Den gewaltlosen Widerstand in seinem Lauf …

13. Dezember 2015 | Kategorie: Aufgelesen, Kommentare

Ein Beitrag des MDR Sachsen beschäftigt sich mit den Folgen von Demo und Gegendemo. Mal sehen ob die Tagespresse hierin wieder einen klaren Fall für den Gandhi Preis für gehobenen geistig moralischen, friedlichen Widerstand entdeckt.

(Zum MDR Artikel) Gewaltbereite Demonstranten aus der linksextremistischen Szene haben einen Aufmarsch von knapp 150 Neonazis in Leipzig zum Anlass für Ausschreitungen genutzt. Ein Großaufgebot der Polizei konnte die Gewalt nicht verhindern. Die Sicherheitskräfte wehrten sich mit Tränengas gegen Übergriffe und gingen mit Wasserwerfern gegen die Randalierer vor. Oberbürgermeister Jung sprach von „offenem Straßenterror“.

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Leipzigs Oberbürgermeister Burkhard Jung sagte zu den Ausschreitungen, hier seien Kriminelle am Werk gewesen, die vor nichts zurückschreckten. Das sei offener Straßenterror. Damit würde der so wichtige, friedliche Protest gegen Neonazis diskreditiert und letztlich verhindert, kritisierte der SPD-Politiker.

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Der rechte Aufmarsch war nach gut anderthalb Stunden schon wieder beendet und löste sich schnell auf. Mitorganisator Thügida rief die Teilnehmer auf, ins thüringische Eisenberg zu fahren und dort den Protest fortzusetzen. Dort blieb es friedlich. In Leipzig nahmen unterdessen die Ausschreitungen der offensichtlich gewaltbereiten Linksextremisten an Härte zu. So wurden auf mehreren Straßen Barrikaden errichtet und angezündet sowie Mülltonnen in Brand gesteckt. Ein MDR-Reporter sprach von einer Spur der Verwüstung auf der Karl-Liebknecht-Straße.

Ob man in Leipzig auch in diesem Falle die Kirchenbeleuchtung ausgeschaltet hat? Oder möchte man kein falsches Signal senden?

MDR-Website

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