Der DDR näher als gedacht?

13. Oktober 2015 | Kategorie: RottMeyer

von Frank Meyer

Seit Wochen bin ich nur noch von Nazis umgeben! Was, Sie auch? Das sind heute alle, die nicht hinter der Politik der Kanzlerin stehen. Diese träumt von einem neuen Deutschland – und setzt dieses gegen das eigene Volk durch. Und wenn „wir“ das nicht schaffen?

Dann bleiben wir mit ihren Hinterlassenschaften sitzen wie mit Kohls „Soli-Beitrag“ und Schröders „Hartz-4“. Das alles gibt es vermutlich auch noch 2040, aber ob wir es wirklich schaffen, uns den dann neuen Gegebenheiten dann anzupassen, ist doch fraglich. Sind wir wirklich integrierbar? Und wer ist eigentlich „WIR“?

Rolle Rückwärts in die DDR

Als alter Ossi habe ich ja inzwischen meine täglichen Déjà-vu-Erlebnisse. Wir hatten damals die „Aktuelle Kamera“ und ihre vielen Erfolgsmeldung. Heute haben wir den durch Zwangsgebühren finanzierten Staatsrundfunk und noch mehr Erfolgsmeldungen – aktuell über die massiven Erfolge der Integration und Zuwanderung von Millionen Menschen aus anderen Ländern mit einer anderen Religion. Man hört, unsere Gesetze und Gepflogenheiten sind ihnen oft egal. Also passen wir uns ihnen doch einfach an! Ja, wir können das.

Damals hatte man in der DDR eine offizielle und inoffizielle Meinung. Das eine vom anderen zu unterschieden, war die Kunst mitsamt der Hoffnung, die Stasi funkt nicht dazwischen. Heute haben wir den NSA, der alles weiß, nur unsichtbar ist. Und wir haben Scheren im Kopf: Das eine denken, aber das andere sagen. Die gegenteiligen Beweise hat der NSA vorrätig – unsere Freunde, vor denen man weder geschützt wird noch geschützt werden muss. Danke, liebe Bundesregierung! 

Wenn man damals Klartext hören wollte, musste man im Osten in die Kirche gehen. Ausgerechnet in die Kirche! Schauen wir heute nach Riedlingen in die evangelische Freikirche, bekommt man schon wieder ein Déjà-vu. Dort hielt Pfarrer Jakob Tscharntke eine Predigt, die viel mehr den Zeitgeist trifft als ein ARD-Brennpunkt mit Live-Schaltungen. Hier das Audio…

Quelle: EFK Riedlingen –  Evengelische Freikirche Riedlingen (weitere Audios)

Vielleicht sind ja die Monate der Kirchen mit dem Kreuz oben drauf auch gezählt. Wenn es nur den Befehl von oben gibt, werden diese von den Wänden und Kirchturmspitzen abgenommen, weil sich Asylanten daran stören könnten. Eva Brunne, eine lutherische Bischöfin aus Schweden fordert das. Ich weiß nicht, was diese Frau raucht – aber Weihrauch war es nicht. Ja, man sollte die Kirche in die richtige Kompasslage drehen. Bald auch hier?

Mancherorts werden heute auch schon Kunstwerke abgebaut wie in Gera, (Quelle) weil sich Flüchtlinge an ihrer Nacktheit stören könnten. Vorauseilender Gehorsam scheint Deutschen inne zu wohnen. Und bitte räumt vorsorglich schon mal das Schweinefleisch aus der Theke!



Wie der geplante Zufall es so will

Die aktuelle Asylantenflut kommt so plötzlich wie ein Vulkanausbruch oder ein Erdbeben. Nur ist heute die Asche des Vulkans die Ursache für seinen Ausbruch – und die Flutwelle die Ursache für das Erdbeben. Wenn man das oft genug wiederholt, glaubt es die Mehrheit sogar wie auch, dass Fett dick macht und nicht der Zucker. Haben wir doch zu viele Waffen in die falschen Regionen geliefert und unsere Freunde aus ganz eigennützigen Gründen die Lage dort auch noch destabilisiert? Diese Frage muss doch gestellt werden!

Die Vereinten Nationen haben übrigens die Unterstützung für Menschen in syrischen Flüchtlingslagern von 31 auf neun Dollar pro Monat gekürzt. Das sind offizielle Zahlen, die man nicht im GEZ-TV hört, sondern von der Kanzel einer Kirche. Pfarrer Tscharntke rechnet vor, dass die Versorgung der Flüchtlinge im Heimatland einen Bruchteil dessen kostet als das, was man hierzulande ausgibt. Dann kommen die Leute hierher. Das dicke Geschäft macht hierzulande die Asylindustrie wie z.B. schlecht ausgelastete Hotels. Das bringt das BIP sicherlich in Wallung! Frau Merkel meint, Grundrecht auf Asyl kennt keine Obergrenzen. Das BIP ja auch nicht.

Wenn es um Zahlen geht, sind Wirtschaftsexperten nicht weit weg. Sie rechnen durch die Mehrausgaben für die Asylanten mit einer besseren Wirtschaftslage. Ebenso Politiker, die sonst keine Ahnung von Wirtschaft haben – aber genug Geld zur freien Verschwendung. Wir werden profitieren! Wer ist „wir“? Bei Kosten von 60 Milliarden Euro und Einnahmen von 30 Milliarden Euro… So denken Politiker.

Dunkeldeutschland?

Im vogtländischen Plauen mit seinen rund 70.000 Einwohnern gingen am Sonntag 10.000 Leute auf die Straße. In den Medien, wenn sie davon berichten, ist immer nur von der Hälfte oder weniger die Rede. Ossis kennen das aus DDR Zeiten. Diese Erfahrungen hat ein Westdeutscher nicht, wenn er mit falschen Zahlen oder Weglassung von Essentiellem hinters Licht geführt wird. Ossis reagieren darauf sensibel. In meiner Heimatstadt leben also jetzt schon 10.000 Nazis, wenn es nicht sogar alle sind.

Pssst! „Lügenpresse“ steht ja bald unter Strafe. Man wird sich andere Begriffe ausdenken, wo trotzdem jeder weiß, was gemeint ist wie damals in der DDR.

Wer geht eigentlich auf diese „Nazi“-Demonstrationen? Zum einen wohl diejenigen, die nichts zu verlieren haben – vielleicht aber etwas zu gewinnen. Und zum anderen, diejenigen, die in Sorge leben, zu den Erstgenannten zu gehören.

Mein kleines Gernsheim informiert kaum über den Zuzug von Flüchtlingen. Aus zuverlässigen Quellen höre ich, dass diese privat untergebracht werden, aber niemand soll erfahren wo. Man will offenbar keine Diskussion über das, was ohnehin von oben angeordnet wird. Zudem kuschen Bürgermeister vor Obrigkeiten wie damals in der DDR. Sie sind kaum noch „Meister für Bürger“, schwelgen lieber in Eitelkeiten, wie oft sie medial erwähnt oder abgelichtet werden.

Herbst 2015

Ja, wir schaffen das, heißt es offiziell. Und wir werden es nicht schaffen können.

Merkel will ein anderes Deutschland schaffen, sagt Seehofer in der FAZ: Wer will das nicht? Na klar, die Nazis! Wer gegen TTIP ist gehört ja heute auch schon dazu. Alle scheinen verdächtig jenseits von links und grün, selbst die in der Mitte.

Es bleiben mehr Fragen als Antworten: Welches Deutschland will Merkel? Macht sie das allein? Oder gibt es Kräfte hinter ihr? Und wer sind diese Kräfte? Ist Frau Merkel die treibende Kraft oder die Getriebene? Hat sie uns gefragt? Ich meine nein.

Zuwanderungen hat momentan Vorfahrt auf allen Gleisen, sagt Pfarrer Tscharntke – und – die eigentliche Verantwortung, tragen diejenigen, die diese Völkerwanderung fördern und bejubeln. 2015 bringt den Schneeball und 2016 dann die Lawine, wenn nichts passiert. Und wenn wir es nicht schaffen, dann ist Phantasia-Land wohl bald abgebrannt.

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