Das Ende der Ära Merkel…

14. November 2015 | Kategorie: RottMeyer

von Andreas Hoose

In jedem Unternehmen hätte man die amtierende Bundeskanzlerin längst gefeuert. Selbst der Mainstream scheint das allmählich zu erkennen…

Wie praktisch, dass es zur Zeit mit der Flüchtlingskrise ein Thema gibt, das alles andere geradezu ertränkt. So blieb in dieser Woche nahezu unkommentiert, dass der Bundestag das Ende des Bankgeheimnisses dingfest gemacht hat: Einstimmig hat das Parlament den automatischen Austausch von Finanzdaten mit anderen Staaten beschlossen. Demnach sind Banken ab 2017 verpflichtet, Informationen über Guthaben, Zinsen und Dividenden an die Behörden zu melden.

Der Überwachungsstaat gewinnt damit weiter an Konturen. Ob die derzeitige Bundeskanzlerin die Vollendung dieses Werkes allerdings noch in „Amt und Würden“ mitgestalten wird, das darf zumindest bezweifelt werden.

Wenigstens einen lästigen Kritiker ist die Bundesregierung jetzt los:

Mit dem Tod von Altkanzler Helmut Schmidt hat das Land in dieser Woche eine gewichtige Stimme verloren. Eine Stimme, die sich nicht scheute, unbequeme Wahrheiten auszusprechen. Unvergessen etwa ist Schmidts Warnung vor jenem „Staatsterrorismus“, der nach Ansicht des Altkanzlers selbst die Aktivitäten von „Rote Armee Fraktion“ (RAF) oder den Roten Brigaden übertrifft.

Nachfolgend der entsprechende Auszug aus einem Interview mit der von Helmut Schmidt herausgegebenen Wochenzeitung „Die Zeit“ aus dem Jahr 2007:

ZEIT: Gab es denn eine besondere Form des Terrorismus in Deutschland durch Baader, Meinhof und die anderen?

Schmidt: Ich habe den Verdacht, dass sich alle Terrorismen, egal, ob die deutsche RAF, die italienischen Brigate Rosse, die Franzosen, Iren, Spanier oder Araber, in ihrer Menschenverachtung wenig nehmen. Sie werden übertroffen von bestimmten Formen von Staatsterrorismus.

ZEIT: Ist das Ihr Ernst? Wen meinen Sie?

Schmidt: Belassen wir es dabei. Aber ich meine wirklich, was ich sage“.

Zum Ableben des Altkanzlers ist in dieser Woche viel geschrieben und gesendet worden. Daher an dieser Stelle nur so viel: Auch die Kanzlerschaft von Helmut Schmidt war kein Sonntagsspaziergang. In einem sehr wesentlichen Punkt unterschied sich der streitbare Hanseat jedoch von Angela Merkel: Wo Helmut Schmidt entschlossen zupackte, um Probleme aus der Welt zu schaffen, da erzeugt die Kanzlerin allein durch ihr Taktieren, ihr Zuwarten oder ihre Untätigkeit immer neue Schwierigkeiten.

Die Probleme, die auf diese Weise in Deutschland und in Europa geschaffen wurden, sind mittlerweile kaum noch zu überblicken. Und das hat Folgen: Noch ist es nicht ganz so weit, doch das Ende der Kanzlerschaft von Angela Merkel ist absehbar.

An dieser Stelle bietet es sich an, nochmals die eben zitierte „Zeit“ zu bemühen. Ein aktueller Kommentar in dem traditionell regierungsfreundlichen Blatt lässt erahnen, woher der Wind weht: Selbst der Mainstream wendet sich jetzt von der Kanzlerin und ihrer „Willkommenskultur“ ab: „So endet der Mythos von der Krisenmanagerin, die nie verliert“.

Bei nüchterner Betrachtung der Faktenlage muss man sich wundern, dass Angela Merkel überhaupt noch im Amt ist. Denkt man an das Ende früherer Bundeskanzler, die aus vergleichsweise harmlosen Gründen in die Wüste geschickt, oder abgewählt wurden, dann ist das Chaos der Ära Merkel umso unverständlicher.

Willy Brandt etwa stolperte über die Guillaume-Affäre. Verglichen mit dem NSA-Skandal war das eine Nichtigkeit.

Dem nachfolgenden Helmut Schmidt wurden im Spätsommer 1982 Differenzen zwischen SPD und FDP in der Wirtschafts- und Sozialpolitik zum Verhängnis. Strittige Fragen waren etwa der Bundeshaushalt, die zunehmende öffentliche Verschuldung oder die Abkehr der SPD vom Nato-Doppelbeschluss. Das waren noch Zeiten

Und Angela Merkel? Bis heute hat die amtierende Bundeskanzlerin neben dem NSA-Skandal eine völlig verkorkste Energiewende, die so genannte „Eurorettung“ mit den bekannten Vertragsbrüchen sowie ganz aktuell das Flüchtlingschaos mit einer Abkehr vom Grundgesetz in ihrer Bilanz stehen.

Das historische Versagen dieser Regierungschefin würde für drei Rücktritte reichen. In jedem Unternehmen hätte man diese Frau längst gefeuert. Doch das Ende rückt unaufhaltsam näher: Wenn sich ranghohe Ministerien bei weitreichenden Entscheidungen offenbar nicht mehr mit der Kanzlerin abstimmen, wie das in dieser Woche in der Flüchtlingskrise geschehen ist, dann macht das deutlich, dass die Fassade bröckelt: Angela Merkel ist am Ende.

Meiner persönlichen Einschätzung nach wird das historische Versagen der Merkel-Regierung erst in einigen Jahrzehnten vollständig begreifbar werden. Die beiden Kardinalfehler der Bundesregierung, die fortgesetzte „Eurorettung“ die gegen geltende Verträge und Gesetze und gegen jede ökonomische Vernunft durchgepeitscht wurde, sowie die Aushebelung des Grundgesetzes in der Asylfrage sind längst unumkehrbar und werden langfristige Folgen nach sich ziehen, die heute noch gar nicht abzusehen sind.

Um das zu verdeutlichen: Was Historiker wohl sagen würden, sollte der Islamische Staat als Folge der Merkel-Politik ein Kalifat in Europa errichten? Und wie wohl das Urteil über die Merkel-Regierung dereinst ausfallen würde, sollte sich herausstellen, dass die gegen jede ökonomische Vernunft von Angela Merkel vorangetriebene „Eurorettung“ hauptverantwortlich war für die spätere Staatspleite der Bundesrepublik Deutschland?

Beide Optionen sind bei nüchterner Betrachtung der Realitäten denkbar.

Nachfolgende Generationen werden sich vielleicht einmal darüber wundern, wie sich ein ganzes Volk (erneut) derart für dumm verkaufen lassen konnte. Genau wie im Rückblick auf die NS-Zeit werden vielleicht erst unsere Enkel die ganze Tragweite der heutigen Ereignisse „verstehen“.

Für die Bundesbürger lautet ganz aktuell die wohl wichtigste Frage: Was kommt nach Merkel? Der Blick auf die völlig fehlenden Alternativen macht eines überdeutlich: Aufreibende Monate liegen vor uns – nicht nur für die amtierende Kanzlerin…

© Andreas Hoose – Antizyklischer Börsenbrief

 

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14 Kommentare auf "Das Ende der Ära Merkel…"

  1. cubus53 sagt:

    Frau Merkel erinnert mich an Herrn Honecker, der im Staatspalast den 40-jährigen Geburtstag der DDR feierte, voller Überzeugung, dass alles bestens sei für die DDR und dessen Volk. Während gleichzeitig draussen die ersten grossen Demonstrationen liefen.

    Aber soweit ist das Deutsche Volk noch nicht. Wären morgen Wahlen, würde Frau Merkel wieder gewählt. Mutti wird es schon richten.

  2. FDominicus sagt:

    Ich werde niemald die Begeisterung für Helmut Schmidt verstehen…. Für mich ein Prachbeispiel wie man Politik nicht machen sollte.

  3. Helmut Josef Weber sagt:

    Wenn wir irgendwann einmal erfahren, wer die Stasiakte von Frau Merkel hat, dann werden wir auch wissen, wer diese Frau zu dieser Vorgehensweise zwingen konnte, denn das diese Frau Deutschland einfach so in die Pfanne haut, ohne dazu erpresst zu werden, ist einfach unvorstellbar.
    Ein Tipp.
    Putin hat die Akte nicht.

    Viele Grüße
    H. J. Weber

    • cubus53 sagt:

      Für Frau Merkel und Herrn Gauck ist die USA das Sinnbild des „freiheitlichen“ Westens, während Russland zu einem Feindbild reduziert wird. Aufgrund der Geschichte der Länder im Osten ist dieses Denken auch verständlich.

      Allerdings wäre es an der Zeit, dieses verzerrte Bild zu überdenken und gerade zu rücken. So wäre eine Ausrichtung Europas in Richtung Russland wesentlich sinnvoller, als für die USA als Kriegsschauplatz gegen Russland zu dienen.

  4. Reiner Vogels sagt:

    Es gibt noch einen weiteren, katastrophalen und unentschuldbaren Fehler Merkels, der ebenfalls riesige Schäden und Zerstörungen hervorruft, nämlich die gegen die Gesetze der Physik und gegen jede ökonomische Vernunft betriebene „Energiewende“.

    Im kommenden Jahr steht den meisten von uns wieder einmal eine deftige Strompreiserhöhung bevor, obwohl wir in Deutschland heute schon nach Dänemark die höchsten Strompreise bezahlen.

    Energieintensive Industrie macht bei ihren Investitionsplanungen schon lange einen großen Bogen um Deutschland. Die großen Versorger RWE und E.ON operieren am Rande des Zusammenbruchs, Tausende von Arbeitsplätzen haben sie schon streichen müssen, und das Tafelssilber (DEA) mußte auch schon verhökert werden.

    Millionen von Tonnen von Betonfundamenten für Vogel- und Fledermausschredderanlagen – vulgo „Windräder“ – müssen demnächst entsorgt werden, und sicheren und bezahlbaren Strom aus Kernkraftwerken werden wir wohl noch auf lange Zeit von unseren Nachbarn kaufen müssen.

    • Avantgarde sagt:

      Paragraph 9a Atomgesetz:

      Wer Anlagen, in denen mit Kernbrennstoffen umgegangen wird, errichtet, betreibt, sonst innehat, wesentlich verändert, stillegt oder beseitigt, außerhalb solcher Anlagen mit radioaktiven Stoffen umgeht oder Anlagen zur Erzeugung ionisierender Strahlen betreibt, hat dafür zu sorgen, daß anfallende radioaktive Reststoffe sowie ausgebaute oder abgebaute radioaktive Anlagenteile den in § 1 Nr. 2 bis 4 bezeichneten Zwecken entsprechend schadlos verwertet werden oder als radioaktive Abfälle geordnet beseitigt werden……
      http://www.gesetze-im-internet.de/atg/__9a.html

  5. Avantgarde sagt:

    Bevor die Große Vorsitzende abtritt schafft sie mit all ihrer Macht aber noch die Grundlagen für französische Verhältnisse in Deutschland.
    Es ist wirklich bitter wie sich die Bürger dieses Landes für Dumm verkaufen lassen.

    Hätte die Kanzlerin doch mal auf den alten Weisen Mann der nun verstorben ist gehört:
    ……..Wir müssen eine weitere Zuwanderung aus fremden Kulturen unterbinden“, sagte Helmut Schmidt in dem Interview. Als Mittel gegen die Überalterung komme Zuwanderung nicht in Frage…………
    ………..Deutschland habe sich damit in den vergangenen 15 Jahren übernommen. „Wir sind nicht in der Lage gewesen, alle diese Menschen wirklich zu integrieren“, sagte Schmidt. „Sieben Millionen Ausländer in Deutschland sind eine fehlerhafte Entwicklung, für die die Politik verantwortlich ist.“ Es sei deshalb falsch, Ausländer für die Arbeitslosigkeit verantwortlich zu machen. Diejenigen, die sich nicht in die deutsche Gesellschaft integrieren wollten oder könnten „hätte man besser draußen gelassen“……“
    (Helmut Schmidt 2005)
    http://www.focus.de/politik/deutschland/helmut-schmidt-ii_aid_95473.html

  6. Argonautiker sagt:

    Ja man wundert sich wirklich wieso diese Frau noch im Amt ist. Das lockt natürlich regelrecht zu Spekulationen. Wer hält die schützende Hand über sie, obwohl keine schützende Hand zu sehen ist? Andererseits zeigten kürzlich gesendete Ergebnisse, daß die Frau trotz dieses Desasters wohl immer noch mit 45% positiv gehandelt wird.

    Wenn das stimmte, was ich nicht glauben mag, dann wäre das aber bezeichnend dafür, mit was für Mitmenschen man hier leben würde. Wenn das Umfrageergebnis nicht die wirkliche Situation beschreibt, wäre das fast noch schlimmer, weil es zeigen würde, daß auch Wahlen manipuliert werden, beziehungsweise manipuliert werden können.

    Die Lobhudelei auf Schmidt finde ich recht unangebracht, der Mann war in der Zeitphase Anfang der 70er, als die Wertedeckung des Geldes aufgehoben wurde, in Amt und Würde. Erst Finanzminister, und dann Kanzler. Er war eine sehr guter Freund Kissingers, der mit dieser Politik in den USA angefangen hat und ist dann hinterher gedackelt. Das ist ja die „Kunst“ in der Politik, schön daher reden können, aber anders handeln. Hätte er das für Deutschland verhindert, dann wäre er ein Großer gewesen, so war er nur ein großer Redner, was ein entscheidender Unterschied ist. Die Indianer hatten schon recht, der Weiße Mann spricht mit gespaltener Zunge, das trifft im Besonderen für Politiker zu.

    Er ist also für Deutschland maßgeblich daran beteiligt, daß wir in der finanziellen Misere sind, in der wir heute sind. Sicherlich hat er auch gute Dinge getan, denn niemand ist nur gut oder schlecht, aber ER ist der Mann, der die Regierung an die Hochfinanz ausgeliefert hat, indem er dem maßlosen auf Pump Leben, die rechtliche Grundlage geschaffen hat, sodaß sie mittlerweile eine solche Dominanz ausüben kann, daß sie von sich aus Staaten in Kriege treiben können. Feindliche Übernahme.

    Vorher war zu mindest die Korruptionsbereitschaft der Regierung notwendig, da sie in ihrer Haltung einigermaßen souverän war, da Realwirtschaft und Geld gekoppelt waren, was sie eben noch mit dem Volk verband. Heute kann die Hochfinanz Korruptionsbereitschaft quasi diktieren, was ja auch ständig passiert. Maffia. Mit gehangen mit gefangen. Du greifst den Steuerzahlern in die Tasche und rettest uns, oder es kracht zusammen und du bist mit dran. So einfach ist das heute. Leider.

  7. jean sagt:

    nach den Ereignissen von gestern in Paris kann ich als Franzose und betroffener Pariser nur vor der Asylpolitik von Merkel warnen.
    Wir Franzosen waren in der Vergangenheit sehr fahrlässig bis das passiert was Anfang des Jahres (Charlie Hebdo) und gestern in Paris passiert ist.
    Seit August kommen Menschen aus Syrien und anderen Regionen der Welt unkontrolliert oder womöglich manche unter falscher Idendität nach Deutschland. Und was sagt Merkl (heute noch): „wir schaffen das“.
    Ich möchte nicht wissen wie viele Terroristen unter diesen Flüchtlingen stecken. Die Politiker erzählen uns alles sei nicht so schlimm, schliesslich die Zahl der Flüchtlingen entspricht mal nicht 1% der Einwohnerzahl in Deutschland. Aber ich sage wenn nur 1 oder 2 Terroristen unter diesen 1% stecken (0,0000….% der Einwohnerzahl) dann sind die Folgen verheerend für uns alle.
    Frau Merkel ich hoffe, dass dieses grausame Beispiel aus Frankreich Sie zum Überdenken bringt und Ihre Asylpolitik ändern, die Grenze dicht machen und vor allem Führung zeigen.
    Sie sollen sich momentan um die heutige Lage kümmern und vor allem diese in den Griff bekommen. Erst dann können Sie behaupten, ob es eine Obergrenze gibt oder nicht.
    Wenn Sie nicht fähig sind dies zu tun dann treten Sie bitte Ihrem Land, dem schönen toleranten offenen Deutschland (und ich weiss als Ausländer in Deutschland wovon ich rede), zuliebe zurück.

    • Reiner Vogels sagt:

      Sehr geehrter jean,

      volle Zustimmung von mir. Ich bin nicht nur entsetzt über die furchtbaren Morde der mohammedanischen Terroristen in Paris, ich bin auch erschüttert und entsetzt, daß unsere politische Führung in Deutschland nicht umgehend, also heute schon, drastische Konsequenzen ergreift. Warum sind immer noch nicht unsere Sicherheitskräfte an der Grenze aufgezogen und haben damit begonnen, jeden (jeden!) Einreisenden sorgfältig auf Waffen und Sprengstoff zu untersuchen? Wie kann ein Innenminister in Deutschland noch ruhig schlafen, wenn er damit rechnen muß, daß gerade in diesem Moment ein schwerbewaffneter Terrorist in unser Land kommt?

      Daß die Politik die Dinge bis dato einfach so weiterlaufen läßt wie bisher, ist in meinen Augen gemeingefährlich und eine verantwortungslose Gefährdung von Leib und Leben aller Menschen in unserem Land.

      Der erste und vornehmste Aufgabe jedes Staates ist der Schutz der Bürger vor Verbrechen und Krieg. Wenn er diese Aufgabe einfach nicht wahrnimmt, verliert er seine Legitimität.

    • Skyjumper sagt:

      Hallo @jean und auch @Reiner Vogel

      Auch wenn es vielleicht ein wenig pietätlos ist, aber Ihrer beider Analysen gehen zu kurz. Natürlich ist es richtig, dass die Flüchtlingsströme das Risiko eingeschleuster militanter Islamisten und/oder Waffen erhöht. Aber das ist nur ein Teil der Wahrheit.

      Genau wie bei den Anschlägen im Januar sind erneut (wenigstens 1 von 8, wahrscheinlich 4 von 8) der Attentäter geborene Franzosen. Und Sie werden mir sicherlich zustimmen wenn ich behaupte dass diese Kategorie von Attentätern auch dann noch gefährlich wäre wenn es null!! aktuelle Flüchtlinge gäbe. Auch den Schmuggel von Waffen kann man mit noch so scharfen Kontrollen (innerhalb des Rahmens eines freien Staatsbürgers) nicht gänzlich vermeiden, und schon gar nicht auf Dauer.

      Ausserdem, auch wenn das menschenverachtend ist…

      …dann löscht das der Admin.

      • Peter G. sagt:

        Ihr Beitrag soll doch wohl kein Plädoyer für weiteren unbeschränkten Zuzug sein? Denn letztlich ist es dieser, ebenso wie der in Vergangenheit von den Systemparteien als soziale Großtat gefeierte Familiennachzug, der die Bildung muslimischer Enklaven zur Folge hat. Dies und ein religionsbedingtes Machogehabe der männlichen Jugendlichen verhindern den Zugang zu Bildung und Ausbildung und führen letztlich zur Radikalisierung. Außerdem kann niemand ausschließen, dass sich unter den „Schutzsuchenden“ auch Extremisten befinden, die die bequeme und sichere Art der Einreise wählen.

  8. FDominicus sagt:

    Wir haben Klage beim Generalbundesanwalt erhoben. Bisher aber noch keine Reaktion. Die Klagen wegen Hochverrat (angblich um 400 herum) wurden abschlägig beurteilt.

    Was mir aber definitiv zu kurz kommt, sind die Aktionen des Westens speziell auch im Nahen Osten. Wer hat denn dort bombardiert? Wo steht etwas über die zivielen Opfer dieser Bombardierungen? Davon steht bei uns gar nichts. Ist ja weit weg – nicht wahr?

    Nun kommt es in unsere Nähe und das Entsetzen wird groß? Wieviele Maßstäbe kann man für Mord ansetzen?

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