Deutschlands Abschied von der Marktwirtschaft

3. Juli 2014 | Kategorie: Aufgelesen

Vom Mindestlohn bis zur Mietpreisbremse: Im Namen der sozialen Gerechtigkeit bringt die große Koalition immer neue Gesetze auf den Weg, mit denen die Regeln des Marktes außer Kraft gesetzt werden.

via Soziale Wohltaten : Deutschlands Abschied von der Marktwirtschaft – Nachrichten Debatte – Kommentare – DIE WELT.

 

2 Kommentare auf "Deutschlands Abschied von der Marktwirtschaft"

  1. FDominicus sagt:

    Dazu gibt es nur eine Empfehlung, man schaue in das Buch:
    „Armut ist Diebstahl: Warum die Armen uns ruinieren “

    Wenn immer weniger einzahlen und immer mehr sich aushalten lassen, reicht auch die beste Wirtschaft irgendwann nicht mehr aus….

  2. Lickneeson sagt:

    Das Gejammer der Wirtschaft zum Thema Mindestlohn und anderer „Regularien“ ist mittlerweile unerträglich. In vielen anderen EU- Staaten hat der Mindestlohn keine neue Massenarbeitslosigkeit erzeugt. Über staatliche Eingriffe kann man sicher geteilter Meinung sein, der Mindestlohn (der ja bekanntlich auch nur ein Einkommen zum Überleben sichert) war überfällig.

    Im Übrigen verdient das Gros der Deutschen ja via Tarifverträgen mehr als doppelt so viel. Das Ausnutzen von Arbeitnehmern im Niedriglohnsektor hat Methode und wird dank der Zeitarbeit mit ihren teils absurden Vertragsklauseln zum modernen „Sklavenhandel“. Grosse Konzerne lagern zeitintensive, nicht automatisierbare Arbeiten an sogenannte Dienstleister aus, die dann für 5 Euro/ und weniger pro Stunde arbeiten lassen. Hermes lässt grüssen. Auch der hochgelobte Mittelstand macht munter mit. Die Mär von den verantwortungsbewussten familiengeführten Unternehmen wird aber immer in wirtschaftbezogenen Diskussionen angeführt.

    Das eigentliche Problem ist aber die Einkommenschere, die völlig aus dem Ruder läuft. Wenn Daxvorstände heute das 200-fache des Arbeitnehmers verdienen ist das „Zweifeln“ am Mindestlohn geradezu grotesk und pervers. Und – ich wiederhole mich gerne – all die tollen sozialvers. pfl. Arbeitnehmer mit Mindestlohn werden zur Rente beim Sozialamt vorstellig werden. Welcher Schrauber bei VW oder Politiker kann sich ein derartig würdeloses Ende vorstellen?

    MfG

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