5.000 Euro für ein paar geplatzte Träume…

11. Februar 2016 | Kategorie: RottMeyer

von Andreas Hoose

Terrorismus! Geldwäsche! Schwarzarbeit! Nur wenn Bargeldgeschäfte auch in Deutschland eingeschränkt werden, kann man endlich die wahren Probleme angehen…

Unverbesserliche Träumer konnten bis vor wenigen Tagen der Illusion frönen, eine Beschränkung für Bargeldgeschäfte werde es in Deutschland nicht geben. In der größten Volkswirtschaft Europas! Wo kommen wir denn da hin?!

Wohin wir mit so einer Bargeldschranke kommen werden, das werden wir bald erleben, denn das „Undenkbare“ ist seit dieser Woche amtlich: Die Bundesregierung erwägt, eine Obergrenze für Bargeldgeschäfte in Höhe von 5.000 Euro einzuführen. Und wenn man schon mal dabei ist, will man auch gleich den 500-Euro-Schein abschaffen.

Nun werden in Deutschland laut einer Statistik der Bundesbank aus dem Jahr 2014 fast 80 Prozent der Transaktionen mit Bargeld abgewickelt. Das heißt, der jüngste Vorschlag, bei dem es sich um eine Art Testballon handeln dürfte, um die Reaktion des Wahlviehs auszuloten, dürfte erhebliche Wellen schlagen und so manchen mit der Frage konfrontieren, was denn da eigentlich gerade passiert.

Wer die Antwort darauf in den offiziellen Begründungen zu finden hofft, der wird eine weitere Enttäuschung erleben. Denn natürlich wird das Argument, Terrorismus, Steuerhinterziehung, Schwarzarbeit oder Kriminalität ließen sich mit einer Bargeldobergrenze ausmerzen, den Praxistest nicht bestehen.

Natürlich nicht, denn bekanntlich waren kriminelle Banden bei der Ausübung ihrer dunklen Geschäfte noch nie auf staatlichen Einfallsreichtum angewiesen. Deshalb sind diese angeblichen „Vorteile“ auch gar nicht der Grund für den Vorstoß. Damit werden jetzt lediglich die regierungsnahen Verkaufsabteilungen bedient.

Einige der geradezu grotesken Begründungen, die angeblich für eine Einschränkung des Bargeldes sprechen, etwa das „Hygieneproblem“, können sie bei den Systemschreibern von Focus Online nachlesen.

In Wahrheit geht es natürlich um etwas ganz anderes:

Wer die Geschehnisse seit Beginn der Finanzkrise im Jahr 2007 aufmerksam verfolgt hat, dem wird nicht entgangen sein, dass unser ungedecktes Schuldgeldsystem in immer größeren Schwierigkeiten steckt. Und ihm wird aufgefallen sein, dass diese Probleme jetzt immer monströser werden.

Ein Indiz hierfür, ist ein Effekt, den wir mittlerweile in allen (!) wichtigen Volkswirtschaften der Welt beobachten können: Immer größere Schulden erzielen in der Realwirtschaft eine immer geringere Wirkung. Darum, und um nichts anderes geht es bei allen Maßnahmen, die jetzt um sich greifen: Das System wankt und muss mit allen erdenklichen Taschenspielertricks gestützt werden.

Deshalb sind nicht böse Kriminelle der Grund für die sich abzeichnende Abschaffung des Bargeldes, und schon gar nicht Bakterienstämme auf den Geldscheinen. Es geht schlicht und ergreifend um die Tatsache, dass unserem Geldsystem die Luft ausgeht.

Punkt.

Wer das immer noch nicht begriffen hat, der möge sich ansehen, was nach dem Vorstoß von dieser Woche als nächstes kommen wird. Das Drehbuch wurde nämlich längst geschrieben:

Natürlich wird es bei einer Barzahlungsgrenze von 5.000 Euro nicht bleiben, denn das mittelfristige Ziel sind negative Zinsen. Und die lassen sich nur durchsetzen, wenn zuvor das Bargeld abgeschafft wurde. Oder würden Sie Ihre Spargroschen auf dem Bankkonto herumliegen lassen, wenn dafür beispielsweise drei Prozent „Strafzinsen“ anfallen? Eben.

Ist auch dieses Ziel erreicht, sind die Zinsen also endlich negativ, das Bargeld abgeschafft und auch der private Goldbesitz verboten, dann wird man das große Enteignungskarussell anwerfen: Abbuchungen von den Konten der Bürger für allfällige Bankenrettungen sind in einer bargeldlosen Welt natürlich überhaupt kein Problem.

Wenn schließlich auch das nicht mehr reicht, um dieses geisteskranke Schuldgeldsystem weiter zu beatmen, dann wird man uns wahlweise erklären, dass der Bösewicht im Osten Europas nun doch mit einem Krieg von der Landkarte zu tilgen ist – was unausgesprochen gleichzusetzen ist mit einem gigantischen „Konjunkturprogramm“.

Oder aber man wird den Staatsbankrott ausrufen und das Spiel von vorne beginnen. So jedenfalls ist der Plan und wer keine riesengroßen Tomaten auf den Augen hat, der kann ihn auch längst erkennen.
Andreas Hoose – Antizyklischer Börsenbrief

 

13 Kommentare auf "5.000 Euro für ein paar geplatzte Träume…"

  1. FDominicus sagt:

    Stimmt. und habe ich auch hier festgehalten:
    http://www.freiewelt.net/nachricht/zum-bargeldlimit-10065364/

    Und auch gerade heute habe ich mich damit beschäftigt. Mit schneller und bequemer. Und weil niemand darauf eingeht mit Sicherheit und Nachverfolgbarkeit sowei Hand und Spanndienste von Betrügern untereinander.

    Fakten (die geflissentlich unterschlagen werden)
    1) Jede nicht bare Bezahlung hinterlässt eine Papierfährte
    2) Jede nicht bare Bezahlung ermöglicht die Verbindung von Einkaufsgewohnheiten für einen bestimmten Käufer
    3) Jede nicht bare Bezahlung erfordert eine technische Infrastruktur um übehaupt erfolgen zu könne.
    4) Durch die Bezahlung sind alle Wege zu einer Erpressung und Überwachung gegeben.

    Ich habe es noch mal ganz klar hingeschrieben, was wirklich das Ergebnis ist:
    „Nun kommen wir aber zum zentralen Problem. Banker sind Handlanger des Systems. Sollte Geld nur noch auf dem Konto sein, wären Sie die Letzten die sich weigerten etwaige Strafzinsen dem Staat zu überweisen. Sie haben ja kein bisschen dagegen getan, daß das Bankgeheimnis aufgehoben wurde. Sie selber sind Betrüger, das Sie so tun als gehörten Einlagen weiterhin mir Ihrem Kunden. Fakt ist jede Einlage ist ein Kredit – Sie sind Teil eines Betrugsystems und haben offensichtlich keine Probleme es auszubauen. Keine Bank bietet an an Konten als Anderkonten zu führen, Sie bemühen sich noch nicht einmal. Sie verleihen gesetzlich „erlaubt“ Geld was Ihnen nicht gehört. Sie sind ein Verbrecher mit der freundlichen Duldung durch einen Betrüger und Räuber. “

    Und noch etwas den Terror will man nun seit 14 Jahren mit Terror bekämpfen. Die Ergebnisse sind vorhersehbar. Und auch Herr Schmitt hat es klar gesagt:
    „Sie werden übertroffen von bestimmten Formen von Staatsterrorismus.“

  2. N. Ritter sagt:

    Die Hoffnung, der Testballon könnte beim Stimmvieh für einen nachhaltigen Denkprozess sorgen, dürfte sich als unbegründet herausstellen – es wird ein wenig gegrummelt werden, es werden ein paar kritische Artikel in alternativen Medien und den sozialen Netzwerken erscheinen und das war es. Nach drei Monaten ist die Sache vergessen. Der Aha-Effekt tritt erst zeitgleich mit der Plünderung der Konten ein.

  3. Insasse sagt:

    Wenn ich die zahlreichen Hirnis an der Kasse im Supermarkt sehe, die 3,46 Euro mit der Karte bezahlen, damit sie das Rückgeld zum alternativ hingegebenen 5-Euro-Schein nicht ausrechnen und nachzählen müssen, könnte ich jedes Mal aus der Hose springen. Bisher konnte ich mich noch zurückhalten, obwohl der „böse Blick“, der sich meiner unweigerlich ermächtigt, offenbar schon das ein oder andere Mal wahrgenommen wird. Ich gehe auch davon aus, dass die überwiegende Anzahl der Bürger, schon mit Blick auf die politisch korrekten Scheingründe (Terror, Kriminalität etc.), keinerlei Einwände gegen eine Bargeldverbot hat. Das betrifft auch die vielen PC-gläubigen Gutverdiener, die am Ende des Monats noch Geld übrig haben. Erst, wenn die Negativzinsen kommen und sie diesem staatlich organisierten Raub nicht entfliehen können, werden sie aufwachen. Oder etwa doch nicht? Ich bin mir da gar nicht so sicher.

    Natürlich könnte man all diese Zwangsmaßnahmen umgehen, wenn die Leute nicht nur einmal im Jahr (wie es uns eine große Möbelkette in ihrer Werbung vormacht) seine Möbel aus dem Fenster werfen und neue kaufen würden. Urlaub könnte man auch fünf- statt dreimal im Jahr machen, wenn es die Urlaubstage hergeben. Das Auto muss auch nicht unbedingt 10 Jahre gefahren werden, 2 Jahre reichen auch. Jedenfalls bis zur nächsten Schuldenkrise.

    Gerade lese ich, dass die SPD-Ministerinnen Hendricks und Nahles fast zwei Milliarden Euro (wie kommen die auf „fast“???) mehr fordern, um Wohnungen und Jobs für Flüchtlinge zu schaffen. Das Finanzministerium warnt allerdings vor der Schuldenfalle. Zwei Anmerkungen: Erstens ist erstaunlich, was die SPD alles fordert, wenn es um ihre neuen Götter, also dringend nötige neue SPD-Wähler, geht. Zweitens: Schäuble, der über die Bargeldabschaffung nachdenkt, warnt vor der Schuldenfalle. Mir fehlen wiedermal die Worte…

    • Denker sagt:

      3,46 Euro – Sie sprechen mir aus dem Herzen! Zur Geldhygiene: Silbermünzen … sind hygienisch.
      Bargeldverbot+Negativzins sind nur der erste (letzte ?) Ölfleck, danach müssen noch alle Tauschwährungen -auf Handwerkerniveau, wohlgemerkt- verboten werden: Zigaretten, Bierkiste, voller Benzinkanister, EC-Karte an Kumpel zum Einkaufen verborgen. Ruhig Blut, das hat in der DDR auch nicht funktioniert. Wir haben halt Kommandowirtschaft, nicht mal mehr Planwirtschaft. Kommissare – Kommandieren. Es geht trotzdem weiter, schönes WE

  4. stonefights sagt:

    Danke für die Arbeit ! Bliebe noch anzufügen, dass der „große Plan“ bereits vor fast 2.000 Jahren zu Papier gebracht wurde „und dass niemand kaufen oder verkaufen kann als nur der, welcher das Malzeichen hat oder den Namen des Tieres oder die Zahl seines Namens“.
    Aber wie so oft mit sprachlich und inhaltlich schweren Themen liest die „Tag und Nacht“ Masse solche Schriften nicht (etwas aktuelleres Beispiel ? „AGB“s).
    Für den sich eher an die Neuzeit Orientierenden sei ein Tierpfleger Aphorismus geschenkt „Mich interessiert nicht, wer die Gesetze macht, solange ich das Geld kontrolliere.“
    Amschel Meyer Rothschild
    (1744 – 1812), deutscher Adliger und Bankier
    Wie soll eine in der Mehrheit „leicht gläubige“ just-in-time Gesellschaft eine Entwicklung über mehrere Jahrzehnte mit ihren Folgen bewerten. Somit sehe ich in weiten Teilen keinen Unterschied zum Schwein, welches jeden Tag frisst und dabei nicht erkennt, wo sein Ende liegt.
    LG, stonefights

  5. bluestar sagt:

    Sehr guter Artikel mit klugen Kommentaren denen ich uneingeschränkt zustimmen kann.
    Natürlich ist Bargeld Freiheit und dessen Abschaffung Diktatur.
    Nur interessiert das nicht die Mehrheit der Menschen in Deutschland und genau das wird zum Problem für die Minderheit mit Gehirn, Freiheitsbedürfnis und Vermögen.
    Wie die Geisteslage der Masse ist, kann man an dem Niveau der absurden Begründungen von Staat und Medien für die Vorteile der Bargeldabschaffung erkennen. 2-3 Jahre intensive Gehirnarbeit muss wohl noch geleistet werden, dann gibt es die vom Volke selbst eingeforderte oder begrüßte Abschaffung der Scheine.
    Und privater Goldbesitz ? Im Kampf gegen die sogenannten Besserverdiener, Reichen oder Verschwörungstheoretiker kann man sehr schnell eine Mehrheit für dessen Verbot begeistern.

  6. Andreas Böcker sagt:

    Hallo
    Als Gruppe kann man auch eine Parallelwährung schaffen.
    Beispielsweise die Gold Mark.
    Eine Mark entspricht dann 1/1000 einer Feinunze Gold. (in etwa dem Wert von einem Euro heute.)
    Sollte diese Währung beispielsweise in einer Gemeinde von 10.000 Einwohnern gestartet werden, dann kann diese schnell als beliebtes Zahlungsmittel verwendet werden.
    Das Gold im Gegenwert muss dann immer zu 90% vorgehalten werden.
    Sicherer und Besser als Goldanleihen auf dem Papier.
    Sollte die Finanzelite nicht schnell dafür Sorgen diese Währung zu verbieten, dann verselbständigt sich diese.
    Bitcoins hat man anfangs auch belächelt.
    Mittlerweile liegt der Wert ziemlich stabil bei etwa 300,00€
    Sollte es ein Bezahlsystem an den Supermarktkassen für Bitcoins geben sollte diese Währung noch viel schneller an Bedeutung gewinnen.
    Nach dem 2. Weltkrieg sind Zigaretten zur Parallelwährung geworden.
    Mit der Abschaffung von Bargeld wird es sicherlich dazu kommen, dass es mehrere alternativen Währungen geben wird.
    Die Kontrolle über die Währung wird dann dem Staat ganz entgleiten. Steuereinnahmen werden einbrechen, da Geschäfte mit alternativen Währungen als Tauschgeschäft bewertet werden muss. Oder aber diese Währung muss vom Staat anerkannt werden.
    Werden diese Währung verboten, dann werden diese unter dem Tisch gehandelt.
    Meine Prognose ist: Eine Abschaffung des Bargeldes wird den Untergang des Finanzsystems noch beschleunigen.
    Der Einfallsreichtum der Bürger wird den Machenschaften der Finanzelite einen Strich durch die Rechnung machen.

  7. astroman sagt:

    Ich hab mich gerade gefragt, ob man mit Negativzinsen überhaupt weit kommt… Auf Konten vieler Haushalte ist eh gar kein Geld; die sind verschuldet. (Verdiene ich eigentlich Geld, wenn ich Schulden auf einem Konto hab? Minus * Minus ist ja Plus…)

    Dann gibt es eine Mittelschicht mit einem mehr oder weniger überschaubaren Tagesgeldkonto (überschaubar in jedem Falle im Vergleich zu den Staats- und Unternehmensschulden).

    Und dann gibt es noch die Instituionellen Anleger und die wirkliche Oberschicht die die zig Millionen Euro auf Konten haben, wo sich das Ansetzen richtig lohnt. Aber letztere Gruppen werden sich wohl kaum ihr Geld „mit Gefühl“ in kleinen Beträgen vom Konto abbuchen lassen, sondern das irgendwo anders hin bewegen und in andere Währungen oder Assets und notfalls ins Ausland gehen. (Klar irgendwer hat dann wieder die Euros… und das gleiche Problem – aber nur sofern der Tausch im Bankensystem in Deutschland/Europa läuft. Und weltweit wird man ne Lösung eh nicht hinbekommen. Dafür ist es vielleicht zu lukrativ, eines der Länder zu sein, wo die Kohle hingeschoben wird.)

    So oder so: In jedem Fall gäbe es eine unvorstellbare Flucht aus dem Euro, die vermutlich dann auch das Ende der Währung einläuten würde und nebenbei auch noch die Wirtschaft killt.

    Also so richtig rund ist die Negativzinsgeschichte nicht. Wenn man auf die Absender der Idee guckt, wundert das einen auch nicht… Es sei denn ich überseh was?

    • Beatosan sagt:

      Ich glaube ein Verbot ist gar nicht nötig. Man braucht die Bargeldhaltung nur zu verteuern. Bei Bargeldbezug am Automaten werden dann z.B. 10% Gebühren abgebucht, ähnlich wie bei Kreditkartenbezügen im Ausland. Das würde reichen, damit 99% der Leute nur noch bargeldlos bezahlen würden. Bei Geschäften wäre es umgekehrt: Gebühr bei Bargeldeinzahlungen bei der Bank. Dann wollen die Geschäfte auch kein Bargeld mehr.
      Und der Staat ist fein raus: er lässt dem Bürger weiterhin die Freiheit Bargeld zu benutzen…

    • FDominicus sagt:

      Ich habe keine Schulden und ich habe auch keine Mio auf den Konto, sondern einiges an Guthaben. Natürlich würde ich bei jedem negativen Zins über einem bestimten Betrag mein Geld vom Konto holen. Habe ich sowieso schon in Form von physischem Gold. Nur geht es eben darum mit Teile des Auswegs zu versperren. Nach dem Bargeldverbot muß zwingend früher oder später ein Goldhaltevebot oder EM-Verbot folgen, weil es der Ausweg ist. Klar kann man nicht den Besitz von allem verbieten, aber Goldhalteverbote gab es schon. Wer will darauf wetten, daß unsere Richter sich dem entgegenstelltgen?
      Es bleibt für mich beim schon vor mehr als 5 Jahren gegebenen rat. Man MUSS EM haben und man MUSS es außerhalb des EUR-Inlandes haben, jedenfalls Teile davon. Das müssen kann man natürlich aufweichen, die Konsequenzen sollten einen dann nicht empören.

  8. andi sagt:

    Wenn jetzt das große Gelddrucken mit folgender Inflation einsetzt, werden die Beträge auch auf den Scheinen erst richtig steigen. Da gibts dann haufenweise zusätzliche „schwarze Nullen“ auf Papier. Außerdem frage ich mich, wie man noch bezahlen soll, wenn demnächst die Banken über den Jordan gehen, oder unsere Freunde in Übersee eventuell mal kurz das Web (EMP) abschalten oder wenn unsere Stromversorger Pause haben. Kriegen wir dann von den Behörden nach Erfahrungswerten unseren Bedarf geliefert?

  9. Hallo,

    wieder einmal ein super geschriebener Artikel. Bin mal gespannt wie geräuschlos der Testballon getestet wird. Ich denke, dass sehr wenige Reaktionen der Bevölkerung darauf gibt. Den allermeisten ist die Tragweite einer solchen Entscheidung gar nicht klar. Bin mal gespannt wann die Schmerzgrenze erreicht ist und die Bevölkerung auf die Barrikaden geht.

    Viele Grüße Klaus-Dieter

  10. toter_esel sagt:

    Die selbsternannten „Finanzexperten“ sollten sich auch mal überlegen, auf welchem Wege Sparer noch an ihr Geld kommen, da unbare Verfügungen nur im Ausnahmefall möglich sind.
    Des Weiteren lassen sich „kleine Aufmerksamkeiten“, die bekanntlich die Freundschaft erhalten, in Politik und Wirtschaft ebenfalls leichter nachverfolgen. Was? Damit es weiter wie geschmiert läuft, weicht man auf andere Währungen aus? Das könnten dann andere Kriminelle ebenso…

    Und die Negativzinsen… führen direkt in eine Hyperinflation, da die Leute jedes Guthaben direkt in Konsumausgaben stecken.

    Was passiert eigentlich, wenn ich mein Konto überziehe?
    Zahle ich dann 3% negativer Guthabenzins, plus 10% Sollzins plus 5% Überziehungsdings?

    Ich halte die Themen Bargeldabschaffung, negative Zinsen usw. für derart absurd, dass es sich entweder nur um einen weiteren Testballon oder um eine reine Verzweiflungstat handeln kann. Möglichweise wird es eine teilweise Abschaffung des Bargeldes geben ab 20€-Scheinen. Vielleicht wissen wir mehr, wenn es dieses Jahr keine neuen 50er gibt, wie es eigentlich geplant war.

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