Bombendrohung an der Börse

5. Oktober 2011 | Kategorie: Aufgelesen

Gegen 17 Uhr gab es an der Börse in Frankfurt eine Bombendrohung. Das Gebäude wurde evakuiert. Hier ein kleines und schnelles Interview mit meiner Kollegin Sabrina Marggraf, die heute Nachmittag dort Dienst hat…

 

Update: Gegen 18 wurde der Alarm aufgehoben. Händler kommen wieder zurück in den Handelssaal. Bis 20 Uhr wird jetzt weiter gehandelt.

 


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8 Kommentare auf "Bombendrohung an der Börse"

  1. INFOKRIEG BLOG sagt:

    […] Gegen 17 Uhr gab es an der Börse in Frankfurt eine Bombendrohung. Das Gebäude wurde evakuiert. […]

  2. auroria sagt:

    Ohje, solche Aktionen bringen meistens Nachahmer auf den Plan, könnten ein paar hektische Tage in Frankfurt werden …

    Aber warum ausgerechnet die Börse, gibt da ein paar ganz andere Gebäude in Frankfurt …

      • auroria sagt:

        Xetra lief doch weiter, also was hätte es gebracht?

        EDIT:
        Und die Londoner haben doch Erfahrung im Platzieren von passenden Gerüchten, das hätten die auch einfacher haben können.

        Vielleicht wars ja die Börse selber, sie hat heute bewiesen, dass das elektronische Handelssystem klar überlegen ist …

        • pat sagt:

          Sind die Menschen dort nur noch Statisten? So eine Art Groupies oder Cheerleader für den Xetra?

          Was es gebracht hat ist möglicherweise nicht so einfach sichtbar. Aber nur weil erst einmal alles normal aussieht, heisst es nicht, dass nichts passiert ist.

          Mit genügend krimineller Energie könnte einem wohl schon genug einfallen, was man anstellen könnte, wenn man mal ganz allein in der geräumnten Börse ist und selbst die Sicherheitsleute vor der vermeintlichen Bombe in Deckung gehen.

          Wer weiß, vielleicht hat jemand, während alle draußen waren neuen Code in Rechner eingeschleust? Dafür braucht man, bei gut abgesicherten Rechnern meist physischen (und unbeobachteten, sonst merkt es jemand) Zugang. Da könnte man schon einiges anstellen.

          Ist eine falsche Bombendrohung nicht auch eine Art Gerücht?

          • auroria sagt:

            Och nö, jetzt wirds aber albern.

            [„Was es gebracht hat ist möglicherweise nicht so einfach sichtbar. Aber nur weil erst einmal alles normal aussieht, heisst es nicht, dass nichts passiert ist.“]

            Das erinnert mich an:
            „Nur weil du nicht paranoid bist, heißt das nicht, dass sie nicht hinter dir her sind.“

            Nein, ich kann nicht ausschließen, dass da irgendjemand irgendwas gemacht hat.
            Ich kann aber auch nicht ausschließen, dass du ein Auserirdischer bist, oder dass Elvis noch lebt.

            Wie gesagt, wer bei jeder Gelegenheit erstmal eine Verschwörung wittert, wird irgendwann verrückt.

  3. curofu sagt:

    Die Frage ist,war es wirklich nur eine einfache Bomendrohung? Oder war es ein Fake?
    In diesen Wochen fällt es schwer, an normale Zufälle zu glauben…
    Wie sagt Dirk Müller immer? Wem nutzt es…
    Vielleicht kann hier jemand eine Antwort geben….?

    • auroria sagt:

      Wer immer sofort cui bono schreit, der wird irgendwann paranoid.
      Zufälle gibt es mehr als Verschwörungen.
      Es ist sehr unwahrscheinlich im Lotto zu gewinnen, trotzdem passiert es alle paar Wochen.
      Ist denn während der Evakuierung beim DAX irgendwas nennenswertes passiert?

      Zu 99,99% war das jemand, der sich über die EFSF Entscheidung oder anderweitig die Finanzwelt aufregt.

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