Danke für den Tipp, Helicopter-Ben!
Der Bankmagazin-Kolumnist Andreas Buhr hatte schon im Sommer auf Basis einer weiteren Umfrage angemerkt: „Die Deutschen gehen lieber zum Zahnarzt als zu ihrem Bankberater.“ Solche Aussagen lassen sich zwar Jahrzehnte zurück verfolgen, aber so richtig virulent ist das Thema erst, seit Anleger, die nicht allzu viel Geld auf der hohen Kante hatten, mit Lehman-Zertifikaten reingelegt wurden. Besserung ist nicht in Sicht, weil die sogenannten Geschäftsmodelle der Banken und Sparkassen den Kundeninteressen in der Regel diametral entgegenstehen.
Falls Sie sich jetzt fragen, was das alles mit Gold, anderen Edelmetallen und Rohstoffen zu tun hat, ist hier die Antwort: Viel mehr, als die meisten Anleger sich vorstellen können. Denn seit Banken und Sparkassen – erst zaghaft, im Zuge der Edelmetallhausse dann immer mehr – ins Edelmetallgeschäft mit privaten Kunden eingestiegen sind, werden sie nicht müde, für Surrogate, vornehmlich Zertifikate und Fonds, die Werbetrommel zu rühren. Damit verdienen sie dank offener und versteckter Provisionen richtig Geld, während das Geschäft mit Barren und Münzen für sie nur wenig abwirft. Daraus folgt für Anleger: Im Zweifel lieber Gold, Silber & Co. in reiner Form bei spezialisierten Händlern kaufen und an einem sicheren Ort aufbewahren, als auf Surrogate in Form komplizierter Zertifikate- und Fondskonstruktionen zu setzen.
Damit schließt sich in gewisser Weise der Kreis zu Fed-Chef Bernanke: So wie er die ganze Welt mit Geld zuschmeißen kann, machen es die Finanzkonzerne in Gestalt ihrer Konstrukteure von komplizierten Finanzprodukten möglich, diese ihren Kunden in beliebiger Menge zu verkaufen. Natürlich vorausgesetzt, die Kunden lassen sich darauf ein. Doch damit ist zu rechnen, solange ein langjähriger Trend anhält, und das ist bei den Edelmetallen der Fall.
Das Schlimme daran: Da die Masse der Anleger prozyklisch investiert, kommen die Surrogate, die im Gegensatz zu den Edelmetallen selbst beliebig vermehrbar sind, ausgerechnet immer dann massenweise auf den Markt, wenn dieser vorübergehend überhitzt ist. Das war zuletzt im Juli und August dieses Jahres der Fall, Wiederholung in den kommenden Monaten so gut wie sicher. Derweil sollten Sie Ihren Edelmetallbestand aktuell arrondieren, indem Sie das eine oder andere Zwischentief zur Aufstockung nutzen.
Manfred Gburek, 30. September 2011
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6 Responses to Danke für den Tipp, Helicopter-Ben!
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Na dann mal weiter zur Altpapierannahmestelle,ach ja ,sollte jemand morgens vor seiner Haustür ein paar Scheinchen finden war er wieder da!Auch seine neue”Zweigstelle” in Europa wird ihr bestes geben,also…..immer schön brav umtauschen gehen.L.G.Matt06
Wäre möglich. Aber still und heimlich und noch unbeachtet hat sich die Inflation in Deutschland auf 3% herauf gearbeitet was immerhin schon 50% mehr ist als die EZB “zugesteht”. Bei irgendwas um 1.75 % Zinsen, dürfte es auch wenn es im Gold nicht mehr so aufwärts geht allemal besser sein als speziell in US-$ zu gehen. Mal sehen wann die Inflation über 4% landet. Sollte nicht mehr allzu lange auf sich warten lassen. Frage ist halt wann fällt das Schneeballsystem in sich zusammen?
Moinsen Herr Gburek
Meinen Sie, dass der Onkel Ben seine Rotoren anwirft? Der hätte es ja vor ca. 4 Jahren machen sollen. Und zwar dann richtig. Ich weiß ja, dass Benni unbedingt ne Inflation möchte. Aber ich befürchte, dass das Dingen auch in die Hose geht. Man sollte sich einfach nur darum bemühen, sämtliche Ausbildung und Stand der Kenntnisse dieser Protagonisten, einfach zu ignorieren. Natürlich kann man sagen, der hat doch aber da und da studiert usw. Klar gar kein Thema. Ist aber ungefähr das Gleiche, wie einem Beinamputierten (beide) Socken zu schenken. Wissen Sie, na klar… die größten Hornochsen werden aus dem Weg befördert. Benni hat doch in diesem Club nix zu sagen. Er ist doch nur der, der repräsentieren darf, und ab und zu sich mal grillen lassen muss. Dafür bekommt er unlimitierte Geldkarten und darf sein Leben lang für umsonst Shopping machen. Sie könnten auch einen Brüderle da oben hinsetzen. Oder den mächtigsten Hosenanzug der Galaxie. Es würde sich nix ändern. Das sind studierte Leute. Grausam würde es erst richtig werden, wenn einer aus der Österreichischen Hayekschen Knappschaft dort sitzen würde.
Sehen Sie es doch einfach mal so: Der Wert einer Papierwährung fällt mit dem geistigen Wert der Gesellschaft (Ansehen), die diese Papierwährung nutzt. Und ob man mir es glauben möchte oder nicht, Geld hat einen Charakter und zwar den Charakter des Users. Ich weiß nicht, ob es darüber schon Studien gibt. Vermutlich wohl nicht. Den Dollar den die Chinesen halten, ist ein anderer Dollar, als ein Dollar in den USA. Genauso hält es sich auch mit den Euronen. Finnische Euronen sind keine Hellas Euronen und umgedreht. Auch das geliebte heilige Güldene verhält sich so. Und das komische daran ist, man braucht Licht dafür, um Währungen zu erkennen, sofern man das Augenlicht noch hat. Nur mal nebenbei: Schauen Sie sich mal die Natur an, welche “Farbe” ist im Überfluss vorhanden? Richtig… Green
Sie werden genau so sehen, dass Geld, egal in welcher Form, überall auf der Welt einen anderen “Wert” besitzt. Auch hier möchte ich noch mal auf die Bedürfnis Pyramide Maslow verweisen. In der Sahara einen anderen Wert, als im Regenwald. Am Äquator einen anderen Wert, als an den Polkappen. Wir sollten viel mehr über den Charakter des Geldes nachdenken, als über die Preise, die davon ausgehen. Noch mag es so aussehen, dass Benni irgendetwas regeln könnte. Aber der Schein trügt womöglich. Denn Benni sitz so tief in der Merde, tiefer kann man nicht mehr sitzen. Denn das Schicksal des grünen USD bestimmt die Natur, das Wetter, Umweltkatastrophen, Sonnenschein, Regen, Tag und Nacht. Und ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass Benni das weltweit kontrollieren kann. Eigentlich kann man sagen, er hat den dümmsten Job den die Erde bieten kann. In meinen Augen ein ganz armes Schwein.
Und je mehr ich darüber nachdenke, desto lustiger wird das Bild was ich vor Augen habe. In Geld egal welcher Form, steckt viel mehr drin, als der Preis. Ich brauche das Licht (früher Sonne bzw. Feuer… Zeiten ohne Glühbirne und Strom) um es zu erkennen. In einer Dunkelkammer ist es schwieriger. Deswegen auch wohl die “Farben” oder Vergleiche Sonne=Gold Silber=Mond. Am besten Vollmond bei klarem Himmel. Und nun kommt es… Computer brauchen kein Licht. Übertrieben gesagt, die Daten sind Licht. Wasserstofffrequenzen. Vermutlich passt es daher nicht mehr zusammen. Computer kennen keine Jahreszeiten. Keine Sonne und keinen Mond. Kein Hochdruck und Tiefdruck Gebiet. Dh der Computer schließt die Natur aus. Und wer die Natur exkludiert, exkludiert sich früher oder später da selbst. In dem man den technischen Handel bevorzugt exkludiert man den handelnden, reagierenden Menschen. Man ignoriert die natürlichen Gegebenheiten vor Ort, und somit auch die Natur. Dadurch wird das Geld auf seinen inneren Wert gestutzt, dessen Farbe in einer Dunkelkammer nicht erkennbar ist.
Ich sage jetzt schon mal “sorry” für die Länge des Textes, aber ich werde das Gefühl nicht los, dass wir einfach nur die Pflanzen angemessen giessen müssen, um später evtl. Tomaten zu ernten. Auch wenn manche Dinge Nachtschattengewächse sind. Technokratisch ala Keynes oder Hayek oder I=S oder wie immer sie auch heissen mögen, werden wir oder besser gesagt bestimmte Generationen immer wieder in die Merde gezogen. Mit Papier und/oder Gold oder Muscheln oder Sandkörner oder was auch immer.
Und da wo ich wohne bei diesem Wetter, die über 30 Meter hohe Rotbuche im Rücken wo tausende von Eckern rum liegen, wo die Vögel rumpiepen, der Igel hustet und so ein komischer Maulwurf sein “Unwesen” treibt, die Tomaten in ihren letzten Zügen sind, die Natur sich auf den Winter vorbereitet, wo eine Hand die andere wäscht… meinetwegen kann der Dooms-Day kommen. Vermutlich ist es mal wieder der 24.12.
LG wiadG
Alles klar, alles Natur pur:
Nur: wielange stand fest, dass sich die Sonne um die Erde dreht?
Wer es anzweifelte, handelte gegen den Trend!
Never forget: the trend is your friend.
Nicht, was du glaubst und sich später als richtig erweist,
macht Geld, sondern du must es auch exakt timen.
Viel Erfolg in dieser irren, rationalen und volatilen Welt!
Ein Rat zum Schluss:
Kurz und gut ist auch nicht schlecht.
Die Bestellungen für die nächste Ladung Silber zum “Benny-Freundschaftspreis” sind bei 25,00 Euro pro Ünzchen schon aufgegeben – bleibt abzuwarten, bis wann und ob überhaupt noch in diesem jahr geliefert wird – wenn nicht, auch egal – weil dann das weisse und gelbe Metall anfängt richtig abzuheben – dann ändern sich die “HeliBenjaminshalom-Luft-Preise” , die niederfallen sollten aber sich völlig schwerelos in Richtung Mars aufmachen. Wer weiss, vielleicht verlässt der eine oder andere Metallpreis ohne Benny zu fragen sogar die eine oder andere Galaxie… insofern:
Yes, you can – go forward, Mr. Moneyprinter.
Und vielen Dank auch.
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