Ausgerutscht und angeschmiert! Die Rückkehr der Sparsamkeit

24. Februar 2012 | Kategorie: Kommentare, RottMeyer, Zeitlos

(von Frank Meyer) Millionen durstige Autos fahren durch Deutschland. Mehr als eine Milliarden Fahrzeuge sind es weltweit. Fast jeder Platz am Steuer ist inzwischen zum Sessel in der Geisterbahn geworden, wenn es zum Tanken geht. Der Ölpreis der Marke Brent hat die Marke von 120 US-Dollar überschritten. Je weiter er steigt, desto pompöser kommt sie zurück, die verloren geglaubte Sparsamkeit…

Bedauerlicherweise ist der Euro nicht entsprechend gestiegen. Warum sollte er auch? Ärger steht an. Die steigenden Benzinpreise führen dazu, dass sich die Leute ärmer fühlen, wann immer sie ihre Tanks befüllen. Es zwingt sie, die Ausgaben zurück zu fahren als sie weiter steigen zu lassen. Fahrgewohnheiten werden sich ändern. Und nicht nur das…

Was kann man tun? Weniger fahren? Günstiger Tanken? Das Auto stehen lassen oder verkaufen? Ich weiß es nicht, vermute aber, man kommt aus der Falle ohnehin nicht heraus, genauso wenig, wie mit Nahrungsverweigerung auf steigende Preise im Nahrungsmittelsektor zu reagieren. Oder man denkt das denkbar Undenkbare: Verzicht. Nicht, dass man das will. Immer mehr müssen verzichten.

Vorsorglich habe ich bei Wikipedia nachgeschaut. Ich war nicht sicher, ob es das Wort „Sparsamkeit“ noch gibt. Es schien über eine lange Zeit überflüssig geworden zu sein, diese Kunst, mit dem Vorhandenen Auszukommen. Doch, es gibt sie noch. Und sie kommt wieder in Mode.

Als Sparsamkeit wird eine Tugend bezeichnet, die einen maßvollen Umgang mit Geld und wirtschaftlichen Gütern zum Gegenstand hat. Ihre soziale Funktion besteht – wie bei allen bürgerlichen Tugenden – in der praktischen Bewältigung des Alltags auf der Grundlage gesicherter und geordneter wirtschaftlicher Verhältnisse. Die positive Gegentugend zur Sparsamkeit ist die Großzügigkeit, ihre Verfallsform ist der Geiz, ihr negativer Gegensatz die Verschwendung.

Für Einige wird Sparsamkeit etwas ganz Neues und auch Aufregendes sein, ein Schock, eine neue Erfahrung, eine Kunst – die Reaktion auf das Notwendige. Und dieses Zeitalter scheint zu beginnen – in Sachen Energie vielleicht zuerst…

Die Verarbeiter des Öls werden versuchen, ihre Kosten weiter zu reichen.

Übergangsweise könnte ein Benzinverzicht und auch eine niedrigere Temperatur im Wohnzimmer die Haushaltskasse entlasten und die Muskeln stärken, wenn man aufs Fahrrad umsteigt oder zur Bahn laufen muss. Doch wer will das schon? Treibstoffe und warme Wohnungen werden heute als verfassungsmäßiges Grundrecht gehandelt. Doch auf Dauer gesehen, kann niemand mehr ausgeben, als er einnimmt. Die Schere zwischen den Einkommen und den Preisen beginnt mehr Leute zu schneiden. Auch wenn es offiziell anders heißt, im echten Leben haben die Schönwetter-Theorien Schwächen.

Hier ein paar Schlagzeilen der kommenden Tage: Der böse Iran, das alternativlose Embargo, die bösen Spekulanten, die Allmacht der Mineralölkonzerne. Keiner kommt auf den Gedanken, dass es irgendetwas mit dem Geld zu tun haben könnte, wenn steigende Geld- bzw. Kreditmengen auf ein begrenztes Ölangebot treffen. Der Markt ist unbestechlich und Markteingriffe der Politik werden die Sache noch schlimmer machen.

Bald, so meine Vermutung, tauchen auch Interviews mit Experten auf, die dazu raten, sich an der Börse gegen steigende Ölpreise mit Zertifikaten abzusichern, um wenigstens am steigenden Ölpreis „partizipieren“ zu können. Kaufen Sie Ölaktien, wird man rufen. Kaufen Sie Versorgeraktien! Kaufen Sie irgendetwas, Hauptsache, Sie kaufen etwas. Einsparungen wären schlecht für die Wirtschaft. Da müssen wir zusammenhalten. Kein Experte wird das Einfachste empfehlen: Verzicht. Stattdessen heißt es „Shopping for Aufschwung“, so der Entwurf aus der Kommission zu Umleitung von Kometen (KzUK).

Der Ausstoß von Öl kann nur unwesentlich gesteigert werden, und wenn ja, warum sollte die Ölproduktion steigen? Die OPEC dürfte wenig Interesse an mehr Öl zu geringeren Preisen haben und alle anderen Öl-exportierenden Länder auch. Die Kassenlage der Förderländer Länder ist angespannt. Ein Barrel (159 Liter) Rohöl kostet derzeit, je nach Ölsorte, zwischen 82 Euro beim WTI und 93.00 Euro bei der Nordölsorte Brent. Ginge es nach dem Chart, gibt es bald weitere Anstiege bzw. mehr Beweise für den Aufschwung…


Bald werden weitere Schlagzeilen wie Linienbusse eintreffen, vielleicht sogar, dass es im Iran oder in der Straße von Hormus brennt. Ein Viertel der weltweiten Öltransporte werden durch diesen 55 Kilometer breite Nadelöhr gefahren. Und dann wird man sich überlegen müssen, das Auto weniger zu bewegen oder sich anderweitig einzuschränken.

Ratschläge und Preisschläge

Seien Sie sicher, dass viele Leute mit vielen Tricks und Ratschlägen daher kommen. Eine Expertenschwemme wird die Bildschirme blockieren. Und sie werden sagen, wie man den Preisen an der Tankstelle ein Schnippchen schlagen kann und allerhand weiteren Unrat von sich geben. Tanken Sie am besten zwischen 14 Uhr 17 Uhr. Am Morgen und am Abend ist es teurer, berichtet das Internetportal www.benzinpreis.de. Auf Autobahnen kostet Benzin 3,3 Cents mehr im Durchschnitt als im Stadtgebiet. Tanken Sie am Montag, nicht am Samstag, ein weiterer statistischer Hinweis. Samstags liegt der Preis 2,25 Cents über dem Montag. Fahren Sie nicht zu schnell. Schalten Sie schneller hoch. Es wird nichts nützen. Vermutlich sind auch die Heizöltanks um diese Jahreszeit auch fast leer. Vor drei Jahren kostete der Liter Heizöl noch 0,47 Euro. Aktuell sind es 0,92 Euro. (Quelle: Esyoil) Wer nur schiebt diese Ölpreise an? Spekulanten? Wenn man die Notenbanken als diese sieht, stimmt diese Sichtweise. „Die Kosten des Gelddruckens“, eine mögliche Überschrift eines nächsten Beitrags.

Die Politik wird im Blitzlicht der Öffentlichkeit reagieren… Anzapfen strategischer Reserven… Kampf den Zockern… Regulierungen… Gespräche, Treffen, Debatten… Niemand wird rufen: „Seid sparsam!“ oder „Lasst das Auto stehen“, während die Suche nach den Schuldigen beginnt in Begleitung von Sondersendungen. Keiner wird bei den Notenbanken suchen.

Begrenztes Angebot trifft auf steigende Geldmengen. Diese wollen ja nur die Wirtschaft und jetzt auch Staaten mit niedrigen Zinssätzen retten. Steigende Preise, nicht nur beim Öl, sind der Kollateralschaden all ihrer Bemühungen. Vielen Dank für die Bankenrettung. Wir zahlen gerne. Ach, es waren schöne Zeiten, als Benzin kaum etwas kostete, der Diesel unter einer Mark zu haben war und die Öl – und Gasheizungen ihren Siegeszug antraten. Selbst die so berühmt gewordene Energiewende zur Verminderung von CO2 oder die staatlich subventionierten Solaranlagen auf den Dächern brachten die Ölpreise nicht zum Stehen. Vielleicht lag es auch daran? Inzwischen geht es auch dem Holz an die Rinde. Holz als Ersatz…

Die Sache ist einfach, wenn auch unbequem. Nach einem schneller, höher, weiter und auch wärmer, wird es perspektivisch langsamer, kleiner, näher und kühler. Und sparsamer. Nicht dass man das will. Es wird nicht anders gehen. Gewöhnen Sie sich an den Gedanken, künftig auf lieb Gewordenes verzichten zu müssen. Ob dabei auch das Glück auf der Strecke bleibt wie die Spritschleudern? Vielleicht ist es das längst schon. Ist es schlimm, weniger Energie kaufen zu können? Ich bin mir nicht sicher. Vielleicht ist es nur die Rückkehr zur Normalität. P.S. Sicherlich lässt sich bei einem Ölpreis von 200 US-Dollar, wer weiß, was der Dollar dann noch wert sein wird, so manches Pfützchen Öl wirtschaftlich besser ausbeuten können. Die Frage wird sein, wenn Öl heute der Schmierstoff der Wirtschaft ist, wer daran überhaupt noch beteiligt sein wird, um dieses Wunder zu bestaunen.

 

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22 Kommentare auf "Ausgerutscht und angeschmiert! Die Rückkehr der Sparsamkeit"

  1. Ausgerutscht und angeschmiert! Die Rückkehr der Sparsamkeit | infokrieger news blog sagt:

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  2. gilga sagt:

    Ein sehr schöner Beitrag Frank!
    Und ganz ehrlich: Neben den aktuellen Tätigkeiten der Notenbanken ist das angesprochene Thema DER Grund warum ich auch die Investitionen in Gold und Silber (neben anderen Dingen) getätigt habe… Die Rohstoffe werden knapper (Angebot wird kleiner und/oder Nachfrage steigt) und Energie tendenziell auch tatsächlich teurer (wobei genügend Leute halbwegs glaubhaft belegen können, dass Energie im Vergleich momentan immer noch spottbillig ist).

    Was mich wundert ist, dass so viele Menschen dies auch Wissen aber im Prinzip keine Konsequenzen ziehen (und damit meine ich jetzt explizit NICHT die „Ökolatschen“-Fraktion) oder gar in irgendeiner Form versuchen davon zu profitieren. Auch nicht im in dieser Richtung eigentlich recht abgeklärten Deutschland. Bei dem ein oder anderen Hausbesitzer/-bauer setzt diese Erkentnis langsam ein, aber nur sehr punktuell und selten zu Ende gedacht.

    Chris Martenson thematisiert diese Sache ja immer wieder und auch sehr gekonnt, wie ich finde. Und ich schließe mich seiner Meinung an: Egal was kurzfristig mit den Rohstoff- und EM-Preisen passiert (sind sie gerechtfertigt? Ich weiß es nicht…), langfristig (Jahrzehnte) stimmt die Story schon aufgrund des zur Förderung notwendigen Energiebedarfs und der zunehmenden Verknappung. Und das würde mich auch bei einem Rückschlag ala 2008 zur Akkumulation veranlassen.

  3. Edwin Glaser sagt:

    Auf videos.arte.tv findet sich ein Bericht über Mennoniten im Mexiko.

    Sparsamer lässt sich mit Energie nicht umgehen. Trotzdem – wer den Diesel für seine Wasserpumpe nicht mehr bezahlen kann, dessen Felder verdorren. Der Ausweg: Strom statt Diesel?

    Wer sich an der Ölverschwendung nicht beteiligt, hat nicht genug Einkommen. Kann das wirklich notwendige Öl nicht kaufen.

    Gibt es da überhaupt noch eine Rückkehr zur Normalität?

  4. Reiner Vogels sagt:

    Nach meinem gewiss nicht unfehlbaren Urteil sind es z.Zt. vor allem zwei Faktoren, die den Ölpreis antreiben.

    Faktor eins ist die verantwortungslose Geldschöpfungspolitik der Notenbanken. Seit Jahren überschwemmen sie die Finanzmärkte mit immer neuem Billiggeld. Niemanden sollte es wundern, wenn diese riesige Liquiditätsschwemme über den engeren Bereich der Finanzinstutionen hinaus auch in die Realwirtschaft hineinschwappt. Dass dies dann zuerst die „Spekulation“ an den Rohstoffmärkten und dort insbesondere beim Schlüsselrohstoff unserer Zeit, nämlich dem Öl, anheizt, überrascht nicht.

    Faktor zwei ist m.E. die gewissenlose Kriegstreiberei der westlichen Staaten im Blick auf den Iran, deren jüngste Wahnsinnstat das Ölembargo ist. Leider macht unser famoser Außenminister ohne Vorbehalte mit.

  5. […] & Meyer: Ausgerutscht und angeschmiert! Die Rückkehr der Sparsamkeit Ähnliche Artikel:Kleine Presseschau vom 23. Februar 2012Kleine Presseschau vom 22. Februar […]

  6. MARKT sagt:

    „Leider macht unser famoser Außenminister ohne Vorbehalte mit“

    Würde er nicht vorbehaltlos mitmachen, wäre er schnell auch kein Außenminister mehr.

    Als er bei der Lybien – Resolution nicht vorbehaltlos mitmachte, war er noch genau 14 Tage Parteivorsitzender. Wahrscheinlich Zufall.
    Zumindest unser Außenminister hat schnell verstanden und weis nun auf welcher Seite er zu stehen hat.

    Bundespräsident a.d. Wulff schaffte nach seiner „Lindauer Rede “ immerhin noch 6 Monate.

    Verdammte Verschwörungstheorien.

    Hauptsache der GFK wird am Montag wieder steigen. und ich bin mir sicher er wird. Dafür werden unsere „unabhängigen Institute “ schon sorgen.

    Dann wird es wieder heissen: Die Deutschen weiter im Konsumrausch. Nichts kann die Kauflust der Deutschen stoppen, weder die Finanzkrise noch die hohen Ölpreise. Und wir werden Interviews von mind. 5 Menschen mit jeweils 5 Tüten sehen die alle in die Kameras strahlen und sagen: Man wird sich doch mal was gönnen dürfen.

  7. DonTrader sagt:

    Tja, wäre der Euro wirklich so hart wie die DM, dann läge der Euro-Dollar-Kurs bei ca. 1,80 und nicht bei aktuell 1,34. Und bei 1,80 bekommt man nun mal mehr Öl, als bei 1,34.

    Für die Mittelschicht wurde mit dem Euro ein Verarmungsprogramm gestartet. Wer in Deutschland kennt sich schon mit eine Weichwährung „Euro á la Lira“ aus. Eine Inflation startet oft über steigende Rohstoff- und Aktienpreise, frist langsam aber sicher Ersparnisse und Gehälter auf.

    Dank Euro-Sozialismus werden wir alle gleich … gleich arm!

    So sieht eine wirklich harte Währung aus 🙂
    http://pricedingold.com/cad-vs-usd/

    • Avantgarde sagt:

      Frag mal die Schweizer wie lustig die eine schnell an Wert zunehmende Währung finden….
      🙂

      • DonTrader sagt:

        Wo ist das Problem bei der Schweiz?

        Der Franken ist wegen der Fluchtgelder aus dem Euroland angestiegen, also hat auch die schweizer Notenbank sinnbildlich die Druckerpresse angeworfen und viele Euro gekauft – kostet ja nichts!

        • Avantgarde sagt:

          Das Problem ist, daß die SNB zu so einem drastischen(eigentlich nicht wünschenswerten) Schritt genötigt wurde.
          Ohne diesen Eingriff wäre die Wirtschaft dort voll gegen die Wand gefahren.

          Der ab und zu gehörte Lobgesang auf eine harte Währung ist bei einem zu schnellen Anstieg eher das Lied vom Tod – und ganz und gar nicht wünschenwert!
          Eine zu schnell ansteigende Währung ist für überwiegende Mehrheit der Bevölkerung ebenso schlecht wie eine verfallende.

          Eine an Wert zunehmende Währung bringt nur dann etwas wenn dieser Prozess sehr langsam von statten geht um letztlich tatsächlich eine Wohlstandsmehrung für eine breite Schicht zu bringen.

          • DonTrader sagt:

            Natürlich sollte der Wert einer Währung im Einklang mit der Produktivität steigen, sonst gibt es Problemen wie damals in Argentinen.

            Der Ansteig des schweizer Franken lag am Fluchtgeld und nicht an einer gestiegenen Produktivität der schweizer Wirtschaft. Also hat die schweizer Notenbank alles richtig gemacht. Sie hat als Kompensation Euros gekauft – „Gelddrucken“ der eigenen Währung ist für eine Notenbank kostenlos, also kein Problem.

            Öl ist real NICHT gestiegen, in Gold notiert der Preis am langfristigen Mittelwert. In Dollar und Euro schon, liegt an der rasanten Geldmengenausweitung.

    • Fnord23 sagt:

      Hallo Don Trader,
      der liebe Euro.

      Ich frage:

      Wo stünde dieses Finanzsystem, wenn es den Euro als Gegengewicht nicht gäbe?

      Der Euro hält das ganze doch schön in Balance. Oder? Gesetz der Dualität. Part und Gegenpart.

      VG aus Sachsen

  8. crunchy sagt:

    Was, liebe Silberbugs korreliert mit dem Benzinpreis?
    Gold machts mit Öl, aber wir wollen´s volatiler!
    Glücklicherweise habe ich die Hälfte meines Silbers einigermassen gut getradet und mehr eingenommen, als ich überhaupt für Benzin bezahlt habe. Dennoch: Silber ist ein guter Hedge gegen steigende Benzinpreise, auch wenn man es einfach nur durchhält.
    So, wie sich das Jahr anlässt, wird mancher Halter sich am Ende einen
    Zweitwagen zulegen wollen.

    • Fnord23 sagt:

      Hee crunchy,
      ich bin dir noch eine Antwort schuldig zum Thema
      Graphen/Silber Transistor. Bin noch am recherchieren. Hab leider in Chemie nicht so auf gepasst. Und muß einiges nachholen. Wenn ich das zusammen hab, und es kommt das Ergebnis raus, das ich mir wünsche :-)…

      VG aus Sachsen

  9. Avantgarde sagt:

    „Top-Manager der deutschen Wirtschaft rechnen mittlerweile mit einem Anstieg des Ölpreises auf 150 Dollar. Dennoch sind die für den „Handelsblatt“-Business-Monitor befragten Spitzenkräfte überraschend unbeeindruckt von der Preisexplosion. Vor allem der starke Euro und der robuste Export würden die Folgen nach Ansicht der Manager deutlich abfedern…..

    ….Knapp die Hälfte erwarte sogar ein Niveau oberhalb von 180 Dollar.

    ….Dennoch überwiegten insgesamt positive Prognosen zur eigenen Geschäftstätigkeit. So gäbe es zwar Negativ-Effekte wie stark gestiegene Rohstoffkosten und pessimistische Aussichten bei der Preisentwicklung. Dem wirkten jedoch der starker Euro und robuste Exportdaten entgegen, sagten die Spitzenvertreter der deutschen Wirtschaft. Zudem gebe ein wachsender Anteil der Unternehmen steigende Erzeugerpreise an die Verbraucher weiter, leide so also nur teilweise unter höheren Ölpreisen.“

    Alles in Butter also und die Party geht weiter.

    Ähh… Moment mal…

    Dieser Artikel erschien im Stern… Juni 2008…..
    🙂

    Wer es nicht glaubt.
    http://www.stern.de/wirtschaft/news/maerkte/oelpreis-bald-150-dollar-pro-barrel-624302.html

  10. beccon sagt:

    Öl ist in XAU nicht unbedingt teurer geworden – oder? Hat sich mal jemand die Mühe gemacht, einen Chart dafür zu erstellen?

  11. DonTrader sagt:

    Öl pro Goldgramm liegt aktuell beim Mittelwert:
    http://pricedingold.com/crude-oil/

  12. wolfswurt sagt:

    2008 Jan/Feb: Öl-140$, €/$-1,58, Dieselpreis 1,52€
    2012 Jan/Feb: Öl-125$, €/$-1,34, Dieselpreis 1,54€

    Erklärung: Verarschung!

  13. Avantgarde sagt:

    Déjà-vu ?!
    Wir werden sehen.

    Es ereignet sich nichts Neues.
    Es sind immer die selben alten Geschichten, die von immer neuen Menschen erlebt werden.
    (William Faulkner)

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