Brandbrief aus dem Berliner Landgericht: „Wir sind am Ende. Wir können nicht mehr“

24. Oktober 2017 | Kategorie: Aufgelesen

Die Strafkammern des Berliner Landgerichts sind fast komplett überlastet. Ein Hilferuf der Präsidentin stößt beim Senator bislang auf Desinteresse.

Quelle: Brandbrief aus dem Berliner Landgericht: „Wir sind am Ende. Wir können nicht mehr“ – Berlin – Tagesspiegel

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2 Kommentare auf "Brandbrief aus dem Berliner Landgericht: „Wir sind am Ende. Wir können nicht mehr“"

  1. samy sagt:

    Irgendwie hat mich der verlinkte Artikel dazu gebracht einmal nach dem BvB-Bus-Attentt zu googeln. Ergebnis:
    http://www1.wdr.de/nachrichten/ruhrgebiet/attentaeter-auf-bvb-soll-laenger-in-u-haft-bleiben-100.html

    Anders wie bei der Staatsanwaltschaft Berlin dürfte hier mit genügend Manpower ermittelt werden. Und überhaupt, wieso ist die Aufarbeitung dieses ach so unglaublich klaren Falles juristisch denn so besonders aufwändig?

    War der Verdächtige eben doch kein Einzeltäter? Oder war er vielleicht nur (zufällig?) Mitwisser, der aus seinem Wissen noch Kapital schlagen wollte. Der Sprengstoff hatte ziemlich sicher militärische Eigenschaften. Hat man genügend in der islamistischen Szene (Sprengmittel aus Bürgerkriegen) ermittelt oder in rechtsradikalen Kreisen der Bundeswehr?

    Schon komisch.

  2. samy sagt:

    Okay, der gehört auch hier hin. Der ist gut.

    https://www.berliner-kurier.de/berlin/polizei-und-justiz/buero-wahnsinn-polizisten-im-papierkrieg-verheizt-28569248

    Hieraus: „Weit über hundert Kolleginnen und Kollegen waren tagelang damit beschäftigt, Kopien von Akten in Zusammenhang mit dem G20-Gipfel zu erstellen, auch am Wochenende … Weil der Hamburger Sonderausschuss ausnahmslos alle Akten sehen möchte, müssen die Notizen, Vermerke, internen Schriftwechsel und Einsatzberichte aller Polizeidienststellen kopiert und vorgelegt werden … Zahlen darüber, wie viele Beamte dafür in der Hauptstadt zum Kopierdienst abgeordnet wurden, gibt es zwar noch nicht. In Polizeikreisen ist jedoch von deutschlandweit „vier Tonnen kopiertem Papier“ die Rede, was rund eine Million DINA-4-Blätter sind. …Zudem müssen aus Datenschutz- und Geheimhaltungsgründen etliche Seiten geschwärzt werden – per Hand, mit Tipp-Ex und Edding. … Jetzt wartet bereits die nächste Mammut-Aufgabe auf die Polizei: Zu jeder mit Tipp-Ex und Edding unkenntlich gemachten Seite müssen die Beamten nun eine Notiz verfassen, weshalb die fraglichen Daten geschwärzt wurden. Und diese Notiz zunächst ausdrucken und dann für den Ausschuss kopieren.“ – Quelle: https://www.berliner-kurier.de/28569248 ©2017

    🙂 🙂 😉

    Realsatire pur!

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