Der Bilderwahlkampf geht weiter

10. Oktober 2016 | Kategorie: Aufgelesen, Kommentare

Der Wahlkampf wird wenn schon nicht am Hindukusch so doch in den Medien gewonnen. Auch Unbedarfte merken das oft schon an der Auswahl verwendeter Fotos.

Der US-Wahlkampf ist, was die Unterhaltung an geht, fast jeden Cent wert. Alleine um mal wieder mitzubekommen, wie völlig neutrale Medien sich ganztägig in die eine oder andere Richtung biegen bringt den Humor auf die Siegerstraße.

Mancher Michel, der seine Informationen gerne von so ausgewogen berichtenden Quellen wie dem Spiegel oder der GMX-Startseite bezieht, hat sicher vom US-Wahlkampf einen anderen Eindruck als mancher Bürger vor Ort. Aber hierzulande hat ja auch Herr Obama eine geradezu jüngerhafte Gefolgschaft. Der Stop-Loss ist bei politischen Entscheidungen offenbar nicht sonderlich verbreitet. Zum Glück ist sowieso alles ganz einfach, denn man weiß wen man gut und wen man schlecht zu finden hat.

Das eingesetzte Bildmaterial ist da nur noch der unterstützende Rollator für den Geist. Hier eine noch harmlose Fotoauswahl von CNN.

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Und hier ein alternativer Entwurf. Auch hier, der geübte ZEIT-Leser lässt sich da nicht täuschen, verdeckt Clinton geschickt ihre ganze Dynamik und lässt einzig und alleine Ihr Charisma wirken. Beim Gegenkandidaten ist das Lächeln natürlich nur aufgesetzt und sicherlich fragt der investigative Journalist sogleich, was er wieder Böses im Schilde führt.

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Präsidialer als Madame geht es doch wirklich nicht, oder? Und jetzt alle: „Wer das Glücke beleidigt ist dumm oder schlecht … „. Und so weiter.

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