Brent – wie es brennt – und Öl im Ried

11. Februar 2012 | Kategorie: Kommentare, RottMeyer

(von Frank Meyer) Na das sind ja heitere Aussichten. Das Öl macht den Abflug. Die Benzinpreise an den Tankstellen auch, was die Vermutung aufkommen lässt, die Bundesregierung wird sich bald um die Preistreiberei kümmern wollen. Ist schon wieder Wahl? Zudem wird aus meinem Heimatort bald schon Klein-Dallas oder Kuwait 2.0…

In Berlin kommt man sicherlich vor Lachen kaum mehr in den Schlaf, denn mit den steigenden Preisen sprudeln auch die Steuereinnahmen. Wer wollte sich dagegen wehren? Schaut man auf den Ölpreis, so scheint inzwischen Beten angebracht zu sein, dass wenigstens der Euro gegenüber dem Dollar weiter steigt. Er bemüht sich.

Ganz ausgeschlossen sind steigende Kurse nicht, denn die großen Spekulanten spielen das mit ihren Positionierung am Terminmarkt. Hier ist ein extremes Niveau erreicht. was Bewegungen zur Folge haben wird.

Die „Commercials“, also die mit den dicken Taschen, den besten Informationen und dem Zugang zu billigem Geld sind so positioniert, dass sie auf steigende Kurse wetten, während die Spekulanten auf den Untergang der Vergemeinschaftswährungszone setzen, leicht zu erkennen auf folgendem Chart…


Nun schickt sich der Ölpreis an, nach oben zu rennen. Die Abwärtslinien sind gebrochen. Man möge mir diesen lächerlichen, aber dennoch aussagekräftigen Chart verzeihen…

Wenn aber auf das immerhin begrenzte Angebot von Öl ein paar Billionen Verrechnungseinheiten alternativlos zur Rettung von wem auch immer aus dem Nichts erzeugt werden, dann treffen zwei Komponenten zusammen, die ein gefährliches Gemisch erzeugen – zumindest steigende Preise, ein Heer an Spekulanten und eine mediale Aufmerksamkeit. Mediale Aufmerksamkeit zum Thema Öl wird auch meine Heimatstadt in Kürze heimsuchen, wenn es das nicht schon getan hat… Doch sehen Sie selbst… (Willkommen in Klein-Dallas? —> Seite 2)

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5 Kommentare auf "Brent – wie es brennt – und Öl im Ried"

  1. EDE sagt:

    Gott sei Dank gibt es hier nur Kali. Die werkeln also nur unter der Erde…

  2. Stuelpner sagt:

    Wie Du ziehst dann weg? Dann kommt der große Aufschwung ohne Dich, den haben wir auch so das ist kein Grund, aber überleg mal, mit dem Petroleum kommen vielleicht die Petroleummiezen, die waren doch echt fein anzuschauen.
    Aber wohin ziehen? Ins blühende Dunkeldeutschland, nee da graben sie auch bald alles um, was die Zwerge liegen gelassen haben, in den Norden kannste auch nicht wegen der Klimaerwärmung und dem daraus resultierenden Anstieg des Meeresspiegels (bis hinter Berlin steht alles unter Wasser) bleibt bloß der Süden, also die felsige Gegend mit den Schluchten, Tälern und deren Bewohnern. Dann vielleicht doch lieber HH

    @EDE
    …nur unter der Erde…!? Das kann sich schnell ändern, wenn diese nachgibt.

  3. crunchy sagt:

    Dass die Chinesen mit ihrer Kommandowirtschaft flexibel reagieren, haben sie ja schon öfter bewiesen( Erzimporte und Lagerhaltung).
    Jetzt fällt folgendes auf:
    http://www.querschuesse.de/china-allzeithoch-bei-olimporten-im-januar-2012/

    Wem das nicht zu denken gibt, der wird sich warm anziehen müssen.
    Oder er zieht in den Nahen Osten um, da wird´s ganz schön heiss.

  4. […] & Meyer: Brent – wie es brennt – und Öl im Ried Ähnliche Artikel:Kleine Presseschau vom 10. Februar 2012Kleine Presseschau vom 9. Februar […]

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