Andreas Marquart & Philipp Bagus im Interview: Geld braucht keinen Staat!

27. Mai 2014 | Kategorie: Auf die Ohren, RottMeyer

von Frank Meyer

Trotz der „Produktion“ von Billionen neuer „Verrechnungseinheiten“ ist das Geld immer knapp. Mehr und mehr Leute haben Probleme, mit ihrem Einkommen auszukommen. Wo landen die zusätzlichen Billionen? Und überhaupt: Wie funktioniert und „arbeitet“ Geld und welche langfristigen Folgen hat das auf Märkte, Wirtschaft und auf die Gesellschaft?

Andreas Marquart und Philipp Bagus sind in ihrem Buch „Warum Andere auf Ihre Kosten immer reicher werden …

Warum andere auf Ihre Kosten immer reicher werden: … und welche Rolle der Staat und unser Papiergeld dabei spielen

…und welche Rolle der Staat und unser Papiergeld dabei spielen“ diesen Wirkungsweisen nachgegangen, stellen die Folgen unseres Geldsystems dar und zeigen Lösungsmöglichkeiten auf. Wir senden das in der vergangenen Woche auf der Metallwoche gesendete Interview mit den beiden Autoren heute auch auf unserem Blog Viel Spaß!

 


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Prof. Dr. Philipp Bagus ist Professor für Volkswirtschaft an der Universidad Rey Juan Carlos in Madrid. Zu seinen Forschungsschwerpunkten Geld- und Konjunkturtheorie veröffentlichte er in internationalen Fachzeitschriften wie Journal of Business Ethics, Independent Rewiew, American Journal of Economics and Sociology u.a.. Seine Arbeiten wurden ausgezeichnet mit dem O.P.Alford III Prize in Libertarian Scholarship, dem Sir John M. Templeton Fellowship und dem IREF Essay Preis. Er ist Autor eines Buches zum isländischen Finanzkollaps (“Deep Freeze: Island’s Economics Collapse” mit David Howden). Philipp Bagus ist ist Mitglied des wissenschaftlichen Beirates des “Ludwig von Mises Institut Deutschland”.

 

Andreas Marquart ist Vorstand des “Ludwig von Mises Institut Deutschland”. Er ist seit 15 Jahren in der Finanzberatung tätig und orientiert sich dabei an den Erkenntnissen der Österreichischen Geld- und Konjunkturtheorie.

 

 

 

 

Themen der Sendung

Krise vorbei! Danke Notenbanken! Und die Folgen?
Wohlfühleffekte versus Bitte kein Crash!
Wo landen die neuen Billionen?
Abschaffung der Marktwirtschaft
Treffpunkt: Schalterhalle einer Bank
Der Kettenbrief – und was ihn beendet
Möglichkeiten der Systemverlängerung
Besseres Geld nach dem Systemcrash?
„Vater Staat“ – Wer rettet die Armen?
Geld braucht keinen Staat. Doch der Staat hat das Monopol.
Wenn Ursache und Wirkung vertauscht werden: Medien, Propaganda & Dämagogie
Verschuldung & Dekadenz
Wie mit der Problematik umgehen?
über Bargeldverbote, Überwachung und Gewalt
…für Ludwig von Mises?
Missverständnis über den „Kapitalismus“ und den „Markt“
Ein besseres Geld… und warum es nötig ist.


 

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3 Kommentare auf "Andreas Marquart & Philipp Bagus im Interview: Geld braucht keinen Staat!"

  1. Einsicht sagt:

    Ich habe das Buch gelesen. Es ist sehr verständlich und ich stimme mit den Autoren überein, was das Ende (Vermögensabgabe, bail-in, Schuldenschnitt, Währungsreform etc.) betrifft. Ich bezweifele allerdings, dass man in unserer heutigen Welt (Globalisierung, Anspruchsdenken der Menschen) mit einer freien Marktwirtschaft weiter kommt. Die Leute sind einfach zu faul verwöhnt und auch egoistisch, um sich eigenständig Gedanken um ihr Wohlergehen, oder gar um Andere zu machen. Sie suchen förmlich nach Leitfiguren, die ihnen den Weg vorgeben. Es muss also ein System geben, wo freie Marktwirtschaft unter einem Mindestmaß an Steuerung und sozialem Ausgleich geschaffen wird. Hier fehlen mir noch Antworten. Auch bin ich mir nicht sicher, ob das neue Geld durch Gold, Silber etc. gedeckt werden sollte. Reicht es nicht einfach aus, dass man es nur limitiert durch eine Stelle herausgibt und die Giralgeldschöpfung der Banken extrem begrenzt (z.B. Mindestreserve 50%). Im Zweifel bin ich immer für eine einfache Lösung, die auch dem Naturell der Menschen entspricht. Eine perfekte Lösung wird man ohnehin nicht schaffen können.

  2. FDominicus sagt:

    Eigentum ist in D sehr verhandelbar noch verhandelbarer ist Freiheit. Ein freies Geld ist für alle Staaten und Politiker dieser Erde wie Weihwasser für den Teufel…..

    Und für uns bedeutet das Staatsgeld, lebenslange Knechtschaft. Wir sind nicht mehr auf dem Weg in die Knechtschaft sondern dort vollständig angekommen und jeder versucht nun Herr zu werden und unsere Herren sind die Zentralbanker und dann die Finanzbeamten.

    Das wäre wahrscheinlich ein eigenes Buch für sich….

  3. Man mag über den Inhalt geteilter Meinung sein. Die einen loben das Buch in den Himmel, andere glauben nicht an die Prognosen. Auf jeden Fall haben die Autoren aber ein trockenes und für den Laien schwieriges Thema interessant aufgearbeitet und auch Denkanstöße gegeben.

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