„Die Metallwoche“ – Die Flucht aus den Verrechnungseinheiten

18. Juni 2011 | Kategorie: Auf die Ohren, Kommentare, RottMeyer, Slideshow

von Frank Meyer

Geld“ und Gold sind die Gegner in einem ewigen Spiel, dass in der Geschichte bislang später immer das Gold gewonnen hat. Diese Woche zeigte recht plastisch die Schwachstellen des „Geldes“.  Die Welt dümpelt in einer Zeit, in der man sich ums Geld getrost Sorgen machen kann…

 

 

„Die Metallwoche“ vom 18. Juni 2011

Die Sonne steht hoch. Der Mond war voll. Schaut man auf das, was in Europa passiert, ist es die Nase auch. Nüchtern betrachtet, drohen die Kontrakte zwischen Schuldnern und Gläubigern zu brechen – unter zunehmenden gesellschaftlichen Zerreißproben. Was hat sich in dieser Woche am Edelmetallmarkt getan? Was sagen die Terminmärkte? Wohin deuten die Charts? Und sollte man bei den Minenaktien nicht langsam mal die Flinte ins Korn werfen? Und damit startet die 21. Ausgabe unserer „Metallwoche“ mit Michael, dem „Düsseldorfer“. Am Mikrofon: Frank Meyer. Viel Spaß!

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22 Kommentare auf "„Die Metallwoche“ – Die Flucht aus den Verrechnungseinheiten"

  1. rolandus sagt:

    Oh ich bin Hellseher, das muß an der Insel hier liegen, denn ich weiß schon jetzt, dass die Metallwche wieder 1A werden wird obwohl der download noch läuft.
    Zahlen und ab in die Pension, ist eh zu warm draussen und alles voller (geld verprassenden) Spanier,-)

    Schn Gruß ins Ried und nach D’dorf
    rolandus

  2. samy sagt:

    Man dankt für die MW und insbesondere dafür, dass es doch noch einige Menschen da draussen gibt, die ähnlich ticken. Im Blog schrieb irgend jemand sinngemäß „komisch, ich schwimme andauernd gegen den Strom und behalte dann doch Recht“. So komme ich mir seit 2008 vor, es gab kein Ereignis, dass mich noch überraschen konnte, außer Fukushima. Bestimmt geht es Vielen hier auch so, oder?

    Deflationäres Umfeld durch ausfallendes QE III Ende Juni? Da möchte ich noch etwas von meinem Senf zu tun.

    Einige Marktbeobachter mahnen, dass schon der Weg zum Anheben des Schuldendeckel die Finanzmärkte nervös stimmen kann und misstrauisch beäugt wird. Wieso sollte nicht schon vor dem 2. August das Undenkbare geschehen und die USA ein negatives Rating bekommen?
    Nun ist es so, dass just am 1 Juli Bohner und Obama eine vorzeitige Einigung aus dem Hut zaubern wollen. Geschätzt wird, dass das Ausgabenkürzungen von 1-2 Billionen Dollar werden müssten, um den Deckel nochmal um 2 Billionen Dollar anzuheben und damit die Republikaner ihr Gesicht wahren können.
    So, geschieht die Einigung und QE III kommt nicht, was heißt das dann für die Märkte? Blamieren sie sich und finden sie keine Einigung, ja mit welchen Recht dann noch das Triple A? Gewohnheitrecht? Ich würde nicht darauf wetten wollen, dass dann nicht die Anleihezinsen steigen, ausgerechnet wenn die FED QE II die Ankäufe beendet. Es bleibt spannend in diesem Film.

    VG

  3. SpanischerGaul sagt:

    Hallo ihr Spezialisten, was sagt ihr dazu?

    http://www.lewrockwell.com/blog/lewrw/archives/89868.html

    „As a result, all open metals positions must be closed by July 15“

    • Frank Meyer sagt:

      Kommentar zurück genommen. Da scheint wirklich was im Busch zu sein

      • gilga sagt:

        Steht inzwischen auch auf Zerohedge:
        http://www.zerohedge.com/article/trading-over-counter-gold-and-silver-be-illegal-beginning-july-15

        Mal sehen, wie sich die Nachricht entwickelt. Wenn sich das bewahrheitet sollte man wirklich bald noch mehr physisch nachlegen, denn dann braut sich evtl. wirklich in sehr naher Zukunft was zusammen. Denn wenn ich das auf die schnelle richtig interpretiere hieße das, dass man in den USA nicht mehr kurzfristig in Edelmetalle „flüchten“ kann.

        • SpanischerGaul sagt:

          oh, dann hätt ich mir ja meine eigene recherche sparen können 🙂 wußte nicht das zerohedge das auch auf dem radar hatte. aber die links unten der original bezugsdokumente sind vielleicht auch ganz hilfreich.

          und es zeigt sich wie so oft, das viel Wissen eigentlich schon lange vorhanden ist, nur wer liest denn bitte schön 2300 (!) seiten lange gesetzestexte wie den dodd frank act 😉

          tja, hätte man mal früher reinschauen sollen 🙂

          eine guter und fähiger rechtsanwalt ist gold wert. und das meine ich nicht ironisch. den wie man sieht ist die aktion schon lange juristisch abgesichert, nur wir juristische laien guck(t)en in die röhre…

          • Frank Meyer sagt:

            Ich beobachte gerade mal, zu welchen Preisen die US-Eagles über den Tresen auf ebay gehen. 40-42 USD/Münze. der Spot beim Silber liegt bei rund 36 USD. Ganz hübsche Aufgelder.
            Gibt es in den USA nicht auch ein Gesetz, alle Käufe/Verkäufe „aus Gründen der Kriminalität“ ab 100 USD zu dokumenieren? Oder waren es 600 USD? Amsel, ick hör Dir trappsen.
            Das passt alles gut zusammen. Die „Verschwörungstheoretiker“ von damals bekommen vielleicht bald schon wieder recht.

  4. gilga sagt:

    Zunächst, wie immer, vielen Dank für Eure Mühe!

    Es ist wahrlich so, wie Michael es beschreibt. Deutschland, das Land der Glückseligkeit. Es ist immer wieder erschreckend wie wenig sich die Deutschen, vor allem die jüngere Generation, alleine schon mit den eigenen Finanzen beschäftigen. Mit den Finanzen „anderer“ (Staat, eigene Währung) setzt man sich schon gar nicht auseinander. Ist ja nicht das eigene Problem.

    Aber auch bei denen die es wissen sollten, wurde der Schuss wohl noch nicht gehört: „Konjunkturboom – Rösler verspricht zügige Steuersenkung“ (http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/0,1518,769176,00.html).

    Zum Thema Deflation: In meinen Augen ist es schon möglich, dass wir noch einmal eine ähnliche Phase wie 2008/2009 erleben werden. So verstehe ich auch die Diskussionen/Artikel rund um „Liquidität bereithalten“, um im passenden Moment weitere Positionen aufbauen zu können. Ähnlich wie Michael es heute auch sagte: Rücksetzer, sowohl kleinere als auch größere, zum Kaufen nutzen. Das schwierige daran ist eben der Zweifel und die Angst, wann der Zug dann, ggf. auch ohne weitere Verspätung, wirklich abfährt. Wenn dann wird eine solche deflationäre Phase meiner Ansicht nach aber wohl nicht sehr lange andauern, denn:

    Im Fall einer deflationären Phase würde die Staatsverschuldung sowohl in Europa als auch in den USA wohl noch weiter wachsen. Insbesondere in der heute auch so wichtigen aber auch oft kritisierten Relation zum GDP. Und dann wird wohl auch der größte Optimist nicht mehr daran glauben, dass außer dem erneuten/weiter beschleunigten Anwerfen der Notenpresse oder einem direkten Druck auf den Reset-Knopf (am Ende für den kleinen Bürger wahrscheinlich in der Auswirkung identisch) hier noch ein Weg hinausführt. Ich sehe jedenfalls Keinen. Da schließe ich mich eher der meist vorherrschenden Meinung auf zerohedge an… einen solchen Einbruch wird man wohl brauchen, um eine politische Begründung dafür zu haben, die Schulden weiter monetisieren zu können (es sei denn man schafft es dies irgendwie auch so ohne politische Begründung im Verborgenen zu tun). Natürlich wird man das nicht „Monetisieren der Schulden“ sondern Konjunkturpolitik nennen.

    Eine Depression ist in der jüngeren Geschichte nun mal immer schädlich für die Leute an den (politischen) Schalthebeln der Macht gewesen. Von daher ist hier immer ein Interesse da, Inflation einer Drepression vorzuziehen. Mit welchen Mitteln („Boom“ auf Pump) auch immer. Politisch ist wohl ein Szenario (10%-15% jährliche Abwertung gegenüber Gold etc. ggf. auch mit immer wieder eingestreuten Rückschlägen) wie hier beschrieben „wünschenswert“: http://www.goldseiten.de/content/diverses/artikel.php?storyid=16438 (Seite 4 oben). Die offiziellen Inflationszahlen werden dabei dann wohl unter 5% bleiben.

    Schön das Ihr die GEAB-Gruppe ansprecht. Deren Analysen finde ich ebenfalls immer sehr interessant, wenn auch aus meiner Sicht recht stark mit einem „französischen Blickwinkel“ angehaucht. Die Analysen hinsichtlich wirtschaftlicher und sich daraus ergebende politischer „Zwänge“ sind jedoch in der heutigen Nachrichtenwelt erfrischend nüchtern und sauber begründet bzw. nachvollziehbar (Quellenangaben etc.).

    Das man die Bewertung der USA (und auch Englands) und die politische Situation dort nur noch als sureal bezeichnen kann, hat man dort ja treffend beschrieben. Aktuell gab es dazu u.A. einen guten Beitrag auf Querschuesse: „Ähnliches Problem aber komplett andere Bewertung“ (http://www.querschuesse.de/ahnliches-problem-aber-komplett-andere-bewertung).

  5. SpanischerGaul sagt:

    So hier noch mehr Infos zu meinem Link. Ich kenne ihn auch erst seit zwei Stunden und hier meine Recherche.

    Hier ist der offizielle Bezugslink der CFTC (ganz oben – vom 17.06.11):

    http://www.cftc.gov/LawRegulation/DoddFrankAct/Dodd-FrankProposedRules/index.htm

    und hier das offizielle Dokument, muss man sich aber erstmal durchackern + es ist natürlich Englisch

    http://www.cftc.gov/ucm/groups/public/@lrfederalregister/documents/file/2011-15195a.pdf

    So wie ich das verstehe wird hier wohl eine bisher unbeachtete Richtlinie des Dodd Frank Act umgesetzt?! Natürlich nur zum Wohle der Allgemeinheit 😀

    1 Jahr nach Einführung = 15. Juli ?! – Dann sind die Positionen zu schließen.

    SEC. 742 (!) und 753 (!) des Dodd Frank Act

    http://www.gpo.gov/fdsys/pkg/PLAW-111publ203/pdf/PLAW-111publ203.pdf

    Hier noch ein Zusatz zur Erklärung (schon älter):

    http://www.financialsense.com/contributors/james-bibbings/obama-threatens-forex

    • Frank Meyer sagt:

      Vielen Dank für Deine Recherche!

    • samy sagt:

      Hi spanischer Gaul,

      seh es mir nach, wenn ich nach 2 oder auch 3 Gläsern Rotwein heute Abend nicht die Quellen lesen mag, das hole ich morgen nach. Aber wenn das ein Jahr vor unserer Nase lag, dann wäre das schon recht lustig. Also vielen Dank für deine Hinweise.
      So, was heisst das nun für den Goldkurs? Wir dürfen das doch als Kapitalverkehrskontrolle verstehen in dem Sinne, dass Dollar nicht in Gold getauscht werden sollen? Sehen wir dann einen Run auf Gold bis zum 15. Juli? Wird dieser dann erreichte Kurs eventuell dann in der FED Bilanz auftauchen? Oder wird der Goldbesitz in den USA dann irgendwann verboten? Sind jetzt mal meine ersten Gedanken, falls das Gerücht stimmt.

      VG

      • SpanischerGaul sagt:

        Ich glaube die FED ist ganz glücklich mit denn 44 Dollar für Gold in ihrer Bilanz. Denn bald wird Sie diese als Verlust abschreiben dürfen, da das Gold längst physisch vom US-Finanzministerium in den Markt verliehen wurde. Und 44 Dollar abschreiben ist natürlich besser als 1500 Dollar. Ich glaube die wußten seit 1934 das Sie das Gold physisch nie wieder sehen werden.

    • Frank2 sagt:

      Hallo SpanischerGaul,

      vielen Dank für diese News – die hauten mich regelrecht um. Ich bin schon jetzt gespannt, was unser Michael dazu sagen wird.

      @Frank Meyer:
      Wäre es möglich, daß wenn ein Link gesetzt wird und man selbigen klickt, ein neues Fenster aufspringt – die Rottmeyer-Seite also auch offen bleibt? Das wäre mir eine echte Hilfe. Danke schön.

    • stonefights sagt:

      „wow“ kams aus meinem Munde, als ich die act-passagen gelesen hatte.
      DANKE fürs „Wecken“ ! So einige andere blogs schlafen noch, Kopp ist gerade aufgeschreckt…
      Ich nehme an, so langsam wird die Geschwindigkeit im Roulette-Kessel erhöht.
      Hoffe, dieses Thema findet noch eine breitere „Veröffentlichung“…

      Wer mal über das Spiel der Real?-Welt schmunzeln möchte, dem empfehle ich mal unter folgendem link http://de.wikipedia.org/wiki/Roulette vorallem die Punkte „Das amerikanische Roulette“ und „Das Spiel in den USA“ zu lesen .-)
      lg, stonefights

  6. Frank2 sagt:

    Don Michael sagt mir, Gold ist nahe dem ATH und wird wohl teurer, Minen sind billig und werden wohl billiger. Fundamental machts keinen Sinn, aber solange dieser Trade technisch funktioniert, wird er weiter laufen. Den Goldbullenmarkt sieht er deswegen noch jung.
    Schöne normale Welt, wo bist Du nur geblieben??
    Ich telefonierte vor einigen Tagen nach langer Zeit mit zwei ehem. Studienkollegen: Sie sagte sowas wie: „unser Berater macht unsere Lebensversicherungen“ und er: „Silber ist in einer Blase und Gold braucht sowieso keiner“. Deren Abschlüsse waren übrigens besser als meiner. 😉
    Ich schließe mich Samys erstem Satz da oben vollständig an:“Man dankt für die MW und insbesondere dafür, dass es doch noch einige Menschen da draussen gibt, die ähnlich ticken.“

  7. Andre sagt:

    Vielen Dank an euch beide.
    Michaels Analogie mit der Hochzeit kann ich nur unterstreichen! Arrogant ist es nur für Menschen, die es nicht verstehen oder nicht selbst so erlebt haben. Ich war am letzten WE auch auf einer Hochzeit(im Norden Deutschlands), auch da eine „Ansammlung“ von intelligenten Menschen.
    Was waren die Themen?
    EHEC – Okay dies konnte ich noch nachvollziehen(Ausbruch war ja da oben).
    Fukushima – Okay auch dies ist ein wichtiges und ernstes Thema.
    Familienplanung/Hochzeitsplanung:“Na wann ist es denn bei euch so weit“?
    Das war es auch schon!
    Gut auf der anderen Seite stellt sich natürlich die Frage: Erwartet man derartige Dialoge wie Finanzkrise, Edelmetalle auf so einer Veranstaltung?
    Eher nicht! Ob es jetzt fehlende Kenntnis oder großes Desinteresse ist, kann ich nicht beurteilen. Nach meiner Auffassung wäre aber das geistige Verständnis vorhanden. Also vielleicht doch die Straßen – Taktik? Der Mensch ist ein Meister darin! Mit diesen Gedanken habe ich es dann belassen, mich mit der Thematik auseinander zu setzen und habe die Atmosphäre am Lagerfeuer genossen.

    • Andre sagt:

      Sorry ein kleiner Fehler! Ich meinte natürlich: „Also vielleicht doch die Straußen – Taktik“!

      Kleiner gedanklicher Exkurs! Die ganzen Ursachen der Finanzkrise, Pro und Contra für Edelmetalle zusammenzutragen, ist die eine Sache.
      Die andere, vielleicht sogar wichtigere, ist das Zusammentragen dieser Fragen!
      Wir wissen wie Griechenland in den Euro gekommen ist(Buchhalterischer Einfallsreichtum der Goldmännchen). Was ist die Konsequenz daraus? Hatten die Goldmänner überhaupt etwas zu befürchten?
      Warum ist es vollkommen in Ordnung, dass die USA noch immer ein AAA von den „seriösen“ Ratingagenturen bekommt? Griechenland hingegen minimal besser als Jamaika eingestuft wird!?
      Warum lässt das die EU überhaupt zu, dass ein Land (welches meiner Meinung nach die Einstufung hinter Jamaika verdient hätte) über das Wohl eines EU Landes entscheiden darf? Alle diese Fragen führen zwangsläufig zu dieser entschiedenen Frage.

      IST DA NICHT EIN SYSTEM DAHINTER?!

      Vielleicht muss der Euro weg, weil die Nachfolgewährung oder das Nachfolgesystem bereits in den Startlöchern steckt?
      Die Akzeptanz einer neuen Währung oder eines neuen Wirtschaftssystems ist doch viel höher, wenn selbst dem Blöd – Zeitungsleser einfällt, dass es so ja nicht weiter gehen kann. Diese Dinge laufen immer nach dem gleichen Raster ab, welches lautet: „Schaffe künstlich ein Problem, damit du deine(!)Lösung präsentieren kannst“!

  8. samy sagt:

    Hi,

    also irgendwie ist diese Thema noch etwas halbgar und schwirrt zwischen Fakt und Fiktion herum. Soweit ich verstehe, sollen nicht alle OTC-Geschäfte „reguliert“ werden (dazu zählt für mich auch das physikalische Thekengeschäft), sondern der hochspekulative Handel mit einem Hebel von mehr als 1:10. (Oder sehe ich das falsch?) Falls das so ist, dann gut so, oder? Das nun anscheinend nur beim Gold Risiko aus dem Markt genommen wird und nicht etwa auch bei z.b. Öl oder Sojabohnen, dass unterstreicht den Stellenwert des Goldes in dieser Finanzkrise. Außerdem passt das zu der Margin-Call-Senkung, weil weniger risikobehaftete Geschäfte auch weniger Sicherheiten brauchen.

    Warum aber jetzt?

    Stehen bald Goldpreiserhöhungen an, die die Emittenten von hochspekulativen „naked short“-Wetten an die Wand fahren würden,weil sie nie wieder preiswertes Gold kaufen oder besser gesagt die Wetten auszahlen könnten?

    Und was heißt das kurzfristig für den Preis? Es verschwindet Kapital aus dem Papiergoldsektor. Das könnte die Preise senken. Andererseits könnten sich nun auch Viele fragen, „warum beim Gold“ und ob es nicht Zeit wird, sich echte Unzen unter das Kissen zu legen?

    @spanischer Gaul

    na dann hoffen wir mal, dass die dt. Reserven nicht wirklich in Fort Knox liegen 🙂

    VG

  9. curofu sagt:

    Seit Tagen bereitet mir die Situation der Staatsanleihen Umverteilung zur EZB Kopfschmerzen.

    Wie auch in der Metallwoche angesprochen,wird hier gerade auf Zeit gespielt um von Seiten der Banken zur EZB umzuverteilen.
    Die Banken kassieren dazu noch unglaubliche Zinsgewinne durch sehr hohe Anleihenzinsen.
    Die neuen Anleihen kauft die EZB und wird dann irgendwann alleiniger Besitzer der Anleihen sein.

    Michael meinte,dass es so zum Steuerzahler umverteilt wird.
    Ist es letzten Endes nicht egal,ob die faulen Anleihen im Portfolio einer Bank oder der EZB liegen?
    Setzt der Crash ein,wird doch der Steuerzahler auch für die Anleihen im Bankportfolio haften.
    Ich sehe da keine Unterschied,ob Bankpleite oder EZB Pleite.
    Bitte berichtigt mich.

    Die zweite Frage die mich beschäftigt,
    wohin fließt nun das viele Geld der Banken,welches aktuell durch die exorbitanten Zinsgewinne kassiert wird.
    In welchen Markt pumpen die das? Wo parken die das,um vor einem Währungscrash gesichert zu sein?
    Lol….ich kann mir nicht vorstellen,dass Banken die Zinsgewinne in EM switchen…???

    mfg

  10. sebastian sagt:

    Auch ich möchte mich für die MW, die anderen
    Podcasts und die Artikel ganz herzlich bedanken.
    Eine erfrischend andere Seite.

    Meine Frage ist, wie ihr denn dies hier beurteilt?

    http://www.larsschall.com/2011/06/18/herr-kim-max-keiser-die-comex-und-das-geduldige-papier/

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