Die 4.760.000.000.000 Euro Lücke

12. September 2015 | Kategorie: Kommentare, RottMeyer

von Prof. Thorsten Polleit

Zusammenfassung
Die täglich fälligen Kundenverbindlichkeiten der Euro-Banken belaufen sich auf rund 5.380 Mrd. Euro.

In der Kasse halten die Euro-Banken aber nur 617 Mrd. Euro. Sie haben daher eine „Liquiditätslücke“ von gut 4.760 Mrd. Euro.

Wahrscheinlich ist, dass die EZB diese Lücke schließen wird. Dazu muss sie ihr Anleiheaufkaufprogramm gewaltig aufstocken.

Es käme zu einer großangelegten Monetisierung der Staatsschulden im Euroraum.

Die Folgen für den Euro lassen sich kaum verlässlich abschätzen; dass seine Kaufkraft nach innen und außen fällt, ist wahrscheinlich.

Anleger sollten einen Teil ihres liquiden Vermögens in Gold halten – dem ultimativen Zahlungsmittel.



Noch mehr Anleihekäufe

In der Politik gilt: Unliebsame Dinge lassen sich umsetzen, wenn man sie nach und nach, häppchenweise in die Tat umsetzt. So verfährt auch die Europäische Zentralbank (EZB). Am 22. Januar 2015 verkündete sie, von März 2015 bis Herbst 2016 für 1.140.000.000.000 Euro Schuldpapiere zu kaufen und die Käufe mit neu geschaffenen Euro zu bezahlen. Ein Aufschrei in der Öffentlichkeit blieb aus. Es war keine „Überraschung“ mehr. Alles war von langer Hand vorbereitet worden. Die Empörung hatte sich bereits im Vorfeld erschöpft.

Auf der Pressekonferenz am 3. September 2015 legte der Präsident der EZB, Mario Draghi, nach. Das Anleiheaufkaufprogramm (das nichts anderes als ein Geldmengenvermehrungsprogramm ist) könnte auch über September 2016 verlängert werden, ließ er verlauten. Die (selbst gesteckte) „Obergrenze“ für den Ankauf von Wertpapieren öffentlicher Schuldner würde zudem von 25 auf 33 Prozent angehoben – so dass man fortan mehr Anleihen eines Schuldners kaufen kann. Und er sprach davon, dass es „Abwärtsrisiken“ für Wachstum und Inflation gäbe. Zusammengenommen dürfte klar sein, wohin die Reise geht: Die Monetisierung der Euro-Schulden soll verschärft werden.

Es stellt sich die Frage: Wie groß wird denn das Monetisieren der Euro-Staatschulden werden? Eine Antwort lässt sich finden, wenn man sich das Teilreserve-Bankgeschäft im Euroraum genauer ansieht. Zunächst werden dazu einige grundsätzliche Aspekte zur Teilreserve erklärt.

Teilreserve

Teilreserve bedeutet, dass Banken nur einen Teil ihrer kurzfristigen Zahlungsverpflichtungen in liquiden Mitteln (Bargeld oder Guthaben bei der Zentralbank) vorhalten. Beispiel: Kunden halten bei einer Bank 100 Euro in Form von jederzeit fälligen Giroguthaben. Die Bank hält dafür jedoch nur 1 Euro Bargeld. Sollten alle Kunden vor der Tür stehen und ihre Guthaben in bar abheben wollen, kann die Bank das nicht leisten. Es würde offenkundig, dass sie zahlungsunfähig ist.

Das Teilreserve-Bankgeschäft ist anfällig für einen „Bank Run“ (oder auch: „Bankensturm“). Wenn die Kunden merken, dass eine Bank zahlungsunfähig ist, laufen sie gleich zur nächsten Bank, weil sie davon ausgehen (müssen), dass auch sie zahlungsunfähig ist. Nicht ohne Grund: Schließlich arbeiten ja alle Banken mit einer Teilreserve. Bei einem Bankensturm erhalten nur die ersten Kunden noch ihr Geld zurück. Wer zu spät kommt, geht leer aus.

Heutzutage hat der Bankensturm einen schlechten Ruf. In der Vergangenheit übte er jedoch eine überaus wichtige Funktion aus. Die Aussicht, dass die Kunden ihre Einlagen in bar abziehen könnten, hielt die Banken dazu an, vorsichtig zu wirtschaften. Sie wussten: Wenn sie mehr Giroguthaben schaffen (etwa durch Bankkreditgewährung) als sie an Barmitteln in der Kasse halten, droht ihnen die Zahlungsunfähigkeit und damit die Geschäftspleite. Banken mieden daher in der Regel die fragwürdige Teilreserve-Geschäftspraktik.

Im „modernen“ Bankgeschäft liegen die Dinge anders. Die staatliche Zentralbank kann die Banken jederzeit mit Bargeld versorgen. Die Banken haben daher einen überaus großen Anreiz, mit einer Teilreserve zu operieren. Per Gesetz wird es den Banken sogar erlaubt. Auch haben die Bankkunden meist nichts dagegen. Banken und Kunden gehen nämlich stillschweigend davon aus, dass die Zentralbank einspringt, sollten die Banken nicht genügend Bargeld vorhalten. Sie hat schließlich das Monopol der Banknotenproduktion und kann den Banken in „Notfällen“ jede gewünschte Bargeldmenge zur Verfügung stellen.

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In den Vereinigten Staaten von Amerika war die Teilreserve der Banken bis zur Wirtschafts- und Finanzkrise 2008/2009 sehr niedrig. Beispielsweise waren nie mehr als 20 Prozent der täglich fälligen Giroguthaben, die Kunden bei der US-Bank hielten, durch Basisgeld (d. h. Guthaben bei der Zentralbank und eigenen Bargeldbeständen) gedeckt. Das Deckungsverhältnis von M2 (ohne Bargeld) lag 1960 noch bei ungefähr 8 Prozent. Danach ging es immer weiter zurück, bis unter ein Prozent bis Mitte 2008. Mit dem Ausbruch der Krise hat sich das nun jedoch geändert.

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Die US-Zentralbank begann ab Ende 2008, die US-Dollar-Basisgeldmenge auszuweiten (im Zuge der sogenannten „QE“-Politik). Bis zum Herbst 2009 waren die gesamten täglich fälligen Kundenguthaben der US-Banken mit Basisgeld gedeckt. Die US-Banken waren fortan gegen einen Bankensturm immunisiert. Würden heute die Kunden eine Barauszahlung ihrer Sichtguthaben verlangen, wären die Banken zur vollumfänglichen Auszahlung in der Lage, ohne sich weiteres Geld von der US-Zentralbank beschaffen zu müssen.

Die US-Zentralbank setzte ihre Anleihekäufe jedoch noch weiter fort, so dass bis Oktober 2014 (als die Anleihekäufe eingestellt wurden) die Basisgeldmenge in den Händen der Banken bei 2.900 Mrd. US-Dollar lag. Die Sichtguthaben der Bankkunden betrugen 1.800 Mrd. US-Dollar. Die US-Zentralbank hatte also für eine „Überdeckung“ gesorgt. Die US-Banken sind jetzt in der Lage, nicht nur ihre täglichen Verbindlichkeiten, sondern auch Teile ihrer Verbindlichkeiten in Form von fälligen Termin- und Spareinlagen auszuzahlen.

Die „Liquiditätslücke“ der Euro-Banken

Blickt man auf die Verhältnisse im Euroraum, so zeigt sich Folgendes. Die täglich fälligen Guthaben, die Kunden bei Euro-Banken halten, belaufen sich auf 5.378 Mrd. Euro. Die Basisgeldbestände der Euro-Banken belaufen sich jedoch nur auf 617 Mrd. Euro. Die Euro-Banken haben folglich ein „Basisgelddefizit“ (oder: eine „Liquiditätslücke“) in Höhe von 4.761 Mrd. Euro. Einem Bankensturm wäre der Euro-Bankensektor daher, vorsichtig gesprochen, nicht gewachsen. Die EZB hat sich vermutlich bereits darangemacht, diese Liquiditätslücke zu schließen.

Bis zum Herbst 2016 will sie mittels Anleihekäufe zusätzlich 1,14 Billionen Euro in Umlauf bringen. Dazu kauft sie Schuldpapiere und bezahlt die Rechnungen mitneu geschaffenen Euro. Doch das wird die Liquiditätslücke der Euro-Banken nur etwas verkleinern. Sie blieben weiterhin verwundbar gegenüber einem möglichen Bankensturm. Es sind vor allem zwei Gründe, die dafür sprechen, dass die EZB ihre Anleiheaufkäufe bald stark ausweiten könnte:

(1) Die EZB-Geldpolitiker haben ein Interesse daran, das Euro-Bankensystem gegenüber einem möglichen Bankensturm zu immunisieren. Dazu müssen sie den Euro-Banken zusätzlich (mindestens) 4.760 Mrd. Euro zur Verfügung stellen. Dann sind die täglich fälligen Kundenguthaben bei den Euro-Banken mit Basisgeld gedeckt.

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(2) Die Notwendigkeit, die Liquiditätslücke zu schließen, kommt den Euro-Regierungen wie gerufen. Denn die EZB müsste dazu ihre Anleihekäufe ausweiten, und auf diesem Wege ließe sich dann ungefähr die Hälfte aller marktgehandelten Staatsschulden im Euroraum „problemlos“ monetisieren: Die Schuldpapiere wandern in die Bilanz der EZB beziehungsweise der nationalen Zentralbanken und können zu extremen Tiefzinsen refinanziert werden.

Die täglich fälligen Guthaben, die Kunden bei Euro-Banken halten, mit Basisgeld zu decken, ist das eine. Das andere ist, auch kurzfristig fällige Termineinlagen mit Basisgeld zu unterfüttern. Dazu wäre eine zusätzliche Ausweitung der Euro-Basisgeldmenge von insgesamt etwa 8.400 Mrd. Euro nötig. Mit anderen Worten: Die EZB müsste fast die gesamten marktgehandelten Staatsschulden im Euroraum aufkaufen… (Seite 2)

 

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15 Kommentare auf "Die 4.760.000.000.000 Euro Lücke"

  1. Das muss ein echt guter Stoff sein …

    Da ist Herr Polleit doch tatsächlich in seinem professoralen Elfenbeintürmchen hinter der Ludwig van Mises Tapete auf die streng geheime Tatsache gestoßert, dass ein Konto-Auszug eben doch etwas anderes ist, als ein Auszug aus dem Inhaltsverzeichnis des Banktresors.
    Es ist ihm doch tatsächlich aufgefallen, dass die Guthaben der Bankkunden nicht in Form von Münzen und Scheinen in finsteren Kellergewölben aufbewahrt werden – und schon bricht ihm der kalte Angstschweiß aus allen Poren und er schließt eiskalt und messerscharf, dass das, was er da in einem lichten Moment erblickt habe, nichts anderes als das Auge des Orkans, nämlich eine gigantische Liquiditätslücke sei, die das Verderben über die ganze Welt bringen wird.
    Dann fällt es ihm wie Schuppen von den Augen, er erkennt, dass Mario Draghis Staatsanleihen-Ankaufprogramm nur einen einzigen Zweck habe, nämlich diese Liquiditätslücke zu schließen, und die Termingeldlücke, die es ja auch noch gibt, gleich noch mit, und dass dafür die eine Billion nicht reichen wird, dass es mehr als acht Billlionen sein müssten, die als „Basis-Geldmenge“ zur Verfügung gestellt werden müssten, was aber wiederum nur bedeute, dass der Deckel der Büchse der Pandora sich öffnen wird und die biblischen Plagen des Geldwesens über alle kommen werden, die sich nicht mit dem universellen „Zahlungsmittel Gold“ eingedeckt haben.

    Ein echt guter Stoff für einen Fantasy-Roman.

    • Insasse sagt:

      Sehr geehrter Herr Kreutzer, der Gedanke mit dem Fantasy-Roman, naja… Immerhin könnte Ihr Artikel http://www.rottmeyer.de/macht-und-geld-sind-trennbar/ dann aber als echt guter Stoff für das letzte Kapitel in diesen Fantasy-Roman einfließen. 😉

      • … der Gedanke gefällt mir.
        So ein letztes Kapitel bringt ja zumeist Licht in die vorangegangenen Irrungen und Wirrungen und damit die Wende zum guten Schluss.
        P.S.: Es hat mich gefreut, dass Sie sich an diesen Beitrag noch erinnert haben.

        • Insasse sagt:

          Die Wende zum guten Schluss wäre für mich allerdings – unabhängig wie man zu den hier vorgetragenen Argumenten von Prof. Polleit steht – ein goldener Schlusspunkt. An die Idee mit den Regionalwährungen, glaube ich nämlich auch nicht. Warum sollten sich mit Regionalwährungen mehr Leute für „ihre“ Währung interessieren, als es bei allen bisherigen Währungen der Fall war? Das grundlegende Problem (auch) der heutigen Währungen ist zudem die unbegrenzte Möglichkeit zum Schuldenmachen und die damit einhergehende Disziplinlosigkeit von Politik (verspricht schuldenfinanzierte Leistungen), aber auch Wählern (wählen sich schuldenfinanziertes Geld in die Tasche). Dagegen hilft nur so etwas wie ein Goldstandard, also ein Disziplinierungsmittel. Allerdings hilft der auch nichts (mehr), wenn sich Politik und Wähler einig sind, dass sie keine Disziplin mehr üben wollen. Dann geht der Fiat-Geld-Unfug von vorne los.

    • rote_pille sagt:

      Sie tun so als ob er die ganze Zeit ahnungslos gewesen wäre oder früher irgendetwas anderes behauptet hat. Selbstverständlich müssen die Tatsachen wiederholt werden, damit sie hängen bleiben. Auch bei Ihnen sehe ich in Sachen Geldsystem noch eine Menge Lernbedarf.

      • Tut mir Leid, da haben Sie mich missverstanden. Ich kritisiere niemand, der in pädagogischer Absicht das Stilmittel der Wiederholung pflegt.
        Ich kritisiere hier, dass aus zwei harmlosen technischen Werten ein Popanz namens „Liquiditätslücke“ hergestellt wird, um die Anleger zu ängstigen und zum Kauf von Gold zu animieren. Die Argumentation, die Polleit dazu aufbaut, ist in meinen Augen grober Unfug, und da Sie das offenbar anders sehen, wäre ich sehr interessiert, auch jenes Geldsystem näher kennenzulernen, auf das Sie sich beziehen. Ist das so eine Art „Vollgeld“? Oder verwenden Sie gar die entnationalisierten Hayekthaler?

        • Avantgarde sagt:

          VIELEN DANK für diesen Kommentar !!

          Es ist immer wieder erstaunlich wie bereits seit langem bekannte und öffentlich für alle nachlesbare Systematiken plötzlich als Schreckgespenst identifiziert werden.
          Gleiches gilt für das z.B. Mindestreserve-System, Fed oder Saldenmechanik die plötzlich in irgendwelchen Filmchen als Großes Geheimnis „enttarnt“(und das oft auch noch falsch) werden.

          Wenn der Arbeitgeber Degussa-Goldhandel ist dann ist das freilich auch etwas verständlich – nur sollte der Leser sich darüber eben auch im Klaren sein.

  2. Fritz Müller sagt:

    Recht lustig fand ich damals im Artikel von Hn. Kreutzer, dass Regional-„Währungen“ (also Spielgeld mit eingebauter Schwindsucht) als Alternativ-Geld angepriesen wurde, um damit, die schädliche Symbiose von Geld und Macht aufzubrechen oder gar zu beseitigen.
    Als weitere Vorteile wurde angeführt, dass Regional-„Währungen“ strengeren Maßstäben genügen würden an Werthaltigkeit und Neutralität.
    Da kommt Gold natürlich nicht mit.

  3. Argonautiker sagt:

    Geld als solches, und zwar jegliches, und monopolisiertes und zinsbasiertes im Besonderen, ist meist nur für Die gut, die durch wenig Tun, viel verdienen wollen, um so auf jeglich Geschaffenes, oder jegliche Leistung, Zugriff zu erhalten. Das ist aber nicht die Welt, in der wir leben. Das ist eine konstruierte. Und zwar eine falsch konstruierte. Und das Konstrukt fällt gerade in sich zusammen.

    Und warum bricht es zusammen, weil niemand mehr was tun will, sondern am liebsten einfach Geld genug haben will, um sich alles kaufen zu können. Es ist ein konstruiertes System, bei dem sich die Nichtstuer zu Bedeutenden Wesen stilisiert haben, die Anspruch darauf haben, daß die Erschaffenden sie in jeglicher Hinsicht versorgen.

    Ich halte den ganzen Hype um das Geld für Irrsinn. Es erzeugt und fördert den Irrtum, daß es im Leben um die Materiell erschaffenen Dinge, anstatt um das Leben selbst geht. Dadurch gilt man heute als Jemand, wenn man viel kaufen kann, aber man gilt nichts mehr, wenn man etwas erschaffen kann.

    Das Prinzip des Lebens ist aber genau anders herum, es verwandelt Materie in Leben, dabei nimmt es sie zwar in Besitz, aber nicht um sie zu besitzen, sondern um sie in Leben zu verwandeln, also zu erschaffen.

    Und weil diesem Wahn, der meint, die Potenz des Lebens ließe sich in der Potenz des Kaufens messen, immer mehr folgen, gibt es kaum mehr Leute die wirklich aus Lust erschaffen, folglich gibt es auch nichts mehr, was es sich zu kaufen lohnt, weil das heutige Erschaffen, nur noch zu einem Ausüben einer Funktion degeneriert ist. Folglich werden die erschaffenen Dinge auch immer wertloser. Identitätslos wie ihre Erschaffer.

    Es ist also vollkommen egal, was da für eine Lücke im Finanzsystem ist. Die wirkliche Lücke ist da zu finden, daß die Menschen ihre innere Bestimmung nicht mehr finden, und damit nicht mehr an ihre Lust etwas zu tun kommen. Dieser Mangel, wird dann wieder durch die Möglichkeit ersetzt, diese Lustlosigkeit, mit einem durch Geld kaufen können, zu kompensieren, und so schließ sich der Irrsinn, und der Wahn ist perfekt.

    Die Nichtstuer, und Nichtskönner, haben die Welt zu einem Kaufhaus gemacht, und das mußten sie, weil sie eben nichts tun können, oder meinen nichts tun zu wollen, und einige besonders Wichtige meinen, ihr Gott hätte ihnen befohlen nichts tun zu dürfen. Die Oberspezies.

    Das alles war keine so gute Idee, weil die belebte Welt nun mal eine Welt des Erschaffens ist. Und die Nichtstuer werden immer mehr, und verlangen von den immer weniger werdenden Erschaffenden immer mehr Leistung, die nur durch immer mehr Rationalisierung möglich ist, wodurch die Erschaffenden immer mehr zu bloßen Ausübern einer Funktion degenerieren, als Erschaffer zu sein, und selbst Lustlos werden. So Lustlos, daß sie selbst zu Nichtstuern werden wollen, und nur noch durch investieren von Geld, noch mehr Geld wollen, mit der sie ihre Lustlosigkeit durch kaufen können befriedigen können, und so weiter und so fort.

    Schöne Grüße aus Bremen

  4. Alex sagt:

    Na das ganze hört sich ja interessant an.

    Aber viele Leute haben in D nicht genügend Geld Gold zu kaufen. Die Regierung verschlendert Steuergelder. Benimmt sich wie Anfänger.

    Bleibt alles abzuwarten.

  5. herwart sagt:

    Es ist sehr Intressant über die Börse Informiert zu
    werden.

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