Bernankes Plan zur Überwindung des Dollars

4. Oktober 2011 | Kategorie: Kommentare, RottMeyer

von Bill Bonner

Wo ist die Bastille? Sie wissen, was ich denke. Die „Große Korrektur“ hat noch eine Menge Arbeit vor sich – es gibt so viele Dinge, die eine Korrektur benötigen. Und es wird Zeit brauchen, bis das geschafft ist. Bis dahin ist es Ihr Ziel als Investor, weniger Geld zu verlieren als jeder andere. Der, wer am wenigsten verliert, gewinnt!

Die Aktienkurse sollten fallen. Die Immobilienpreise sollten in den USA weiter fallen. Selbst Gold sollte fallen…während der Dollar steigt!

Bargeld ist Trumpf…

…bis zur Revolution.

Welche Revolution? Wann? Ach, liebe Leser…Sie fragen eine Menge! Aber warum auch nicht…ich bin glücklich, Ihnen das zu sagen, was ich denke. So sehe ich es: Bargeld ist Trumpf in einem Abschwung, in dem Schulden abgebaut werden und die Inflation relativ gering bleibt.

Dieser Trumpf sollte eine lange Zeit aktuell bleiben…weil es eine lange Zeit benötigt, um die überschüssigen Schulden aus der US-Wirtschaft abzubauen. Aber wie Sie wissen geht noch mehr vor sich. Während in den USA der private Sektor seine Schuldenlast durchaus reduziert, erhöht der öffentliche Sektor seine Schuldenlast. Und die Leute, die den öffentlichen Sektor führen, sind Aktivisten…sie wollen den Trumpf Bargeld entwerten. Sie setzen auf einen Aufstand…sie suchen nach der Bastille!

Ben Bernanke stachelt den Mob auf. Bloomberg berichtet:

„Der Federal Reserve Chairman Ben S. Bernanke sagte, dass die USA sich seit April 2009 einer Krise gegenübersehen mit einer Arbeitslosenquote von 9% oder mehr, und dass fiskalische Disziplin helfen würde, die wirtschaftliche Erholung zu verstärken.“

„Diese Situation in Bezug auf Arbeitslosigkeit (…) ist wirklich eine nationale Krise“, gab Bernanke als Antwort auf Fragen nach einer Rede, die er vor einigen Tagen in Cleveland gab. „Wir sind seit einigen Jahren nahe an der Marke von 10% Arbeitslosigkeit, und von den Leuten ohne Arbeit sind ungefähr 45% seit 6 Monaten oder mehr arbeitslos. So etwas ist lange nicht vorgekommen.“

M. Bernanke bereitet die Massen vor. Er will in Aktion treten, um seine königliche Hoheit, den Dollar, zu stürzen. Er denkt, dass er den Dollar stürzen kann, wenn er ihn aus Hubschraubern schmeißen lässt.

Wenn die Leute Geldscheine durch die Luft wehen sehen, dann werden sie die haben wollen…und auch danach ausgeben wollen…so schnell wie möglich. Das könnte die Wirtschaft dann wieder ins Laufen bringen und die Leute davon überzeugen, dass Ben Bernanke weiß, wovon er spricht, wenn er vom „Geldabwurf aus Helikoptern“ erzählt. Und dass er, Ben Bernanke, der wirkliche König sein sollte…

Aber die Stunde von Mr. Bernanke ist noch nicht gekommen. Er hat Opposition im Kongress…und in seiner eigenen Zentralbank. Er wird warten müssen, bevor es Zeit ist…er wird warten müssen, bis die Dinge sich noch schlimmer entwickelt haben…so dass er dann gerufen werden wird, um die Hubschrauber loszulassen.

Was könnte die Dinge denn noch schlimmer machen? Wann? Wir werden es sehen.

Quelle: Kapitalschutz Akte
Bernankes Plan zur Überwindung des Dollars (von Bill Bonner)
Weitere Informationen: Investor Verlag

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2 Kommentare auf "Bernankes Plan zur Überwindung des Dollars"

  1. Andre sagt:

    Sehr geehrter Herr Bonner, zuerst muss Herr Bernake jemanden finden, der ihm wertvolles Kerosin gegen seine wertlosen „US-Scheinchen“ tauscht! Erst dann wird aus Ben Bernanke – Heli-Ben. 🙂 Bis dahin „müssen“ wohl oder über noch einige Werte verbrannt werden.

    • MARKT sagt:

      Das Bild vom Heli- Ben ist eben nur ein Bild. Damit meinte er was er bereits macht, und mit einer hohen Wahrscheilichkeit weiter machen wird. Aber er wirft es nur an bestimmten Stellen ab, noch nicht bemerkt? Nicht über Otto Normalbürger. Und er wirft es auch nur indirekt in Form von Schulden ab.
      Diese müssen gedeckt werden. Und Sie können gedeckt werden, mit dem Vermögen und vor allem der Arbeit, vom Durchschnittsbürger, die real immer geringer entlonht wird. Dies dürfte ein Grund sein, das Geld bei dieser großen Bevölkerungsschicht knapp wird und als Folge davon aufwerten muss.
      Aus diesem Grund dürften sich noch einige Wundern was die nächsten zwei Jahre mit den „wertlosen US Scheinchen“ oder mit „Papiergeld“ im allgemeinen passiert. Der ein oder andere dürfte sich wünschen ein paar davon zu haben.

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