Das Märchen vom Euro-Profiteur

5. Januar 2012 | Kategorie: Aufgelesen

Ich gebe zu, hier kommt eine Provokation. Aber sie ist durchaus ernst gemeint. – Von vielen – vor allem im europäischen und amerikanischen Ausland – wird argumentiert, dass Deutschland einer der größten, wenn nicht DER größte Profiteur des Eurolandes und des Euro ist. via Gaertner’s Blog — Die Wirtschaft vom Pazifik aus

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Ein Kommentar auf "Das Märchen vom Euro-Profiteur"

  1. Peter sagt:

    Moin Moin.
    Es heißt immer „Deutschland profitiert vom Euro“. Ich hätte gern die Frage: „Wer ist Deutschland?“ geklärt. Wenn wir mal „Deutschland“ mit „deutscher Bevölkerung“ gleichsetzen, dann hat Deutschland alles andere als profitiert. Ich habe das mal im folgenden Artikel versucht zu erörtern: http://www.petersdurchblick.com/2011/04/deutschland-profitiert-nicht-vom-euro.html
    Abgesehen von einer nicht mehr vorhandenen souveränen Geldpolitik schafft es das Eurosystem nicht einen Handelsbilanzüberschuss zu erzielen respektive Währungsreserven zu bilden. Aus deutscher Sicht wäre der Außenwert einer fiktiven DM – und damit die Kaufkraft im Ausland – bedeutend höher. Ich behaupte, dass der Euro für deutsche Exporte in den Euroraum oder sonstwohin fast schon belanglos ist: Wir verkaufen Qualität und Know-How, keine Bananen!

    Beste Grüße!

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