Die „Märkte“

27. Oktober 2016 | Kategorie: RottMeyer

von Egon Wolfgang Kreutzer

„Märkte“, das ist ein schillernder Begriff. Menschen, die diesen Begriff verwenden, werden die Aufforderung, zu erklären, was denn damit gemeint sei, erst einmal nicht verstehen – und dann als „lächerlich“ und „trivial“ von sich weisen.

Bleibt man gänzlich im Abstrakten, dann ist ein Markt ein realer oder imaginärer Raum, der von Anbietern und Nachfragern bei Bedarf aufgesucht wird, mit dem Ziel, sich über Ware und Preis zu verständigen und einen Vertrag auszuhandeln, der zu Leistung und Gegenleistung verpflichtet.

Der Markt als solcher ist also zunächst einmal nicht mehr als ein Treffpunkt.

Märkte sind also folglich mehrere solcher Treffpunkte an denen Gleiches in unterschiedlichen Regionen (Pferdemarkt in München, Pferdemarkt in Rotenburg/Wümme) gehandelt wird, oder Unterschiedliches am gleichen Handelsplatz (Pferdemarkt, Rindermarkt, Viktualienmarkt in München).

Das Wirtshaus am Markt gehört zwar irgendwie dazu, ist aber kein Markt, weil es dort zwar womöglich viele Nachfrager gibt, die jedoch auf einen einzigen Anbieter treffen, dessen Angebot sie entweder annehmen oder ablehnen können, aber am Ende das zu zahlen haben, was als Preis in der Karte vermerkt ist. Hier wird also nicht gehandelt, sondern verkauft.

Ebenso handelt es sich, trotz des irreführenden Namens auch beim Supermarkt, beim Baumarkt oder Getränkemarkt nicht um einen Markt, weil es eben kein Treffpunkt für Anbieter und Nachfrager ist, sondern ein Einzelanbieter, der in seinen Geschäftsräumen keinen anderen Anbieter duldet, es sei denn, es werden darüber im Einzelfall Vereinbarungen getroffen, die den Zweitanbieter zumeist verpflichten, für die Gelegenheit, sein Angebot auszubreiten, eine Gebühr zu entrichten. Auch hier wird nicht gehandelt, sondern lediglich verkauft.

Der ganz und gar freie Markt

wäre also ein realer oder virtueller Treffpunkt, zu dem jeder zu jeder Zeit alles anbieten kann, während gleichzeitig jeder jederzeit alles nachfragen kann, ohne dass dieses Handeln durch irgendjemanden in irgendeiner Weise kontrolliert oder reguliert würde. Der ganz und gar freie Markt wäre ein chaotischer Markt ohne Ordnung und ohne Regeln. Anbieter und Nachfrager hätten sogar Schwierigkeiten, zueinander zu finden, wenn der Anbieter mal am Dienstag, mal am Sonntag auf dem Markt ist, mal an der hintersten Ecke, mal gleich neben dem Rathaus, während der Nachfrager täglich unterwegs ist und eine Runde dreht, bei der er allerdings sowohl die hintersten Ecken wie auch die Nähe des Rathauses aus unterschiedlichsten Gründen meidet.

Weitaus besser funktioniert der geordnete Markt. Hier kann zwar auch von jedem alles angeboten und von jedem alles nachgefragt werden, doch die Anbieter – und manchmal auch die (großen) Nachfrager haben ihren festen Standort – und der Markt insgesamt kennt reguläre Öffnungszeiten.

Der so geordnete Markt ist zur Institution geworden, die eines mit großer Sicherheit nach sich zieht:

Der Eigentümer des Treffpunktes, ob das nun die Münchner Stadtverwaltung oder Ebay ist, wird sich ein System ausdenken, das die Nutzung des Marktes zu einer Einnahmequelle macht.

Standgebühren hier und Angebotsgebühren da sind der Preis der Ordnung, der allerdings gerne gezahlt wird, weil der Markt dank der Ordnung erst wirklich zuverlässig funktioniert.
Auf diesem immer noch fast ganz und gar freien Markt finden aber bereits Auswahlen statt, die sich an der Finanzkraft der Anbieter orientieren. Wer meint, die Standgebühr nicht zahlen zu können, schließt sich selbst aus, und wer von einem Anbieter mit einer freiwillig gezahlten höheren Standgebührt überboten wird, fliegt aus dem Markt hinaus.

Im letzteren Fall ist jedoch fast immer vom Tatbestand der Korruption auszugehen. Die regulären Standgebühren sind ja vom Eigentümer festgelegt. Der Bieter, der sich seinen Stand durch Überzahlung sichern will, kann den Mehrpreis gar nicht an den neutralen Anbieter entrichten, er muss den korrupten Beamten bestechen, um den Vorzug zu erhalten.

Hier tut sich also neben dem eigentlichen Markt ein zweiter Markt auf, dessen einziger Zweck es ist, den Zugang zum eigentlichen Markt zu Gunsten der marktmächtigsten Anbieter zu „regulieren“.

Regulieren steht im letzten Satz in Anführungszeichen, weil hier eigentlich „manipulieren“ stehen müsste. Dies nährt den Verdacht, dass „Regulierung“ und „Manipulation“ eventuell die gleiche Wirkung entfalten, obwohl die Absichten dahinter sehr unterschiedlich sein können.

Dieser zweite Markt, der Marktzugangsticket-Markt, neigt dazu, sich auszuweiten. Neben den Zuzahlungen zur Standgebühr wird es erforderlich, den Nachweis von Brandschutzmaßnahmen zu führen, Hygiene-Standards einzuhalten, technische Einrichtungen vom TÜV abnehmen zu lassen, Sicherheitskräfte anzuheuern, und so weiter, und so weiter, wobei jede weitere ordnende und regulierende Maßnahme zwangsläufig den Marktzugang weiter einschränkt.

Aus dem freien Markt entwickelt sich so die Vorstufe zu einem Oligopol, bzw., wenn der Markt von einer Gruppe von kooperierenden Anbietern beherrscht wird, die Vorstufe zum Kartell. Wobei auch hier die Unterschiede gering und die Übergänge fließend sind.

Bleibt für diese Vorüberlegungen festzuhalten:

Jeder geordnete Markt tendiert dazu,
den Marktzugang zu erschweren
und damit etablierte Marktteilnehmer
vor neuer Konkurrenz abzuschotten.

Wenn heute von den „Märkten“ gesprochen wird, ist damit jedoch weder ein Wochen- noch ein Weihnachtsmarkt gemeint, sondern die Rede ist von den so genannten Finanzmärkten, die – von der Aktienbörse bis zum Devisenhandel, vom Warentermingeschäft bis zum Edelmetallhandel – alles umfassen, was gekauft und verkauft wird, um zwischen Kauf und Verkauf einen Gewinn zu erzielen.

Der wesentliche Unterschied zu dem, was üblicherweise unter einem Markt verstanden wird lässt sich mit drei Sätzen erklären:

1. Alle Marktteilnehmer sind sowohl Anbieter als auch Nachfrager und können auf allen Teilmärkten gleichzeitig vertreten sein.

2. Preisbestimmend sind in der Regel die Aktionen der größten Marktteilnehmer; alle übrigen sind im Grunde nur mehr oder weniger glückliche Trittbrettfahrer.

3. Die Handelsgegenstände dienen dem Erwerber nicht zum Gebrauch oder zum Konsum, sondern lediglich zur Vermögensumschichtung mit der Absicht der Gewinnerzielung und/oder des Werterhalts.

Im Grunde handelt es sich um einen elitären Club, dessen Mitglieder im Obergeschoss um gigantische Summen pokern, während in den Etagen darunter Wetten darüber abgeschlossen werden, was in nächster oder auch fernerer Zukunft in der jeweils darüber liegenden Etage bewegt werden wird. Im Basement sitzen die Kleinanleger, die mit ein paar zehntausend Euro antreten und ihren Broker beauftragen, für sie mit zu wetten.

Von diesem Spiel ginge für die Gesellschaft insgesamt keinerlei Gefahr oder Bedrohung aus.

Schließlich geht für die Einwohner von Baden-Baden vom dortigen Spielcasino auch keine Gefahr aus – im Gegenteil, das Casino belebt die Stadt, schafft und erhält Arbeitsplätze und füllt das Stadtsäckel.
Wie es den Spielern im Casino ergeht, spielt keine Rolle, solange sich immer wieder welche finden, die das Spiel attraktiv finden. Einige verlassen das Casino mit vollen Taschen, die anderen mit leeren. Wer nur sein Spielgeld verspielt hat, hatte dennoch seinen Spaß und wird wiederkommen, und dann vielleicht mit einem kleinen Gewinn nach Hause gehen. Wer alles verspielt hat, weil ihn die Spielsucht dahin getrieben hat, mag daran verzweifeln, doch auch das ist eine private Angelegenheit, von der die Gesellschaft insgesamt nicht tangiert wird.

Es ginge keine Gefahr von den Märkten aus, würden alle Spieler ihre Einsätze nur mit Geld machen, das aus ihrem Eigentum stammt, über das sie also frei verfügen können, wenn der Einsatz fällig wird, und wenn sie nur das zum Kauf anbieten würden, was sie tatsächlich bereits in Besitz und Eigentum haben. Dann würden die Verluste nur diejenigen treffen, die auch das Risiko eingegangen sind, niemand sonst hätte einen Schaden davon.

Doch die Realität sieht ganz anders aus.

Zu den großen Spielern gehören vor allem Banken, Versicherungen und Pensionsfonds. Alle spekulieren mit dem Geld ihrer Kunden als sei es ihr eigenes.

Gewinne aus diesen Spekulationen werden zu geringen Anteilen in Form von Zinsen an die Kunden weitergereicht, gesetzliche Vorschriften, die z.B. bei kapitalgedeckten Lebensversicherungen eine Mindestbeteiligung der Kunden vorschreiben, werden durch raffinierte Konstruktionen zur Gewinnverlagerung soweit es geht ausgehebelt. Verluste jedoch schmälern direkt das Vermögen der Kunden, auch wenn das durch zulässige und oft auch fragwürdige Bilanzierungsmethoden verschleiert wird, in der Hoffnung, den Verlust beim nächsten Gang ins Casino durch den ganz großen Gewinn wieder wettmachen zu können.

Anders als dem privaten Spielsüchtigen, der sich bei sämtlichen Casinos freiwillig sperren lassen kann, ist es den Vermögensverwaltern der großen institutionellen Anleger nicht möglich, aus dem Karussell auszusteigen, um wenigstens den Rest des Vermögens für einen bescheidenen Lebensabend zu retten. Sie sind gezwungen, bis zum letzten Knopf mitzuspielen, die Einsätze immer wieder zu erhöhen und dabei so lange in Siegerpose aufzutreten, bis die Spatzen es von den Dächern pfeifen: XYZ ist pleite.

Bisher wurden fast alle Pleitekandidaten auf irgendeine Weise gerettet, sei es, dass die eine Bank die andere unter ihre Fittiche genommen hat, die eine Versicherung die andere aufgekauft hat, sei es dass der Staat mit Sicherungszusagen oder echten Kapitalspritzen ein auf Grund gelaufenes Schiff noch einmal ins Fahrwasser zurückgebracht hat, doch das alles sind nur Methoden, den Schaden von den direkt Betroffenen auf eine viel größere Zahl von Personen zu verteilen – und ihn dabei wiederum durch fragwürdige Bilanzierungsmethoden und haushaltstechnische Umbuchungen soweit und solange als möglich zu vertuschen.

Banken mit der Lizenz zur Geldschöpfung stehen zusätzlich auch den privaten Anlegern stets gerne mit gigantischen Krediten zur Verfügung, um diesen ihre spekulativen Angriffe in der wirkungsvollen Größenordnung überhaupt erst zu ermöglichen. Geht alles gut, hat auch die Bank fett verdient. Geht eine Großspekulation in die Hose, blutet auch die Bank – und ist unter Umständen genötigt, dem gleichen Spekulanten bald darauf einen noch größeren Kredit zuzusagen, will sie nicht das gesamte Engagement aufs Spiel setzen. Auch hier sind die Symptome der Spielsucht zu beobachten, obwohl sie unter dem Mantel scheinbar rationaler Entscheidungen verborgen werden.

Dies weiter auszuführen würde Bücher füllen, aber nichts an der Erkenntnis ändern, dass die Spekulationen an den Märkten nur unter Zuhilfenahme fremdem Geldes, teils anvertrautem, teils geliehenem, die bedrohlichen Größenordnungen erreichen können, die die Märkte zu einer Macht werden ließen, die letztlich die ganze Welt bedroht.

Doch nicht genug damit, dass mit fremdem Geld spekuliert wird, es wird auch mit nicht existenten Gütern und noch weniger existenten, so genannten „Finanzprodukten“ spekuliert, deren ganzer Wert in nichts als der Hoffnung auf einen Wertzuwachs besteht.

Die Begründung dafür lautet, es handele sich um sogenannte „Sicherungsgeschäfte“. Man versichert sich gegen Währungsschwankungen, Missernten oder einfach wieder gegen Spekulationsverluste, doch in Wahrheit sind 99 % dieser Sicherungsgeschäfte nichts als wahnwitzige Wetten für chronisch Spielsüchtige im Endstadium… (Seite 2)

 

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7 Kommentare auf "Die „Märkte“"

  1. Insasse sagt:

    Die Begriffe „Wir“ und „Uns“, die vom politischen Establishment – und dazu gehören auch die Gewerkschaften – gebetsmühlenartig in Richtung Otto-Normalverbraucher geschleudert werden, sind die größte Volks-Ver…….ung aller Zeiten. In dieses Begriffsumfeld gehören auch „soziale Gerechtigkeit“, „Teilhabe“ etc. Mit dem Gebrauch dieser Begriffe, wird für den Bürger eine mentale Komfortzone erzeugt, die ihn glauben lässt bzw. lassen soll, das System arbeite (auch) für ihn. Ein subtiler, sehr geschickter Propaganda-Trick, der den Blick auf den manipulierten „Markt“ sehr gut verschleiert. Aufgrund der so hergestellten „Wir-“ und „Uns-“ Wohlfühligkeit, bekommt ein Großteil der Menschen gar nicht mit, dass er permanent die Zeche für eine beinharte, aber sehr geschickt eingefädelte Umverteilung zahlt und dauerwährend auf der Verliererseite steht. Und wenn der ein oder andere doch ein mulmiges Bauchgefühl bekommt, dass an der ganzen Sache irgendetwas nicht stimmt, kann er sich damit trösten, dass es ja „alle“, also „uns“ trifft. Auf der Verliererseite zu stehen, lässt sich bekanntlich psychologisch viel einfacher ertragen, wenn man denkt, dass man damit nicht allein ist.

    BTW: Sehr gelungen finde ich auch, wenn in den Sprachrohren der Politik, also den Mainstream-Medien die Rede davon ist, dass „die Bundesrepublik“, also „Wir“, zu den größten Waffenexporteuren der Welt gehören (bis jetzt habe „ich“ noch keine einzige Waffe exportiert), dass „Deutschland“, also „Wir“ einen zu hohen Exportüberschuss hat („ich“ exportiere aber gar nichts), es „Deutschland“, also „Uns“ gut geht (die Realität: einigen geht es sehr gut, vielen geht es einigermaßen gut, und schon sehr vielen geht es überhaupt nicht mehr gut) und die schlimmste, weil dümmste „Wir“-Eskapade von Stiefmutti Merkel: „Wir schaffen das.“ (wer bitte ist „Wir“? Muss „ich“ das auch schaffen, nur weil von „Wir“ die Rede ist?).

    Ganz ehrlich und auch, wenn für das Hassen aus politisch korrekten Gründen das Maas (ähm: Maß) heutzutage auf Null gesetzt wurde: Ich hasse das so gebrauchte „WIR“! Und das lasse ICH mir nicht verbieten.

    • bluestar sagt:

      Sehe ich haargenau so.
      Nichts wird bezüglich Machterhalt des Establishments dem Zufall überlassen. Subtile Manipulation bis Propaganda mit dem Hammer, für jedes Hirn der Untertanen ist etwas für die tagtägliche Gehirnwäsche dabei. Gepaart mit Trägheit, Naivität und Unwissenheit der Massen haben wir dann die heutigen Zustände.
      Übrigens waren WIR auch schon Papst, Fußballweltmeister und Exportweltmeister.
      Darauf können WIR alle richtig stolz sein….

    • Avantgarde sagt:

      Der Kapitalismus basiert auf der merkwürdigen Überzeugung, dass widerwärtige Menschen aus widerwärtigen Motiven irgendwie für das allgemeine Wohl sorgen werden.
      (John M. Keynes)

      Diesen absolut freien und fairen Markt, der alles optimal regelt hat es noch niemals gegeben und wird es niemals geben.
      Märkte müssen durchaus einen sinnvollen Rahmen bekommen und nicht jedes kleine Stückchen sozialer Ausgleich ist sofort real existierender Betonsozialismus.
      Es kommt wie immer auf die Balance an.

      Die Sache mit „Wir“, „Uns“ und dem realen Ich wird in der Politik aber auch in Unternehmen immer gerne aus schnell erkennbaren Gründen bemüht.
      Natürlich ist das lediglich ein sprachlicher Kniff – den aber jeder Normalbürger auch mit einem normalen IQ leicht erkennen kann.
      Und das ist ja auch gerade das „Problem“ unserer eingebetteten Medien: Auch der Otto-Normal merkt halt langsam, daß es bei ihm selbst irgendwie nicht so super aufwärts geht wie im Wirtschaftswunderland, daß die örtlichen Brücken und Straßen baufällig sind, obwohl „wir“ so ein reiches Land sind und daß die Masseneingewanderten eben doch keine überqualifizierten Akademiker sind…..

      • Insasse sagt:

        Der Sozialismus beruht auf der merkwürdigen Überzeugung, dass vorgeblich gute Menschen, die real aber nur Gutmenschen sind, aus edlen Motiven irgendwie für das allgemeine Wohl sorgen werden.
        (Insasse)

        Im Übrigen: dito.

        😉

      • FDominicus sagt:

        „Der Kapitalismus basiert auf der merkwürdigen Überzeugung, dass widerwärtige Menschen aus widerwärtigen Motiven irgendwie für das allgemeine Wohl sorgen werden.
        (John M. Keynes)“

        Ist für mich nur eines: der widerwärtige Ausdruck eines Menschen über andere mit massiver Selbsterhöhung. Keynes scheint ernster Christ gewesen zu sein. Der Mensch ist schlecht ….. wie „bekannt“

      • bluestar sagt:

        @Avantgarde
        Schön, dass es wieder einen Kommentar von Ihnen gibt, ich wollte schon eine Suchanzeige aufgeben…
        Zu den Wirtschaftswunder-Exportweltmeister-Deutschen gibt es übrigens nette Worte vom Theaterintendanten Peter Zadek.“ Die Deutschen sind sicherlich das einzige Volk auf Erden, das ein schlechtes Gewissen mehr genießt als eine schöne Frau“.
        Und sich deshalb freiwillig mit Begeisterung selbst abschafft, würde ich noch dazu fügen.
        Aber auch das mit dem schlechten Gewissen ist sehr intelligent und subtil inszeniert, nichts geschieht hier durch Zufall. Cui bono ?
        BG und happy WE

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