Bezahlt man die FAZ mit Karte oder besser gar nicht?

26. Mai 2015 | Kategorie: RottMeyer

von Bankhaus Rott 

Falls Sie in der letzten Zeit Geld aus dem Fenster geworfen haben, sind Sie damit nicht allein. So ist es auch uns mit einem aus schierer Not erfolgten Kauf einer „Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung“ ergangen. Immerhin gab es als Gegenleistung einen dürren Bericht über die unter einem Streik leidende Bargeldversorgung in der Versorgungshauptstadt Berlin…

Das Stück entpuppte sich als eine weitere dünne Werbebotschaft für die Freuden des bargeldlosen Lebens.

Auf Grund eines Streiks wurden viele Bankautomaten Berlins nicht mit Bargeld versorgt. Der fast schon pädagogisch anmutende Ratsschluss eines FAZ-Autors sieht in der Abschaffung des Bargelds offenbar eine Lösung des Problems. Das erinnert an die Argumente, die seinerzeit für die Rechtschreibreform angeführt wurden. Wenn die Kinder die Wörter nicht mehr richtig schreiben können, dann passt man halt die Regeln an.

Gerade en vogue ist es, die lieben Kleinen erst einmal so schreiben zu lassen, wie sie es für richtig halten und später die Fehler zu korrigieren. Ein überaus interessanter Ansatz, der die Gründung einer börsennotierten Schülerhilfe attraktiv erscheinen lässt. Schlussendlich handelt es sich jedoch lediglich um das aktuelle vorherrschende Politikprinzip, das auf den Schulunterricht heruntergebrochen wird.

Zurück zum Bargeld und was davon bleiben soll.

Im Artikel der Wochenendausgabe durfte der Hinweis auf Dänemark nicht fehlen. Das Land plant bekanntlich, die Verpflichtung zur Annahme von Bargeld abzuschaffen. Dies geschehe, so der Autor „um die Konjunktur anzukurbeln“. Das ist ein überaus interessanter Aspekt, denn für die Ankurbelung der Konjunktur ist bekanntlich jedes Mittel recht. Die Ankurbelung der Konjunktur, ein überaus schwachsinniger Begriff, ist auf dem besten Weg in den Tempel der Alternativlosigkeit. Ob so etwas generell funktionieren kann, spielt schon lange keine Rolle mehr. Allein der Wille zählt. In Worte gegossen hatte dies bei der Verkündigung der lebensverlängernden Maßnahmen für den Euro radebrechend der Chef der EZB, Signore Draghi. Man werde tun „whatever it takes“ hieß es damals. Leider lassen sich keine Effekte des Ankurbelns in Ländern beobachten, in denen die Kartenzahlung weiter verbreitet ist als etwa in Deutschland.

(Credit.com)

Top 5 Cashless Economies

1. Belgium (93%)
2. France (92%)
3. Canada (90%)
4. Tie: United Kingdom and Sweden (89%)
6. Australia (86%)
7. Netherlands (85%)

Aus welchem Grund der Wunsch aufkommen sollte, sich wirtschaftlich in Richtung Frankreich zu bewegen, ist auch längerfristig nicht nachzuvollziehen. Es bleibt wie es ist, man kann und sollte es nicht am Anteil der bargeldlosen Transaktionen festmachen, ob eine Wirtschaft besser oder schlechter läuft.

In der FAZ heißt es weiter, in Deutschland gebe es einen „harten Kern von Bargeldfanatikern“. Wie man es von der Debatte um Sinn und Unsinn des Euro gewohnt ist, dürfen sich nun auch die Befürworter des Bargelds mit despektierlichen Bezeichnungen schmücken. Der Mensch, der das gesetzliche Zahlungsmittel nutzt, wird zum Fanatiker. Haben Sie heute noch niemanden verprügelt und sich an die Gesetze gehalten? Ganz schön rückwärtsgewandt.Dreißig Prozent mache dieser Kern aus, so der Autor. Offenbar ist diese gefährliche Finanzguerilla so groß, dass sich in Anbetracht der echten Wahlergebnisse (Prozent der Stimmen von allen Wahlberechtigen, nicht nur von denen, die zur Wahl gingen) fast alle anderen Parteien wie exotische Splittergrüppchen der Gesellschaft ausnehmen.

Diese Splittergrüppchen unterstützen mittlerweile in einer den ehemaligen DDR-Blockparteien würdigen Art und Weise alles was mit dem Euro zu tun hat. Aber der hat ja den Menschen eben unheimlich viel gebracht. Wer erinnert sich nicht an den oft tagelang dauernden Geldwechsel in den Wechselstuben. Es waren harte Zeiten, diese Nordsee-Urlaube in Holland. Man hatte kaum Zeit, von der Frikandel ein Stückchen abzubeißen und schon musste man wieder heim. Man musste das Geld schließlich wieder zurücktauschen. Da war die Einheitswährung nur ein logischer Schritt zur Verlängerung der Genussphasen im Urlaub. Zur Aufrechterhaltung dieses schier unermesslichen Beitrags zur Lebensqualität jedes Bürgers war und ist bekanntlich jedes Mittel recht.



Wenn man es bei Licht betrachtet, öffnet der Weg zur bargeldlosen Gesellschaft aber neue, völlig ungeahnte Möglichkeiten zur Abschaffung des Euro. So kann künftig der Geldwechsel an der Grenze entfallen, denn dank der famosen Kartenzahlung wird der vielgepriesene Hauptgrund für die Einführung der vermeintlichen Alternativloswährung bedeutungslos.

Immerhin entdeckt der Autor eine den Deutschen gerade in Klischee-Gazetten selten zugeschriebene Eigenschaft. Die Sichtung eines „Cash only“ Schildes in einer Berliner Bar wird folgendermaßen kommentiert:

Einen Grund dafür gibt es nicht, außer Faulheit und Geiz, weil man ein paar Pfennig Gebühren sparen will. Sollen sie doch ihr Geld in Plastiktüten anschleppen (…) dann kann ich noch mehr Schwarzgeld abzweigen als sowieso schon.

Faulheit und Geiz. Ja ja, der Deutsche kann sich halt bestenfalls alle paar Dekaden für ein paar Jahre zum Krieg aufraffen, ansonsten hängt er ein bisschen in der Hängematte herum und lässt die anderen das Geld in Tüten heranschleppen. Die paar Gebühren waren bis vor kurzem  mit deutlich mehr als einem Prozent übrigens nicht annähernd so marginal wie der Autor zu glauben scheint. Durch eine neue Direktive wurde der größte Teil der Gebühren in der EU, die sogenannte „interchange fee“ gedeckelt und liegt nun nur noch bei maximal 0,3% für Kreditkarten und 0,2% für Debitkarten. Der Grund, etwas für den Konsumenten zu tun, mag in der Argumentation vor der Bevölkerung eine Rolle gespielt haben, im Text der Direktive liest es sich etwas anders:

(European Commission) The 0.2% and 0.3% caps were proposed by schemes (Visa Europe, MasterCard, Groupement des Cartes Bancaires2) in competition proceedings and appear practical as providing legal certainty while not threatening the viability of these schemes. These levels are based on an estimate of the fee at which a merchant would be indifferent between being paid by card or in cash.

Die Gebühren wurden also gesenkt, damit es dem Händler egal ist, ob mit Bargeld oder Karte bezahlt wird. Man hat die vorher höheren Kosten also auf die offenbar niedrigeren Kosten der Bargeldnutzung gesenkt. Interessant, so schlimm scheint die Sache mit dem Bargeld also nicht zu sein.

cash

Die Gebühren für die Kreditkartenzahlung fallen pro Transaktion an und sind abhängig vom Volumen. Laut Statista lagen die Kreditkartenumsätze in Deutschland im Jahr 2013 bei etwas über 52 Milliarden Euro. Nimmt man eine Gebühr von 0,3 Prozent an so kommen eine ganze Menge Pfennige zusammen. Würde man sie nebeneinander legen, käme man immerhin sechs Mal um die Erde. Den Händlern, die auf Bargeld bestehen, Faulheit vorzuwerfen, ist in der Tat frech. Eher ist wohl die Hinnahme der Abschaffung von Bargeld ein Ausdruck von Denkfaulheit und vergleichbar mit dem alten Witz über den Strom, der aus der Steckdose kommt. Zu faul um eine Karte ins Lesegerät zu schieben sind wohl wenige. Zu faul um über das Geldsystem nachzudenken sind viele. Das ist schon an der bemerkenswerten Gleichsetzung von Bargeld mit Kontoguthaben zu erkennen.

Abgesehen von den Kosten werden Sicherheitsthemen komplett ignoriert. Es wäre doch mal interessant wieviel Kosten und Verluste durch Kartenmissbrauch, gestohlene der gehackte Zugangsdaten oder anderweitig verursacht werden. Es wäre interessant, dazu eine saubere Statistik der Finanzbranche zu erhalten.

Wir haben die Zeitung übrigens bar bezahlt. Ganz anonym. So bleibt uns hoffentlich die Abo-Werbepost erspart, die uns ansonsten dank einer möglicherweise ebenso voreiligen wie falschen digitalen Auswertung unseres Konsumprofils ins Haus geflattert wäre. Stellen Sie sich vor Sie kaufen sich neben der FAZ noch eine Kiste Bier und bezahlen elektronisch. Einen Tag später lesen Sie womöglich auf der stets abenteuerlichen GMX Startseite: Kaufen immer mehr Säufer die FAZ.


 

Schlagworte: , , , , , ,

10 Kommentare auf "Bezahlt man die FAZ mit Karte oder besser gar nicht?"

  1. Sandra sagt:

    Jedes Problem bedarf einer Lösung: Wie soll man denn sonst ansatzweise wissen und steuern können, was du denkst? Welche Konjunktur dies ankurbelt, denke ich mir selbst.

  2. Reiner sagt:

    Ich habe bereits im Frühjahr 1999 mein Abonnement der FAZ nach über 20 Jahren gekündigt, weil diese Zeitung damals leidenschaftlich den kriminellen Angriffskrieg der NATO gegen Jugoslawien und die gewaltsame Abtrennung des Kosovo unterstützt hat. Ich habe diesen Schritt keine Augenblick bereut. Im Gegenteil, wenn ich die gegenwärtige Berichterstattung und Kommentierung dieser Zeitung zur Ukrainekrise sehe, fühle ich mich nachträglich zu 100% bestätigt. Ich lehne es ab, mit meinem Geld Kriegstreiberei zu finanzieren.

    Was die Abschaffung des Bargeldes betrifft, so stimme ich dem Bankhaus Rott in vollem Umfang zu. Bargeld ist Freiheit. Wenn es kein Bargeld mehr gibt und der Staat alle Bezahlvorgänge überwachen und reglementieren kann, ist Orwells Dystopie Wirklichkeit geworden. Siehe auch das Buch der Offenbarung in der Bibel, Kapitel 13, 16+17.

    Die Frage allerdings, die mich brennend interessiert, ist, ob es nicht den freiheitsliebenden Menschen gelingen könnte, ein alternatives Zahlungsmedium zu finden, das akzeptiert wird, beliebig teilbar ist und leicht aufbewahrt werden kann.

  3. FDominicus sagt:

    Genau weiß ich nicht mehr wann ich die FAZ kündigte. Leider kann man das nur einmal machen und leider kann ich nicht für anderen die Zeitung kündigen. Das klappt kurioserweise nur immer wenn Bürokraten für einen was entscheide. Dann heißt es nicht können sondern müssen. Sie wollen Glühbirnen, geht nicht.

    Den Grund für die Kündigung weiß ich aber noch eine Preiserhöhung um mehr als 10 %, mit all dem Gelabber drum herum. Gute Presse kostet Geld und man wäre doch wohl gern bereit dafür mehr zu bezahlen. Oder so.

    Seit dem schaue ich auch nicht mehr in die FAZ rein, zugegeben manchmal lande ich auf FAZ online, aber ich kann mich nicht erinnern es in der näheren Vergangenheit als „angenehm“ dort empfunden zu haben. Wahrscheinlich bin ich einfach nur ein zu schlechter Mensch um die Ergüsse der FAZ ertragen zu können/wollen. Und weil ich nicht zu den „Guten“ gehöre kann natürlich die FAZ als Presse der „Guten“ mein Ding nicht sein.

    Ich weiß zwar auch, daß die Abonnnenten zurückgehen aber in einem viel zu langsamen Tempo. Ich warte noch auf die Tage wo es schneller abwärts geht um dann die Bargeldloste Demokratieabgabe für die „Meinungsvielfalt“ tragen zu dürfen.

    Ansonsten gibt es zum Bargeld nicht viel zu sagen. Wer behauptet es hätte Nachteile, soll die „Vorteile“ der bargeldlosten Bezahlung bitte ab sofort tragen. Ich plädiere sehr dafür eine Internetseite einzurichten, die nennen wir:
    „Das kauft Dein Nachbar“. (mit dem Sie geben wir uns auch nicht mehr ab)
    Dort darf man dann nachlesen
    – Bofinger (100 € für ein Bier im Nobelpub Was-weiß-ich-wo)
    – Schäuble (100 € Einnahmen für „Sie lieben Prügel – ich auch, bediene Sie prompt und schmerzhaft)
    – bei Frau Merkel steht drauf (1 000 000 – Obama cares for you)

    Ach die Möglichkeiten….

  4. Lickneeson sagt:

    Danke, liebes Bankhaus für den sarkasatischen Beitrag. Wer sich bei Wahlen stes wundert, warum der Pöbel immer mehr an Politikverdrossenheit erkrankt , der findet auf Ihrer Seite stets gute Gründe. Mit jedem Artikel wird klarer: Wir, das Pflegepersonal, werden von den Irren regiert.

    Kaum zu glauben, das einige Journalisten, Politiker oder EZB – Clowns bei ihren eigenen Vorschlägen nicht in hysterisches Kichern verfallen. Vielleicht wäre es eine Lösung, demnächt Rechnungen einfach gar nicht mehr zu bezahlen…

    MfG

  5. Lutz Bauer sagt:

    „Wes Brot i ess, des Lied sing i“ – insofern erwarte ich von einem Bezahlten Schreiber in der jetzigen Welt nichts mehr.
    Ob der FAZ Autor Abends noch in den Spiegel schauen kann, wäre eine Interessante Frage.
    Manche tun für ihren Lohn wirklich alles.
    Aber wir sollten nicht vergessen: Wenn dieser Autor die Wahrheit geschrieben hätte, er wäre seinem Job los, und es findet sich immer einer, der nachrückt.
    Insofern: Einfach keine Zeitung lesen und zuschauen, wie da oben die Luft dünn wird.
    Danke für den Guten Artikel

  6. Michael sagt:

    Den Tausch wird die Abwesenheit von Bargeld wohl kaum befruchten. Eine Karte ist solange attraktiv solange eine ‚unhandlichere‘ Alternative zur Verfügung steht. Wer halbwegs schlau schreibt sich Zahlen auf Zettel und wirtschaftet mit diesen. Würde sagen, strukturell zielt die Maßnahme darauf ab die Konsumenten in Schulden zu treiben und die Verantwortung auf die Kunden abzuwälzen.

  7. Michael sagt:

    Mal losgelöst vom Cash, die Visa Karte ist salopp formuliert die ‚Bankkarte‘ der Bank Of America die zuvor die Bank of Italy war…

    Kreditkarte sagt ja schon Kredit und nicht Geld. Eine Geldkarte spiegelt bargeldlose Zahlung nicht wider.

    Plastikchips aus dem Casino gingen als Ersatzwährung genauso oder Gutscheine … einen physischen Handel kann man sich schnell besorgen.

    Simples Gedankenspiel. Sie leben sie heute Geldscheine ins Vorratskammerl und wenn sie etwas brauchen nehmen sie einen Geldschein und tausch gegen das Gut. Sie stellen das Gut in das Kammerl und legen das Restgeld zurück. Der Geldschein ist das Tauschmittel und der Stapel davon eine dezentrale Liquiditätsplanung für Konsumenten.

    Die Buchführung kommt aus einer ganz anderen Ecke. Wenn früher Unternehmen insolvent gingen dann ging der Betrieb unter (der Meister gönnte sich ein K.O. in der Taverne). Das führte zu Knappheit. Jetzt stellt sich mir die Frage, was sollte daran so toll sein dieses einfache und sehr effektive Mittel zur Liquiditätsplanung aufzugeben zumal der Konsument als Einkommensbezieher einen sehr gleichmäßig garantieren Zahlungsmittelzufluss über den Arbeitsvertrag – in der Breite – zugesagt bekommt.

    Sollte dieser Eintrag doppelt vorkommen – mein Browser macht zuvor ein Update…

  8. Ralf sagt:

    Vielen Dank an das Bankhaus Rott für den Artikel. Das Lesen und Hören der Massenmedien ist reine Zeitverschwendung. Das wirkliche Ziel der Herrschenden verschweigen sie konsequent, sie beherzigen die Ratschläge zur Kriegsführung. Machiavelli empfiehlt, das Ziel der Politik und des Krieges möglichst so lange zu verschweigen, bis das Ziel erreicht ist. Nach dem Bargeldverbot kommt der unter unsere Haut implantierte Chip mit GPS-Funktion und anderen nützlichen Fähigkeiten. Das ist so sicher wie das Amen in der Kirche, das sage ich mit einem herzlichen Gruß an Frank Meyer. Dann könnten auch die letzten, unsolidarischen und ewiggestrigen Mautflüchtlinge, nämlich Fußgänger und Radfahrer für eine Instandsetzung der vorsätzlich verfallenen Wege sorgen. Noch klingt dies absurd, ebenso wie ein Bargeldverbot vor 20 Jahren. Wer in die Zukunft blicken will, lese die noachidistische Interpretation der Bibel. Also die Tora, den Talmud, die Propheten, besonders Hesekiel und die Johannes-Offenbarung, den Maimonides, den Paul Spiegel und als Kontrast dazu Friedrich Delitzsch. Die perfekte Diktatur ist diejenige, die jeder für eine Verschwörungstheorie hält. Was ist das Ziel des sogenannten Westens, der nicht westlich, sondern noachidistisch und so buchstabengenau biblisch ist wie kein Zeitalter der Menschheit zuvor? Paul Spiegel meint, jeder Mensch solle ein Noachid werden und seinen JHWH und dessen „Gesetz“, die Tora, anerkennen. Maimonides sagt, alle Nichtnoachiden seien Toraleugner (sic!) und den Noachiden droht er unter Abschwächung der Toravorschrift die Todesstrafe an, wenn sie die Tora lesen. Das Ziel des “ Westens“ ist eine weltumgreifende Tyrannei, in der die Nachkommen der durch Völkervermischung vernichteten Völker biblischen Gesetzen zu gehorchen haben, die sie nicht lesen dürfen. Mehr Willkür geht nicht. Friedrich Delitzsch hält das „Gesetz“ des JHWH im Vergleich zum assyrischen Gesetz für hoffnungslos rückständig (barbarisch) und den JHWH nicht für unseren Gott. Paul Spiegel will uns, den zukünftigen Noachiden, den wirklichen Namen des JHWH nicht verraten, obwohl er den „nicht vergessen hat“. Das ist die Neue Weltordnung, NWO, die schöne neue Welt, an deren Verwirklichung mitzuwirken, wir alle verpflichtet sind, forderte die Brockhaus-Redaktion in den Dreißiger Jahren.

  9. bluestar sagt:

    FAZ lesen ist für den Kopf wie Monsanto-verseuchte Nahrung für den Körper.
    Nein, selbst die kostenlosen Exemplare im ICE sind unzumutbar bis schädlich.
    Faszinierend kann man bei den sogenannten Journalisten der MSM ist immer wieder analysieren, was Menschen für die Erlangung kleinster persönlicher Vorteile doch bereit sind zu tun. Unterordnung, Anbiederung, Lügenverbreitung, Kriegspropaganda, blinder Gehorsam und Rechtsbruch sind noch die harmlosesten Erscheinungsformen dieser schwachen Kreaturen und Untertanen, die vor allem in Diktaturen Karriere machen.
    Bargeldverbot passt ganz gut zum Spielcasino-Kapitalismus der verdeckten Diktatur und wird wohl leider eines Tages kommen.

  10. ReaTerm sagt:

    Beißender Zynismus, ausgezeichnet aufbereitet. Vielen Dank für diesen Artikel. Ich hoffe er wird auch in der FAZ-Redaktion gelesen.
    Leider würde man das Problem nicht lösen, wenn die FAZ nicht mehr gekauft würde. Der Mainstream ist voll von solchem dummen Geschreibsel. Leider wird die Abschaffung des Bargeldes schleichend und in kleinen Schritten vorgenommen, jeder einzelne Schritt tut nicht wirklich weh, die Summe der Schritte aber führt zu einem fatalen Ergebnis.

    In einer Welt ohne Bargeld gibt es kein Entkommen aus dem System mehr (von Tauschgeschäften abgesehen.)

Schreibe einen Kommentar

Sie müssen eingeloggt sein, um einen Kommentar schreiben.