Die Angst der Eliten vor dem Volk…

7. März 2017 | Kategorie: RottMeyer

von Andreas Hoose

„Wir wollen die Besten! Wir wollen Politiker mit Verstand, Ethik und Verantwortungsbewusstsein und keine politischen Gartenzwerge, die auf eine zweite Chance hoffen.“ Nun ist also genau das passiert, womit fast niemand gerechnet hatte…

Die Inflation ist zurück und wird uns in den kommenden Jahren einigen Ärger machen. Man hätte das vorhersehen können, doch es ist immer noch nicht zu spät, entsprechende Vorkehrungen zu treffen, sofern man in der Lage ist, selbst zu denken, anstatt sich vom Gefasel der Mainstream-Medien einnebeln zu lassen.

Was Inflation bedeutet, woher sie „so plötzlich“ kommt und was uns jetzt erwartet, das können Sie in einem äußerst lehrreichen Interview nachlesen, das der geschätzte Kollege Uwe Bergold im Sommer vergangenen Jahres der Redaktion von Focus Money gegeben hatte.

Zitat:

„Die Geschichte lehrt: Inflation ist kein linearer Prozess, wie uns immer vorgegaukelt wird. Inflation entwickelt sich exponentiell. Das heißt, sie fängt zunächst in Teilbereichen und relativ harmlos an, gewinnt daraufhin aber an Dynamik und ist irgendwann nicht mehr kontrollierbar. Sichtbar wird dieser Prozess immer erst dann, wenn die Inflation beginnt überzuschwappen von den Anlagegütern auf die Rohstoffe und über die Erzeuger- auf die Verbraucherpreise. Dann merkt es auch der kleine Mann. Dann beginnen die Probleme“.

Nun ist Geldentwertung ja sozusagen eine Spezialdisziplin der Politik. Die schleichende Enteignung, die sich hier ausdrückt, ist für die Politiker deshalb so bedeutsam, weil sich der Staat damit wie über eine verdeckte Steuer am Vermögen seiner Bürger vergreifen kann, ohne dass diese es realisieren. Daher werden enorme Anstrengungen unternommen, um diese Zusammenhänge zu vertuschen.

Denken Sie daran, wenn das europäische Politiktheater in den kommenden Monaten von einem Höhepunkt zum nächsten eilt.

In diesem Zusammenhang hatten wir uns am vergangenen Wochenende mit Martin Schulz befasst, dem Kanzlerkandidaten der SPD. Unser Kommentar hatte für einigen Wirbel gesorgt: Obwohl der Text am Sonntag eine ganze Weile nicht erreichbar war, hatten sich bis Montagabend fast 100 Leserbeiträge dort eingefunden. Vielen Dank für Ihr Interesse! Und das ist vollkommen ernst gemeint.

Die Aufregung über den Artikel ist ein gutes Zeichen, denn sie zeigt, dass unseren Lesern das Thema Politik nicht gleichgültig ist. Das ist gut so, denn ohne Aufruhr und Bewegung wird sich in diesem Land politisch rein gar nichts verändern.

Einige Bemerkungen noch zum Inhalt des Artikels: Kann man tatsächlich die Ansicht vertreten, dass ein ehemaliger Alkoholiker, der obendrein wegen seines Größenwahns psychiatrisch behandelt werden musste (muss?), im Bundeskanzleramt nichts verloren hat? Und braucht man wissenschaftlichen Studien, um zu dieser Einschätzung zu gelangen, oder genügt womöglich der gesunde Menschenverstand?

Wir konstruieren einmal einen kleinen „Unfall“: Nehmen wir an (!), ein Kanzler namens Schulz erleidet unbemerkt einen Rückfall und drückt im Delirium „unbeabsichtigt“ ein paar falsche Knöpfe, oder Kanzler Schulz fällt in einem Anfall von Größenwahn irgendeine gravierende Fehlentscheidung? Wer wollte so etwas ausschließen und wer würde dann die Verantwortung übernehmen?

Fehler sind menschlich und passieren gerade auf dem politischen Parkett zur Genüge. Muss man sich da noch zusätzliche Unwägbarkeiten ins Boot holen, die niemand kontrollieren kann? Selbstverständlich hat jeder Mensch eine zweite Chance verdient, das gilt auch für Martin Schulz. Aber das wichtigste Amt im Staat? Ausgerechnet dort soll dieser Martin Schulz seine zweite Chance bekommen? Gäbe es nicht auch andere Felder, wo dieser Mann zeigen kann, was für ein toller Kerl er ist?

Ganz davon abgesehen hat der Kanzlerkandidat der SPD seine Unfähigkeit für dieses Amt längst selbst unter Beweis gestellt. Äußerst erhellend ist in diesem Zusammenhang ein Focus-Artikel aus dem Jahr 2013. Der womöglich immer noch größenwahnsinnige Egomane Martin Schulz wird darin mit folgenden Worten zitiert:

„Es gibt eigentlich nur eine Lösung: Ich muss an die Macht. Alle Macht zu mir.“

Kein Scherz, das hat dieser Martin Schulz offenbar wirklich gesagt. Weiter heißt es im Artikel, größer als das Dominanzgehabe von Martin Schulz sei wohl nur noch dessen Eitelkeit. Nach einer Rede im Parlament habe Schulz von seinen Untergebenen wissen wollen, ob ihn die „Tagesschau“ gezeigt habe. Nachdem dies verneint wurde, sei Schulz enttäuscht zu Bett gegangen, nicht ohne zuvor noch seine Mitarbeiter zu drängen: „Wenn ihr noch was hört von wegen Medienberichte, schickt mir unbedingt ne SMS.“ (…)

Und weiter:

„Dabei hatte Martin Schulz in früheren Jahren wegen seiner Selbstüberschätzung sogar eine viermonatige Therapie absolviert: „Ich musste lernen, bescheidener zu werden.“ Das Geld hätte er sich sparen können. Denn der Schulz von heute prahlt wie eh und: „Wenn Du so lange in Europa dabei bist wie ich, kennst du jedes Schwein.“ So sieht er also die anderen. Doch wie mögen sie ihn wohl sehen?

Egal. Ein Martin Schulz ist noch lange nicht am Ziel. Bei der Europawahl 2014 will er Spitzenkandidat aller Sozialdemokraten sein. Und dann als Nachfolger Barrosos – endlich – Vorsitzender der EU-Kommission werden. Hoffentlich bleibt uns wenigstens das erspart“.

Leider ist alles noch viel schlimmer, denn nun soll dieser Mann sogar Kanzler der Bundesrepublik Deutschland werden. Nebenbei macht der Beitrag schlagartig klar, warum Martin Schulz plötzlich wie Phoenix aus der Asche aufsteigt und von den Medien als der neue „Messias“ gefeiert wird:

Mit Schulz, einem glühenden Verfechter von Eurobonds, wollen die treibenden Hintergrundkräfte die Vergemeinschaftung der Schulden in Europa einführen. Euphemistisch wurde dafür der Begriff „Schuldentilgungsfonds“ erdacht und mit Martin Schulz verknüpft. Die Idee ist naheliegend denn dass das ungedeckte Papiergeldsystem aus den Fugen gerät, wird immer offensichtlicher. Über den Umweg einer europäischen Schuldenunion ließe sich noch einmal etwas Zeit gewinnen. Das bedeutet: Insbesondere Deutschland, Österreich, Finnland und die Niederlande würden dann auch für die Schulden der europäischen Südstaaten haften.

Weitere interessante Erkenntnisse über den Kanzlerkandidaten der SPD liefern die folgenden Beiträge:

Doch um Martin Schulz geht es in Wahrheit überhaupt nicht. Die entscheidende Frage lautet vielmehr: Hat nicht jedes Volk das Recht, seine besten Vertreter in die Parlamente zu entsenden? Muss man wirklich darüber diskutieren, dass jemand „eine zweite Chance“ verdient hat, wenn es um Entscheidungen von historischer Tragweite geht, wie sie vor den Politikern liegen, die uns allen in den kommenden Jahren dienen (!) sollen?

Warum nur traut sich mit Blick auf das politische Gruselkabinett in weiten Teilen der Parteienlandschaft kaum jemand, laut zu sagen: „Wir wollen die Besten! Wir wollen Politiker mit Verstand, Ethik und Verantwortungsbewusstsein und keine Lügner, Blender und politischen Gartenzwerge, die auf eine zweite Chance hoffen.“

Und was hat es in diesem Zusammenhang mit der „Schere im Kopf“ auf sich, der Selbstzensur, der sich die meisten von uns freiwillig unterwerfen, und zwar ohne es selbst zu bemerken? Besagte Selbstzensur hat ja nicht nur zur Folge, dass offenkundig völlig ungeeignete Kanzlerkandidaten von den Bürgern willfährig „durchgewunken“ werden.

Sie führt auch dazu, dass etwa bei der Flüchtlingsthematik die weit überwiegende Mehrheit lieber verschämt den Mund hält, anstatt eine eigene Meinung zu artikulieren. Man könnte ja Gefahr laufen, in die rechte Ecke geschoben zu werden, welche Schmach. Dann schon lieber den gesunden Menschenverstand ausschalten und nur das sagen, was opportun ist.

Wie jämmerlich ist das eigentlich in einem Land, das sich so viel einbildet auf Demokratie und Meinungsfreiheit?

Weil diese Schere im Kopf offenbar stärker ist als jede Vernunft, wagt auch kaum jemand auf die zahllosen Rechtsbrüche hinzuweisen, die sich in der Flüchtlingsfrage auftun. Man nimmt es einfach hin, dass Millionen „Schutzsuchende“ unter Missachtung des Grundgesetzes unkontrolliert ins Land gelassen und hier auf Steuerzahlerkosten alimentiert werden.

Und man glaubt der Regierung ihre Lüge, wenn sie behauptet, alles zu unternehmen, um die Ursachen der Flüchtlingsströme zu bekämpfen. Dabei genügt ein Blick in die Realität. Dort zeigt sich, dass die gleiche Regierung an jedem nur denkbaren Krisenherd mitzündelt und Waffenexporte in die ganze Welt gutheißt.

Wenn es bei der Zuwanderung wirklich um den bis zum Erbrechen zitierten „Arbeitskräftemangel“ gehen würde, den diese Flüchtlinge in Deutschland nun angeblich beheben werden, warum wird stattdessen nicht eine wirkungsvolle Familienpolitik ins Leben gerufen, die verhindert, dass Kinder für junge Eltern in Deutschland eines der größten Armutsrisiken darstellen?

Warum bietet man den vielen arbeitslosen Jugendlichen in Ländern wie Italien, Frankreich, Griechenland oder Spanien keine Perspektive in Deutschland und flutet das Land stattdessen mit Millionen kulturfremden Zuwanderern?

Warum schließlich werden für die so genannte „Integration“ dieser Menschen zweistellige Milliardenbeträge an einem der teuersten Wirtschaftsstandorte der Welt verpulvert, während längst zweifelsfrei nachgewiesen wurde, dass sich mit dem gleichen Geld in der Heimat dieser Menschen ein Vielfaches bewegen ließe?

Geht es womöglich gar nicht um die Flüchtlinge, nicht um den Fachkräftemangel und auch nicht um humanitäre Hilfen, sondern um den möglichst effektiven Einsatz der „Migrationswaffe“, bei dem Flüchtlinge und einheimische Bevölkerung dazu missbraucht werden, in Europa Chaos und Bürgerkrieg zu verbreiten? Dazu der frühere CDU-Staatssekretär im Bundesverteidigungsministerium Willy Wimmer:

Ein Blick nach Frankreich, Dänemark und Schweden zeigt, was auch in Deutschland Realität werden wird, wenn diese Politik nicht schleunigst gestoppt wird… (Seite 2)

Print Friendly, PDF & Email

 

Seiten: 1 2

Schreibe einen Kommentar