China wertet ab – „Krisenzeiten“ und Goldpreis

15. August 2015 | Kategorie: RottMeyer

von Prof. Thorsten Polleit

China lässt den Außenwert seiner Währung sinken. Die Folgen werden noch weltweit spürbar sein. Das chinesische Wirtschaftswachstum hat sich seit Anfang 2010 merklich abgekühlt. Die aktuellen Konjunkturdaten – wie zum Beispiel Industrieproduktion, Im- und Exporte, Autokäufe und Geschäftsklima – deuten auf eine fortgesetzte Verlangsamung hin…

…und das zeigt sich auch in der abgeschwächten Rohstoffnachfrage und in den rückläufigen Rohstoffpreisen (insbesondere für Eisenerz und Kupfer). Genau wie in der westlichen Welt, „bekämpft“ jetzt auch China eine ungewollte, eine „zu starke Wirtschaftsabschwächung“.

Chinas spektakulärer Immobilien-Boom ist Anfang 2014 ins Stocken geraten. Nach wie vor gehen zwar die Preise für Immobilien zurück, aber jüngst mit abnehmenden Raten. Vermutlich zeigen die vier Zinssenkungen, die die chinesische Zentralbank seit Ende 2014 vorgenommen hat, bereits Wirkung. Sollte die Geldbehörde den Geldhahn gar noch weiter aufdrehen – was wahrscheinlich ist -, könnte die Preiskorrektur im Hausmarkt sogar bald vorüber sein. Auch gegen den jüngsten Kursrutsch auf den chinesischen Aktienmärkten – gegenüber Juni 2014 haben die Kurse um knapp 30 Prozent nachgegeben – geht die chinesische Regierung vor: mit Stützungskäufen.

Zusammen mit der chinesischen Zentralbank haben chinesische Banken bereits Mitte Juli der staatlichen China Security Financial (CSF) Kredite in Höhe von 1,3 Billionen Yuan (etwa 205 Mrd. US-Dollar) zur Verfügung gestellt. Damit sollen kreditfinanzierte Aktienkäufe von Brokern und Investoren ermöglicht werden und einer weiteren Kurskorrektur am Aktienmarkt entgegengewirkt werden. Zumindest kurzfristig dürfte das Wetten auf fallende Kurse entmutigen.

Die chinesische Regierung scheint fest entschlossen zu sein, die kreditgetriebene Wirtschaftsexpansion in Gang zu halten. Sie setzt dabei – wie im Grunde alle westlichen Volkswirtschaften auch – auf die Geldpolitik: Mit niedrige(re)n Zinsen und einem Ausweiten der Kredit- und Geldmenge soll die Nachfrage angetrieben und die Vermögenspreise – wie Häuser- und Aktienpreise – vor dem Verfall bewahrt beziehungsweise weiter in die Höhe befördert werden. Die Vermutung, dass solch eine Politik Folgen für den Außenwert der chinesischen Währung haben muss, hat sich bereits bestätigt.

Wechselkursabwertung

Am 11. August wurde bekannt, dass China den Renminbi-Wechselkurs überraschend um 1,9 Prozent abgewertet hat. Am 12. August kam ein Abschlag von 1,6 Prozent und am 13. August von zusätzlichen 1,1 Prozent hinzu. Bekanntlich ist eine Abwertungspolitik ein zweischneidiges Schwert. Eine Abwertung des Renminbi gegenüber den Währungen der Handelspartner verschafft zwar chinesischen Produkten einen Preisvorteil und belebt die Exportindustrie. Gleichzeitig verteuern sich jedoch die Importe für chinesische Produzenten und Konsumenten, schwächt also ihre Kaufkraft und damit die Güternachfrage.

Dass China dennoch zum Mittel der Währungsabwertung greift, dürfte auch mit der anhaltenden Aufwertung des US-Dollar-Außenwertes in Verbindung stehen. Der Yuan ist über einen Währungskorb de facto (auch) an den US-Dollar gebunden. Wertet der US-Dollar gegenüber anderen Währungen auf, so wertet auch der Yuan auf. Greift in den Devisenmärkten die Erwartung umsich, dass China eine solche Aufwertung nicht mitmachen will oder kann, muss China beginnen, den Renminbi-Wechselkurs zu verteidigen. Schon seit einiger Zeit scheint der Renminbi unter Abwertungsdruck gestanden zu haben. Anfang 2014 stoppte sein Aufwertungstrend gegenüber dem US-Dollar. Seit Juni 2014 schmelzen die Fremdwährungsreserven der Chinesen. Im Juli 2015 beliefen sie sich auf 3,65 Billionen US-Dollar. Das entsprach einem Rückgang von 343 Mrd. US-Dollar oder 8,6 Prozent gegenüber dem bisherigen Reserve-Höchststand im Juni 2014. Der Rückgang der Fremdwährungsreserven deutet an, dass China US-Dollar gegen Renminbi verkauft hat, um eine Wechselkursabwertung zu verhindern beziehungsweise abzumildern.

Um sich ihr wirksam entgegenzustemmen, hätten die Chinesen immer mehr Währungsreserven verkaufen und gleichzeitig die Renminbi-Geldmenge immer weiter verringern müssen. Angesichts der lahmenden Konjunktur hätte das aber zur monetären Strangulierung geführt. Es wäre nicht verwunderlich, wenn der Renminbi-Außenwert in den kommenden Monaten weiter nachgibt. Denn wenn die Devisenmärkte tatsächlich eine Überbewertung des Renminbi identifiziert haben, wird die bisherige Abwertung wohl zu gering sein, als dass dadurch bestehende Ungleichgewichte abgebaut worden sind.

Noch mehr Abwertung?

Ein weiteres Nachgeben des Renminbi-Wechselkurses würde eine Reihe von Konsequenzen haben. In kurzfristiger Betrachtung wäre beispielsweise an folgendes zu denken:

– Rohstoffe werden für chinesische Produzenten und Konsumenten teurer. Die nachgefragten Mengen auf den Weltmärkten sinken und üben Abwärtsdruck auf die Rohstoffpreise aus.

– Das bringt aufstrebende Volkswirtschaften („Emerging Markets“) unter Druck, deren Wirtschaften insbesondere von der internationalen Rohstoffnachfrage abhängen.

– Die preisliche Wettbewerbsfähigkeit chinesischer Güter im Ausland steigt. Anbieter aus westlichen Ländern kommen unter Druck, ihre Preise zu senken. Unternehmen müssen Kosten einsparen, d. h. Löhne senken und Arbeitsplätze abbauen.

– In den entwickelten Volkswirtschaften kann das zu Konjunkturverlangsamung führen und „Stress“ auf den Kreditmärkten auslösen. Beispielsweise könnten Autobauer, deren Absatzerfolge untrennbar mit guten Kreditkonditionen verbunden sind, unter Druck geraten.

– Das Angebot von billigeren Gütern trägt dazu bei, die Preise in den Importländern zu senken. Das kann die Sorge vor dem „Deflationsgespenst“ neu entfachen und die Zentralbanken unter neuerlichen Druck setzen, eine noch aggressivere Geldpolitik zu verfolgen.

– Und schließlich kann die US-Zentralbank davon abgeschreckt werden, die Zinsen im September 2015 zu erhöhen. Doch die Devisenmärkte scheinen auf eine merkliche Wechselkursabwertung des Renminbi gewettet zu haben.In längerfristiger Betrachtung lautet die Botschaft, die die Wechselkursabwertung Chinas sendet: China ist, wie alle Volkswirtschaften des Westens auch, Opfer des ungedeckten Papiergeldsystems geworden. Das ungedeckte Papiergeld hat für eine jahrelange konjunkturelle Scheinblüte („Boom“) gesorgt.

Es hat Spekulation und Blasenbildung befördert (beispielsweise im Bau- und Immobiliensektor), und es ist dabei, eine Überschuldungssituation zu schaffen, die das gesamte Wirtschaftsleben in die Knie zwingt. Der Boom in China droht in einen Abschwung (einen „Bust“) umzukippen. Doch um das zu verhindern, muss immer mehr Kredit und Geld – bereitgestellt zu immer niedrigeren Zinsen – verabreicht werden. Kurzfristig mag das Erleichterung verschaffen. Nicht aber langfristig.

Chinesisches „QE“

Chinas Wechselkursabwertung sollte deutlich machen, dass auch das Reich der Mitte begonnen hat, sich gegen ein Zusammensacken des kreditgetriebenen Booms zur Wehr zu setzen. China – mit einer Bevölkerung von etwa 1,36 Milliarden Menschen – ist mittlerweile zur zweitgrößten Volkswirtschaft der Welt aufgestiegen und ist eng in die internationale Arbeitsteilung eingebunden. Daher werden auch die Folgen der chinesischen Politiken weltweit spürbarer werden. So könnte die chinesische Abwertungspolitik möglicherweise verhindern, dass die US-Zentralbank ihre für September anvisierte Zinserhöhung vornimmt (siehe hierzu den Artikel auf der nächsten Seite).

Ist der Weg der Wechselkursabwertung erst einmal beschritten, wird es der chinesischen Zentralbank leichter fallen, die Zinsen weiter zu senken (denn das könnte nicht mehr ihre Währungsreserven dezimieren). Die chinesische Zentralbank hat im Grunde längst begonnen, ihre Version der geldpolitischen Lockerung (einer „QE“-Politik) einzuleiten – etwa, indem sie Geschäftsbanken zusätzliche Kredite gibt, mit denen nachfragewirksame (Bau-)Projekte finanziert werden sollen.

Die Ablösung des Renminbi von der US-Dollar-Bindung wird letztlich zu einer Vertrauensfrage: Die chinesische Zentralbank löst sich von externen Vorgaben, und der Wert des Renminbi unterliegt fortan verstärkt der eigenen Willkür. Angesichts der aktuellen Konjunkturlage, die die Anreize für eine noch expansivere Geldpolitik befördert, könnte das noch zu einer großen Belastungsprobe für den Renminbi-Außenwert werden, deren Folgen der Rest der Welt zu spüren bekäme. (Seite 2)

Print Friendly

 

Seiten: 1 2 3

8 Kommentare auf "China wertet ab – „Krisenzeiten“ und Goldpreis"

  1. waltomax sagt:

    Versetzen wir uns mal in das Zeitalter der Postkutschen. Alle bauen Postkutschen und wundern sich, dass der Markt gesättigt ist und der Preis verfällt. Keiner fragt mehr Kredite nach, um seine Manufaktur für Kutschen auszubauen. Die Arbeiter dort haben immer weniger Geld in der Tasche, weswegen auch der Dorfmarkt nicht mehr so richtig läuft. Und die Betuchten haben schon eine Kutsche. Was fehlt?

    James Watt fehlt. Und der ist mit Geld nicht zu bezahlen, höchstens zu fördern, damit sein Genie eine neue Phase der Wertschöpfung initiieren kann. Dampfmaschinen, Eisenbahnen,…

    Gerne können in solchen Zeiten beliebig Geldbündel gedruckt und als Kredit angeboten werden. Keiner fragt Kredite nach, um damit Dinge zu produzieren, die keiner will. Und niemand, der schon eine Kutsche hat, wird sich verschulden, um sich eine neue zukaufen.

    Fazit: Wenn Geld die kreative Ebene nicht erreicht, wo sich ein James Watt umtut, dann wird es nichts bewirken.

    Wissen ist Macht! Den höchsten intrinsischen Wert hat immer noch ein helles Gehirn zwischen den Ohren! Und das gilt es mit allen Kräften zu fordern und zu fördern.
    Manchmal hat man den Eindruck, dass zu viele Kapitalisten die Voraussetzungen für die Mehrung ihres Kapitals gar nicht kennen und glauben, Geld sei ein Wert an sich. Vermögen vermag nichts, wenn es keinen Akt kreativer Schöpfung gibt, egal, ob das einen Handwerker oder einen Ingenieur in der Hochtechnologie betrifft. Vor der Redite kommt die gute Idee, die man erst einmal haben, zur Reife bringen und umsetzen muss, bevor einer was verdienen kann.

    Daher ist es wichtig, nicht nur in Kategorien zu denken, wie man sein Vermögen sicher lagern und im Wert erhalten kann. Man muss auch etwas riskieren und damit die Voraussetzungen schaffen, damit Gold und Silber überhaupt etwas kaufen können.

    Es mangelt an einer fairen und effizienten Förderung für Erfinder. Man sitzt auf gigantischen Geldbergen oder druckt solche über die Höhe des Mount-Everest hinaus, ohne dass genügend Kapital bei denen ankommt, von denen eine echte Renaissance der Wirtschaft ausgehen könnte.

    Hat man als Zentralbanker denn überhaupt keinen Bezug zur Realität mehr? Befinden wir uns schon im Finanz-Nirwana?

    Und was die Fed-Chefin mit ihrem Hexen-Einmaleins betrifft: „Mich dünkt, die Alte spricht im Fieber….“

    • Argonautiker sagt:

      Ihren Grundgedanken teile ich teilweise. Vermögen kommt daher, daß jemand etwas vermag. In der heutigen Finanzwelt gelten leider die als vermögend, die sich Leute halten können, die etwas vermögen.

      Damit sind wir beim wesentlichen Punkt. Man muß die Werte wieder richtig stellen. Leben ist ein Wunder, es verwandelt Materie in Sein. Verhält sich SEIN nun so, daß es Materie sinnlos anhäuft, folgt es nicht mehr seinem Sinn, sondern wird zum Diener der Materie.

      Das Gleichnis vom fehlenden neuen James Watt halte ich also für falsch, weil es nicht um eine nächste zündende Idee zur Vermehrung der Güterproduktion geht. Ein telepathisch hydraulisches I-phone, oder die Wollmilchsau dient derzeit letztendlich nur dem Prinzip des anhäufens von Gütern, anstatt sich im Erlebnis des Tun’s zu erfüllen.

      Irgendwo, irgendwann, hat man mich mal kritisiert, daß ich das alles zu philosophisch sehen würde. Ich würde darauf gerne mal antworten. Von einem Schweine Bauern erwartet man auch, daß er was von Schweinen versteht, von einem Getreidebauern erwartet man, daß er was vom Getreide versteht. Von einem Bäcker erwartet man, daß er was vom Brot backen versteht. Warum erwartet man von denen, die angeblich wissen wohin die Reise für den Menschen geht, nicht auch, daß sie etwas vom Menschen verstehen. Und zwar egal, ob sie nun in Politik, Religion, Wirtschaft oder wo auch immer vertreten sind. Menschheitsfragen sucht man in der Philosophie zu lösen.

      Was ist also der Sinn des Lebens? Sicherlich im Detail durchaus eine persönliche Frage, die mannigfaltig zu beantworten ist, jedoch kann man auch daraus eine Schnittmenge erstellen.

      HABEN oder SEIN, daß ist hier die Frage, die über Wohl und Wehe entscheiden wird. Und diese Frage beantworten nicht nur Wenige sondern Alle.

      Derzeit wird versucht die ganze Welt in Besitz zu bringen, damit die, die leben, nicht mehr aus sich leben können, sondern bei jemandem anfragen müssen, ob sie das auch tun dürfen, da alles von den Wenigen „besessen“ sein wird, die dann in der Position sind zustimmen, oder eben nicht.

      Das heißt, so lange die Menschen denken, daß viel HABEN den Menschen zum großen Menschen macht, wird der Irrtum weiter vollzogen werden, und die, denen man folgt, werden die sein, die am meisten haben. Falls die Menschen sich jedoch wieder besinnen, und schauen, was Leben eigentlich ist, und zwar eine Verwandlung von Materie in Sein, dann könnten sie wieder auf den Weg des Lebens zurückfinden.

      Es gibt leider viel zu viele Menschen die nicht in der Lage sind, etwas aus sich selbst zu tun, diese können nur dann leben, wenn sie andere für ihre Zwecke einspannen. Ein neuer James Watt ist also genau das, was Die, die nicht in der Lage sind, im selbst tun Erfüllung zu finden, nur allzusehr erfreuen würde, da sie ihn herrlich für ihre Zwecke instrumentalisieren könnten.

      Ich stimme jedoch zu, daß die Schöpferkräfte unter der Kontrolle der Besitzenden stehen. Das geht aber nur, weil alle denken, daß viel besitzen erstrebenswert ist. Wäre die Haltung der Menschen im Allgemeinen eine Andere, zum Beispiel, wenn die allgemeine Denkhaltung dem entsprechen würde, daß es verachtenswert wäre, wenn Menschen viel mehr besitzen, wie sie zeitnah verwandeln können, und es dadurch der Nutzung der Anderen entziehen, dann wäre das, was wir derzeit haben, nicht möglich.

      Dem ist aber nicht so, denn wir haben es in dieser Zeit so gestaltet, wie wir das haben. Das ist aber nicht unabänderlich.

      Schönen Gruß aus Bremen

      • waltomax sagt:

        Zuvor meinen herzlichen Dank für Ihre Antwort. Wir gehören einer Generation an, in welcher Erich Fromm („Haben oder sein?“) noch ein Begriff war.

        Sie haben völlig recht mit Ihrer Feststellung, dass so maches Genie und auch viele große Erfinder von Typen vereinnahmt wurden, deren Bildung und Bewusstsein weit unterhalb derer stand, die sie auszunehmen gedachten. Sie waren aber dafür meist skrupelloser und gerissener. Denken wir an Nikola Tesla und dessen Schicksal.

        Auf einer Finanzseite mit dem Argument zu kommen, dass unser eigentliches Problem eines des Bewusstseins sei und nicht der freien Märkte, erschien mir nun doch deplaziert. Das wird hier kaum jemand kaufen.

        Doch ist es natürlich wahr, dass geniale Erfindungen und Entdeckungen immer die Veränderung oder gar Überwindung überkommener Weltbilder erfordern. Wer denkt, die Erde sei flach, bricht nicht nach Amerika auf, weil er Angst hat, von der Scheibe zu fallen. Wer vom Kapitalismus überzeugt ist, wird kaum der gerde aufkommenden „Bewegung zur Transition in eine nachindustrielle Gesellschaft“ beitreten, weil er meint, so weitermachen zu können, wie bisher.

        Auf ihre Weise haben Erfinder und Entdecker aber doch immer den nötigen Bewusstseinswandel vollzogen, dem die Masse dann später ebenfalls folgen konnte. Damit war es dann fast allen doch möglich, in ein neues Zeitalter aufbrechen. James Watt hat sicher den Absolutismus hinweggefegt, ohne das explizit zu wollen. Das dadurch aufkommende Bürgertum hat davon profitiert.

        Sie haben mich bei der Mogelei erwischt, die „Förderung epochaler Erfindungen“ als Köder für Finanzhaie auslegen zu wollen, um vielleicht eben diese zu Schiller-Locken zu verarbeiten.

        Das meint: Erfindungen, welche (analog zum Absolutismus) den Raubtier-Kapitalismus zu überwinden helfen, sind denkbar, aber halt seitns aller…

        • waltomax sagt:

          …aber halt nicht seitens aller…

        • Argonautiker sagt:

          Schön, daß Sie Widerspruch anzunehmen verstehen.

          Zur Welt als Scheibe möchte ich noch etwas sagen. Das die Erde eine Kugel ist, war zumindest Ptolemäus schon bekannt, sodaß anzunehmen ist, daß es den meisten alten Griechen wohl ebenso bekannt war. Es hieß aber auch nicht, das die Erde eine Scheibe wäre, sondern die Welt, und die Welt schloß den Himmel mit ein.

          Und nun schauen Sie sich mal die Erde zusammen mit dem Himmel mal an. Platt wie eine Flunder ist unsere Galaxie. Vielleicht war man im Altertum also gar nicht so dumm, wie man das gerne darstellen möchte. Und um das zu erkennen braucht man auch keine Super Teleskope, sondern es genügt das Denken.

          Nun wissen wir zwar, daß die Erde eine Kugel ist, dafür hat man den Himmel aus dem Denken ausgeschlossen. Kein Wunder also, wenn die Schöpferkräfte, die im Himmel wohnen, derzeit nicht mehr die Erde berühren, sodaß jeder, der auf besondere Weise Materie anhäuft, oder Materie in andere Materie verwandelt, als schöpferisch gilt.

          Ich denke, daß in jedem Einzeller ein größeres Werk vollbracht wird, als schöpferische Kräfte notwendig waren, um die Pyramiden zu erbauen, oder man heute Maschinen entwirft, die in den Weltraum fliegen können. Und nun läßt man bald wieder Menschen, Menschen schlachten, um Besitz und Finanzsysteme zu retten.

          Auch wenn die Bewußtheit Einiger, das ein oder andere Individuum als dümmer als Andere erscheinen lassen, in ihnen wirken die gleichen Kräfte, die ihn zu einem einzigartigen Wesen machen, wie in dem Gescheitesten.

          Würde sich das der Bewußtheit weit überlegene Unbewußte, zur Bewußtheit so verhalten, wie die Bewußtheit der Gescheiten zu den Dummen, dann würde es die Bewußtheit wahrscheinlich gar nicht geben, weil es ausgerottet, verhungert, oder sonstwie benachteiligt wäre. Warum ist das nicht so? Da scheint es also schon eine barmherzige Kraft zu geben, welche die Prioritäten anders gewichtet, wie unsere derzeitige Bewußtheit. Wie immer man diese Kraft auch nennen mag.

          Vielen Dank auch an die Betreiber dieser Seite, daß sie auch ein Abschweifen immer wieder tolerieren.

          Ein schönes Wochenende

  2. FDominicus sagt:

    Vor langer langer Zeit schrieb ich: „Wer Geisterstädte baut wird auch sonst noch Blödsinn machen“ q.e.d

  3. Konrad sagt:

    Und wenn nun diese fürchterlichen Explosionen in China kein Unglück sondern eine neue Stufe im Wirtschafts-und Währungskrieg sind? Den Feind an seiner empfindlichsten Stelle treffen und disziplinieren! Da wertet China massiv ab, um seine Exportwirtschaft anzukurbeln und dann fliegt postwendend der wichtigste Exporthafen in die Luft ….
    Sicher- pure Spekulation- aber in einer Welt in der Länder überfallen, Passagiermaschinen abgeknallt , Präsidenten ermordet oder Stasi-Günstlinge Präsident werden können, ist alles möglich und denkbar.

    • bluestar sagt:

      Kleine Ergänzung :
      – in der 3 Hochhäuser in NYC bei 2 Flugzeugen einstürzen
      -Pässe von Flugzeugentführern auf der Straße gefunden werden
      -ukrainische Faschisten Freiheitskämpfer für Demokratie sind
      – in Paris Attentäter unbehelligt die Innenstadt im Auto verlassen können

      ja, in solch einer Welt ist wirklich alles möglich und denkbar.

Schreibe einen Kommentar

Sie müssen eingeloggt sein, um einen Kommentar schreiben.