Der Mann, der den Untergang des Euro prophezeite

29. Juli 2013 | Kategorie: Aufgelesen

Staatsführer der 1980er-Jahre hörten auf ihn. Die Notenbanker von heute folgen ihm. Und nicht nur Linke hassen ihn, der Nobelpreisträger musste sich Zeit seines Lebens Beleidigungen anhören: Milton Friedman. via Der Mann, der den Untergang des Euro prophezeite « DiePresse.com.

 

Print Friendly, PDF & Email

 

Ein Kommentar auf "Der Mann, der den Untergang des Euro prophezeite"

  1. samy sagt:

    Wow,

    das hätte ich nicht gedacht. Ich zitiere aus dem Artikel oben:

    „Noch heute wird Milton Friedman von seinen Widersachern gerne als eiskalter Rationalist inszeniert. Ein asozialer Rechner, der für Schwache nichts übrig habe. Dabei war es Friedman, der als erster ein bedingungsloses Grundeinkommen forderte. Menschen mit niedrigen Einkünften sollten über „Steuerausschüttungen“ Zuwendungen vom Gemeinwesen erhalten.“

    Wie passt das zu „Reagonomics“ und „Thatcherism“?

    Es scheint so, als würden die großen Denker von den Politikern nur in Fragmenten verstanden, jedenfalls so lange es die jeweilige Wählerschicht begeistert. Sei es Keynes oder Friedmann.

    Ich fürchte das ist leider auch der Grund, warum sich selbst das beste, humanste und effizienteste Wirtschaftskonzept nie durchsetzen wird. Irgendeine korrupte Partei wird irgendeine genauso korrupte Wählerschicht bestechen und alle wieder kaputt machen. Oder irgendein Diktator seine Kaste/Stamm/Clan auf Kosten anderer versorgt. Oder … oder … oder

    Was bringt dem tadelhaften Menschen schon ein tadelloses System? Wir sind, wie wir sind.

    Grüße

    PS: Gibt es Bild+Tonaufnahmen von Friedmann oder Primärliteratur, in der er ein Grundeinkommen fordert?

Schreibe einen Kommentar

Sie müssen eingeloggt sein, um einen Kommentar schreiben.