(von Bankhaus Rott) In Irland spielt der Staat eine tragende Rolle auf dem Wohnungsmarkt. Vor allem öffentliche Mietzuschüsse sorgen für ein im Vergleich zum kollabierten Häusermarkt hohes Mietniveau. Überaus bemerkenswert ist das erreichte Ausmaß der ursprünglich als temporär eingestuften Maßnahmen …
Category Archives: Zeitlos
Notenbanken vernichten Milliarden von Spargeldern
(von Frank Meyer) Good Morning Lemminge! In einer Zeit, in der die Überraschungen, natürlich völlig überraschend aus den Kisten springen wie Clowns aus Kartons, werden Meinungen selbst in der Presse derber. „Die Welt“ schrieb neulich, Inflation vernichtet Kaufkraft. Ja, Inflation ist wirklich böse – nur nicht diejenigen, die sie erschaffen. Herr Orwell lässt mal wieder grüßen…
Ausgerutscht und angeschmiert! Die Rückkehr der Sparsamkeit
(von Frank Meyer) Millionen durstige Autos fahren durch Deutschland. Mehr als eine Milliarden Fahrzeuge sind es weltweit. Fast jeder Platz am Steuer ist inzwischen zum Sessel in der Geisterbahn geworden, wenn es zum Tanken geht. Der Ölpreis der Marke Brent hat die Marke von 120 US-Dollar überschritten. Je weiter er steigt, desto pompöser kommt sie zurück, die verloren geglaubte Sparsamkeit…
SNAP – Es geht um die Wurst!
(von Bankhaus Rott) Eine Konstante der Außenpolitik der Vereinigten Staaten ist ein ausgeprägter Machthunger. Während man sich zur Not die Krisenherde in der Ferne selber schafft, brennt es mittlerweile auch daheim lichterloh. Mehr als 46 Millionen Menschen sorgen sich derzeit in den Staaten nicht um ihren politischen Einfluss sondern um die Grundversorgung mit Lebensmitteln…
Mallorca wie es sinkt und kracht. Die Fortsetzung…
(von Frank Meyer) Brigitte Nielsen würde im Januar beim Aussteigen aus dem Ferienflieger in Palma de Mallorca rufen: „Was geht los da rein?“ ??? Die Antwort ist einfach: Nichts. Mallorca befindet sich im Winterschlaf. Dies ist nicht nur hinsichtlich wirtschaftlicher Bedingungen gemeint, sondern im wahrsten Sinne des Wortes. Es hat heftig geschneit, mitten im Kondratieff-Winter…
Under Construction – Immobilienmarkt UK
(von Bankhaus Rott) Ein unbekanntes Wesen hat einigen Großanlegern einen Floh ins Ohr gesetzt. Das Insekt hat den Anlegern eingeflüstert, dass britische Immobilien sich dem bekannten Muster aus Boom und Preissturz entziehen können. Sollte es Gründe geben, auf den Sechsbeiner zu hören?
United States of Autophobia
(von Bankhaus Rott) Der große Bruder jenseits des Atlantiks hat die nötigen Fragebögen ausgefüllt, um eine erste Diagnose zu erstellen. Nein, es geht nicht um die Staatspleite, es geht um die Angst vor sich selbst. Einer aktuellen Umfrage zufolge sehen die US-Amerikaner ihr Land selbst mittlerweile als größere Bedrohung an als den ehemaligen Lieblingsfeind Russland.
Dystichos eptochevsamen! Leider sind wir bankrott.
(von Frank Meyer) Das waren die Worte von Ministerpräsident Trikoupis im Jahr 1893. Hören wir heute diesen Satz erneut? Was passiert, wenn Griechenland pleite geht? Stehen wir dann wirklich so nackt in den Erbsen wie die Politiker? Ich weiß es nicht, nur dass die Akropolis in Schuldsachen schon öfters gebebt hat. Und sie wird es auch das sechste Mal seit 1829 tun, wenn es keine weiteren 130 Milliarden Euro regnet…
Ratings und Katzenjammer
(von Bankhaus Rott) An kruden Bemerkungen zum Thema Ratings und Ratingagenturen herrscht kein Mangel. Auch die Rezeptur der weinerlichen Klagerufe ist bemerkenswert. Wer eben noch Ratings für „Unfug“ hielt, erkennt nun allein im Zeitpunkt einer Ratingänderung Anzeichen eines „Währungskrieges. Der Staatsrundfunk mischt munter mit.
Gold macht verrückt. Experten auch.
(von Frank Meyer) Vater Rhein schleppt hunderte Tonnen Gold mit sich, habe ich neulich gelesen. Zufälligerweise wohne ich auch noch direkt an Europas größtem Strom. Bei den jetzt steigenden Goldpreisen überkommen den Autor dieser Zeilen ganz neue Ideen. Kein Wunder wenige paar hundert Meter entfernt flittern die Millionen den Rhein abwärts gen Nordsee….
Willkommen in der Realität, Michel!
von Bankhaus Rott
Alles Leugnen, Hoffen und Betteln hilft nicht. Der ökonomischen Kontraktion wird sich die Bundesrepublik nicht entziehen können. Man darf gespannt sein, wie diejenigen, für die vor ein paar Monaten eine Rezession „nicht in Sicht“ war, mit der kommenden Entwicklung umgehen werden. Potenzielle Sündenböcke sollten schon mal Deckung suchen.
Tokio, wir haben ein Problem
(von Bankhaus Rott) Wenn ein Land den Verkauf von Staatsanleihen mit verschenkten Goldmünzen versüßen muss, dann ist ist es weit gekommen. Der japanische Finanzminister Azumi griff unlängst in diese Trickkiste, um den Bürgern den “solidarischen Kauf” der Staatspapiere näherzubringen. In einem Punkt passen das Edelmetall und die kurzlaufenden Anleihen mittlerweile ganz gut zusammen - beide zahlen keine Zinsen …











