Der Terror ist nur ein Teil des Ganzen

17. November 2015 | Kategorie: RottMeyer

von Ronald Gehrt

Am Freitag, den 13. Oktober 1307, wurde in ganz Frankreich der Haftbefehl gegen die Mitglieder des Templerordens vollzogen. Eine Verhaftungswelle, die in ihrer Dimension ebenso beispiellos war wie in der Bosheit ihrer Intention. Das ist einer, wenn nicht „der“ Ursprung für die meist verleugnete, aber bei vielen eben doch vorhandene unterschwellige Angst vor einem Freitag, dem 13…

Nun weiß zwar kaum jemand etwas über dieses historische Ereignis, d.h. dieses Datum hat sich als potenzieller Unglücktag verselbständigt. Aber er ist eine Quelle der Angst. Dass sich dieses Terroristenpack ausgerechnet dieses Datum und dann auch noch ausgerechnet Frankreich für seine Morde ausgesucht hat, ist daher womöglich keineswegs zufällig. Denn das Ziel dieser Kreaturen ist, Angst zu schüren. Und wenn man sich eines solchen Datums bedient, kann das nur hilfreich sein.

Ob es ihnen gelingen wird, uns alle in stete Furcht zu versetzen und so jegliche Gemeinschaft, die imstande wäre, einem solchen Terror effektiv entgegenzutreten, zu unterminieren, wird auch davon abhängen, ob man seitens der Bevölkerung zu erkennen glaubt, dass in der Politik und bei den Behörden getan wird, was nur irgendwie getan werden kann, um diesen Terror einzugrenzen. Denn eines ist klar: Komplett und sicher verhindern, dass Wahnsinnige oder nur von Grund auf bösartige Kreaturen anderen schaden, kann man nie. Aber wird nun überhaupt getan, was möglich ist … oder wieder vor allem geredet und gehofft, man könne bald wieder zur Tagesordnung übergehen?

Um glaubwürdig zu sein, müssten diese Maßnahmen auch über die eigenen Landesgrenzen hinausreichen. Und sie müssten neben der militärischen Bekämpfung der Bedrohung auch die psychologischen Ursachen angehen, d.h. die Ursachen für diese Bereitschaft von immer mehr jungen Menschen, für radikale und in dieser Ausprägung immer auch absurde Ideen nicht nur das eigene Leben zu opfern, sondern das Leben anderer, unbeteiligter Menschen zu vernichten. Diese Maßnahmen müssten schnell und entschlossen angegangen werden, denn so etwas würde viel Zeit brauchen, die zu verplempern man sich jetzt nicht mehr leisten kann. Aber da kommen Zweifel auf. Denn je mehr Entscheider um zahllose runde Tische herumsitzen und zu einem einheitlichen Weg finden müssten, desto geringer ist die Chance, dass dabei mehr herauskommt als faule Kompromisse. Ob Russland/Ukraine-Konflikt oder Griechenland-Problematik, wir haben in jüngster Zeit zu viele Beispiele dafür erlebt als dass man erwarten dürfte, das beschlossen würde, was beschlossen werden müsste.

Derweil führt diese Entwicklung dazu, dass sich immer mehr Menschen nicht nur zum Bundestrainer, sondern auch zum Bundeskanzler berufen fühlen und unüberlegte Aussagen, die z.B. die Flüchtlingswelle und den Terrorismus undifferenziert in einen Topf werfen, die Runde machen und sich verselbständigen. Der Unfrieden unter den Bürgern nimmt zu … und damit spielen sie dem Terror auch noch in die Karten. Denn entscheidend ist, die Gemeinschaft zu schwächen. Ob das nun durch blanke Angst geschieht oder durch einen sich weitenden Riss quer durch Europa, ist den Terroristen egal.

Nun haben nicht wenige heute die standhaften Aktienmärkte in Europa als Beleg dafür angesehen, dass wir alle uns nicht unterkriegen lassen. Das wirkt auf den ersten Blick in der Tat so, aber hält das auch einem Blick hinter den Vorhang stand?

Ich fürchte nicht. Einmal bezogen auf die Frage, ob wir in der Gesamtheit imstande wären, diesem Terror zu widerstehen, sofern es nun fortgesetzt oder gar intensiviert wird. Und zum anderen bezogen auf die Frage, ob die Investoren damit den Beweis abgeliefert haben, dass die Börsen auch weiterhin relativ stabil bleiben werden. Denn das Geschehen in Paris, obwohl es bereits den Rahmen des RAF-Terrors gesprengt hat, war in seiner Dimension noch nicht imstande, das wirtschaftliche Geschehen zu beeinträchtigen. Aber man muss sich gewärtig sein, dass sich das ändern kann: Sollte sich dieses Grauen fortsetzen, würde das Verkehr, Konsum und auch den internationalen Warenaustausch immer mehr unter Druck setzen.

Umso mehr wären alle gefordert, sich der Gefahr bewusst zu werden. Wir, indem wir besonnen bleiben. Die Entscheider, indem sie entscheiden. Aber sind damit die Aktienmärkte aus dem Schneider, wie man es heute Morgen hätte meinen können, als die Notierungen von DAX & Co. nach den anfänglich relativ deutlichen Verlusten zu Futures-Handelsbeginn um 8 Uhr bereits um 10 Uhr in die Gewinnzone gelaufen waren? Nein, denn da haben einige Akteure offenbar in ihrem Willen, im Kursbild umgehend die Normalität wiederherzustellen, um bei den über das Wochenende nervös gewordenen Anlegern gar nicht erst Angst aufkommen zu lassen, eines übersehen:

Der Abstieg der Kurse am Freitag rührte nicht vom Terror in Paris her. Als DAX Future und Wall Street um 22 Uhr schlossen, ahnte man die Dimension des Geschehens nicht. Die Kurse fielen wegen der immer kritischer werdenden konjunkturellen Gemengelage. Und die USA, auch diesmal nicht von diesem Terror direkt betroffen, waren für den Abstieg federführend.

Dort setzte sich zum einen offenbar doch die Tendenz der Hedgefonds durch, diese durch eine Kette aus Sondersituationen entstandene und gegen die Fundamentals gelaufene Oktober-Rallye nun zu drehen. Zum anderen gehorchte man so der fatalen Situation eines zu festen US-Dollars, geschürt durch das Gerede der US-Notenbank von der Leitzinswende in einem konjunkturellen Umfeld, das weit eher für eine neue Runde „Quantitative Easing“ sprechen würde. Der gerade heute veröffentlichte Konjunkturindex der regionalen Notenbank von New York (Empire State Index), der zum vierten Mal in Folge in der Kontraktionszone landete, ist dafür nur ein weiterer Beleg. Diese Konstellation ist negativ, wie sie negativer nicht sein könnte. Und Europa, wo man sich noch ein wenig an den für uns positiven Effekt des steigenden US-Dollars in Form eines fallenden Euro klammert, hängt mit im Boot.

Kurz: Man hätte sich bei den schwachen Vorlagen aus den USA nicht wundern dürfen, wenn der DAX auch ohne diese Terrorakte in Frankreich heute unter 10.500 Punkte gefallen wäre. Und so sollte man, meine ich, im Hinterkopf behalten, dass dieser scheinbare Beweis der Besonnenheit der Investoren angesichts des Terrors nicht imstande sein wird, die Aktienmärkte daran zu hindern, wieder auf den Pfad der Realität einzuschwenken, in welcher dieser Terror nur ein Teil des Ganzen ist.
Mit besten Grüßen
Ronald Gehrt (www.baden-boerse.de)

 

11 Kommentare auf "Der Terror ist nur ein Teil des Ganzen"

  1. Insasse sagt:

    „..dass in der Politik und bei den Behörden getan wird, was nur irgendwie getan werden kann, um diesen Terror einzugrenzen.“

    Herr Schulz, ehemaliger Buchhändler aus Würselen und jetzt King of Currywurst (= Präsident) des EU-Palaverments, hat uns gestern ausdrücklich mitgeteilt: „Der Terror gehört zu den Lebensrisiken des 21. Jahrhunderts.“

    Abgesehen davon, dass diese Aussage in ihrer Banalität, aber auch Hoffunungslosigkeit kaum zu übertreffen ist. Diese Äußerung lässt nicht ansatzweise erkennen, was Herr Schulz gedenkt, gegen den Terror zu tun – offenbar nichts. Zum anderen stellt sich die Frage, warum irgendjemand von genau diesen Politikern, die dem Terror mit ihren „europäischen Werten“ im wahrsten Sinne des Wortes Tür und Tor öffnen, erhofft, dass diese irgendetwas tun werden, was das Terrorrisiko wirklich mindert.

  2. Helmut Josef Weber sagt:

    Sehr geehrter Herr Gehrt,
    ja- Sie haben das richtige Wort gefunden „KREATUREN“
    Ich kann mich nur hinter Ihren Beitrag stellen.
    Aber–warum die Börse fallen soll/te, weil ein paar Irre glauben, dass sie zu den 72 Jungfrauen aufsteigen werden, wenn sie ein Massaker an Zivilisten veranstalten, leuchtet mir nicht ein.
    Wenn in den USA jährlich etwa 30.000 Menschen erschossen werden und etwa 250.000 angeschossen werden und somit oft zum Krüppel werden, belastet es auch nicht die Börse.
    So ein Land ist der Hort der Sicherheit für die Hochfinanz.
    Da kann ein Irrer ein ganzes Hochhaus wegsprengen und den Kindergarten gleich mit, ohne das die Börse zuckt.
    Was hat Putin gesagt?
    Der IS wird durch etwa 40 ausländische Geldquellen unterstützt!
    Obama arbeitet gerade eine Liste von etwa 3000 Staatsfeinden ab, die er per Cruise Missile, ohne Anklage, Prozess und Möglichkeit der Verteidigung zum Tode versurteilt hat; einschließlich der daneben stehendende Familienmitglieder oder zufälliger anderer Personen.
    Dagegen war Adolf mit seiner verbrecherischen Sippenhaft ja noch ein Waisenknabe.
    Wie wäre es denn, wenn man den nun bekannten Geldquellen des IS mit einer Cruise Missile
    drohen würde, wenn nicht augenblicklich der Geldhahn für den IS abgedreht würde.
    Bei welcher Bank würden denn wohl die ersten Cruise Missile einschlagen?
    Oder- wie viel Mitarbeiter von Banken würden sich nicht mehr in die Gebäude trauen?
    Auch würden dann wohl einige Paläste von ihren Königen verlassen und gegen ein Beduinenzelt in der Wüste eingetauscht.
    Zusammengefasst:
    Wie viel Menschenleben könnten dadurch gerettet werden, wenn die nächste Überweisung an den IS den Start einer Cruise Missile bedeuten könnte.
    Oder soll der IS erst so viel Terror verbreiten können, damit dann eine vollkommen neue Überwachungstechnik eingeführt werden kann?

    Viele Grüße
    H. J. Weber

    • Argonautiker sagt:

      @ H.J.Weber

      Interessante Sichtweise.

      Leider waren die Herrscher nie auf unserer Seite, sondern wir sind schon seit langem lediglich deren Kapital, daß sie, je nach Förderlichkeit für sie, verteidigen, abstoßen, oder was auch immer damit machen.

      Es gibt ein schönes Gleichnis. Wissen Sie, warum Jesus die Dornenkrone trug? Weil er einer der ersten Könige war, der predigte, sein Kreuz auf sich selbst zu nehmen. Das heißt die Dornen seiner Krone richteten sich nach Innen, also gegen sich selbst, und er war bereit an den Schwierigkeiten seines Lebensweges zu wachsen.

      Wissen sie warum die Zacken der Krone bei den sogenannten weltlichen Herrschern nach Außen zeigen? Weil diese Herrscher ihr Kreuz nicht auf sich nehmen, sondern es an die Beherrschten delegieren. Leid und Verlust geschickt delegieren, und Profite privatisieren.

      Folglich werden diese Herrscher nie die wahren Ursachen bekämpfen, weil sie dann sich selbst bekämpfen müßten. Wobei ich nix dagegen hätte, wenn alle Waffen den erledigen würden, der sie abfeuert.

      Ich plädiere ja schon länger dafür, daß man endlich Waffen erfindet, die von Anderen ausgesandte zerstörerische Energie an den Absender zurück leitet. Eigentlich gibt es diese Waffe schon. Spiegel. Leider sind sie im Umgang mit Cruise Missiles noch etwas unausgereift.

      🙁

      Schöne Grüße nach Spanien

  3. Sandra sagt:

    Druck erzeugt Gegendruck.

  4. mistkaeferchen sagt:

    JA SEHR GUTER KOMMENTAR. DANKE

  5. waltomax sagt:

    Liebe Zeitgenossen und Weggefährten,

    wäre es nicht viel spannender, würden wir alle endlich „für“ etwas leben als „gegen“ etwas zu sterben? Dem radikalen Schnitt, alle sogenannten Religionen der Schrift (Judentum, Christentum und Islam) als „Todeskulte“ zu verwerfen, werden nicht viele folgen wollen.

    Aber viel zu oft wurden und werden „Erlösung“ und „Märtyrertum“ schon durch höchst zweifelhafte Inhalte „substituiert“.

    Mann, „wofür“ man da alles sterben soll… Man kann aber nur „für etwas leben“ und nicht „für etwas tot sein“.

    M. E. sind wir vom gleichen Todeskult gefangen und können uns aus diesem nicht befreien. Denn wir argumentieren und kämpfen gegeneinander auf gleicher Basis.

    Die Börse scheint mir ein Teil dessen zu sein, da alles Lebendige auf tote Zahlen reduziert wird und keiner mehr wahrzunehmen scheint, dass die Welt lebt.

    Fazit: Wollen wir nicht endlich anfangen, füreinander zu leben? Denn in den Weiten dieses Kosmos haben wir nur eines sicher:

    Einander.

    • Argonautiker sagt:

      @ waltomax

      ja es gäbe so Vieles, was es zu verändern gäbe, und doch halten viel zu Viele am Alten fest.

      Und ebenfalls Ja, es ist erstaunlich, was ein „falscher“ Glaube so alles bewirken kann. Und final ist jeder Glaube aus mehreren Gründen falsch, allerdings kommt man ohne ihn auch nicht voran, weil er es ist, der Möglichkeiten aus dem noch nicht Bekannten, in die Gegenwart holt. Wobei er sich dabei natürlich an seine Wirksamkeit, in Form eines wirklichen weiter Bringens des Lebens, messen lassen muß, sodaß ein „richtiger“ Glaube zur Zeit, das ebenso in Zeit lebende Leben, wieder ein Schritt weiter auf seiner Entwicklung in die Unendlichkeit voran bringen kann.

      Folglich ist jeder Glaube sowohl unverzichtbar, wie auch unvollständig, sodaß der größte Fehler der Glaubenden meist der ist, an den Glauben, so wie er ist, fest zu halten, anstatt ihn lediglich zur Entwicklung durch die Zeiten zu nutzen, wodurch er sich folgerichtig ebenso ständig mit der Zeit zu wandeln hätte.

      Diese nicht vollzogenen Wandlungen der Glauben, verkrusten das Leben, sodaß diese Verkrustungen aufgebrochen gehören. Wird diese Wandlung des Glaubens im Menschen nicht durch sich inhaltlich vollzogen, scheint sich das Aufbrechen dieser Verkrustungen gleichnishaft von Außen zu vollziehen.

      Dies scheint sich unter Anderem gerne in Form von zerberstenden Bomben zu vollziehen, bei dessen Vorgang, sich ähnliches ersatzweise vollzieht. Warum ähnlich? Nun, eine Bombe stellt ein in einer harten „Kruste“ eingeschlossenes stark wandlungsbedürftiges Material dar, welches bei seiner Zündung diese Kruste zerreist. Diese Ersatzhandlung, wäre natürlich nicht notwendig, wenn der Mensch die anstehenden Wandlungen inhaltlich selbst vollziehen würde, denn dabei könnte er am Leben bleiben.

      (Blasen an der Börse gehören natürlich auch dazu) 🙂

      Final denke ich, sind also sowohl die Religionen verkrustet, (je fundamentaler, um so mehr), wie es das gleiche eben auch in den Regierungsformen, der Wirtschaft, oder im Sein gibt. Was derzeit also bei dem Religionsterror, Staatsterror, Wirtschafts- und Moralterror, passiert, ist die Projektion der eigenen Wandlungsunfähigkeit auf die Anderen.

      Verkrustete Glauben können wirklich übel sein.

      Man könnte nun meinen, daß Glaube generell ungeeignet fürs Leben ist, aber ganz ohne Glauben, kommen wir jedoch nicht von Jetzt zum nächsten Jetzt, weil der „rechte“ Glaube eben die Kraft ist, die aus einer noch unbekannten Zukunft, einen geeigneten gangbaren Weg für das Leben in die Zukunft zu ersinnen sucht.

      Zu mehr ist Glaube eigentlich nicht da, denn mit Wissen allein, kommt man eben in einer sich wandelnden Welt nicht in die Zukunft, sondern nur in die Vergangenheit, weil man als Lebender wirklich nur das wissen kann, was schon passiert ist. Es hilft für den nächsten Schritt in die Zukunft nur bedingt, da eben in einer sich ständig wandelnden Welt, kein Schritt wie der vorige ist.

      Leider hat sich auch die christliche Lehre, nicht wirklich gewandelt, sodaß sie heute eigentlich keine Lehre mehr ist, die im Leben wirklich weiter bringt, sondern meist nur noch eine Ritualhafte Wiederholung alter Worthülsen ist, die eben in dieser weiter entwickelten Welt, keinen gangbaren Weg mehr aufzuzeigen vermag, sondern in die Leere führt.

      Allerdings kann sich etwas eben auch nur dann entwickeln, wenn man sich damit beschäftigt. Die Bücher des Lebens werden täglich neu geschrieben, also sollten es die Bücher des Glaubens ebenfalls, wie sollten sie sonst Orientierung für das Leben geben? Daran kann man sich natürlich beteiligen.

      Und noch etwas sehr wichtiges zu dem was Glauben seinem Wesen nach ist.

      Ein Glaube kann nie Gott selbst repräsentieren, weil er dann Gott und nicht Glaube wäre. Ist Glaube also nicht Identisch mit der Singularität Gottes, kann es nicht sein, daß es nur Einen wahren Glauben gibt, weil er sonst eben Gott selbst wäre, folglich käme man als wirklich Gläubiger nicht umhin, die Unvollständigkeit eines jeden Glaubens anzuerkennen, und sich um der Vollständigkeithalber, mit anderen Gläubigen zu unterhalten, um in der Einigung und Abgleichung der Unterschiedlichen Glauben, der Singularität Gottes näher zu kommen.
      Jemand der vorgibt den einzigen wahren Glauben zu besitzen macht sich selbst zur Singularen Kraft Gottes.

      Diesen Irrtum kann man natürlich auch als Regent machen, indem man vorgibt man könne Gesetze machen, anstatt darauf zu achten, daß die aus sich bestehenden Gesetze eingehalten werden. Oder man kann ihn in der Wirtschaft machen, indem man nach Monopolen trachtet. Oder man kann ihn als Mensch machen, indem man das Ego über die Nächstenliebe stellt.

      Schöne Grüße

  6. FDominicus sagt:

    Bei „Denn entscheidend ist, die Gemeinschaft zu schwäche“ verloren Sie mich. Mal sehen ob ich mich irgendwann wiederfinde

  7. Irrbert sagt:

    Da war wohl der Name des Kommentators der Name seines Schreibprogramms… *** admin***

  8. tag heute sagt:

    Anfang November 2015. In Syrien bginnt die Armee Syriens mit russischer Luftunterstützung damit, den von der Türkei ausgehenden IS-Nachschub abzuschneiden, rot umkreist auf der anschließenden Landkarte:

    https://nemetico.files.wordpress.com/2015/11/syrienkarte2.jpg

    Wenn global „offene Territorien für Investoren“ militärisch durchgesetzt werden, damit die Finanzindustrie neue Möglichkeiten der Nutzung von Ressourcen als Anteilscheine an den Börsen verkaufen kann, dann muss gesagt werden, dass die US-geführte Nato der militärische Arm der westlicher Kapitalinteressen ist, zur Durchsetzung global „offener Territorien für Investoren“. Die Türkei ist Mitglied der Nato. Wie die oben verlinkte Landkarte zeigt, verläuft ausgehend von der Nato-Türkei, der 100 Kilometer breite IS-Nachschubweg im Osten des syrischen Staatsgebietes. Mit international erlaubter und von Syrien erbetener Luftunterstützung Russlands begann Anfang November 2015 die Armee Syriens damit, die von der Nato-Türkei ausgehend im Osten Syriens verlaufende IS-Nachschublinie, die Lebensader des IS, zu durchtrennen. Seit Mitte November 2015 fliegen ohne die international zwingend erforderliche Erlaubnis der rechtmäßigen Regierung Syriens, im Luftraum Syriens, im Bereich der IS-Nachschublinie aus der Nato-Türkei, bestimmte Nato-Staaten verstärkt Militäreinsätze, wodurch Syriens und Russlands Einsatz, IS den Nachschub abzuschneiden, massiv gestört werden könnte. Frage: Wer sind die Terroristen?

Schreibe einen Kommentar

Sie müssen eingeloggt sein, um einen Kommentar schreiben.