Der Teufel hat den Schnaps gebrannt

27. Januar 2013 | Kategorie: Kommentare, RottMeyer

(von Frank Meyer)

Auch in dieser Woche war die Börse wieder hochprozentig unterwegs. Noch ein Schlückchen? Das passt zur aktuellen Stimmungslage und den täglich gefühlten plus 20 Prozent…

Irgendjemand kauft aus irgendeinem Grund Aktien. Diejenigen, die sie besitzen, geben sie nur wieder zu höheren Kursen ab. Doch woher kommt das Benzin für die Entwicklung?

Zum einen haben weltweit die Notenbanken unmissverständlich klar gemacht, dass sie die Destillen und Kraftstoffpumpen nicht mehr abstellen werden. EZB-Chef Mario Draghi und seine Kollegen sehen darin keine Gefahr. Wer warnt schon vor sich selbst?

Andererseits spielt die Musik gerade in Japan. Der neue Ministerpräsident Shinzo Abe hat angekündigt, die Welt mit neuen, aus dem Nichts geschaffenen Yen zu ertränken. Da fangen die Börsen weltweit Feuer. Eigentlich sagte Abe, er wird Japans Währung zerstören – unter großem Beifall der Börse.

Eigentlich benötigt die Börse gar keine Wirtschaft mehr. Es genügt heute, verbal frisches Geld in Aussicht zu stellen und hier und da etwas zu liefern. Es soll die die Wirtschaft endlich wieder anheizen. Doch offenbar verbrennt es derzeit an der Börse.

Japan scheint mir in dieser Hinsicht einen Blick wert zu sein. Es ist ein interessanter Laborversuch, wie die Regierung mit der Notenbank im Schlepptau die Wirtschaft übernimmt. Das könnte und wird später auch hierzulande passieren. Dennoch bleibt die Frage, ob das Experiment gelingt, mit neuem Geld sinnlose Dinge zu bauen – und die Insel zu betonieren. Japan ist zudem Weltmeister im Hochbau. An Platz sollte es also nicht mangeln.

Da Unternehmen keine höheren Kredite mehr aufnehmen, übernimmt der Staat diese Angelegenheit. Und wir wissen, was passiert, wenn sich der Staat in Märkte einmischt. Vielleicht jagt der Nikkei auf 100.000 Punkte und der DAX auf 50.000 Zähler. Bei dieser staatlich organisierten Party mit kostenlosem Schnaps ist alles möglich – sogar das Unmögliche. Hurra, wir werden reich!

Vielleicht aber braucht es wirklich wieder das japanische „Nichts ist unmöglich“ – um nach dem Kater am Morgen endlich zu wissen, dass man zwar Stimmung drucken kann, aber Wohlstand nicht. Noch nicht.

© Frank Meyer, Kolumne aus den Lübecker Nachrichten (Langfassung)


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6 Kommentare auf "Der Teufel hat den Schnaps gebrannt"

  1. John Doe sagt:

    „Da Unternehmen keine höheren Kredite mehr aufnehmen, übernimmt der Staat diese Angelegenheit. Und wir wissen, was passiert, wenn sich der Staat in Märkte einmischt.“ Was passiert, lieber Frank, wenn der Staat sich nicht an die Stelle der „streikenden“ Unternehmen setzt und wieviel Volumen über nimmt der Staat denn zusätzlich, 1/3-Drittel oder gar das im privaten und unternehmerischen Bereich liegende Volumen von 2/3-Drittel des gesamten Schuld-/Kreditvolumens?

    Wie kommen Sie bloß auf die Idee, dass man den Menschen einreden soll, der Markt sei so besonders positiv und funktionstüchtig. Gerade jetzt, wo die Finanzmärkte ihre Versagen so unübersehbar zeigen, arbeiten Sie weiter an dem Plot, dass der wahre Schuldige der Staat ist.

    Fakt ist: Der Markt kommt immer zu spät. Er vermeidet Fehler nicht. Er korrigiert diese nicht einmal, sondern er bestraft sie bloss, wenn sie schon passiert sind. Der Markt bewirkt auch nichts, er führt keine Leistung herbei, sondern das Handeln kommt von Menschen, gestützt allerdings auf Signale, die aber auch falsch sein können. Der Mensch tut das vieltausendfach verstärkt durch Organisationen, und daher können die Fehlsignale des Marktes zu enormen Schäden führen.

    Der Markt sagt Ihnen nicht, was Sie tun sollen, sondern nur manchmal, was Sie nicht tun sollen, aber viel häufiger nur was Sie tun hätten sollen, aber erst dann wenn es meistens zu spät ist. Wie oft sind Sie schon im Nachhinein darauf gekommen, dass Sie diese oder jene Aktie nicht hätte kaufen sollen. Was hat Ihnen das geholfen, wenn Ihnen doch der Markt zeitlich vorher das Gegenteil gesagt hat? Der Markt führt auch keine Leistung herbei, nicht für die Wirtschaft, und auch nicht für Gesellschaft. Menschen tun das, wenn sie richtig handeln und dafür die richtigen Signale und Informationen haben. Wenn diese Sicht falsch sei, lieber Frank, wo wohnt der Markt, der Ihr Leben bestimmt, von dem Sie ihre Signale, und wie, erhalten? Sie bestimmen nicht Ihr Leben, der Markt tut es für Sie. Einfach irre, wenn ich mir so ansehe, was für Kunsstücke „Experten“ auf führen, um heraus zu bekommen, was der Markt so will, oder vielleicht auch nicht!

    Die meisten Ökonomen und Sie und andere Gläubige sind recht zufrieden, wenn sie sagen, Fehlentwicklungen würden sich von allein durch den Markt korrigieren. Wie macht der Markt das eigentlich und wen braucht er dazu und warum kommt der Markt doch immer zu spät? Er scheint nicht mal fähig zu sein Fehlentwicklungen recht zeitig erkennen zu können. Wie oft haben Sie einfach weg gesehen, wenn sich die Fehlentwicklungen zeigten? Was hat Ihnen der Markt gesagt, als er sah, dass die realwirtschaftliche Leistung weltweit bei 70 Billionen $ liegt, der regulierte Bankenbereich ein Volumen von $ 60 Billionen abdeckt, der Schattenbankbereich aber ein Volumen von $ 680 Billionen umfasst? Wusste der Markt nicht, dass die europäischen Banken als Ganzes gesehen stärker gehebelt sind als die US-amerikanischen Finanzinstitute. Laut dem IWF arbeiten die US-amerikanischen Banken mit einem Fremdkapitalhebel von 13:1. Die europäischen Banken arbeiten jedoch mit einem Hebel von 26:1. Anders gesagt: USD 26 an Verbindlichkeiten steht USD 1 an Vermögenswerten gegenüber. Wie würden Sie als Sequester die Welt-„Wirtschaft“ mit diesen Informationen versehen bewerten, wohl als total überschuldet. Das will der Markt nicht gesehen haben, darf doch vom ihm angedichteten Anspruch her gesehen einfach nicht wahr sein!

    Deutsche Bank und CDO’s oder: wie man Schrottpapiere losschlägt und dabei noch einen Riesen-Reibach macht. Der 650 Seiten starke Bericht des US-Senats liegt jetzt vor und er lässt an den Investmentabteilungen der Deutschen Bank und Goldman Sachs kein gutes Haar. Beiden Banken werden in dem Bericht „schäbige, riskante und betrügerische“ Praktiken vorgeworfen.

    Im einzelnen :

    – Bereits frühzeitig erkannt zu haben, dass die Collateralized Debt Obligations nichts als Schrottpapiere waren

    – Konsequenterweise Wetten darauf abgeschlossen zu haben, dass diese Papiere im Wert abstürzen

    – Die Deutsche Bank alleine mit diesen „Untergangswetten“ 1,6 Milliarden US Dollar eingesackt hat

    – Gleichzeitig aber Kunden fröhlich weiter diese Schrottpapiere empfohlen „angedreht“ zu haben

    Diese beispielhaft genannten „Vorkommnisse“ hat der Markt einfach nicht wahrgenommen, oder sehe ich das falsch? Kann es nicht sein, dass der Markt, dieses doch so omnipotente Ding, einfach nur reingelegt worden ist? Was bleibt dann aber von dem „Überwesen“ übrig, wenn Menschen ihn auf so simple Weise über tölpeln können?

    Einer der einflussreichsten Volkswirte, Olivier Blanchard, seines Zeichens Chefökonom des IWF, gibt plötzlich zu, dass man sich in der Vergangenheit „verrechnet“ habe und die vom Währungsfonds vorgeschlagene Kürzungspolitik womöglich die aktuelle Krise sogar noch verschärft. Bereits im Oktober letzten Jahres sorgte der IWF für Aufregung, als er in einer Randnotiz anmerkte, dass er die negativen ökonomischen Auswirkungen von staatlichen Ausgabenkürzungen falsch eingeschätzt haben könnte. Zu Beginn des neuen Jahres legt IWF-Chefökonom Blanchard nach und erklärt in einer Studie, dass der IWF sich tatsächlich verrechnet hat. Man habe bei seinen Prognosen einen zu niedrigen „Fiskalmultiplikator“ angenommen. Er müsste statt der angenommenen 0,5 bei rund 2 liegen! Hat der Markt gerechnet, oder nur sein selbsternannter Stellvertreter auf Erden? Was passiert, nach dieser Erkenntnis, wenn der „bösartige Staat“ sich einfach aus dem „Geschäft“ zurück zieht?

    Die Staatstheorie ist in der Lage die Verantwortlichkeiten fest zu legen. Dem Staat werden die Handlungen seiner Vertreter (Regierung, Parlament, usw.) wie eigenes Handeln zu gerechnet. Der Wohnort ist bekannt, für Deutschland ist es Berlin. Menschen haben diese Systematik geschaffen. Wie und wann ist eigentlich der „Markt“ in die Welt gekommen, wie einst der monotheistische Gott? Wie sieht es mit Ihrem Bild vom „Markt“, dem Ding, das mit „unsichtbarer Hand“ handelt, aus? Muss er nicht ebenfalls „unsichtbar“ sein, wenn schon seine handelnde „Hand“ unsichtbar ist? Werden ihm die Handlungen seiner Vertreter wie eigenes Handeln ebenfalls zu gerechnet? Wenn nicht, dann ist Alles was so passiert ist, alleine auf sein eigenes Handeln zurück zu führen. Der Markt, den Sie so bewundern, aber nicht mal kennen gelernt haben, weil er sich Ihnen bisher nicht vorgestellt hat, hat dann die heutige Misere alleine mit „unsichtbarer Hand“ verschuldet. Letztlich wollen Sie für Ihre Handlungen im diesseits keine Verantwortung übernehmen. Sie schieben Ihre Verantwortung für eigenes Tun einfach dem „Markt“ zu. Sind Sie in Ihrer Welt des „Marktes“ noch ein selbstständiges, freies, weil eigenverantwortliches Wesen, wenn doch der „Markt“ die Regeln, nach denen Sie leben, die Sie aber nur deduktiv erkennen können, setzt?

    Adam und Eva sind aus dem Paradies verbannt worden, weil sie es sich angemaßt haben den Apfel vom Baum der Erkenntnis zu pflücken. Wie ähnlich ist Ihr Verhalten, wenn sie deduktiv versuchen wollen, die „unsichtbare Hand“ des Marktes sichtbar zu machen? Ein weiterer, aber nur ein anderer Fall von „Gotteslästerung“? Was tun Sie, um den unendlichen Regreß der Begründungen für Ihre Sicht der Dinge zu unterbinden? Sie führen einfach ein Dogma ein, den „Markt“, der nicht begründet werden muss! Basta!

    Schlussfrage: Was passiert eigentlich mit dem „Märkten“, wenn der bösartige Staat einfach den Geldhahn zu dreht und den, durch die Hebelei (1:13; 1:26) verursachte Liquiditätslücke, notwendig gewordenen Nachschuss an „frischem Geld“ aus setzt? Ha, er hat schon wieder systemwidrig in den „Markt“ eigegriffen! Schön, dass für alle Widrigkeiten immer der gleiche Schuldige vorhanden ist! Einfach irre!

    • FDominicus sagt:

      Schade das Sie sich nicht einmal die Mühe machen diesem Blog zu folgen. Er wäre für Viele speziell auch Sie eigentlich ein Augenöffner. Der Markt hat einige Merkmale die staatl. Eingreifen nicht hat.

      – er ist freiwillig
      – und er kennt zwei Gewinner

      Jeder Eingriff des Staates kennt 2 Gewinner und mind. einen Verlierer der das bezahlen darf. Natürlich ohne jedes Recht sich dagegen zu wehren. Sie fragen vielleicht wer die Gewinner sind

      – die Staatsangestellten
      – diejenigen die von den Eingriffen der Staatsangestellen profitieren

      Verlierer ist eben der, der dem Staatsangestellten gerade im Weg steht.

      Dazu fand ich gerade heute passenderweise:
      http://ef-magazin.de/2013/02/13/4029-staat-gewaltmonopol-und-ungeliebte-minderheiten

      Und natürlich ist der Schuldige offensichtlich, nämlich derjenige, der sich einmischt und meint es „besser zu wissen“. Diese Leute werden hier PC „unkorrekt“ auch als das bezeichnet was Sie wirklich sind.

    • markku sagt:

      Sie lassen sich hier seitenweise darüber aus, dass die österr. Schule keine Lösungsansätze für das derzeitige Geldchaos anbieten würde, als ob es überhaupt alternative Lösungsansätze gäbe und als wären es die österr. Schule, die dieses Chaos angerichtet hat.

      Im Grunde ist es ein dreistes Stück, was hier passiert: erst werden die Märkte systematisch korrumpiert und zwecks Bereicherung einzelner maximal aufgeblasen, um sie dann „alternativlos“ zu retten — und dann stellen sich auch noch Schlaumeier dahin und behaupten keck: der Markt ist ein Arschloch.

      It’s the owner of the Casino and the corresponding mafia, not the guests, stupid!

  2. pluesch sagt:

    Sorry,
    bei dieser eigentümlichen freien Polemik in dem verlinkten Artikel wird mir eigentümlich übel.
    Von den Unzulänglichkeiten des Menschen,darauf zu schließen,
    daß seine Organisationsform nix taugt, halte ich für zu kurz gesprungen.
    Die „richtige“ Verwaltungs-und Umgangsform dürfte in weiter Ferne liegen.
    Beim aktuellen Entwicklungsstand des/der Menschen,
    bleibt „Freiheit“ leider eine Utopie, es sei denn der perfekte Mensch wird irgendwann noch erfunden.

    Bleibt mir die Frage;
    Welche soziale Ordnung(Brille) hättens denn gern ?

    Nur weil es Menschen gibt, die Gierig, Machtbesessen und Geltungssüchtig sind, außerdem Inkompetent und Ahnungslos, (z.B BER,Bankenrettung, etc.)im einzelnen/speziellen,
    kann ich doch keine generelles Versagen(der Staat)im allgemeinen diagnostizieren.

    Wer hatte damals dem kranken Mann Europas eine Agenta verpasst ?
    War es der Markt, der Staat, wollten das die Bürger so ?
    Wollten Politiker wiedergewählt werden, Firmen ihren Umsatz steigern,Bürger ihren Napf voll Schlappi.
    Ich kann es nicht sagen .

    So wie die derzeitigen(nicht)Regularien verfasst sind,
    liefert der „Markt“ viele Verlierer und eine Hand voll Gewinner.
    In meinem Sinne ist das nicht, aber die Bedürfnisse der meisten Menschen scheinen mit Brot und Spiele(Gewinnen,verlieren) abgedeckt zu sein.
    Allein daß es am Markt Gewinner gibt,
    impliziert den/die Verlierer.

    Wozu also Gewinn und welchen ?

    Der Mensch könnte wählen.

    Gruß plüsch

    • FDominicus sagt:

      Ihre Einstellung ist genau das was hier auch immer wieder zu Recht kritisiert wird. Der Mensch ist böse und muß durch den „guten“ Staat gebändigt werden. Interessanterweise besteht der Staat auch „nur“ aus Menschen, aber irgendwie müssen es wohl doch „bessere“ Menschen sein.

      Vielleicht können Sie uns ja mitteilen, was speziell Sie am Staat so gut finden. Fakt ist: Im Namen von Staaten sind mehr Menschen getötet worden als durch fast alles Andere.

      Welchen unglaublichen Nutzen hatte wohl der Staat für die Soldaten des 2. Weltkriegs?

      Der Markt liefert sicherlich keine Verlierer es sei denn Sie verstehen unter Markt unser derzeitiges System. Markt bedeutet zwei treffen sich und tauschen und beide fühlen sich danach „besser“. Das kann ich bei den Entscheidungen des Staates aber gar nicht erkennen. Mein Gefühl nach der Bezahlung meiner EKSt kann ich nur wütend, hilflos und ätzend nennen. Einen Gewinn durch mehr Vorschriften und immer weniger Freiheit kann ich nicht erkennen. Offensichtlich empfinden Sie das ziemlich anders.

      Welche soziale Ordnung ich gerne hätte kann ich Ihnen durchaus sagen. Ich hätte gerne Marktwirtschaft, ich hätte ganze speziell etwas gerne nicht nämlich Zentralbanken und Zellulosezwangszahlungsmittel.

      Wenn Sie damit glücklich sind, können Sie es meinetwegen behalten. Es sollte aber ebenso selbstverständlich sein mir Geld zuzugestehen.
      So ähnlich wie es gerade heute hier „mal wieder“ gewünscht wird:
      http://www.rottmeyer.de/wahrer-glaube-und-falsche-fuffziger/

    • markku sagt:

      Das was Sie als freien Markt bezeichnen, ist das hässliche Fehlkonstruktion, die dank falschem Fundament (Falschgeld, Schneeballsystem) immer hässlicher wird, immer mehr & immer größere Interventionen verschlingen und letztlich entweder scheitert oder (temporär?) im Sozialismus endet.

      Dies ist also -kein- freier Markt, sondern ein sozialistischer Selbstbedienungsladen für Politiker & Günstlinge. Diese geben vor, „den Markt zu bändigen“, doch in Wahrheit bauen Sie ihre Manipulation immer weiter aus.

      Welche Politik heilt also die Manipulation? Antwort: gar keine! Und deswegen ist es im Interesse der Bürger, dass der Staat klare und faire Regeln aufstellt, was er aber derzeit nicht tut, da die Gesetzesvorleger genau davon leben, dass es möglichst kompliziert zugeht.
      Weiter ist es im Interesse der Bürger, wenn der Staat seine manipulativen Eingriffe auf ein Minimum reduziert. Dies macht er natürlich auch nicht, denn jeder Politiker spielt sich gerne als der großzügige Robin Hood auf, der den einen nimmt um den anderen zu geben – je mehr und je häufiger, je besser. Mittlerweile hängt sogar die Mittelschicht an der Umverteilungsmaschine: man nimmt ihr erst 50% ab um ihr dann nach allerlei bürokr. Ärger 20-30% zurückzugeben.

      In einem echten freien Markt, der nur minimal polit. manipuliert ist, könnte jeder mit 3-4 Tagen Arbeit p.W. seinen Lebensunterhalt verdienen. Dann hätte man selbst Zeit, sich um soziale Belange zu kümmern, usw. usf. …

      Aber „das System“ wird das schon zu verhindern wissen, u.a. mittels permanenter Indoktrination der Schafe durch die Schulbücher, das Fernsehen und auch fast alle Printmedien.

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