Bitcoin – das Geld der Zukunft?

13. November 2017 | Kategorie: RottMeyer

von Bill Bonner

Über das Wochenende war Bitcoin auf mehr als 7.500 Dollar gestiegen – das ist eine Steigerung von 200 %, seit wir im Juni eingestiegen sind. „Ist das alles?“, antwortet ein Kollege. „Ich habe bei 2 Cent pro Aktie angefangen. Sie liegt jetzt bei 7 Dollar…

Ich rechne das mal für dich durch. Wenn du 1.000 Dollar investiert hättest, hättest du heute 350.000.“ Und was sagt uns das?

Besseres Geld?

„Nichts dergleichen ist jemals zuvor passiert“, sagt ein anderer Kollege. Er hat Recht. Wir wiederholen unsere Warnung an die Leser. Bitcoin ist keine Investition; Es ist nicht möglich, den wahrscheinlichen Gewinn zu analysieren oder einzuschätzen. Es ist keine Spekulation und auch kein Glücksspiel; Sie können Ihre Chancen nicht berechnen. Aber es ist schwer, einer Anlage zu widerstehen, die sich alle 90 Tage verdoppelt.

Unser Tipp: Sehen Sie es als Unterhaltung. Setzen Sie ein wenig Geld ein. Wenn Sie reich werden, wunderbar. Wenn Sie Ihr Geld verlieren, machen Sie sich keine Sorgen darüber; Genießen Sie die Show. Zählen Sie nicht auf Bitcoin für Ihren Ruhestand.

Bitcoin basiert auf einer neuen Technologie. Die meisten Menschen glauben, dass Fortschritt und Zeit genau dasselbe sind. Wenn es neuer ist, muss es besser sein! Denken Sie doch mal an all die Fortschritte, die wir gemacht haben, seit wir in Höhlen lebten und rohe Fledermäuse gegessen haben.

Es ist leicht zu glauben, dass die Zeit uns unweigerlich weitere Fortschritte bringen wird. Irgendwann in der Zukunft werden wir ein Heilmittel gegen Krebs entdecken. Frauen werden wie Männer behandelt werden. Energie wird kostenlos und sauber sein. Niemand wird mehr arbeiten müssen (dank eifriger Roboter). Und jeder bekommt einen Scheck von der Regierung.

Autos werden auch endlich fliegen. Oder vielleicht Schweine? Aber neue Technologie macht uns nicht immer reicher oder verbessert unser Leben. (Was hat die Atombombe uns gebracht?) Und einige neue Technologien scheinen das BIP sogar zu zerstören, anstatt dazu beizutragen.

Schlafentzug

So wird etwa geschätzt, dass wir heute durchschnittlich 8,4 Stunden pro Tag mit irgendeinem elektronischen Kommunikationsgerät beschäftigt sind. Das ist sicherlich ein Zeichen für „Fortschritt“. Oder nicht?

Experten warnen, dass die Menschen heute so viel Zeit mit ihren iPads, iPhones und anderen Geräten verbringen, dass sie nicht genügend Schlaf bekommen. Ein Arzt, der in der Zeitung Daily Mail zitiert wurde, schätzte, dass zwei Drittel der britischen Bevölkerung unter Schlafentzug leiden.

Die Menschen verbringen mehr als die Hälfte ihrer wachen Zeit mit einem elektronischen Gerät. Was taten sie mit diesen Stunden in den 1950er Jahren? Reden? Lesen? Denken? Wir wissen, was wir gewonnen haben: Stunden der Ablenkung und der unnützen Unterhaltung auf Facebook, Instagram, WhatsApp und per E-Mail. Aber was haben wir verloren?
Quelle: Kapitalschutz-Akte
Weitere Informationen: Investor Verlag

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