandus

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